Wie funktionieren Börse & Aktienhandel Das sollten Sie wissen

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Wie funktionieren Börse & Aktienhandel? Das sollten Sie wissen

Die Kurse an der Börse steigen und fallen. Aber warum eigentlich? Wie funktionieren Börse und Aktienhandel heute wirklich? Und welche Rolle spielen dabei Broker und Depot? Und Bulle und Bär hatten nochmal welche Bedeutung? Diese und weitere Fragen rund um Aktien und Börse werden an dieser Stelle beantwortet.

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Was ist eine Börse?

Eine Börse ist ein Marktplatz für den Verkauf und Kauf von Wertpapieren wie z. B. Aktien, Anleihen oder Optionsscheinen. Theoretisch wäre es denkbar, dass Aktien über Auktionshäuser wie Ebay gehandelt werden – das verstieße allerdings erstens gegen das Gesetz und wäre zweitens für Käufer und Verkäufer mit vielen Risiken verbunden.

Zunächst ein paar Grundlagen. Wie funktioniert der Aktienhandel? Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Emittiert ein Unternehmen Aktien, verkauft es Anteile an sich selbst gegen Geld. In der Betriebswirtschaftslehre wird dies als „Eigenkapitalfinanzierung“ bezeichnet, weil das Unternehmen von seinen (neuen) Aktionären keinen Kredit erhält, sondern eine Beteiligung verkauft.

Der Aktienhandel erfüllt eine wichtige Funktion

Die Emission von Aktien erfolgt auf den so genannten Primärmarkt zwischen Unternehmen und Investoren, die neu emittierte Papiere zeichnen. Der Aktienhandel ist Gegenstand des Sekundärmarktes: Hier trennen sich die Investoren von ihren Aktien, indem sie die Stücke an andere Investoren verkaufen.

Auch wenn in den Medien manchmal ein anderer Eindruck entsteht: Der Aktienhandel erfüllt eine zentrale volkswirtschaftliche Funktion. Könnten Aktionäre ihre Aktien nicht an einer regulierten Börse mit regem Handel (und damit fairen Preisen) weiterverkaufen, wäre die Investition in Aktien sehr viel riskanter als sie es heute ist. Dies würde zu einer verringerten Investitionstätigkeit und damit langsamerem Wirtschaftswachstum, höherer Arbeitslosigkeit etc. führen.

Warum steigen und fallen die Aktienkurse?

Moderne Wertpapierbörsen wie z. B. die elektronische Handelsplattform Xetra zählen zu den effizientesten Märkten der Welt: Es dauert meistens nur wenige Minuten, bis Angebot und Nachfrage zusammengeführt (im Jargon: gematched) werden. Außerdem können alle Marktteilnehmer damit rechnen, dass der Preis, der aktuell am Bildschirm angezeigt wird, auch relevant ist und sich in den nächsten Minuten nur geringfügig ändert.

Doch auch die effizientesten aller Märkte sind Märkte und funktionieren nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage. Der Kurs einer Aktie fällt nicht, weil die Zahlen des Unternehmens schlechter als erwartet ausgefallen sind. Der Kurs fällt auch nicht, weil die Konjunktur sich eintrübt oder Gerüchte über eine Gewinnwarnung umlaufen. Der Kurs einer Aktie fällt einzig und allein, weil mehr Aktien verkauft als gekauft werden.

Der Kurs der Apple Aktie schwankte zuletzt stark

An der Börse gibt es für jede Aktie einen Markt. Jeder Markt tendiert stets zum Gleichgewicht. Ist die Nachfrage zum aktuellen Preis höher als das Angebot, können zum aktuellen Preis nicht alle Käufer Aktien erhalten. Steigt nun der Preis, werden einige Kaufinteressenten abwinken und ihre Order löschen. Gleichzeitig wird der steigende Kurs einige Aktienbesitzer auf den Plan rufen, ihre Aktien auf den Markt zu werfen. Zum neuen Preis ist die Nachfrage geringer und das Angebot größer – der Markt ist (für den Moment) geräumt.

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Wie funktioniert die Börse bzw. wer legt fest, welcher Kurs gerade angemessen ist? Früher haben menschliche Börsenhändler die Preise nach einem festgelegten Regelwerk angehoben oder gesenkt, wenn es einen Angebots- oder Nachfrageüberhang gab. Heute wird der optimale Preis (das ist in etwa der Preis, bei dem es zum höchsten Handelsumsatz kommt) durch vollautomatische Handelsplattformen ermittelt.

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Wie kommt Ihre Order an die Börse?

Wie funktioniert die Börse? Sie können nicht einfach an der Börse anrufen und dort den Auftrag zum Kauf einer Aktie erteilen – diese Möglichkeit besteht nicht einmal theoretisch. Der Börsenbetrieb funktioniert nach sehr detaillierten Regelwerken. So wird z. B. festgelegt, dass nur registrierte Börsenteilnehmer Orders ins Orderbuch einstellen können. Bei diesen Börsenteilnehmern handelt es sich um Banken und Broker.

Nach dem Absenden einer Order erscheint diese im Orderbuch

Broker können Orders von Privatkunden via Internet, Telefon und prinzipiell auch per Brief entgegennehmen und in ihrem eigenen Namen an die Börse weiterleiten. Der Broker ist gewissermaßen die Schnittstelle zwischen Endkunden und Börse.

Die Abbildung oben zeigt das Orderbuch der elektronischen Handelsplattform Xetra für die Aktie der Continental AG. Wenn Sie über ihren Broker eine Order in dieser Aktie erteilen, erscheint die Order ebenfalls im Orderbuch – allerdings nicht mit Ihren Namen, sondern lediglich mit der georderten Anzahl und auf der jeweiligen Seite. Wenn Sie eine Aktie kaufen, erscheint Ihre Order auf der „bid“-Seite, bei einem Verkauf auf der „ask“-Seite.

