Wochenrückblick & Ausblick Handel mit binären Optionen

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Wochenrückblick, Ausblick und Tipps für den Handel mit binären Optionen

Wie gewohnt möchte ich an dieser Stelle wieder einen kurzen Rückblick über die letzte Handelswoche geben und auf ein paar der wichtigsten Ereignisse und Entscheidungen etwas näher eingehen.

Im Artikel „Handel mit binären Optionen mit Hilfe der Markttechnik“ habe erwähnt, dass es für den Kurzfristhandel ausreichen würde, wenn man wichtige charttechnische Marken kennen und beachten würde. Ich habe dennoch gleichzeitig darauf hingewiesen, dass sich ein gewisses Verständnis für die Märkte als sehr sinnvoll und vor Allem sehr lukrativ erweisen kann.
Das ist übrigens einer der Hauptgründe, warum immer freitags an dieser Stelle ein Rück- und Ausblick erfolgt.

Nach der Betrachtung und einer kurzen Analyse der Ereignisse in der Wirtschaft, wird wie in der Vergangenheit auch im Anschluss daran eine technische Bewertung der Märkte anschließen.

Wirtschaft:

Die wichtigste Nachricht der vergangenen Woche war die Mitteilung der FED, die Zinsen wohlmöglich schon eher zu erhöhen als geplant. Zwar will die Mehrheit des geldpolitischen Ausschusses noch weitere Daten abwarten, geht aber bei weiter anhaltender Erholung der Arbeitslosenzahlen von einer baldigen Zinserhöhung aus. Der Markt geht noch immer von einer Leitzinserhöhung von Mitte 2020 aus, sodass solche Aussagen den Markt weiter beflügeln.
Entsprechende Auswirkungen hatte es auf die Märkte. Der Dax konnte sich weiter auf aktuell 9400 Punkte erholen und der US-Dollar konnte seine Position gegenüber dem Euro weiter behaupten.

EU: Die Verbraucherstimmung trübte sich im Euro-Raum weiter deutlich ein und gab weitere 1,6 Punkte auf mittlerweile minus 10 Punkte ab. Damit liegt das Stimmungsbarometer zwar noch über seinem Durchschnitt, gab aber das dritte Mal in Folge deutlich ab.

Portugal: Portugal kommt einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Trotz Sparplänen der Regierung wird der Schuldenberg des Landes immer größer. Nach Aussage der portugiesischen Zentralbank kletterten die Schulden auf 223,3 Milliarden Euro

Großbritannien: Die Einzelhandelsumsätze der britischen Händler blieben mit 0,1 Prozentpunkten weit hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Im Jahresvergleich bedeutet dies lediglich einen Anstieg von 2,6 Prozent bei erwarteten 3,1 Prozent. Im Gegenzug dazu schwächt sich die Inflation stärker ab, als erwartet. Angestrebt wird eine Rate von gut 2,0 Prozent. Aktuell wird die Teuerungsrate mit 1,6 Prozent angegeben, sodass hier Reaktionen der Zentralbank zu erwarten sind. Das britische Pfund gab daraufhin kräftig ab.

USA: Im Gegensatz zu Großbritannien konnten die USA ihr Ziel bezüglich der Inflationsrate erreichen, welche nun bei geplanten 2,0 Prozent liegt. Und auch bei den Baugenehmigungen sowie den Baubeginnes gibt es positives zu vermelden. Diese stiegen nämlich unerwartet stark an, teilte die Regierung mit.
Und auch die Frühindikatoren stiegen stärker als erwartet. Der Sammelindex stieg um 0,9 Prozentpunkte, nach erwarteten 0,6 Prozent der Analysten und auch der vielbeachtete Phily-Index hellte sich überraschend stark auf.
Nach diesen ganzen Positiv-Meldungen war es schlussendlich ein folgerichtiger Schritt, dass die Mehrheit der FED wie oben beschrieben, eine frühere Zinsanhebung in Aussicht stellte.