Das Kürzel „bid“ steht für Geldkurs, „ask“ für Briefkurs. Der Briefkurs ist höher als Geldkurs, weil Verkäufer mehr für ihr Papier erhalten möchten, als Käufer bereit sind zu bezahlen. Im Orderbuch sind verschiedene Geld- und Briefkurse aufgelistet. Daneben ist jeweils für die Käufer- und Verkäuferseite die Zahl der Orders zu jedem Geld- bzw. Briefkurs sowie das kumulierte Volumen (Stückzahl) zu sehen. Ganz oben stehen der höchste Geldkurs und der niedrigste Briefkurs. Die Differenz zwischen diesen beiden Kursen wird als „Spread“ bezeichnet.

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Warum brauchen Sie einen Broker und ein Depot für den Aktienhandel?

Um über einen Broker Orders erteilen zu können, muss zunächst ein Vertrag zwischen Ihnen und dem Broker abgeschlossen werden: Der Vertrag über die Eröffnung und Führung eines Aktiendepots. Was ist ein Aktiendepot? Ein Aktiendepot ist wie ein Girokonto, auf dem statt Geld Wertpapiere verbucht werden. Für die im Depot verbuchten Wertpapiere besteht Ihrerseits ein Auslieferungsanspruch, so wie Sie einen Anspruch gegenüber ihrer Hausbank auf Auszahlung des Guthabens auf Ihrem Konto besitzen.

Welche Börsen gibt es?

Fast der gesamte Wertpapierhandel in Deutschland findet an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) statt, zu der die Handelsplätze Börse Frankfurt und die elektronische Handelsplattform Xetra gehören. Außerdem gibt es noch so bezeichnete „Regionalbörsen“, deren Geschäftsgebiet allerdings ganz Deutschland ist: Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart. Der Handelsplatz in Stuttgart ist besonders für den Handel mit verbrieften Derivaten (Zertifikate und Optionsscheine) über das Handelssegment Euwax bekannt. Außerdem gibt es noch einige Börsen, an denen keine Wertpapiere gehandelt werden – etwa die Eurex, an der Terminkontrakte gelistet sind.

Xetra ist die wichtigste deutsche Handelsplattform

Aktiengesellschaften entscheiden selbst, ob ihre Titel an einer bestimmten Börse gelistet werden sollen oder nicht. Die meisten Aktien sind an mehreren Börsen gelistet. An deutschen Börsen sind auch viele ausländische Aktien handelbar. Umgekehrt können Sie auch an Börsenplätzen im Ausland handeln, sofern Ihr Broker dies ermöglicht. Relevant sind dann z. B. NYSE Amex und NASDAQ in den USA.

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Wie platzieren Sie eine Order bei Ihrem Broker?

Das Platzieren einer Order ist nicht wesentlich komplizierter als eine Überweisung im Onlinebanking. Sie benötigen für eine Kauforder:

  • Die ISIN der Aktie
  • Die gewünschte Stückzahl
  • Den gewünschten Handelsplatz
  • Die gewünschte Orderart
  • Ein Verrechnungskonto mit genügend Liquidität
  • Eine TAN zur Autorisierung der Order

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Depot ein
  2. Rufen Sie die Ordermaske Ihres Brokers auf
  3. Geben Sie die ISIN und die Stückzahl ein
  4. Wählen Sie das gewünschte Verrechnungskonto (sofern mehrere vorhanden)
  5. Wählen Sie den Handelsplatz aus (z. B. Xetra)
  6. Wählen Sie den Ordertyp aus (z. B. Limit)
  7. Klicken Sie auf „Kaufen“
  8. Bestätigen Sie den Auftrag mit einer TAN

Führen Sie noch am heimischen Bildschirm einen Aktien App Test durch, wenn Sie auch von unterwegs aus handeln möchten. Nicht in allen Apps sind auch alle Funktionen der Desktopversion verfügbar. Es ist besser, dies frühzeitig zu wissen…

Was sind Stop Limit, Stop Loss und andere „Ordertypen“?

Merken Sie sich eines: Geben Sie niemals (!) eine Order ohne Limit in den Markt. Sonst kann es zu beträchtlichen Preisabweichungen kommen. Für den Kauf einer Aktie zahlen Sie dann womöglich viel mehr als geplant und für den Verkauf erhalten Sie viel weniger als gedacht.

Eine Limit Order definiert bei einer Kauforder den maximalen Kurs, zu dem Sie bereit sind, zu kaufen. Zu einem höheren Kurs darf die Order nicht ausgeführt werden. Bei einer Verkaufsorder definiert das Limit den minimalen Preis, zu dem eine Order ausgeführt werden darf – darunter verkaufen Sie nicht.

Verlustbegrenzung gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen für den langfristigen Erfolg im Aktienhandel: Sie definieren einen maximalen Verlust pro Aktie, den Sie gerade noch in Kauf nehmen. Auf diesem Kursniveau platzieren Sie eine Stop Loss Order. Diese löst automatisch eine Verkaufsorder aus, wenn das festgelegte Kursniveau einmalig unterschritten wird.

Eine abgewandelte Variante von Stop Loss Orders sind Trailing Stops. Stellen Sie sich vor, eine Aktie steigt nach dem Kauf und Sie überlegen, das Papier zu verkaufen um den Gewinn zu sichern. Damit verstoßen Sie gegen eine goldene Börsenregel („Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen“). Besser als ein frühzeitiger Ausstieg ist eine dynamische Stop Loss Order (Trailing Stop), die das Stop Loss Level bei steigenden Kursen automatisch anhebt.

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Mit einer Stop Order (Stop Buy) können Sie festlegen, dass eine Aktie erst gekauft werden soll, wenn ein festgelegter Kurs überschritten wurde. Wenn Sie z. B. damit rechnen, dass eine Aktie nach dem Erreichen eines neuen Allzeithochs noch sehr viel weiter steigen kann, platzieren Sie eine Stop Buy Order kurz über dem noch zu erreichenden Allzeithoch.

Grundsätzlich legen Börsen und nicht Broker fest, welche Ordertypen zugelassen sind. Viele Broker bieten ihren Kunden aber zusätzliche Ordertypen als Service an: So kann z. B. ganz unabhängig von der Börse auf den Servern des Brokers eine Kauforder für den Fall gespeichert werden, dass der Kurs der XY Aktie einen bestimmten Wert überschreitet. Tritt der Fall ein, wird eine reguläre Order an die Börse weitergeleitet. In der Summe handelt es sich um eine Stop Buy Order.

Viele Fachzeitschriften beschränken ihre Beobachtungen bei Vergleichstests ausschließlich auf einen Ordergebühren Vergleich und lassen funktionale Extras wie die verfügbaren Ordertypen außen vor. Das ist ein Fehler: Je mehr Ordermöglichkeiten, desto größer sind die taktischen Möglichkeiten im Aktienhandel.

Ein Tipp: Führt ein Broker die verfügbaren Ordertypen nicht auf, können Sie dies auch mit einem Musterdepot Vergleich (im Idealfall direkt mit Demokonten mehrerer Anbieter) in Erfahrung bringen. Die verfügbaren Ordertypen werden in der Regel in der Ordermaske angezeigt.

Mit Trailing Stop Orders warden Verluste begrenzt

Welche Unterschiede gibt es zwischen Brokern?

Broker unterscheiden sich einerseits im Hinblick auf die gebotenen Zusatzleistungen, andererseits im Hinblick auf die Preise. Im Online Aktiendepot Vergleich sollten beide Komponenten berücksichtigt werden.

Unter den Zusatzleistungen sind relevant:

  • Zusätzliche Ordertypen
  • Ausbildungsangebote
  • Die Qualität der Handelsplattform
  • Die Erreichbarkeit des Kundenservice
  • Viele angebundene Handelsplätze
  • Ggf. die Möglichkeit zum Handel mit CFDs

Einige Handelsplattformen beschränken sich auf die grundlegenden Handelsfunktionen (Orderaufgabe und Wertpapierbuchungen). Viele Broker bieten ihren Kunden jedoch deutlich mehr. Professionelle Software enthält Chartingtools mit Zeichenwerkzeugen und Indikatoren, einen Reuters-Newsfeed, Datenbanken mit Aktienkennzahlen u.v.m.

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Werfen Sie auch einen Blick auf den Kundenservice: Ist dieser nur per E-Mail zu erreichen, ist das ein Indiz für eine stiefmütterliche Kundenbetreuung. Auch im digitalen Zeitalter setzen gute Broker weiterhin auf eine telefonische Kundenbetreuung – selbst wenn diese Orders nur gegen Aufpreis entgegennimmt. Ein solcher „Offline-Zuschlag“ erreicht im Übrigen leicht 10-15 Euro – telefonische Orders sind in diesem Fall kein gutes Geschäft. ABER: Der Kundenservice dient als Backup für den Fall technischer Störungen – und dann entfällt in der Regel auch der Zuschlag.

Im Hinblick auf die Preise gilt es auf folgende Gebührenposten zu achten:

  • Pauschale Depotführungsentgelte
  • Ordergebühren Inland
  • Ordergebühren Ausland
  • Zusatzkosten für Limits
  • Zusatzkosten für telefonische Orders
  • Kosten für die Kursdatenversorgung

Ein guter Brokervergleich ist mehr als ein Blick ins Preisverzeichnis

Nur weil ein Broker auf pauschale Depotgebühren verzichtet, müssen die Leistungen nicht schlechter ausfallen. Es gibt sehr gute Broker ohne Fixkosten und weniger gute Anbieter mit Depotgebühren von 200 EUR pro Jahr. Einige Broker setzen im Preisverzeichnis eine pauschale Depotgebühr an, verzichten aber unter Bedingungen (Vermögensbestand, Anzahl Transaktionen etc.) darauf.

Wenn Sie die Ordergebühren verschiedener Broker vergleichen, werden Sie auf sehr unterschiedliche Gebührenmodelle stoßen. Einige Broker verlangen eine Pauschale, andere staffeln abhängig vom Ordervolumen, andere setzen ihre Gebühr aus Grundentgelt, prozentualer Provision und Handelsplatzentgelt zusammen. Zusätzlich zu den Kosten müssen Sie meistens noch Börsengebühren entrichten.

Die meisten Broker verlangen für den Handel im Ausland höhere Gebühren als im Inland. Wenn Sie ausschließlich oder vorwiegend in den USA handeln möchten, sollten Sie einen Broker mit Sitz in Großbritannien bzw. einer direkten Verbindung dorthin in Betracht ziehen – die Entgelte sind meistens wesentlich niedriger.

Klicken Sie hier für mehr Informationen zum Online Wertpapierhandel.

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Wie funktioniert Aktienhandel? Verständlich erklärt

Wie der Aktienhandel funktioniert, sollte wissen, wer Aktien als Kapitalanlage nutzen möchte. Was eine Aktie überhaupt ist und wie der Handel damit vonstatten geht, erklären wir Ihnen.

Was genau sind eigentlich Aktien?

Besitzen Sie Aktien eines Unternehmens, sind Sie zu einem gewissen Prozentsatz Miteigentümer.

  • Aktien werden an der Börse gehandelt. Ein Unternehmen kann sich zu einem Gang an die Börse entscheiden, um frisches Geld zu gewinnen.
  • Geht ein Unternehmen diesen Schritt, wird sein Grundkapital aufgeteilt. Ein einzelner Bruchteil dieses Grundkapitals wird dann Aktie genannt.

So funktioniert der Handel mit Aktien

Der Aktienhandel kann mit einem Kreditgeschäft verglichen werden.

  • Das Unternehmen ist in diesem Vergleich der Kreditnehmer: Er braucht Geld. Dieses erhält er vom Aktionär, der eine Aktie seines Unternehmens kauft – Die Aktie, also der Anteil am Unternehmen, dient quasi als Sicherheit.
  • Mit der Aktie – dem Unternehmensanteil – erhält der Aktionär bestimmte Rechte. So darf er an der jährlichen Aktionärsversammlung teilnehmen. Hierbei informiert der Vorstand des Unternehmens über Gewinn und Verlust.
  • Auf diesen Versammlungen wird zudem die jährliche sogenannte Dividende der Aktie festgelegt. Dabei handelt es sich um den Betrag, mit dem der Aktionär am Gewinn des Unternehmens beteiligt wird. Die Dividende ist quasi die Entschädigung für das geliehen Geld.