Technische Bewertung der Märkte

Tageschart des Eur/Usd mit Unterstützung und Widerstand

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Angesichts der überaus positiven Entwicklungen in den USA und der schwächelnden Euro-Zone ist hier meiner Meinung nach schon die Entscheidung gefallen. Die Bewegung des Eur/Usd ist ganz klar abwärtsgerichtet und und die psychologisch wichtige Marke von 1,3300 hat nicht gehalten. Diese wird gerade von unten noch einmal getestet und wird zukünftig als Widerstandsbereich gelten. Folgende Szenarien sind denkbar:

  • Der Eur/Usd testet lediglich die 1,3300 Marke von unten und prallt daran ab. In diesem Fall würde das Kursziel im Bereich von 1,31000 liegen
  • Die 1,3300 halten nicht und es folgt ein Rücklauf bis an die obere Trendlinie bei etwa 1,3370

Tageschart des Gbp/Usd

Auch beim britischen Pfund hat eine Trendbeschleunigung stattgefunden, welche man an den eng zusammenlaufenden Linien gut erkennen kann. Die Indikatoren sind auch hier in einem überverkauft-Bereich angekommen, sodass die aktuell sichtbare grüne Kerze als technische Gegenreaktion zu werten ist. Folgende Szenarien sind hier denkbar:

  • Der Kurs des Gbp/Usd erholt sich weiter und prallt an der Marke 1,6700 ab. Das ist die aktuell wahrscheinlichste Bewegung. Kursziel würde hierbei bei 1,6463 liegen
  • Der Kurs erholt sich weiter, kann die Marke bei 1,6700 durchbrechen und steigt wie eingezeichnet bis zu roten Trendlinie

Tageschart des Usd/Jpy mit dem Ausbruch aus der Range und markanten Linien

In meiner letzten Analyse vom Freitag habe ich darauf hingewiesen, dass der Ausbruch aus der Seitwärts-Range schwer werden würde. Ich merkte jedoch nicht ohne Grund an, dass ein Erstarken der US-Amerikanischen Aktienmärkte aufgrund der Korrelation einen starken Einfluss auf dieses Forex-Paar haben würde. Mit Verkündung des FED-Protokolls gelang es dem Usd/Jpy dann auch tatsächlich sehr eindrucksvoll die Widerstandsmarke mit nur zwei grünen Tageskerzen nachhaltig zu durchbrechen. Hier stellt sich die Situation wie folgt dar:

  • Der Usd/Jpy ist an einer weiteren wichtigen Marke bei 104,05 angelangt und stark überkauft. Ein Überwinden dieser Marke ist deshalb vorerst sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist ein Abprall mit anschließendem Rücklauf an die Marke 102,78
  • Nach einem Test dieser Marke wird der Kurs entweder wieder in die alte Seitwärtsrange zurückfallen (hier nicht eingezeichnet) oder aber abprallen und wieder nach oben laufen

Tageschart des Usd/Cad

Wie ebenfalls in der letzten Woche angedeutet, ist das Währungspaar stark an äußere Einflüsse gebunden. Da der Goldpreis weiter stark abgeben musste, konnte der Kurs des Usd/Cad auch nicht den eingezeichneten Widerstandsbereich überwinden, sondern prallte erst einmal ab. Hier ergeben sich nun folgende Möglichkeiten:

  • Am Wahrscheinlichsten dürfte es sein, dass der Kurs weiterhin abwärtsgerichtet verläuft. Ein Stop an der unteren blauen Linie nicht nur denkbar, sondern ebenfalls sehr wahrscheinlich. Jedoch sollte sich der Kurs nur kurz erholen und maximal bis zur oberen roten Trendlinie laufen
  • Der Kurs durchbricht die blaue Linie bei 1,0875 und läuft bis zur unteren roten Trendlinie, prallt dort ab und testet die blaue Linie von unten