Die Börse als Handelsplatz

Aktien werden an der Börse gehandelt. So kann jeder, der Interesse an einem Unternehmen hat, Aktien von diesem erwerben. Das bestimmt auch den Preis einer Aktie: Angebot und Nachfrage.

  • Jedes Unternehmen hat nur eine bestimmte Anzahl an Aktien ausgegeben. Möchten beispielsweise viele Aktionäre gerne Anteile an dem Unternehmen erwerben, steigt folglich der Preis.
  • Verkauft ein Aktionär in diesem Moment seine Aktie, kann er einen Gewinn erzielen, wenn er sie zu einem günstigeren Preis erworben hatte. Auf der anderen Seite kann eine Aktie in ihrem Wert natürlich auch fallen, wenn niemand mehr in ein bestimmtes Unternehmen investieren und Anteile kaufen möchte. In diesem Fall kann ein Aktionär viel Geld verdienen – die Aktie ist dann deutlich weniger Wert als beim Kauf.
  • Der Preis einer Aktie wird durch mehrere Faktoren beeinflusst, die de Nachfrage steigen oder sinken lassen. Hierbei spielen etwa die Quartalszahlen eines Unternehmens eine Rolle oder die Auftragslage. Kann ein Unternehmen den Erhalt eines großen Auftrags vermelden, wird der Preis der Aktie vermutlich steigen.
  • Auch die Politik hat Einfluss auf die Entwicklung der Aktien an der Börse. So werden beispielsweise Kriege immer die Aktien von Rüstungsunternehmen stiegen lassen – wegen der sich daraus ergebenden Auftragslage. Auf der anderen Seite werden die Kurse generell fallen, wenn sich in der Politik Instabilität und Unsicherheit breit machen. Die Anleger werden dann aus Angst vor Verlusten weniger in Aktien investieren – die Nachfrage wird also sinken.
  • Wie die Börse funktioniert, können Sie übrigens in einem weiteren Artikel detailliert nachlesen.
  • Sie möchten anfangen an der Börse zu handeln? Dafür benötigen sie zunächst ein Depot. Jetzt im Online-Broker Vergleich das passende Depot finden.

Handel mit Aktien und die Risiken

Um als Privatperson mit Aktien handeln zu können, brauchen Sie immer eine Bank.

Wie funktionieren Aktien? – Alle Wertpapiere von Aktie bis Zertifikat, sowie der Handel, verständlich erklärt!

23 Tipps aus der Redaktion: So funktionieren Aktien, Aktienmärkte und der Aktienkauf

Mit Aktien können Sie Gewinne erzielen. Das klappt natürlich nur, wenn Sie wissen, wie Aktien, Aktienmärkte und Aktienkauf funktionieren!

Wie funktionieren Aktien?„, „Wie funktionieren Aktienmärkte?“ und „Wie funktioniert der Aktienkauf?“ sind online oft gestellte Fragen. Gefragt wird zum Beispiel in Internet-Foren oder auf Frage-Antwort-Portalen. Meist erhält man dort aber unvollständige, sich widersprechende oder schlichtweg falsche Antworten. Die Themen sind eben kompliziert! Ein Investment in Aktien kann aber eine gute Idee sein, um mehr aus seinem Geld zu machen. Ohne Wissen um Märkte und Unternehmen drohen aber Verluste statt Gewinne. Deswegen erklärt Ihnen die Aktiendepot-Redaktion gerne die Funktionsweise von Aktien und Aktienmärkten!

In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr zu folgenden Themen:

Schon als Einsteiger gut informiert: wie funktioniert eine Aktie

„Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft verbrieft.“ Das ist sicher vollkommen richtig, aber manchmal hinterlässt eine Erklärung im Online-Lexikon Wikipedia mehr Fragen als Antworten. Einfach erklärt, funktioniert eine Aktie folgendermaßen: Mit dem Kauf einer Aktie erwerben Sie einen Anteil an einem Unternehmen, Sie werden also zum Miteigentümer einer Aktiengesellschaft. Die Aktie ist dabei der Anteilsschein, der Ihnen schriftlich garantiert (verbrieft), dass Sie Miteigentümer (Anteilseigner) des betreffenden Unternehmens sind. Als Miteigentümer sind Sie vom Erfolg – oder Misserfolg – eines Unternehmens direkt betroffen:

  • Wenn die Geschäfte des Unternehmens gut laufen, erhalten Sie als Miteigentümer eine Gewinnbeteiligung pro Aktie (Dividende)
  • Wenn die Aktienkurse steigen, können Sie Ihren Unternehmensanteil gewinnbringend verkaufen
  • Falls die Aktien nicht wie gewünscht funktionieren, können Sie über einen Verkauf mit Verlust nachdenken
  • Bei einer Insolvenz des Unternehmens wird die Aktie in aller Regel wertlos

Die Aktien einer Gesellschaft können an einer Börse für Wertpapiere gehandelt werden, dies muss aber nicht der Fall sein. Aktien können auch im außerbörslichen Direkthandel von einem Aktiendepot-Anbieter oder einer Bank gekauft werden. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Aktiengesellschaften, bei denen nur Investoren, Gründer oder Mitarbeiter Anteile am Unternehmen halten. Wie hier Aktien funktionieren, können Sie als Einsteiger in den Aktienhandel getrost ignorieren. Konzentrieren wir uns also auf Aktien, die Sie jetzt schon direkt handeln können!

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Gut auf den Handel vorbereitet: Plus- und Minuspunkte bei Aktien

Aktien funktionieren also grundsätzlich anders als Tagesgeld und Festgeld, bei denen es kein Risiko, sondern nur Zinsen gibt. Die Zinsen sind dabei im Vergleich zu den möglichen Gewinnen aus dem Aktienhandel allerdings sehr gering. Bei Aktien gibt es im Gegenzug für die höheren Chancen auf Renditen aber auch erhebliche Risiken. Deswegen hat die Redaktion von Aktiendepot.de für Sie die 5 wichtigsten Plus- und Minuspunkte bei Aktien verglichen.

Diese 5 Pluspunkte gibt es bei Aktien:

  • Aktionäre haben die volle Auswahl, heute können viele Zehntausend Aktien online gehandelt werden
  • Aktienkurse können steigen, dann sind Gewinne möglich, durch den Aktienhandel verändern sich die Preise während der Börsenhandelszeiten dauernd, wie immer im Handel liegt der Gewinn auch im günstigen Einkauf
  • Aktien funktionieren flexibler als Festgeld, denn Aktien können nahezu immer auch wieder schnell verkauft werden, um durch den Verkauf Plus zu machen, muss der Kurs natürlich höher stehen als beim Kauf
  • Aktien können durch bloßes Abwarten viel wertvoller werden, die richtige Auswahl von Aktien kann für hohe Gewinne sorgen, kurz- und mittelfristige Kursverluste müssen dafür aber ausgehalten werden
  • Unabhängig vom Aktienkurs kann es zur Ausschüttung einer Dividende kommen, natürlich nur, wenn das Unternehmen (Aktiengesellschaft) hinter der Aktie einen Gewinn erzielt hat

Diese 5 Minuspunkte nehmen Sie bei Aktien in Kauf:

  • Die Funktionsweise von Aktien verstanden zu haben, ist erst der Anfang, erst die Kombination aus Wissen und Erfahrung macht aus einem Aktienkäufer einen erfolgreichen Aktionär, nur wer Zeit hat, sich intensiver damit zu beschäftigen, wie Börsen und Aktien funktionieren, sollte in den Handel einsteigen
  • Aktienkurse können fallen, dann sind Verluste möglich, eine Aktie hat zwar einen Nennwert, aber keinen festgeschriebenen Wert, deswegen kann der Wert an der Börse schwanken
  • Einnahmen aus Aktien-Geschäften sind viel weniger planbar als Tagesgeld, denn sogar ein sehr gut gemanagtes Unternehmen kann schlechte Jahre haben, wenn zum Beispiel das Internet ganze Branchen auf den Kopf stellt, kann ein Unternehmen in ernste Schwierigkeiten geraten
  • Als Aktionär ist man von einer Unternehmenspleite direkt betroffen, denn Aktien sind direkte Unternehmensanteile, schlimmstenfalls kann die Insolvenz einer Aktiengesellschaft zum Totalverlust des Investments führen
  • An der besonderen Funktionsweise von Aktien will auch der Staat teilhaben, in Deutschland gibt es deswegen seit 2009 die Abgeltungssteuer .

Aktiendepot-Ratgeber: einige Grundlagen des Wertpapierhandels

Um das beste aus diesen positiven und negativen Eigenschaften von Aktien zu machen, brauchen Sie einen Plan für den Aktienhandel. Unseriöse Geheimtipps aus Börsenbriefen werden als Strategie verkauft, sind mit Plan allerdings nicht gemeint. Auch das rein zufällige Auswählen von Aktien führt möglicherweise nicht zum gewünschten Ergebnis. Entscheidender als eine konkrete Strategie oder Theorie ist das Verhältnis zwischen Risiko und Rendite. Diese beiden Parameter sind auch im Wertpapierhandel untrennbar miteinander verknüpft. Damit Ihre persönliche Anlagestrategie mit Aktien funktioniert, kommt es also „nur“ auf die richtige Verteilung an!

Aktien funktionieren als Einstieg in den Wertpapierhandel recht gut. Sie stehen in der Regel für einen gesunden Mittelwelt zwischen Risiko und Rendite. Weniger Risiko gibt es bei Fonds oder Anleihen, deutlich riskanter sind Aktien-CFDs oder Rohstoff-CFDs. Sie beobachten bereits die Märkte für Aktien und wissen auch schon wie Aktien genau funktionieren? Nach einem objektiven Depotvergleich können Sie direkt damit beginnen, Aktien online zu handeln.

Damit Sie als frisch gebackener Aktienhändler schnell erste Erfolgserlebnisse haben, sollten Sie sich vor dem ersten Trade möglichst genau informieren:

  • Über die verschiedenen Online-Broker und Ihre Vorteile und Nachteile
  • Über das Thema „Aktien online handeln“ und die damit verbundenen Chancen und Risiken
  • Über interessante Unternehmen und deren Aktien und verschiedene, bewährte Methoden der Marktanalyse, zum Beispiel die „ Fundamentalanalyse “ oder die „ Technische Analyse „

Im ersten Schritt müssen Sie für sich selbst festlegen, welche Anlageziele (Rendite) Sie mit wie viel Kapital erreichen wollen. Aus diesen Daten ergibt sich dann ganz automatisch das für Sie noch erträgliche Risiko. Selbst wenn Sie ein geringeres Risiko bevorzugen, kann ein Aktiendepot sinnvoll sein, denn über ein Aktiendepot können schließlich auch Anleihen oder Fonds erworben werden. Sogar Fondssparen über einen Fondssparplan oder ETF-Sparplan geht nicht ohne Depot. Um online mit Wertpapieren aktiv zu sein, brauchen Sie also ein funktionierendes Depot. Der zweite Schritt ist also die Eröffnung eines Depots bei einem Online-Broker oder Discountbroker .

Höhere Gewinnchancen bedeuten gleichzeitig auch immer mehr Verlustrisiko. Vor dem dritten Schritt, dem Aktien handeln, brauchen Sie also genügend Infos zu Aktien und anderen Wertpapieren. Weil hinter jeder Aktie und jeder Anleihe eine Firma steht, müssen Sie stets auch etwas über das Unternehmen und dessen Strategie wissen. Den vierten Schritt, den eigentlichen Handel mit Wertpapieren, können Sie so oft wiederholen wie gewünscht. Bei guter Vorplanung stehen Ihre Aktien wortwörtlich nicht schlecht!