Tipps und Hinweis zum Handel

Die angegeben Marken, Unterstütungen und Widerstände sind wie immer als “Bereiche” zu verstehen. Hier bietet es sich an in einen kleinen Timeframe, in diesem Fall also beispielsweise den 4-Stunden- oder Stundenchart zu stellen und zu schauen, wie sich der Kurs verhält. An diesen Marken kommt es zu zahlreichen Ausführungen von Orders, sodass eine Kerze allein wenig Aussagekraft hat. Vielmehr spekuliert man hier auf Kettenreaktionen und nachfolgende Postionsauflösungen anderer Marktteilnehmer.

Am Beispiel des Usd/Jpy konnte ich heute sehr deutlich zeigen, dass eine Kombination aus Charttechnik und Wirtschaftsnachrichten ein sehr lohnenswertes Gespann sein kann. Mit binären Optionen die man gut und fair über OptionTime handeln kann, hätte man hier einen sehr schönen Gewinn einfahren können. Jedoch muss man als Trader jederzeit in der Lage sein, seine Position sofort zu drehen, wenn man merkt, dass man falsch liegt.

Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 42/2020

Wie wir bereits letzte Woche bemerkten, befinden sich die Märkte aktuell auf einem unsicheren Niveau. Die Aktienmärkte korrigieren stark, Währungen sind höchst volatil und Rohstoffe sind ebenfalls in einem starken Abwärtstrend. Womit sind diese Unsicherheiten verbunden? Das kann man als Außenstehender nicht so einfach beantworten. Zunächst Mal ist die Korrektur in den europäischen Aktienmärkten stark durch die Konjunkturflaute befeuert. Deutschlands Wirtschaft stagniert nun ebenso, wie die der Peripherie-Länder. Allerdings waren die Aktienmärkte schon vorher in einen Abwärtstrend übergegangen. Die Stimmen die jetzt erst in der Presse vernommen werden, kommen wie immer zu spät.

Zudem läuft das QE3-Programm der FED aus. Historisch gesehen haben die Aktienmärkte bei jedem Auslaufen des Anleiheaufkaufs seitens der FED um die 20 % korrigiert. Die Marktteilnehmer, vor allem die Big Player, fangen langsam an zu realisieren. Wir befinden uns daher, technisch gesehen und was die US-Indizes angeht, noch in einer gesunden Korrektur-Phase.

Währungen weisen im Moment eine höchst unbeständige Phase auf. Während die Aktienmärkte und Rohstoffe zumindest eine Richtung haben, fluktuieren Währungen seit nun zwei Wochen. Dabei hängen die meisten Währungen eindeutig, bis auf einige Ausnahmen (z.B. CAD vs. Öl) an der Entwicklung des US-Dollars ab. Und dieser wiederum zeigt vermehrt Schwäche nach dem letzten FOMC-Protokoll. Aber schauen wir uns diese Woche etwas genauer an.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Die europäische Wirtschaft stand diese Woche klar im Zeichen der Preisentwicklung. Aus mehreren Peripherie-Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien wurde der Verbraucherpreisindex veröffentlicht. Bis auf Spanien wiesen alle genannten Länder rückläufige Entwicklungen auf Monatsbasis auf. Die Preise in Spanien waren unverändert geblieben. Auch der VPI aus Großbritannien war um ganze 40bp rückläufig. Glücklicherweise war der VPI für die gesamte EU und auf Monatsbasis aber um 30bp gestiegen und somit auf Jahressicht bei 0,3 % im Vergleich zum Vormonat geblieben. Weitere wichtige Daten stellten der ZEW-Konjunkturindikator und die Industrieproduktion für Deutschland und die EU dar. Für Deutschland sah es dabei weniger rosig aus. Der ZEW-Konjunkturindikator und die Industrieproduktion wiesen starke Veränderungen vom positiven in den negativen Bereich dar, während die Entwicklung in der gesamten EU sich zwar verschlechterte aber noch im positiven Bereich verblieb. Geldpoltische Entscheidungen blieben diese Woche aus, obgleich Marktteilnehmer nun annehmen, dass auch in Großbritannien die geplante Zinsveränderungen, ähnlich den USA, erst bis zum Ende 2020 beziehungsweise Anfang 2020 verschoben wird.

USA: Aus den USA gab es wiedermal eine saftige Überraschung, was zur weiteren Unsicherheit beitrug. Am Mittwoch wurden die Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Die Erzeugerpreise stellen einen Vorlaufindikator für inflationäre Entwicklungen dar und werden stark beobachtet. Diese sind in den negativen Bereich gefallen. Mit den, in den letzten Wochen gut ausgefallenen Arbeitsmarktdaten konnten vor allem die Einzelhandelsumsätze die Erwartungen nicht erfüllen und waren ebenso überraschend extrem negativ ausgefallen. Auch die, um die volatilen Faktoren bereinigten Kern Einzelhandelsumsätze enttäuschten. Diese Daten wirken sich auf die Erwartungen an die Geldpolitik aus. Je schlechter die Inflationserwartungen sind umso weiter nach hinten können Zinsveränderungen verschoben werden. Allerdings gab es auch positives aus den USA. Die Industrieproduktion stieg leicht an und der Philly Fed Herstellungsindex war weniger als erwartet gesunken.

Technische Bewertung der Märkte:

Kommen wir nun zu der technischen Bewertung der Märkte und versuchen die Geschehnisse Revue passieren zu lassen. Da wie bereits oben erwähnt zurzeit etwas Unsicherheit herrscht, wollen wir die Märkte an dieser Stelle auf höherer Zeitbasis analysieren. Das ist wichtig um gewisse Tendenzen auch für den kurzfristigen Handel mit binären Optionen zu entwickeln.

Screen 1: 12-Stundenchart des Eur/Usd

EUR/USD: Im Währungspaar EUR/USD sehen wir eindeutig die US-Dollar-Schwäche bestätigt (Screen 1). Allerdings ist das Muster, das wir im 12-Stunden Chart eingezeichnet haben, auch als bearische Flagge bekannt. Ein Korrektur-Muster innerhalb eines noch intakten Abwärtstrends. Die Lage ist jedoch wie bereits weiter oben erklärt nicht ganz klar. Wir tendieren seit dieser Woche eher dazu, dass der US-Dollar sich noch etwas weiter abschwächt.

Screen 2: Wochenchart des Dow Jones

Dow Jones Index: Der Dow Jones Index gilt neben dem S&P 500 Index, als der leitende Aktienindex für den US-Markt. Wir wissen, dass vor allem Indizes in den meisten Fällen einer Korrektur stets tiefer gehandelt werden als wichtige Trendunterstützungen, bevor sie ein Reversal (Trendumkehr) ausbauen. Unserer Meinung nach könnte dieser Fall nun eintreten. Im Tages-Chart haben wir seit 2 Tagen steigende Aktienmärkte (Screen2). Saisonal bedingt stellen die September/Oktober Monate eindeutig die schwächsten Monate des Jahres dar. Wenn diese Schwäche dann auch wirklich eintritt, wie aktuell der Fall, so waren statistisch gesehen die Folgemonate stets mit steigenden Kursen verbunden. Das bekräftigt uns in der Annahme, dass die Aktienmärkte ab nächster Woche wieder ihren Aufwärtstrend aufnehmen könnten.

Screen 3: 4-Stundenchart des Gbp/Usd

GBP/USD: Interessant und gefährlich war es diese Woche für jeden, der im britischen Pfund, auch Cable genannt, unterwegs war. Schaut man sich den 4-Stunden Chart an, so erkennt man deutlich die extremen Fluktuationen (Screen 3). Im eingezeichneten Bereich befindet sich eine sehr starke Unterstützung, an deren Zone immer wieder Nachfrage nach dem britischen Pfund entsteht. Wir haben eine Möglichkeit für den weiteren Verlauf eingezeichnet. Wenn das absteigende Dreieck nach oben hin gebrochen wird, bestünde eine gewisse Chance auf einen weiteren Schub und kurzfristigen Trade in Richtung long beziehungsweise Call.