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7 wertvolle Hinweise: So handeln Sie online mit Aktien erfolgreicher

Aller Anfang ist schwer, das gilt natürlich auch für Aktien. Leider helfen nicht alle Depot-Anbieter ihren neuen Kunden in der so entscheidenden Startphase. Deswegen hat die Aktiendepot-Redaktion für Sie 7 wertvolle Hinweise zusammengestellt. Wir hoffen, dass auf dieser Basis Ihr Handel mit Aktien besser funktioniert und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Online-Trading!

  • Sichere Aktien: Kann es so etwas überhaupt geben? In Online-Foren für Aktienhändler wie wallstreet:online, peketecoder Aktienboard ist das eine häufig gestellte Frage. Ein Patentrezept als Antwort gibt es leider nicht, denn sehr sichere Aktien sind oft auch wenig gewinnträchtig .
  • Börsen in Deutschland: Warum gibt es 11 deutsche Börsen? Viele Börsen-Einsteiger kennen eigentlich nur die Frankfurter Börse aus den TV-Nachrichten. Deswegen kann es eine durchaus überraschende Erkenntnis sein, dass es auch heute noch 11 Börsen in Deutschland gibt. Die Bandbreite der Börsen reicht von kleinen Regionalbörsen (z.B. München) über spezialisierte Börsen (z.B. Derivatebörse in Stuttgart) bis zur größten Energiebörse Europas in Leipzig.
  • Die Preisfrage für 2020, 2020 und 2020: Wo Depot eröffnen? Privatanleger wie Sie werden für Direktbanken, Großbanken und Sparkassen immer interessanter! Damit Sie in der Fülle der Anbieter den richtigen Partner für einen funktionierenden Aktienhandel finden, haben wir eine Checkliste erstellt. Damit finden Sie besser und schneller zum richtigen Online-Depot.
  • Depotumzug in 60 Minuten: Aktiendepot.de hilft beim Umziehen! Sie haben sogar schon ein Depot, zum Beispiel weil Sie damit ETFs (börsengehandelte Fonds) oder über einen Fondssparplan interessante Fondsanteile gekauft haben? Möglicherweise sind Sie mit Ihrem aktuellen Online-Broker unzufrieden? In diesem Fall kann Ihnen die Aktiendepot-Redaktion beim Depotumzug helfen. Hier erfahren Sie alles Entscheidende zum Umzug und werden Schritt für Schritt beim zügigen Depotwechsel begleitet.
  • Günstige Depotgebühren: oft sträflich vernachlässigt! Überraschend viele Kleinanleger geben sich mit einem Depot mit kostenloser Depotführung oder einem zeitlich befristeten Lockangebot eines Discountbrokers zufrieden. Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Noch entscheidender sind dauerhaft niedrige Kosten für den Handel. Hier erfahren Sie was mit Ihren Gewinnen passieren kann, wenn Sie zu hohe Depotgebühren haben.
  • Außerbörslicher Handel: Haben Sie schon Erfahrungen? Aktien funktionieren längst nicht nur als Handelsgut an der Börse, auch außerbörslich können Privatanleger mittlerweile Aktien und andere Wertpapiere handeln. Hier erfahren Sie , wie der außerbörsliche Handel funktioniert und auf welche Punkte Sie bei diesem Trading-Sonderfall besonders achten müssen.

Unser Fazit zur Frage: Wie funktionieren Aktien?

  1. Aktien verstehen: Aktien funktionieren grundsätzlich anders als Tagesgeld
  2. Aktienmärkte verstehen: an den Börsen können die Kurse steigen oder fallen
  3. Vor dem Aktienkauf: Brokervergleich, Depot eröffnen und Aktionär werden

Wie funktioniert die Börse und der Aktienhandel? – So wird man Aktienhändler! Tipps & Erklärung

Begriffe wie Aktien, Fonds, Derivate, Dow Jones oder DAX lassen den Laien abwinken, wenn das Gespräch auf die Chancen des Aktienhandels an den Börsen kommt. Die Frage: Wie wird man Aktienhändler? kommt bei ihnen gar nicht erst auf. Bei sehr konservativen Anlegern trifft man oft auf die Meinung, die Börse sei ein großes Spielkasino. Den schlechten Ruf haben ihr Spekulanten und Betrüger eingebracht, die viele Anleger in der Vergangenheit um ihr Geld gebracht haben. Dessen ungeachtet hatte und hat die Börse große Bedeutung für Unternehmen und Anleger. Niedrige Zinsen zwingen Anleger dazu, über Anlagemöglichkeiten mit besseren Renditen nachzudenken. Ein häufiger Gedanke dabei ist, das Geld an der Börse zu investieren. Wie funktioniert die Börse? oder Wie funktioniert der Aktienhandel? – sind zwei in diesem Zusammenhang oft gestellte Fragen.

Interessante Fakten zur Börse:

  • 1409 Gründung der Brugse Börse
  • 1613 Eröffnung des ersten offiziellen Börsengebäudes in Amsterdam.
  • Organsierter Marktplatz für Waren, Güter, Wertpapiere, Waren und Devisen
  • Börsenarten – Waren-, Devisen-, Termin-, Wertpapierbörsen
  • Angebot und Nachfrage werden zusammengeführt
  • Handelsformen – Market-Maker-Börse und Auktionsbörse
  • Börsenformen – Präsensbörse und Computerbörse
  • Marktzugang für Privatanleger über einen Broker
  • Börsenprodukte von Aktien über Anleihen bis Optionen handelbar
  • Spezielle Fonds wie ETFs für Einsteiger attraktiv

Was genau ist eine Börse?

Bevor man der Frage nachgeht: „Wie wird man Aktienhändler?“ muss geklärt werden, was überhaupt eine Börse ist. Bei einer Börse handelt es ich um einen Marktplatz zum organsierten Handel von Wertpapieren. Organisierte Marktplätze gibt es für jedes Handelsgut. Sie gibt es beispielsweise als Vieh-, Gemüse- oder Getreidemärkte, Rohölbörse, Wertpapierbörsen, Kunstauktionen und Edelsteinbörsen. Der Sinn der Handelsplätze besteht darin, Verkäufer der Waren mit einer Vielzahl potentieller Käufer zusammenzubringen. Große Märkte haben den Vorteil, dass dort die Preise vergleichbar sind.