Der Broker StockPair

Screen 4: Homepage des Brokers Stockpair

Wir haben schon einmal den Broker für binäre Optionen StockPair vorgestellt (Screen4). Der Broker sticht vor allem durch seine individuelle Handelsplattform hervor. Darüber hinaus bietet er als einer der wenigen Broker zusätzliche Analyse-Tools an und Laufzeiten bis zu 150 Tagen. Also genau richtig, wenn man Analysen auf etwas höheren Zeitbasen durchführt. Eine einfache Call-Option auf das Währungspaar GBP/USD und Laufzeit bis Ende des Tages, natürlich erst nach oben dargestellter Preiskonstellation, würde bei Eintreffen der Erwartungen eine Rendite von zurzeit 81% ermöglichen (Screen 5). Bedenken Sie jedoch immer dabei: Einer hohen Rendite steht immer ein gewisses Risiko entgegen.

Screen 5: Über 80% Rendite steht auch immer ein hohes Risiko gegenüber

Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 38/2020

Nach dieser turbulenten Woche in der durchaus Chancen auf Trades mit mittelfristigen binären Optionen bestanden, schauen wir wieder kurz zurück und geben einen Ausblick auf die Märkte und was sie bewegt hat. Denn das was die Märkte bewegt, eröffnet auch immer Handelsmöglichkeiten.

Wirtschaft

EU: Es gab nicht wenige wichtige Daten aus der Eurozone zu verzeichnen. Zum einen wurde gleich Anfang der Woche der wichtige ZEW Konjunkturindikator sowohl für Deutschland als auch für die gesamt EU veröffentlicht. In beiden Fällen war der Indikator enorm rückläufig gewesen. Weiterhin stand die Verbraucherpreisinflation auf der Agenda. Diese lag nun bei 0,4% zu 0,3% im Vergleich zum Vormonat. Eine positive Entwicklung wenn man bedenkt, dass die geldpolitischen Maßnahmen auf eine steigende Inflation abzielen.

USA: Aus den USA wurde ebenso eine Menge wichtige Daten veröffentlicht. Doch diese haben nun mehr bestätigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung der USA sich doch nicht so gut entwickelt wie noch vor ein paar Monaten angenommen beziehungsweise prognostiziert. Sowohl die Erzeuger- als auch die Verbraucherpreise (Inflation) waren rückläufig. Auch die Industrieproduktion stagniert. Einzig die Herstellungsaktivität war im positiven Bereich ausgefallen. Die wichtigen Baugenehmigungen ebenso runter. Die mehr oder weniger im Vergleich zu den Vormonaten stagnierende Wirtschaft wirkt sich auch auf den Währungskurs EUR/USD aus. Obwohl allgemein hin eine bearishe Haltung zu favorisieren ist, hat der US-Dollar in den letzten beiden Wochen Schwierigkeiten seine Stärke weiter auszubauen. Diese Tatsache könnte man durchaus in seine Analysen für den Handel mit binären Optionen einbauen.

GB: Aus Großbritannien gab es neben den Wirtschaftsindikatoren noch eine wichtige Sache, auf die wir etwas später eingehen möchten. Auf der Front der Indikatoren verzeichnete GB etwas rückläufige Inflation dafür aber steigende Einzelhandelsumsätze sowie etwas schlechter als erwartet ausgefallene Arbeitslosenzahlen. Doch das Währungspaar GBP/USD war diese Woche in seinem Aufwärtstrend ungebrochen und kaum auf zu halten, was an spekulativem Einfluss aufgrund des Referendums um Schottlands Unabhängigkeit lag.

Japan: Das Währungspaar USD/JPY bricht alle Widerstände nach oben, der japanische Yen stagniert weiter gegenüber dem US-Dollar. Außer der Handelsbilanz deren Defizit gesunken ist, also positiv für Japan, gab es jedoch keine wirtschaftlichen Indikatoren von der Seite Japans.
DAX, Dow-Jones und S&P500: Die Aktienmärkte reagieren natürlich ebenso auf wirtschaftliche Indikatoren wie Währungen. In manchen Fällen sogar extremer. Die drei führenden Aktienindizes konnten diese Woche allesamt Kursgewinne verzeichnen. Doch diese hatten ihren Ursprung mehr in geldpolitischen Entscheidungen zu denen wir gleich kommen, als wirtschaftliche Indikatoren.

Technische Bewertung der Märkte:

Da wir diese Woche enorm viele Ereignisse auf der Seite der Geldpolitik und Politik hatten, möchten wir diese Ereignisse etwas näher aus der Sicht der Markttechnik betrachten.

Screen 1: 4-Stundenchart des Eur/Usd

Am Mittwoch fand die FOMC Aussage statt. Welche Auswirkungen hatte diese Aussage auf den Währungskurs EUR/USD. Dazu schauen wir uns mal im 4Stunden- Chart an (Screen1). Wir können erkennen, dass sich das Währungspaar an einem Widerstand befand, mit etwas weiter darunter eine Trendlinie. Die FED-Chefin Yellen hat Anzeichen dafür gegeben, bis wann sie den Zins auf einem bestimmten Niveau sieht. Diese Aussage hat die Marktteilnehmer dazu bewegt, den U$-Dollar aufzukaufen. Wenn man die Kurse ständig im Auge behält, hätte man den Durchbruch der unteren Trendlinie mit binären Optionen handeln können.
In Schottland fand diese Woche ein Referendum statt. Das schottische Volk sollte wählen ob es von England unabhängig sein möchte oder nicht. Die Auswirkungen einer Unabhängigkeit würden ökonomische Verwerfungen innerhalb Großbritanniens und damit dem Währungspaar GBP/USD auslösen, so die Befürchtungen der Marktteilnehmer. Letzte Woche wurden allerdings einige Umfragen getätigt, deren Ergebnisse auf ein Verbleib Schottlands innerhalb Großbritanniens hindeutete. Daraufhin hat der britische Pfund in einem steilen Aufwärtstrend aufgewertet. Diesen Trend hätte man bis zu dem Referendum wunderbar mit binären Optionen handeln können(Screen 2).

Screen 2 : 4-Stundenchart des Gbp/Usd

Weitere markttechnische Chancen ergaben sich im Währungspaar USD/JPY, das einen fulminanten Aufwärtstrend hingelegt hat, nachdem die Seitwärtsrange nach oben verlassen wurde. Die Pfeile im Chart signalisieren jeweils gute Einstiegspunkte für Calls mit binären Optionen (Screen3). Wir können zwar im 12H Chart diesen nicht deutlich sehen, aber auf Wochenbasis erreichte das Währungspaar nun einen wichtigen Widerstand. In der nächsten Woche könnte deshalb durchaus die Tendenz zu einem Abwärtstrend entstehen.

Screen 3 : 12-Stundenchart des Usd/Jpy

Über den Broker WinnerOption (Screen 4) lassen sich solche Strategien einfach und übersichtlich handeln. Der Broker ist ein in der EU regulierter Broker, der sich nur auf binäre Optionen spezialisiert hat, um seinen Kunden die Expertise zu bieten, die er braucht.

Screen 4 : WinnerOption

Eine Investition von 10€ reicht bei dem Broker bereits aus, um seinen Einsatz um 80% zu vermehren. Für unsere Analyse beispielsweise, hätten wir im Währungspaar USD/JPY, bei Durchbruch der jeweiligen Zonen (siehe Chart), einfache eine Call Option mit der Laufzeit eine Stunde (Screen 5) wählen können.