Um bei Suche nach den günstigsten Gelegenheiten erfolgreich sein zu können, muss ein Aktienhändler immer auf dem Laufenden bleiben. Eventuelle Sonderangebote sind in der Regel Sache weniger Sekunden. Wer mit dem Aktienhandel Geld verdienen will, braucht einen Zugang zum Marktgeschehen. Die Börsen bieten den ständigen Zugang zum Markt.

Wie funktioniert die Börse und der Aktienhandel

Hier trifft der Aktienhändler auf Jene, die mit gleichen Papieren Handel betreiben. An der Börse treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Hier werden die aktuellen Kurse der Aktien festgestellt. An der Börse kann im Gegensatz zum Basar oder Marktplatz eBay jeder Käufer auch Verkäufer sein. An den Finanzmärkten werden Geschäfte von Händlern ausgeführt. Dabei müssen die für den Börsenhandel geltenden Regeln eingehalten werden. In Deutschland sind für direkte Handelsgeschäfte an den Börsen speziell registrierte Makler und Banken zugelassen. Die Wertpapiergeschäfte von den Maklerbüros und Banken werden namentlich und elektronisch erfasst und verfolgt. Damit soll Missbrauch durch Einflussnahme auf Kurse oder Insiderhandel verhindert werden.

Computerhandel statt Parkett-Handel

Ein Großteil des Wertpapierhandels findet abseits des Börsenparketts statt. Elektronische Handelssysteme wie XETRA haben den Parkettbesuch überflüssig gemacht. Der Computerhandel steht jedem Investor offen. Käufer und Verkäufer stehen in keinem direkten Kontakt miteinander. Privatanleger können mithilfe eines Brokers oder Bank problemlos an einer Wertpapierbörse aktiv werden. Die ersten Online-Broker entstanden Mitter der 1990er Jahre. XETRA ist in der Lage, innerhalb von Sekundenbruchteile passende Kauf- oder Verkaufsgebote mit Angeboten zusammenzuführen.

DAX ist wichtigstes deutsches Börsenbarometer

Wie funktioniert Aktienhandel?

  • Wer sich fragt „Wie wird man Aktienhändler?“ muss natürlich auch wissen, was Aktien sind. Als Aktien werden Anteile am Eigenkapital eines Unternehmens Große Aktiengesellschaften sind an der Börse notiert. Andere Aktienunternehmen handeln Anteile außerbörslich. Wer Aktien hält, wird entsprechend seiner Aktien Miteigentümer des Unternehmens. Außerdem kann er Dividendenzahlungen beanspruchen und/oder er besitzt Stimmrechte.
  • Die für Aktien ermittelten Kurse stellen die Preise für den Kauf oder Verkauf einer Aktie Kurse werden ständig aktualisiert, wobei sie von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Der Börsenmakler berechnet auf Basis der vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträge einen Kurs, der den größten Umsatz sichert.
  • Angebot und Nachfrage unterliegen vielen Einflüssen. Hierbei spielen wirtschaftliche und politische Entwicklungen eine Rolle. Auswirkungen haben ebenfalls Veröffentlichung von Unternehmenszahlen, eine Gewinnwarnung oder ein Wechsel an der Unternehmensspitze.

Wie handelt man an der Börse?

Wenn Sie in den Börsenhandel einsteigen möchten, haben Sie im Gegensatz zu früher mehrere Möglichkeiten. Früher führte der Weg entweder zur Bank oder zu einem Finanzberater seines Vertrauens. Sie konnten sich beraten lassen und den Kauf für Aktien oder andere Wertpapiere auslösen. Heutzutage lässt sich der Kauf von Aktien weitaus komfortabler erledigen. Bekanntlich funktioniert die Börse über Makler und Vermittler und Makler, wobei der gesamte Handel fast ausschließlich über den Computer erfolgt.

Für den Wertpapierhandel benötigen Sie ein Depot bei einer Bank oder einem Online Broker. Eine aktuelle Übersicht attraktive Anbieter liefert unser Online Aktiendepot Vergleich.

Beim Aktien kaufen und verkaufen zahlen Sie Gebühren. Dabei setzen Broker und Banken nicht nur auf unterschiedliche Preismodelle, auch die Preisunterschiede sind enorm. Die Ersparnis zwischen den besten und teuren Anbietern beträgt mehrere Hundert Euro im Jahr. Einen Überblick über die Gebühren namhafter Broker bietet Ihnen unser Depotgebühren Vergleich. Sie können im Vergleich mit der Hausbank weitaus weniger Gebühren zahlen, den Nachteil der fehlenden Beratung müssen Sie selbst beheben.

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Wie wird man Aktienhändler? Historisches zur „Börse“

Börsen sind keine Erfindung des letzten Jahrhunderts oder des Computerzeitalters. Die Ursprünge der Börsen reichen weit zurück bis ins Frankreich des 12. Jahrhunderts. Im Auftrag der Banken waren bereits im Frankreich des 12. Jahrhunderts sogenannte courretiers de change mit dem Verwalten und Regulieren von Schulden landwirtschaftlicher Gemeinden befasst. Dabei wurden auch Schulden gehandelt, sodass man die Männer als die ersten Makler bezeichnen kann.

Die erste Börse entstand 1409 in Brügge, bekannt unter dem Namen Brugse Beurse. In Deutschland öffneten erste Börsen in Augsburg und Nürnberg 1540. Ein weltweit erstes offizielles Börsengebäude öffnete 1613 in Amsterdam.

Der Begriff „Börse“ taucht im 15. Jahrhundert erstmals auf, wobei dieser ein regelmäßiges Handelstreffen an einem immer gleichen Ort bezeichnet. Das Handelstreffen fand dem belgischen Brügge statt. Reiche Händler aus Italien trafen auf dem Platz „ter buerse“ zur Geschäftsausübung zusammen. Der Platz trug diesen Namen, weil hier ein Rohstoffhändler mit dem Namen Van der Beurze ( ter buerse) wohnte. Der Name „ter buerse“ entstammt dem lateinischen Wort „bursa“ (deutsch: Geldbörse).