Screen 5: Calloption

Für die nächste Woche gilt, Ausschau halten nach einem Abwärtstrend. Sollte dieser sich genauso mustergültig entwickeln, kann eine binäre Option in die entgegengesetzte Richtung sinnvoll sein.

Allgemein lässt sich im Handel von binären Optionen fast jede Phase nutzen. Nur vor wirklich relevanten Veröffentlichungen von Wirtschaftsindikatoren und geldpolitischen Maßnahmen sollte man sich etwas zurück halten und gegebenenfalls eine etablierte Richtung abwarten, wie wir es bei dem Währungspaar EUR/USD in dieser Woche getan haben. Warten sich den Bruch einer wichtige Trendlinie ab, dann sind die Chancen höher für Sie einen Gewinn zu erhalten.

Binäre Optionen Handelswoche – Rückblick & Ausblick

Der Handel von binären Optionen kann einen guten Nebenverdienst bedeuten, wenn man sich die Zeit und die Mühe nimmt. Das gilt sowohl für die Analyse technischer als auch wirtschaftlicher Natur. Dabei heißt “wirtschaftlicher Natur” nicht unbedingt, man müsste ellenlange Unternehmens- oder Länderbilanzen studieren. Da der Handel mit binären Optionen eher kurzfristig angelegt ist, kommen ausführliche fundamentale Bewertungen sowieso nicht in Frage. Was man aber durchaus nutzen kann, sind gewisse Ereignisse, die wirtschaftlich bedingt sind, um sich einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen.

Wirtschaftsindikatoren und geldpolitische Entscheidungen

Dazu zählen vor allem die Veröffentlichung der Wirtschaftsindikatoren und die geldpolitischen Entscheidungen. Letztendlich basieren vor allem geldpolitische Entscheidungen auf einer wirtschaftlichen Bewertung, mehr noch haben Geldpolitiker sogar die Mittel Einfluss auszuüben. Was gibt es also Besseres als eine Instanz, die für einen die Bewertung übernimmt und die Richtung bestimmt? Kleiner Tipp am Rande: noch besser ist es, wenn Geldpolitiker gewisse Entscheidungen im Vorhinein verkünden. Wenn man die Märkte und deren Dynamik einigermaßen einzuschätzen vermag, können solche Verkündungen wie ein Freifahrtschein angesehen werden. Man muss nur lernen sie auch zu nutzen.

Wirtschaft

EU: Seitens der EU hatten wir wieder mal enttäuschende Daten. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 11,5 %, die Inflation entwickelte sich im letzten Monat ebenfalls kaum und blieb mit 0,3% auf demselben Level wie im Vormonat. Die Maßnahmen der EZB tragen leider noch keine Früchte. Dementsprechend ist diese Woche durch Unsicherheiten geprägt, vor allem aufgrund der EZB-Entscheidung zu weiteren Maßnahmen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Die Märkte konnten diese aber nicht sicher interpretieren und verblieben volatil.

USA: Aus den USA rückläufige Eigenheimverkäufe sowie sinkender Herstellungsindex. Mit den Non-Farm-Payrolls stehen a Freitag wieder mal die wichtigen Arbeitsmarktdaten der USA an. Erwartet werden eher rückläufige Zahlen.

Technische Bewertung der Märkte:

Kommen wir nun zum visuellen und für kurzfristige Händler oft interessanteren Teil. Nämlich der technischen Bewertung der Märkte mit Hilfe der Markttechnik. Wie gesagt, gab es von der geldpolitischen Riege diese Woche wieder ein Mal die EZB-Sitzung. Was hier entschieden wurde, hat die Marktteilnehmer aus unserer Sicht etwas konfus zurück gelassen. Draghi legt ein ABS-Programm auf, wovon die meisten bereits Kenntnis hatten. Schlauer waren die Marktteilnehmer danach leider nicht unbedingt.