Als Vorläufer der Börsen gelten außerdem Warenmärkte und -messen des Mittelalters. Warenmärkte galten wegen des Beschaffungsprozesses und ihres seltenen Stattfindens für den Handel als nicht besonders geeignet. Der Börsenhandel wurde mit der Vergleichbarkeit der Waren möglich. Für ein Kilo Pfeffer war der Preis bei Bestellung und Lieferung gleich hoch. Zum Bezahlen wurden Gold- und Silbermünzen sowie Wechsel verwendet. Vorteile der Wechsel zeigten sich beim einfachen Transportieren und beim Ausgleichen unterschiedlicher Währungen.

Die Brügger Börse von 1409 war allerdings noch keine wirkliche Börse, weil sich dort lediglich Kaufleute italienischer Herkunft zum Handeln trafen. Erst die Im Jahr 1460 entstandene Antwerpener Börse hat mit dem heutigen Börsenbegriff wesentliche Gemeinsamkeiten. Diese Börse war nicht mehr nur ein Treffpunkt weniger Händler. An diesem Ort kamen viele Nationalitäten für Geschäfte vor allem Verkauf von Gewürzen zusammen. Die Börse von Amsterdam darf sich zu Recht als erste moderne Wertpapierbörse bezeichnen. Amsterdam bildete Ende des 16. Jahrhundert das finanzielle Zentrum Europas. Die Seemächte Spanien, Portugal, England und Niederlande werden zu Kolonialmächten. Handelsgesellschaften benötigten Startkapital für den Bau einer Hochseeflotte. In der Folge wurden Unternehmen als Aktiengesellschaften gegründet, wobei die Bevölkerung über Anteile beteiligt wurde. Das Risiko war auf viele Miteigentümer verteilt. Für Teilhaber der Aktiengesellschaft gab es je nach Handelserfolg eine jährliche Dividendenzahlung von bis zu 25 Prozent. Die Anteile ließen sich deshalb mit Gewinn weiter verkaufen. Als Aktien beispielsweise der V.O.C. (Niederländische Vereinige Ostindische Kompanie) gelangten sie an die Börse.

Die Börse ist keine Einbahnstraße

Große und kleine Börsenskandale

Das 17. und das 18. Jahrhundert war eine Zeit der Hochspekulationen, zu der große Crashs, Blasen und Verschuldungen gehören. Bekannt ist beispielsweise der Amsterdamer Tulpenschwindel. Im Jahr 1636 war eine einzige Tulpenzwiebel fast 3000 Gulden wert. Das war der Grund, dass jeder ins Tulpengeschäft einstieg. Die Preise waren völlig unrealistisch, sodass alles 1637 mit einem Crash endete. Bei einer gewöhnlichen Auktion fand sich kein Käufer für die zu teuren Zwiebeln. Es sprach sich schnell herum, dass ein Händler nicht verkaufen konnte. Plötzlich wollten alle nur noch verkaufen. Bis Februar 1637 fielen die Kurse um 95 Prozent. Die Spekulationsblase platzte. Geblieben ist der Tulpenanbau in Holland.

Die Börsengeschichte ist voller Beispiele, wo obskure Firmen Anteile für Ideen wie Quecksilber in Metall verwandeln oder Produktion von Perpetuum mobile verkaufen wollten.

Als größter Börsencrash der Geschichte gilt der Black Friday von 1929. Die Kurse an der New Yorker Wall Street fielen stark, was Weltwirtschaftskrise auslöste. Weitere folgenreiche Crashs gab es 2002 (Absturz des Neuen Marktes) und 2007/2008 (Finanzkrise durch Lehman Pleite. Nur wenig Später warten wichtige internationale Börsenindizes mit neuen Höchstständen auf.

Wieso wird die Aktie einer insolventen Firma noch gehandelt?

Wertpapiere verschwinden nicht so schnell wie die dazu gehörigen Firmen. Daher sind auch Aktien insolventer Firmen noch im Handel. Bekanntlich leihen Aktionäre dem Unternehmen kein Geld, denn sie investieren es. Das macht sie zum Gesellschaft, nicht aber zu einem Gläubigen.

Die Aktionäre wetten mit ihrem Kapital auf den Erfolg des Unternehmens, wobei sie von regelmäßigen Gewinnausschüttung oder steigenden Kursen profitieren wollen. Aktien schließen einen Totalverlust des Kapitals nicht, beispielsweise durch stark fallende Kurse. Eine Aktie dann lediglich wenige Cent wert sein, wobei sie vormals zu höchstkuren von 100 Euro und mehr Euro gehandelt wurde. Das von Aktionären angelegte Geld ist somit weg.

Stellt das von der Insolvenz betroffene Aktienunternehmen stellt einen Antrag für Rückzug aus dem Börsenhandel bleiben die Aktien weiterhin im Handel. Bis zum Start des Delisting dauert es etwa sechs Monate. Die Bremer Vulkan Aktie war nach der Firmenpleite noch zehn Jahre im Handel, bis sie von Amts wegen eingestellt wurde.

Fazit: Börse ein organisierter Marktplatz für Wertpapiere

Die Preise von Aktien bzw. die Kurse von Unternehmensanteilen bilden sich auf der Basis von Angebot und Nachfrage. Die Preisbestimmung unterscheidet sich nicht von der anderer Güter. Die Börse ist starken Schwankungen ausgesetzt. Dennoch ist sie wichtig für einen funktionierenden Warenaustausch sowie die Finanzierung von Unternehmen und Staaten. Neben Emittenten profitieren auch die Investoren vom Gewinn aus Kursteigerungen oder von Zinseinnahmen. Mit dem Aktienhandel erhält ein Investor die Möglichkeit zur Beteiligung an Unternehmen und dessen wirtschaftlichen Erfolg. Die letzten Jahrzehnte gab es einige Extremsituationen an den Wertpapierbörsen, die in der Folge bisher immer verkraftet wurden. 20 Jahre DAX heißt jedes Jahr eine Rendite von rund 8 Prozent.

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