Screen 1: 4-Stundenchart des Eur/Usd

Eur/Usd: Wir sind ehrlich, die Lage ist momentan etwas unsicher. Die Schreie seitens der Medien nach einer Korrektur im Eur/Usd werden immer lauter, allen voran vor dem Hintergrund, dass die US-Arbeitsmarktdaten womöglich negativ ausfallen. Diese Woche konnte man durchaus eine Schwäche des US-Dollar feststellen. Technisch gesehen und auf 4 –Stunden Basis zeigt uns der Chart einen immer noch intakten Abwärtstrend (Screen 1). Da wir unsicher sind, wie es aktuell aussieht und wie die Daten ausfallen, könnte man überlegen bei einem Break-Out des Trends nach oben eine Call-Option zu kaufen, sofern die Daten wirklich negativ ausfallen.

Screen 2: Signale geliefert vom Anbieter OptionFair

Gbp/Usd: Das britische Pfund scheint trotz der Schwäche des US-Dollars noch schwächer zu sein. Alle Gewinne, die im Zuge des Referendums entstanden, sind nun zu 90 % abgegeben und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir wären allerdings vorsichtig was Put-Optionen angeht. Nicht selten kommt es vor, dass Übertreibungen fast komplett korrigiert werden bevor es doch wieder in die vorher eingeschlagene Richtung geht. Zumindest aber wäre es vielleicht eine Überlegung ungefähr am Tief eine kurzfristige Call-Option zu kaufen oder bei Durchbruch des Tiefs weiter auf sinkenden Preise zu setzen (Screen 3). So wie die aktuelle Dynamik aber ist, erscheint uns die zweite Variante wahrscheinlicher.

Screen 3: Das britische Pfund im 4-Stundenchart

Usd/Jpy: Das Währungspaar Usd/Jpy korreliert stark positiv mit den US-Aktienindizes. Auch die Aussage der japanischen Offiziellen, sie würden einen zu schwachen Yen nicht tolerieren hat den Yen diese Woche gegenüber dem US-Dollar gestärkt. Auch aus technischer Sicht, aber im 4-Stunden Chart nicht ersichtlich (Screen 4), befindet sich das Währungspaar an einem relevanten Widerstand auf Wochenbasis. Wer etwas risikofreudiger ist, könnte den aktuellen Pull-Back nutzen um eine Put-Option zu kaufen. Wir persönlich sind diese Woche eher vorsichtig.

Screen 4: Usd/Jpy im 4-Stundenchart

Gold: Und zu guter letzt noch ein Blick auf Gold. Im Rahmen unserer Analyse letzte Woche, haben wir die Möglichkeit vorgestellt eine Call-Option auf Gold zu kaufen, sofern die Abwärtsrange nach oben hin gebrochen wird. Dies ist aber nicht geschehen. Die Analyse hat weiterhin Bestand, obgleich der Goldpreis aus unserer Sicht im Moment eher seitwärts als abwärts tendiert.

Einige abschließende Bemerkungen

Auch wenn der Handel von binären Optionen nach der Markttechnik wegen seiner Kurzfristigkeit zu präferieren ist, sollten Händler nicht vergessen, dass Kurse zum Großteil eben nicht durch diese gemacht werden. Das merkt man besonders in Wochen wie diesen, in denen wirtschaftliche Indikatoren und Geldpolitik eine gewisse Unsicherheit generieren. Wir sind uns sicher, dass gerade in solchen Zeiten Trader nach der Markttechnik im Großen und Ganzen Geld verlieren, denn die Markttechnik braucht Beständigkeit um zu funktionieren. Beständigkeit ist aber nur dann gegeben, wenn auch wirtschaftlich gesehen die Richtung sicherer festgelegt werden kann. Machen Sie also nicht den Fehler, diese Faktoren außer Acht zu lassen.
Viel Erfolg!

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Wie man mit binären Optionen Geld verdient
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: