Warum ein Trader nicht risikoaffin sein muss Trading Tipps 2020

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Contents

7 Gründe, warum du die Finger vom Trading lassen solltest

Trading ist beliebt. Zuhause vor dem PC sitzen, die Aktienkurse verfolgen und täglich mit mehreren „Trades“ das Geld vermehren. Möglichst schnell mit möglichst wenig Aufwand.

Bestimmt hast du auch schon von Trading-Erfolgsgeschichten gehört und dich gefragt, was wirklich hinter Trading steckt.

Die Vorstellung von schnell und leicht verdientem Geld lockt viele Menschen, die dann das Trading lernen wollen. Und viele Menschen denken, dass man nur auf diese Weise Geld an der Börse verdienen kann.

Aber ist das Traden eine sinnvolle Möglichkeit zur Vermehrung deines Geldes, gerade wenn du Anfänger bist? Funktioniert Trading wirklich?

Aufgepasst:

Ich zeige dir in diesem Artikel (und im zugehörigen Podcast) fundierte Statistiken und Fakten, Trading Erfahrungen und Alternativen, die Trading-Coaches dir nicht zeigen.

Ich habe 7 sehr gute Gründe für dich, warum du…

  1. das Day-Trading womöglich lieber anderen überlässt
  2. oder dich weiter informieren solltest, falls du das für die einzige Möglichkeit zu einer guten Rendite hältst.

Außerdem zeige ich dir, was das Day-Trading mit deiner Schulzeit zu tun hat – und zu welcher Gruppe der „Schüler“ du gehören solltest um an der Börse entspannter zu gewinnen.

7 Gründe, warum du nicht traden solltest

Mittlerweile läuft sogar im Fernsehen schon Werbung für Trading-Plattformen. Trading-Softwares kaufen sich große Sponsorenblöcke bei Fussball-Vereinen.

Die Versprechen:

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„Neue Trading-Strategie für atemberaubende Rendite!“

„1000% Rendite in 2 Wochen!“

„Geld vermehren mit wenigen Klicks!“

Wow! Das klingt echt spannend!

Dabei spielen sich Strategien zum Handel von Wertpapieren wie das Daytrading, Volumentrading. Swingtrading, Positionstrading, Scalp-Trading und andere Strategien in den Vordergrund.

Dagegen klingt das langfristige Anlegen des Geldes ungefähr so spannend, wie dem Gras beim Wachsen zuzugucken (oder Fußball-Spiele von Bayern München gegen Drittligisten).

Jetzt kommt aber der Haken:

Was spricht gegen das Trading, das sich an der Börse so großer Beliebtheit erfreut und mit dem immer wieder Schlagzeilen gemacht werden?

Kurz vorab: Was ist Trading?

Trading bezeichnet das aktive Handeln von Wertpapieren und stellt eine der riskantesten Formen der Geldanlage dar. Spezifischere Ausprägungen sind bspw. das Day-Trading und das Swing-Trading.

Wichtig: Ich beziehe mich mit dem Begriff „Trading“ auf alle kurzfristigen Handelsstrategien und vergleiche es speziell mit langfristigen, breit gestreuten Anlagestrategien.

1. Du lebst brandgefährlich

Kaum eine Form des Anlegens weist im Durchschnitt ein so hohes Risiko auf wie das Day-Trading.

Zum einen durch hohe Wertschwankungen.

Es wird aber auch mit Hebelprodukten gehandelt, die den Gewinn – aber auch den Verlust – durch kurzfristig geliehenes Geld vervielfachen können.

Dabei war dein Verlustrisiko bis vor kurzem nicht auf dein eingesetztes Geld beschränkt: Im schlimmsten Fall musstest du noch Geld nachschießen, da du das geliehene Geld der Bank durch den Hebel verzockt hast.

Stell dir vor, du möchtest mit 1.000€ investieren. Wenn ein Kurs um 1% steigt, steigt dein Depotwert um 10€.

Jetzt kannst du dir aber 9.000€ von der Bank leihen. Wenn du jetzt mit 10.000€ investierst, obwohl von dir selbst nur 1.000€ stammen, steigt dein Depot um 100€.

Du zahlst die 9.000€ an die Bank zurück und voilá: Bei gleichem eigenen Kapitaleinsatz hast du den 10-fachen Gewinn erzielt, nämlich 100€ statt nur 10€.

Was aber passiert, wenn das Produkt, in das du die 10.000€ investierst, wertlos wird? Du musst die 9.000€ trotzdem aufbringen – auch wenn du selbst nur 1.000€ bei der Bank eingezahlt hast.

Je mehr Geld du leihst, desto größer ist der Hebel. Je größer der Hebel, desto stärker wird der Gewinn vervielfacht – oder eben der Verlust.

Privatinsolvenz als 26-jähriger Ingenieur?

So ist es vor einigen Jahren auch einem Ingenieur passiert. Er steht mit 26 Jahren trotz eines guten Gehalts kurz vor der Privatinsolvenz:

Er hat in CFDs, eine recht riskante Anlageform, investiert und sein Geld verloren, als die Schweiz die Währungsbindung zum Euro aufgelöst hat. Aus seinen investierten 2.800€ wurde ein Schuldenberg von 280.000€.

Natürlich ist das ein unglücklicher Extremfall. Und glücklicherweise gibt es mittlerweile gesetzliche Regelungen, die eine solche Nachschusspflicht von vornherein vermeiden sollen.

Viele Trader sehen aber nur die großen Gewinnchancen mit $-Zeichen in den Augen. Schließlich verlieren komischerweise immer nur die anderen, einem selbst könnte sowas ja niemals passieren.

Auch wenn sich dieses Risiko in erster Linie bei Hebelprodukten enorm auswirkt, tritt es auch bei anderen kurzfristigen Anlagen wie Aktien auf:

Zum einen durch die psychologische Komponente, die erschreckend niedrigen Gewinnchancen und die hohen Gebühren bei häufigem Handeln, die eine immer höhere Überrendite erfordern. Mehr dazu gleich.

2. Wie ein Psycho-Thriller

Der Weg des langfristigen Investierens ist in der Regel nicht sehr nervenaufreibend:

Du musst nicht stundenlang vor dem Rechner sitzen. Du musst kein Lehrgeld bezahlen. Und du musst keine kurzfristigen Verluste realisieren.

Bekannte Daytrader predigen dabei vor allem eins an ihre potentiellen Nachahmer: Sie müssen vor allem stressresistent sein und Nerven wie Drahtseile haben.

Zu Beginn ist es üblich, dass unerfahrene Anleger, die auf Minuten-, Stunden- oder Tagesbasis traden, eine Menge Lehrgeld bezahlen müssen.

Sie können noch nicht mit den anderen Marktteilnehmern mithalten, schwanken zu oft zwischen Angst und Hoffnung, können Muster nicht einwandfrei erkennen und verlieren ihr Geld.

Das kann – gerade beim Börsenstart – eine ziemlich hohe Hürde sein.

Und tatsächlich führt das auch dazu, das viele Anleger erst nach dem Erleben dieser Verluste dem Trading abschwören und sich dem langfristigen Investment zuwenden.

Wir haben also einmal die Seite des langfristigen Investors in Form einer Autofahrt:

Er fährt recht zügig, aber immer besonnen und kommt zuverlässig an sein Ziel.

Die Fahrt des Traders verläuft anders:

Er verliert direkt beim Start einen Seitenspiegel. Er brettert trotzdem wie besessen drauf los. Sein Auto überschlägt sich einige Male, fährt trotzdem irgendwie weiter – auch mit nur drei Reifen. Aber: Dafür schnell.

Trotzdem kommt er nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% im Ziel an.

Woher die 10% kommen? Lies weiter.

3. Wie erfolgreich sind Trader wirklich?

Kommen wir also ans Eingemachte: Wie erfolgreich ist das Traden wirklich?

Und mit „wirklich“ meine ich nicht das, was dir viele erzählen, wie erfolgreich sie sind. Mehr dazu aber im Punkt 6.

Ich zeige dir 3 Studien über den Erfolg von privaten Tradern und gebe dir 2 Einblicke in den „Erfolg“ von Profi-Tradern, die uns einen Einblick in den Erfolg des Tradings geben.

Der größte Nachteil des Tradens sind die hohen Kosten.

Du musst bei jedem Kauf und Verkauf an der Börse Gebühren zahlen. Um diese Gebühren und sie Geld-Brief-Spanne, den sogenannten Spread, sinkt deine Rendite.

Wenn du sehr wenig handelst, zahlst du nur wenig Gebühren. Wenn du viel handelst, hast du hohe Gebühren.

Diese Gebühren haben also vor allem Trader. Und bevor es in die Gewinnzone geht, müssen erst einmal die Gebühren wieder reingeholt werden.

Okay. Das ist natürlich ein Nachteil, aber wenn die Trader eine Rendite erwirtschaften, die das trägt, wäre doch alles in Ordnung.

Schauen wir uns also nicht individuelle Trading Erfahrungen, sondern ganze Studien zum Erfolg der Trader an.

Studie #1 (Aktienmarkt) – 85% der Trader verlieren kurzfristig Geld

In dieser Studie untersucht Brad M. Barber den Erfolg von den sogenannten Day-Tradern, die sehr kurzfristig spekulative Positionen am Aktienmarkt eingehen.

Das Ergebnis: 85% der Daytrader machen dabei auf Jahresbasis Verluste.

Nur bei weniger als 1% der Trader konnten die Wissenschaftler wirklich feststellen, dass sie eine gewinnbringende Strategie verfolgen und die Gewinne nicht vom Glück abhängen.

Diese Zahlen zeigen, dass mindestens 4 von 5 Tradern auf Jahresbasis Geld verlieren. Nur einer aus 100 schafft es nachgewiesenermaßen dauerhafte Gewinne zu erzielen.

Studie #2 (Devisenmarkt) – 89% verlieren mittelfristig Geld

Und es gibt noch eine Studie aus Frankreich, in der der Forex Markt (Devisenmarkt) untersucht wurde.

Dort wurde über vier Jahre, von 2009 bis 2020, die Performance der Trader bei verschiedenen Brokern dokumentiert. Das Ergebnis:

Fast 89% aller Trader haben Geld verloren – im Durchschnitt satte 10.900€.

Und dabei macht es laut der Studie kaum einen Unterschied, ob Neulinge oder erfahrene Trader betrachtet werden – der Lerneffekt sei erstaunlich gering.

Studie #3 (Aktienmarkt) – 98% verlieren langfristig Geld

In dieser Studie wurde das Lernverhalten von Day-Tradern am Aktienmarkt untersucht und dabei ein Zeitraum von 14 Jahren herangezogen.

Das Ergebnis: Mehr als 98% der Day-Trader verlieren Geld.

Und für die, die kurzfristig Gewinne machen, hält die Glückssträhne nicht lange an:

  • 40% der Day-Trader geben spätestens nach einem Monat auf
  • 87% der Day-Trader geben spätestens nach drei Jahren auf
  • 93% der Day-Trader geben spätestens nach fünf Jahren auf

Auch in der Studie von Barber und Odean mit dem Titel „Trading ist schädlich für dein Vermögen“ wird ein klarer Zusammenhang zwischen Handelsaktivität und Nettorendite von Aktionären gefunden:

Renditen je nach Handelsaktivität (Quelle: „Trading is hazardous to your wealth“)

Das Bild zeigt: Je mehr gehandelt wird (Gruppe 5), desto niedriger ist die erreichte Nettorendite. Die Gruppe, die am wenigsten handelt (Gruppe 1), erreicht die höchste Nettorendite im Durchschnitt.

Diese Studien zeichnen ein vernichtendes Bild: Nur ein ganz kleiner Bruchteil schafft es wirklich, dauerhafte Gewinne zu erzielen.

Es erinnert ans Gold schürfen: Wenn irgendwo von einem großen Goldfund berichtet wird, machen sich alle auf und wollen den Reichtum mit eigenen Händen finden.

Ein paar wenige werden, vermutlich durch Zufall, große Funde haben, die immer mehr Menschen anlocken. Aber der Großteil der Menschen wird wieder mit leeren Händen nach Hause gehen, wie es auch beim Trading der Fall ist.

Wer verdient daran immer Geld? Die Broker und die Trading-Coaches.

Unterstützt wird dieses Bild, wenn du dir anschaust, wer in der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt weit oben geführt wird.

Es sind die Investoren wie Warren Buffett, Peter Lynch, Ken Fisher und viele mehr. Diese sind größtenteils Milliardäre und investieren nicht auf Tagesbasis, sondern investieren vorausschauend und langfristig – manche mehr, manche weniger.

Obwohl der Trader also viel mehr Aufwand betreibt und ein größeres Risiko in Kauf nimmt, sind kaum Trader bekannt, die dadurch wirklich reich geworden sind – obwohl die angeblich so hohen Renditen die Trader schon längst auf die Spitzenplätze hätten katapultieren müssen.

Wie einer der bekanntesten deutschsprachigen Trading-Profis eine Rendite von -108% erreichte

(Wichtig: Die folgenden Schilderungen beruhen auf diesem Artikel.)

Ein erfolgreicher Geschäftsmann hat Birger S. (kompletter Name im Original-Artikel), „Deutschlands Daytrader Nr. 1“ (laut der Zeitschrift „Der Aktionär“) 100.000€ „zum Testen“ gegeben. Ich glaube, du kannst die tatsächliche Größenordnung also erahnen, wenn jemand mit 100.000€ etwas „testen“ möchte.

Der Anleger selbst war beruflich sehr erfolgreich, hat sich viel teures Wissen in Seminaren und privaten Coachings angeeignet und hatte ein großes Startkapital, und es einem noch besseren Profi anvertraut. Optimale Voraussetzungen also.

Wenn jemand also Gewinne erzielen sollte, dann doch diese Konstellation, oder?

Pustekuchen.

Das Geld wurde kontinuierlich weniger und nach nicht einmal 2 Jahren war es fast komplett weg. Anschließend wurde noch ein Kredit aufgenommen, um die Verluste wieder reinzuholen. Ebenfalls gescheitert.

Das Ergebnis: Das Day- und Swingtrading eines Trading-Profis hat für den Kunden eine Rendite von -108% (ja, wirklich) erreicht. Das eingesetzte Kapital war weg und darüber hinaus sind noch Schulden entstanden.

Wie 14 Profi-Trader grandios scheiterten und eine Viertel Million Euro versenkten

Der Veranstalter „Trade-Champion“ hat 2020 insgesamt 16 Trader eingeladen, die vorher eine positive Rendite nachweisen konnten.

Die Herausforderung: Jeder dieser Trader wurde mit echten 20.000€ ausgestattet – kein Spielgeld. Wer es als Erster schafft, sein Kapital zu verzehnfachen, gewinnt den Trading-Wettbewerb und darf das Geld behalten. Wer einen Verlust von 40% oder mehr erleidet fliegt aus dem Wettbewerb.

Jeder Trader konnte frei handeln, seine eigenen Indikatoren verwenden und sein Depot wachsen lassen. Auch der eben erwähnte Birger Schäfermeier war neben anderen bekannten Namen dabei.

Der erste Durchgang musste abgebrochen und neu konzipiert werden, da Schäfermeier nach wenigen Wochen ein Minus von 40.000€ aufwies und damit die Regeln des Wettbewerbs verletzte.

Das Ergebnis des 2. Durchgangs, der am 1. April 2020 startete: Am 8. Juni 2020 wurde der Wettbewerb wegen der katastrophalen Handelsergebnisse abgebrochen.

Das Ziel war es, den Zuschauern profitable Handelssysteme in der Praxis zu zeigen, um davon zu lernen. Das Problem: Es gab kaum profitable Handelssysteme.

4 Trader sind vorzeitig ausgeschieden, da sie mehr als 40% im Verlust lagen. Nach etwas mehr als 2 Monaten hatten 14 der 16 Trader keine signifikanten Wertsteigerungen erreicht.

Im Gegenteil: Eine Viertel Million Euro hatten die 16 Trader in Summe in den Sand gesetzt.

Und wir sprechen hier wohlgemerkt nicht über unerfahrene, naive Anleger: Diese 16 Trader entstammen einer Vorauswahl, waren teilweise in der Trading-Szene sehr bekannt und mussten vorherige Gewinne nachweisen. Sonst wären sie auch nicht mit je 20.000€ ausgestattet worden.

Das Statement des Veranstalters: „Bis auf wenige Ausnahmen – eigentlich nur zwei [. ] – konnten wir kein valides System, keine Strategie und keine sukzessiven Depotwertsteigerungen erkennen.“

Die Webseite des Veranstalters steht heute zum Verkauf.

„Aber mit Trading lässt sich doch viel Geld verdienen“

Natürlich gibt es erfolgreiche Trader. Natürlich kann man durch Trading Geld verdienen.

Diese Aussagen von Trading-Verfechtern sind aber genauso nichtssagend wie die Aussage „Mit Fußball lässt sich viel Geld verdienen“.

Das gleiche gilt für jeden Berufsbereich: Du kannst viel Geld als Fußballer, als Programmierer, als Steuerexperte oder als sonst was verdienen.

Solltest du jetzt also Profifußballer werden, nur weil es einige wenige schaffen, damit viel Geld zu verdienen?

Natürlich nicht! Es geht um ganz andere Fragen, die dafür wichtig sind.

Bezogen auf das Trading sind die interessanteren Frage viel mehr:

  • Wie hoch stehen die Chancen, mit dem Trading wirklich viel Geld zu verdienen?
  • Kommst du überhaupt an das Wissen, um erfolgreich traden zu können?
  • Macht es dir überhaupt Spaß, so dein Geld zu verdienen?
  • Welche Nachteile sind mit dem Trading verbunden?
  • Gibt es lohnenswerte Alternativen, wie du dein Geld auch ohne Trading profitabel investieren kannst?

Und vor diesem Hintergrund bringt es auch nichts, wenn es nur ein extrem kleiner Bruchteil schafft, mit dem Trading erfolgreich zu sein. Diesen kleinen Bruchteil gibt es in jedem Berufszweig – allein zufallsbedingt.

Und selbst diesen kleinen Bruchteil zu identifizieren ist enorm schwierig, wie die eben zitierten Geschichten verdeutlichen.

Die Rolle von (selbstlernenden) Computer-Algorithmen im Trading

Das alles sind faktenorientierte Einblicke in den (Miss-)Erfolg der Day-Trader: Sowohl von Privatanlegern, als auch von gestandenen Profis. Abseits der rosaroten „So-wirst-du-reich“-Brille.

Nach all diesen Ergebnissen ist es in meinen Augen sehr optimistisch und mutig anzunehmen als Privatanleger das eigene Geld dauerhaft durch Day-Trading, Swing-Trading oder ähnliche Tradingkonzepte und Handelsstrategien erfolgreich zu vermehren.

Zumal es vermutlich nur schwerer wird als einfacher:

Mittlerweile sind es nicht nur Menschen, die einen Tradinggewinn durch ihr Handeln erzielen wollen, sondern immer mehr Computer-Algorithmen, die Menschen in ihrer Schnelligkeit und Disziplin schlagen.

Dazu kommen immer mehr selbstlernende Algorithmen (Stichwort „machine learning“), die laufend Daten auswerten und keine Regeln mehr brauchen, sondern selbst profitable Handelsstrategien erkennen und diese auswerten, lange bevor der menschliche Anleger diese entdeckt.

Das Traden war nicht nur in der Vergangenheit enorm schwierig, es wird in der Zukunft vermutlich nur noch schwieriger.

Ganz zu schweigen davon, in Anbetracht des Zeitaufwands, des Risikos und den anderen hier genannte Gründe eine angemessene Rendite zu erreichen.

Fakt ist, dass der Großteil der Trader auf lange Sicht Geld verliert und dafür sogar noch viel Zeit und Nerven opfert.

4. Die Erfolgsillusion der Trading-Experten

Okay, höchstens 10% der Trader machen langfristig Gewinne – wahrscheinlich noch weniger.

Ist nicht viel, aber immerhin. Und wenn man Gewinne macht und zu diesen 10% gehört, sollte sich das Traden lohnen.

Das ist aber falsch.

Nur weil jemand Gewinne macht, heißt das noch lange nicht, dass er wirklich das Richtige mit seinem Geld macht.

Du kannst deutlich risikoärmer und mit viel geringerem Aufwand breit in den Markt investieren. Das hat in der Vergangenheit für eine Rendite von 7% – 9% gesorgt.

Nur ein Bruchteil der Trader, die Gewinne machen, schaffen es, ihr Geld stärker als der Markt zu verzinsen.

Du siehst also: Das Erzielen von Gewinnen ist nicht die entscheidende Kennzahl. Es gibt andere Alternativen, die womöglich…

  • besser
  • risikoärmer
  • nicht so zeitintensiv

… sind und deshalb mehr zu empfehlen sind – selbst WENN du zu den wenigen Prozent gehörst, die mit dem Trading Geld verdienen.

Wichtig: Hier wurden noch nicht einmal die steuerlichen Nachteile des aktiven Handelns berücksichtigt. Bei einer passiven Buy-and-hold-Anlage müssen Gewinne erst bei Verkauf versteuert werden und können bis dahin weitere Gewinne erwirtschaften: Der sogenannte Steuerstundungseffekt.

Der aktive Anleger muss ebenfalls beim Verkauf die (seltenen) Gewinne versteuern, was jedoch viel schneller vorkommt. Deshalb gibt es dort keinen Steuerstundungseffekt. Durch die steuerliche Betrachtung würde das Bild hier also noch vernichtender ausfallen.

5. Du opferst etwas Wertvolleres als Geld

Ein großer Aspekt, der das Traden deutlich unattraktiver macht, ist die geopferte Zeit.

Die langfristige Geldanlage ist ein Zusatz zu deinem bestehenden Einkommen. Es hat einen geringen Zeitaufwand und alle Gewinne aus dieser Geldanlage beeinträchtigen dein Arbeitseinkommen nicht.

Wenn du allerdings als Trader Geld verdienen willst, musst du viel Zeit opfern.

Du musst die Kurse stundenlang verfolgen, um günstige Gelegenheiten zum Handeln zu entdecken. Steigt der Kurs wie gewünscht? Fällt der Aktienkurs zu stark? Stagniert er?

Das ist aktive Arbeit um Geld zu verdienen, was nichts Schlechtes ist. Aber höchstwahrscheinlich hast du schon einen Hauptberuf, der dir 8 Stunden täglich abverlangt.

Da wird es schwierig, wenn du jetzt noch stundenlang Börsenkurse verfolgen willst.

Außer, du bist der eine von hundert Tradern, der sich Profi nennen kann und seinen Job aufgeben kann, um zu traden.

Aber ein Profi ist noch nie vom Himmel gefallen.

Selbst wenn du also als Trader Gewinne machen solltest, die den Markt übersteigen, darfst du den zeitlichen Aufwand nicht vergessen. Dein Arbeitslohn ist genauso ein Stundenlohn, wie es bei einem Trader der Fall ist.

Bei der langfristigen Anlage aber hast du ziemlich wenig zu tun.

Du kannst den Aufwand sogar auf wenige Stunden im Jahr reduzieren und erhältst trotzdem eine Rendite, die besser ist als von 90% der Trader.

6. Ein kritischer Blick hinter die Geldscheine

In Zeiten, in denen soziale Netzwerke immer beliebter werden, gibt es viel Neid und „Das-will-ich-auch“-Gefühle.

Auf Instagram und YouTube geben viele Trader ihre Gewinne zum Besten, erzählen von ihrem kometenartigen Aufstieg in die Liga der Schönen und Reichen.

Beweise? Fehlanzeige.

Und selbst wenn Beweise geliefert werden, ist kaum nachzuvollziehen, ob dieser Erfolg tatsächlich auf Kompetenz beruht oder auf purem Zufall.

Denn wenn Millionen von Tradern handeln, ist es allein zufallsbedingt notwendig, dass einige – ohne jegliches Talent oder Fähigkeiten – ihr Geld vermehren werden.

Kompetenz kann nicht dadurch beurteilt werden, ob jemand sein Geld vermehrt hat. Wenn es so wäre, wäre jeder Lotto-Gewinner, Pokerspieler und Roulette-Spieler, der zwei Mal hintereinander auf die richtige Farbe gesetzt hat, ein Anlageexperte.

Die vorhandenen, verlässlichen Studien zeigen ein deutliches Bild: Der Großteil der Trader verliert kontinuierlich Geld.

Viele Menschen zeigen aber ihre Gewinne in Bildern oder Videos (wo noch nicht einmal klar ist, ob es Können oder reines Glück war).

Das Problem? Die Verluste werden verschwiegen.

Niemand teilt ein Bild von seinem letzten Riesenverlust – so etwas verkauft sich schlecht.

Bei Gewinnen von mehreren Tausend Euro denken sich viele: „Wow, wie macht der das nur?“

Na klar, ist verständlich. Wenn jemand scheinbar sehr einfach, sehr viel Geld in sehr kurzer Zeit verdient, würden wir das alle gerne nachmachen.

Dadurch entsteht aber ein völlig verzerrtes Bild vom tatsächlichen Erfolg.

Bill Gates und Mark Zuckerberg haben die Uni abgebrochen und sind heute Milliardäre. Wäre jetzt die richtige Schlussfolgerung „Ich breche mein Studium ab, dann werde ich auch Milliardär“?

Definitiv nicht! Von den Menschen, die ihr Studium abgebrochen haben und denen es dadurch finanziell heute viel schlechter geht, hörst du einfach nichts.

Wir hören nur von den Positivbeispielen. Das verzerrt aber die Realität enorm.

Und genau so ist es auch bei Tradern:

Nur weil dir jemand einen Gewinn zeigt oder erzählt, wie viel er doch verdient, heißt das noch lange nicht, dass er wirklich profitabel handelt – und noch weniger, dass du einfach so profitabel traden kannst.

Mittlerweile gibt es nicht nur Trader wie Koko Petkov oder andere, die auf YouTube oder Instagram mit Geldscheinen wedeln und den Börsenneulingen damit die Sinne vernebeln. Auch dubiose Gruppen wie „Traden mit Alex“ vom Coach Alex (und vielen Nachahmern) bilden sich auf Facebook und WhatsApp und erzeugen den Eindruck, dass sie durch persönlichen Kontakt jeden Trader auf Knopfdruck reich machen.

Eine Illusion, die ziemlich naiv ist und langfristig nie zu mehr, sondern nur zu weniger Geld führen wird.

7. Dein Geld steht still – aber so kannst du es ändern

Traden ist wie arbeiten. Was passiert, wenn du nicht mehr arbeitest?

Du verdienst kein Geld.

Genau das ist beim Traden der Fall: Du verdienst nur Geld, wenn du aktiv vor dem Computer sitzt, beobachtest, kaufst, analysierst und verkaufst.

Wenn du das nicht machst, verdienst du kein Geld. So einfach ist das.

Bei der langfristigen Geldanlage vermehrt sich dein Geld aber ohne dein Zutun.

Wenn du dein Geld erst einmal angelegt hast, kann es seelenruhig unangetastet bleiben. Es vermehrt sich also selbst dann, wenn du keine Zeit oder keine Lust auf die Börse hast.

Der Trader muss aktiv arbeiten, damit das Geld sich vermehrt. Und das wird in den allermeisten Fällen noch nicht einmal mit einer besseren Rendite belohnt.

Warum du die Finger vom Trading lassen solltest

Da hast du sie: Die 7 Gründe, warum du nicht traden solltest.

Trading ist beliebt und bekommt durch das Internet ganz neue Reichweiten geboten.

Im Fernsehen werden Trading-Plattformen beworben und damit wahrscheinlich noch mehr Menschen zu Tradern gemacht.

Ich habe dir aber gezeigt, dass es in den meisten Fällen weder aus finanziellen, zeitlichen oder anderen Gründen sinnvoll ist, dich dem Trading zu widmen.

Ja, es gibt Menschen, die damit Gewinne machen. Schätzungsweise 1% systematisch – also nicht durch Glück. Wenn du deine Geldanlage aber wie die restlichen 99% der Trader auf Glück aufbaust, wirst du keinen Erfolg haben.

Wichtig: Hier geht es nicht darum, einen ganzen Berufszweig („Trader“) zu verurteilen und unsachlich mit den Begriffen „Zocker“ und „Spekulanten“ um sich zu schmeißen, wie es in den meisten Artikeln leider oft passiert.

Trader sind wichtig für die Märkte, ich kenne viele persönlich und es freut mich für jeden Trader, der wirklich erfolgreich an der Börse tradet. (Auch wenn viele dabei der Erfolgsillusion unterliegen – mehr dazu in Grund #4)

Hier geht es einzig und allein darum, aus welchen Gründen die meisten Privatanleger in meinen Augen kein aktives Trading (und speziell Day-Trading) an der Börse betreiben sollten und warum ein langfristig ausgerichteter Investmentansatz meistens die bessere Alternative ist.

Du kennst das Phänomen aus der Schule:

Es gibt Schüler, die ackern, lernen und tun alles für eine gute Note.

Dann gibt es die Schüler, die nur das Nötigste machen – und später trotzdem immer die bessere Note haben.

So ähnlich ist es an der Börse:

Die Trader tun alles, reagieren auf jedes Signal und hechten jeder Strategie hinterher, um möglichst gut zu investieren.

Der kluge, langfristige Anleger lehnt sich zurück, macht nur das Nötigste und justiert nur, wenn es wirklich sein muss. Und steht am Ende mit der besseren Rendite dar.

Viel Aufwand für gar keinen bis wenig Ertrag. Oder: Wenig Aufwand für viel Ertrag.

An der Börse entscheiden sich die meisten Menschen leider für die erstgenannte Option, das Trading – schließlich klingt alles so schön und die Hoffnung auf den schnellen Reichtum bleibt erhalten.

Aber Hoffnung und Glück sind keine Dinge, die dich bei der optimalen Vermehrung deines Geldes weiterbringen.

Lass dich also nicht von den falschen Versprechen und „Schneller-Reichtum-garantiert“-Illusionen leiten, sondern von deinem klaren Kopf und Verstand.

PS: Eine Alternative zum kurzfristigen Trading ist das langfristige Investieren. Hier erfährst du, wie du damit nachweislich (ohne Hokus Pokus oder irgendeine Wunderstrategie) nachweislich bis zu 96% der Fondsmanager schlägst.

Chancen und Risiken von Trading: Ein Einsteiger-Guide

Kaufen, verkaufen und dabei Gewinne einstreichen – oder den Verlust verkraften: Trading bedeutet, die Schwankungen der Finanzmärkte (Volatilität) für die eigenen Zwecke zu nutzen. Im privaten Bereich hat diese kurzfristige Form der Anlage insbesondere seit dem Aufkommen des Online-Handels Einzug gehalten. Über benutzerfreundliche Online-Depots wird es auch für Hobby-Anleger möglich, Aktien und andere Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen.

Inhaltsverzeichnis

Trading wird oft als vergleichsweise wenig Arbeit mit hohem Ertrag betrachtet – doch das Gegenteil ist der Fall. Hobby-Trader müssen daher einiges beachten, bevor sie in das Spiel mit den Märkten einsteigen können.

Trading, zu Deutsch: Handel, beschreibt den kurzfristigen Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten wie Wertpapieren, Währungen, Rohstoff-Zertifikaten oder den sogenannten Differenzkontrakten (Contract for difference, CFD). Trading ist damit praktisch das Gegenteil von langfristig geplanten Investitionen. Die Wunschvorstellung der meisten Trader dürfte es sein, mit wenig Aufwand innerhalb kurzer Zeit vergleichsweise viel Geld verdienen.

Sofern Sie auf Trading setzen wollen, sollten Sie sich jedoch stets bewusst sein, dass es sich hier grundsätzlich um Spekulation handelt. Trader versuchen, die Marktentwicklung vorherzusagen und dies zu ihrem Vorteil zu nutzen. Wo ein Trader sein Geld investiert, ist für ihn meist zweitrangig – es geht nicht darum, einen Anteil an einem Unternehmen zu kaufen und langfristig an dessen Entwicklung teilzuhaben. Ein Trader kauft beispielsweise eine Aktie, hofft auf einen Kursanstieg und verkauft sie umgehend wieder – oft innerhalb eines Tages (Intraday-Handel). Die Wertdifferenz abzüglich der Transaktionskosten, beispielsweise der Brokergebühr, ist der Gewinn des Traders.

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Online-Trading: Handel in Echtzeit

Aktien kaufen und sie zwei Stunden, zwei Minuten, zwei Sekunden, gar zwei Millisekunden später zu einem besseren Kurs veräußern war in den 1990er Jahren für Privatanleger noch beinahe undenkbar. Zu lange dauerte es, über Telefon, Fax, den Postweg oder direkt in der Bankfiliale Aktien zu kaufen. Mit dem Internet und dem Online-Trading verfügt mittlerweile jedoch nahezu jeder über die Mittel der Profianleger von einst. Wenn Sie ins Trading einsteigen möchten, benötigen Sie theoretisch nur einen Rechner sowie eine stabile, schnelle Internetverbindung. Informationen können über das Netz schnell beschafft werden, Aktienkäufe per Mausklick getätigt werden.

Auch der Intraday-Handel hat durch den technischen Fortschritt einen Schub erhalten: „Daytrader“ öffnen und schließen innerhalb eines Tages Positionen. Das Zauberwort der Trader lautet hierbei Volatilität, die Schwankung eines Kurses. Je höher diese ist, desto größer ist sowohl die Gewinn- als die Verlustchance für Trader. Bei ausbleibender Volatilität haben Trader dagegen schlechte Aussichten auf große Gewinne.

Inzwischen haben sich auch einige Apps etabliert die mobiles Online-Trading ermöglichen. Diese Apps stellen verschiedene Features bereit, wie beispielsweise einen Chat oder die Möglichkeit, Bargeld und Einzahlungsschecks zu übertragen, indem Fotos mit der Telefonkamera aufgenommen werden.

Online-Trading und was man dafür braucht

Grundsätzlich benötigen Sie keine besondere Software, wenn Sie im Internet Finanzprodukte kaufen und verkaufen möchten. Sie müssen sich nur bei einer Direktbank oder einem Online-Broker registrieren und ein Wertpapierdepot eröffnen. Es gibt zahlreiche Anbieter solcher Depots, alle bieten verschiedene Konditionen. Wichtige Kennzahlen für den Depot-Vergleich sind zum Beispiel die Grundgebühr für die Nutzung des Depots sowie die Kosten pro Order.

Gerade Daytrader handeln aber nicht nur mit normalen Wertpapieren, sondern auch mit CFDs (Differenzkontrakte) oder mit Devisen (Forex Trading). Für diese spekulativen Anlageformen, an die sich Anfänger besser nicht wagen sollten, gibt es im Netz spezialisierte Broker. Der Großteil der Anbieter lockt mit einem kostenlosen Demokonto, in dem Kleinanleger mit virtuellem Geld in CFDs und Devisen investieren können.

Kurven, Charts & Börsennews: Arbeitsmittel eines Traders

Sie kennen das Bild vielleicht: Börsenhändler sitzen vor vielen Bildschirmen, die Kurven, Tabellen und Zahlen anzeigen. Auch ein professioneller Privat-Trader hat meist mehrere Bildschirme auf dem Schreibtisch stehen. Auf einem Screen ist die Handelsplattform zu sehen, bei der der Trader angemeldet ist. Hier verdient er sein Geld: Per Mausklick kauft und verkauft er Aktien, Devisen, Rohstoff-Zertifikate und andere Wertpapiere. Auf den anderen Bildschirmen beobachtet der Trader die Entwicklung der Märkte, beispielsweise den DAX an der Frankfurter Börse, den amerikanischen S&P-500-Aktienindex oder auch Warentermin-Börsen wie Euronext, an denen Rohstoffe gehandelt werden.

Die Kurse verändern sich dabei fast im Sekundentakt. Wenn es rot blinkt, bedeutet dies fallende Kurse, grün verheißt einen Kursanstieg. Ein Feed mit den aktuellen Wirtschafts- und Finanznachrichten deutet mögliche Veränderungen an. Profis vertrauen zudem auf Risikomanagement-Software und weitere Tools, die den Verlauf der Kurven vorhersehbar machen sollen.

Kurven zum Kursverlauf gibt es in zahlreichen Variationen. Gerade unter Daytradern erfreut sich vor allem der Kerzenchart (Candlestick-Chart) großer Beliebtheit. Auf einen Blick kann der Trader hier die Bewegung des Kurses ablesen, inklusive des Eröffnungs- und des Schlusskurses. Der obere „Docht“ bzw. die untere „Lunte“ geben den Abstand zum Hoch und Tief des jeweiligen Intervalls an.

Was Trader handeln: Aktien, CFDs (Differenzkontrakte) und Devisen (Forex Trading)

Zu den klassischen Produkten, mit denen Trader handeln, gehören Aktien. Trader beobachten den Markt und versuchen dann, im genau richtigen Moment zu kaufen oder zu verkaufen. Natürlich kann niemand den Verlauf der Kurse voraussagen, erfahrene Trader entwickeln mit den Jahren aber ein Gespür für den Markt – sofern sie sich so lange halten können. Gerade am Anfang der Trader-Karriere muss auch das Glück mitspielen, wenn Trader auf einen bestimmten Aktienverlauf wetten.

Allein auf das Steigen und Fallen von Aktienkursen zu setzen, scheint vielen Tradern zu einseitig – und zu wenig lukrativ, gerade im Vergleich zu anderen Anlageprodukten. Bei CFDs etwa schließen die Trader Verträge mit einem Broker: Eine Partei sichert der anderen zu, die Differenz zwischen dem aktuellen Wert eines Kurses und einem zukünftigen Wert zu bezahlen. CFDs, auch als Differenzkontrakte bekannt, sind damit im Grunde Instrumente für Wetten auf Kursverläufe (bei Aktien) und Wertveränderungen (bei Rohstoffen, Währungen). Der Devisenhandel (Foreign Exchange Trading, kurz: Forex Trading) ist eine weitere lukrative Alternative zum normalen Aktienhandel. Hier geht es grundsätzlich darum, wie sich zwei Währungen zueinander verhalten.

CFDs und das Forex Trading versprechen hohe Gewinne – und Verluste – bei relativ niedrigem Einsatz. Ermöglicht wird dies durch den sogenannten Hebel: Der Trader investiert nur eine geringe Summe seines eigenen Kapitals, den Rest leiht ihm der Broker. Dennoch profitiert der Trader komplett von den Kursschwankungen – beziehungsweise haftet für sie: Denn mit gehebelten Finanzprodukten kann er viel gewinnen, aber auch genauso viel verlieren.

CFDs und Forex Trading sind hochspekulativ und damit insbesondere für Trading-Anfänger sehr gefährlich. In den USA ist der Handel mit den aus England stammenden CFDs sogar verboten. Daher wird hier nicht weiter auf die Feinheiten dieser Finanzinstrumente eingegangen.

Traden lernen: Wie geht das?

Eine einheitlich geregelte Ausbildung zum Trader gibt es nicht. Zahlreiche – teilweise auch selbsternannte – Trading-Profis bieten Kurzzeit-Seminare an, meist online und oft, so scheint es, mit versteckten Kosten. Wenn Sie Trading ausprobieren möchten, kann ein kostenloses Demokonto ein Weg sein. Achten Sie dabei auf Kostenfallen und gehen Sie nicht zu schnell zum Handel mit echtem Geld über, wenn die Probe-Trades unverhofft gut laufen.

Unter Profis gibt es verschiedene Verhaltensregeln, die allzu große Verluste verhindern sollen. Sie können unter dem Überbegriff „Selbstdisziplin“ zusammengefasst werden. In einem Interview mit dem Deutschen Anlegerfernsehen sagte der bekannte deutsche Daytrader Birger Schäfermeier zum Beispiel, dass Trader unbedingt eigene Regeln brauchen und sich strikt an diese halten sollten. Ausnahmen könnten oft fatale Folgen haben. Weiterhin merkte Schäfermeier an, dass Daytrading für nachdenkliche, gewissenhafte Menschen eher nicht infrage komme.

Profi-Trader verfolgen meist ein individuelles System, das sie sich häufig über Jahre angeeignet haben. Kein erfolgreicher Trader kauft auf gut Glück wahllos eine Aktie und hofft, dass sie sich entsprechend seiner Vorstellungen verhält. Profis planen ganz genau, was sie kaufen, wann sie kaufen und wann sie wieder verkaufen. Die Trader sichern sich gegen Verluste mit einer sogenannten Stop-Loss-Order ab, das heißt, sie steigen automatisch aus, wenn der Kurs eine bestimmte Grenze unterschreitet. Weiterhin gehört es beispielsweise zum Money-Management , so bezeichnen Trader ihre Wertsicherungsstrategie, den Einsatz pro Trade sowie den Handelseinsatz in der Summe zu begrenzen. Der Einsatz pro Trade sollte nicht höher sein als ein bis zwei Prozent des Depotwert, der gesamte Handelseinsatz sollte 10 Prozent nicht überschreiten.

Trading-Strategien: Chartanalyse und Co.

Mit dem Geschäft haben sich auch einige Trading-Strategien herausgebildet, ein zuverlässiger Erfolg solcher Strategien kann aufgrund der Unberechenbarkeit des Marktes jedoch nicht garantiert werden. Renommierte Wirtschaftswissenschaftler wie der Amerikaner Eugene Fama sind der Meinung, dass kein Teilnehmer eines Finanzmarktes durch Analysen oder andere Methoden langfristig erfolgreich sein kann.

Zahlreiche Trading-Strategien lassen sich unter dem Überbegriff der Chartanalyse zusammenfassen, sie ist auch als technische Analyse bekannt. Chartanalysten versuchen, mithilfe historischer Daten den bestmöglichen Kauf- und Verkaufszeitpunkt, beispielsweise einer Aktie, vorherzusagen.

Bei der Chartanalyse prüfen die Trader Auffälligkeiten und Muster des Kursverlaufs. Hat eine Aktie zum Beispiel bereits mehrfach einen ähnlichen Höchst- oder Tiefstand erreicht, sprechen Analysten von einem Widerstand oder einer Unterstützung. Verläuft der Kurs längere Zeit in eine ähnliche Richtung, nach oben oder nach unten, bezeichnen Trader dies als Trend. Aus dem Zusammenspiel all dieser Kennzahlen schließlich versuchen die Trader bei der Chartanalyse, die Wahrscheinlichkeit des weiteren Kurvenverlaufs vorherzusagen.

Mit bestimmten Strategien versuchen Trader, bestimmte Eigenschaften von Kursen in Zahlenwerte umzuformulieren. Zu den bekanntesten Trading-Strategien zählen die Trendfolge- und die Momentum-Strategie.

Trendfolgestrategie

Diese Strategie, die auch für Anfänger geeignet ist, basiert auf dem bekannten Satz „The trend is your friend“. Der Trader geht einfach gesagt davon aus, dass sich Trends fortsetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein fallender Kurs weiter fällt oder ein steigender Kurs weiter steigt. Analyse-Programme für Trader können den Trend einer Aktie auch in Zahlen wiedergeben.

Momentum-Strategie

Mit dieser Strategie versuchen Trader, zu bestimmen, wann sich der Kurs einer Aktie beschleunigt. Der Theorie liegt die Annahme zugrunde, dass sich Kurse oft längere Zeit seitwärts bewegen und dann plötzlich in die Höhe schnellen beziehungsweise stark fallen. Diese unmittelbare Veränderung des Momentums soll abgepasst werden, um rechtzeitig zu kaufen oder zu verkaufen. Um das Momentum zu ermitteln, dividieren Trader aktuelle durch vergangene Kurse. Daraus ergibt sich ein Graph, der auch als Momentumkurve bezeichnet wird.

Trading: Ein Job mit hohem Risiko

Erfolgreiche Trader mit einem guten Händchen können von ihrem Geschäft leben, ihr Einkommen ist rein theoretisch unbegrenzt. Die Realität vieler Trader sieht jedoch vielfach anders aus: Studien zum Thema, unter anderem von der University of California, zeigen, dass die wenigsten Daytrader tatsächlich etwas verdienen. Ständige Gewinner sind nur die Broker, die für jeden ausgeführten Trade Gebühren kassieren und auch vom spekulativen Handel profitieren.

Trading hat also wenig zu tun mit der Vorstellung vieler Menschen: Statt bequem von zu Hause aus mit ein paar Mausklicks einen bombensicheren Trade zu bestätigen und so sein Tagessoll erarbeitet zu haben, analysieren Profis stundenlang Kursverläufe und denken sehr genau darüber nach, wie und wo sie investieren. Professionelles Trading ist damit nicht weniger arbeitsintensiv als ein normaler Job und liefert zudem keine Einkommenssicherheit.

Der Einstieg ins Trading sollte gut überlegt sein. Grundsätzlich gilt, dass Trading kaum nennenswerte Gewinne abwirft, wenn das eingesetzte Kapital nicht mindestens im unteren vierstelligen Bereich liegt. Starten Sie mit einem Demokonto und informieren Sie sich ausführlich, beispielsweise auf seriösen Trading-Plattformen und durch Fachliteratur.

Nur Geld einsetzen, das Sie entbehren können

Investieren Sie niemals Geld, auf das sie nicht verzichten können. Gerade mit dem Handel von spekulativen Finanzinstrumenten wie CFDs können Kleinanleger schnell große Verluste machen. Und auch wenn Sie das eingesetzte Kapital nicht zwingend benötigen, sollten Sie sich Grenzen setzen.

Trading Strategien für private Trader

Eine funktionierende Trading-Strategie ist das Kernstück deines Tradingefolgs. Es ist ein umfassendes Regelwerk, welches dir sagt, wann du Trades mit welchem Risiko eingehst und wann du sie wieder beendest.

Es gibt im Zusammenhang mit Trading Strategien ein sehr wichtiges Geheimnis, welches die meisten Trader nicht kennen. Neugierig?

Hier verrate ich es dir .

Anfänger

Als Anfänger-Trader brauchst du keine komplexen Stratgien. Dein Ziel muss es sein, sichere Erfahrungen an den Märkten zu sammeln. Die hier gezeigten Trading-Strategien werden dich dabei optimal unterstützen .

Fortgeschrittene

Wenn du als Trader genug Erfahrungen gesammelt hast, ist es an der Zeit, deine Trading-Strategie zu verfeinern oder einfach auf einen effizienteren Ansatz upzugraden. Ich habe für dich die besten Varianten für Retail-Trader zusammengestellt .

Anfänger-Strategien

3 einfache Trading Strategien für Anfänger

Einfache Trading Strategien für Anfänger gibt es viele. Doch die schockierende Wahrheit, wie du in kürzester Zeit profitabel wirst, wird dich von den Füßen holen.Die Mehr Infos .

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Joe Ross Haken Trading Methode: Wie gut ist sie?

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Pro-Strategien

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Pyramidisieren: Turbolader für dein Trading-Konto

Durch gezieltes Pyramidisieren im CFD, Aktien, Forex und Futures-Trading züchtest du gut laufende Positionen zu Geldbomben heran.Richtig angewendet, hebt diese Profitaktik dein Konto aus den Mehr Infos .

Warum du noch keine gute Trading-Strategie hast

Achtung! Eine fehlende Trading Strategie ist ein sehr großes Problem unter privaten Tradern.

Dafür gibt es zwei Gründe:

Bei Daytradern habe ich die Erfahrungen machen müssen, dass sich tatsächlich die wenigsten die Mühe machen und eine perfekt auf die eigene Person und Ausgangssituation zugeschnittene Trading-Strategie ausarbeiten.

Und damit meine ich: Bis ins letzte Detail zu testen und zu durchdenken!

Auch hierfür gibt es natürlich triftige Ursachen.

An erster Stelle ist der zeitliche Aufwand und die geistige Arbeit zu nennen, die investiert werden müssen, damit am Ende eine brauchbare Strategie herausspringt.

Ich möchte dich nicht entmutigen, doch bis du eine perfekte Trading-Strategie stehen hast, können Jahre vergehen.

Möchtest du deine Strategie selbst ausarbeiten und individuell formen, musst du daher ein paar grundlegende Schritte, oder auch Tricks, kennen.

Genau diese Tricks findest du im Anfänger-Bereich im ersten Artikel.

Les sie genau durch! Sie werden dir helfen, sicher und gezielt zu deiner persönlichen Trading-Strategie zu kommen, der du vertraust.

Was meine ich mit dem zweiten Punkt, Unwissenheit?

Nun, es geht dabei wieder um zwei Dinge:

Als erstes, die Unwissenheit über die Wichtigkeit einer passenden Trading-Strategie, für den eigenen Erfolg an der Börse.

Dies trifft gerade auf Anfänger im Bereich Trading zu.

Sie denken, sie sind so schlau wie kein anderer und es reicht zweimal auf den Chart zu schauen und die Kasse klingelt.

Ein fortgeschrittener Trader ist sich dagegen durchaus im Klaren darüber, wie wichtig eine passende Trading Strategie für den langfristigen Erfolg ist.

Viele der Fortgeschrittenen sind sich hingegen nicht bewusst, welche Art von Tradingansätzen für private Trader überhaupt Sinn machen.

Überall liest und hörst du:

Tausend Wege führen an der Börse zum Erfolg

Prinzipiell stimmt das auch.

Es kommt aber darauf an, wie Erfolg definiert wird!

Lediglich profitabel zu traden, ist relativ einfach.

Was jedoch nicht bedacht wird: Wenn du als privater Trader finanziellen Erfolg erzwingen möchtest, schrumpfen deine Optionen gewaltig zusammen.

Dafür verantwortlich sind deine Ausgangsbedingungen als Retailtrader.

Hierzu zählen, nach Wichtigkeit:

  • zu wenig Risikokapital
  • zu wenig Zeit
  • zu schlechte Ausbildung
  • kein echter Vorteil

Im Pro-Strategien Bereich erfährst du alles zu diesem tückischen Irrtum vieler nicht institutioneller Trader.

P.S.

Wenn du wissen möchtest, wie du als privater Trader dennoch langfristig eine starke Rendite für dein Kapital generierst, empfehle ich dir mein gratis E-Book „Erfolgreich traden mit Zufallseinstieg“ genau zu studieren .

Was sind CFDs? | CFD Handel & Trading lernen

Diese Inhalte erwarten Sie:

Differenzkontrakt Definition & Erklärung:

CFD (Contract for difference) bedeutet auf Deutsch “Differenzkontrakt”. Es ist ein außerbörsliches abgebildetes Derivat, welches auf die verschiedensten Vermögenswerte gehandelt werden kann. Im Gegensatz zum klassischen direkten Börsenhandel hat das CFD Trading mehrere Vorteile und bieten dem Anleger die Möglichkeit ein Investment mit kleinem sowie großem Kapital abzuschließen.

Vorteilhafte Fakten zum CFD Handel:

  • Handelbar mit professioneller & kostenloser Software vom Broker
  • Starten Sie schon mit kleinem Kapital
  • Investieren Sie infallende oder steigende Kurse
  • CFDs gibt es so gut wie für jeden Vermögenswert
  • Nutzen Sie einen Hebel für einen höheren Gewinn
  • Begrenztes Risiko und fast unbegrenzte Liquidität
  • Gute Ausführung und kleine Kosten (je nach Broker)
  • Schneller und einfacher Zugriff auf die Märkte

Sie sind auf der Suche nach wertvollen Informationen zum Thema “CFDs”? – Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig. Mit mehr als 7 Jahren Erfahrungen an den Finanzmärkten erkläre ich Ihnen das spannende Thema Differenzkontrakt. Sie bekommen von mir auf dieser Seite die Grundlagen und wertvolle Tipps vermittelt.

Der CFD Handel ist nicht risikofrei. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren.

CFD Handel Grundlagen: Fakten zum Derivat

Die Differenzkontrakte sind außerbörsliche Kontrakte, die es nur bei einem Broker zu erwerben gibt. Sie schließen bei einem Handel mit den Broker ein Geschäft über einen Kontrakt ab. Der Kontrakt wird auf einen Basiswert ausgeschrieben (Aktie, Währung, Rohstoff usw.) und immitiert 1:1 dessen Preis. Sie besitzen also als Investor nicht den direkten Basiswert, sondern nur den Kontrakt bzw. Forderung gegen den Broker.

Contract for difference (Abbildung)

Der CFD Handel geschieht immer zwischen den beiden Parteien “Broker” und “Trader”. In den den folgenden Abschnitten erkläre ich Ihnen Schritt für Schritt wie das Trading mit Differenzkontrakten funktioniert und welche Risiken bzw. Chancen es gibt.

Vorteile und Nachteile für private Trader

Der größte Vorteil von CFDs ist es, dass Trader/Anleger bereits mit einem kleinem Kapital in jeden beliebiegen Vermögenswert investieren können. Händler bekommen über einen Online Broker einen sehr schnellen und einfachen Zugang zu den Märkten. Was vor einigen Jahren noch sehr schwierig war, ist heute durch das Internet sehr einfach geworden.

In der folgenden Tabelle habe ich abschließend nochmal alle Vorteile und Nachteile für Sie zusammengefasst:

✓ Vorteile: ✘ Nachteile:
Handel mit geringem und großem Kapital möglich Es gibt zum Teil schlechte CFD Broker
Einfacher Zugang zu den Märkten Anleger überschätzen leicht ihr Risiko
Keine Nachschusspflicht (negative Kontostände)
Geringe Handelsgebühren (kommt auf den Broker an)
Keine Ablaufzeit von Kontrakten

Warum wurden Differenzkontrakte (CFDs) entwickelt?

CFDs wurden im 20. Jahrhundert von einer Großbank in Großbritannien entwickelt, um eine geplante Börsensteuer zu umgehen. Diese sollte auf alle Transaktionen mit Aktien anfallen. Die Steuer konnte danke der klugen Entwicklung der Differenzkontrakte umgangen werden. Heutzutage sind sie ein beliebtes Finanzprodukt für private Trader. (CFDs – Link zu Wikipedia)

Fakten zur Geschichte:

  • Sie wurden entwickelt, um eine Börsensteuer zu umgehen
  • Heute werden Sie von vielen privaten Tradern benutzt
  • Es sind außerbörsliche Geschäfte
  • Sie sind heutzutage ein reguliertes Finanzprodukt

Wie sicher ist der CFD Handel? – Ein reguliertes Finanzprodukt

Differenzkontrakte gelten als sichere Finanzprodukte bzw. Derivate, wenn sie von offiziellen Aufsichtsbehörden reguliert werden. Beispielsweise ist der Europäische Markt für CFD Broker vollständig reguliert. Die Europäischen Finanzaufsichtsbehörden stellen strenge Regeln für den Vertrieb dieser Finanzprodukte. Das Trading unter einer Europäischen Lizenz gilt als besonders sicher.

Deutsche Regulierung für CFDs (BaFin) – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Differenzkontrakte waren in der Vergangenheit ein sehr undurchsichtiges und unreguliertes Produkt mit vielen Freiheiten für Broker. Dies wurde nach und nach eingeschränkt. Generell besitzen gute und bekannte CFD Broker meistens mehrere Lizenzen innerhalb und außerhalb der EU, da diese Unternehmen international agieren.

Der CFD Handel gilt bei einem regulierten Broker als sicher. Vorsicht vor unregulierten Anbietern!

CFD Trading Anleitung | Schritt für Schritt Tutorial

Der Handel mit CFDs gestaltet sich für einen Anfänger nicht immer einfach. In den folgenden Schritten werde ich Ihnen aber exakt erklären, wie Sie Schritt für Schritt mit dem erfolgreichen Trading mit Differenkontrakten starten. Schon bei den Einstiegsthemen passieren den meisten Händlern viele Fehler, deshalb rate ich Ihnen zuerst ein CFD Demokonto zu eröffnen und den Handel zu üben bevor Sie mir echtem Geld starten.

Hinweise zum Start mit Differenzkontrakten:

  • Die folgende Anleitungen erklärt Ihnen Schritt für Schritt den Handelsprozess
  • Nutzen Sie zuerst ein kostenloses CFD Demokonto (Übungskonto) mit virtuellem Guthaben

1. Wählen Sie einen guten und vertrauenswürdigen CFD Broker

Die Auswahl an online Brokern im Internet ist grenzenlos und nicht einfach. Anfänger sind hierdurch meistens verunsichert und achten auf falsche Komponenten bei der Auswahl eines Anbieters. Das Unternehmen sollte unbedingt reguliert sein, ein gutes Angebot, günstige Handelsgebühren und den nötigen Service liefern.

In der unteren Tabelle finden Sie die Testsieger meines CFD Brokers- und Forex Brokers Vergleiches. Die Anbieter wurden von mit bis auf das letzte Detail geprüft! In den einzelnen Erfahrungsberichten können Sie auch weitere Informationen über diese Anbieter nachlesen.

(Ihr Kapital ist gefährdet)

Broker: Bewertung: Märkte & Spreads: Vorteile: Anmeldung:
1. GBE Brokers (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
200+ ab 0.0 Pips + 2€ Kommission # Deutsche Niederlassung
# Beste Ausführung
# Günstigster Anbieter
2. BDSwiss (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
300+ ab 0.3 Pips variable # VIP Angebote
# Hoher Hebel 1:500
# Bester Service
(Ihr Kapital ist gefährdet)
3. IQ Option (4,7 / 5)
➔ Zum Testbericht
300+ ab 0.5 Pips variable # Konto ab 10€
# Enge Spreads
# Gute Plattform
(Ihr Kapital ist gefährdet)

In über 7 Jahren Trading Erfahrungen habe ich folgende Anbieter getestet und für gut befunden:

2. Eröffnung eines Handelsdepot

Die Einrichtung eines Tradingkontos ist heutzutage eine Leichtigkeit. Erstellen Sie in wenigen Minuten Ihren Trading-Account. Dazu genügen ein paar persönliche Daten, Emailadresse und eine korrekte Telefonnummer. Danach sollte der Account mit den nötigen Dokumenten verifiziert werden.

Alle oben gezeigten Anbieter bieten Ihnen zusätzlich ein kostenloses CFD Demokonto mit virtuellem Guthaben zum üben an. Dieses Konto immitiert den Handel mit echtem Geld. Für eine erste Einzahlung auf den Handelsaccount stehen Ihnen danach beispielsweiseverschiedene Möglichkeiten zur Verfügung (Paypal, Kreditkarte, Banküberweisung usw.).

Kontoeröffnung beim CFD Testsieger GBE Brokers

Anleitung zur Kontoeröffnung:

  • Eröffnen Sie ein kostenloses Handelskonto bei einem der oben vorgestellten Anbieter
  • Der Broker benötigt persönliche Daten von Ihnen (Telefonnummer, Anschrift, Name)
  • Der Handelsaccount muss mit den entsprechenden Dokumenten verifiziert werden (Wohnsitznachweis, Ausweis)
  • Die Handelsplattformen sind im Demokonto mit virtuellem Guthaben testbar
  • Einzahlungen funktionieren in Echtzeig über verschiedene Anbieter (Paypal, Kreditkarte, E-Wallets und mehr)

3. So funktioniert der CFD Handel im Detail – Positionseröffnung

Der CFD Handel ist bei jedem Anbieter ähnlich aufgebaut, da es sich immer um das gleiche Finanzprodukt handelt. Wählen Sie eine Aktie, ETF, Währungspaar, Rohstoff oder Kryptowährung aus. Da es Hebelprodukte sind, erkennen Sie den Kontraktwert und die nötige Margin. Diese Daten sind auf der Webseite des Brokers einzusehen.

Im unteren Bild sehen Sie eine typische Ordermaske einer Handelsplatform. Diese kann von Anbieter zu Anbieter variieren. Der Ablauf und die Daten zum Trade sind aber im Prinzip immer gleich.

CFD Kontrakt für den EUR/USD

Durch den Hebel brauchen Sie nur eine kleinere Sicherheitsleistung (Margin), um einen höheren Kontraktwert zu traden. Ein Hebel ist durchaus sehr sinnvoll, denn bestimmte Vermögenswerte bewegen sich nur in kleinen Preisbewegungen pro Tag. Wenn man dann zum Beispiel nur 100€ investiert, gibt es nur Gewinne/Verluste von wenigen Cents.

Besonders im Daytrading ist ein Hebel nötig, da man nur sehr kleine Bewegungen des Marktes handeln möchte. Die Verluste und Gewinne lassen sich bei jedem Broker begrenzen. Stellen Sie über die Ordermaske ein automatisches Verlustlimit (Stop Loss) und Gewinnziel (Take Profit) ein.

Die Ordermaske zusammengefasst:

  • Einfaches Investieren in steigende oder fallende Kurse
  • Investieren Sie in ein beliebigen Vermögenswert schon mit kleinem Kapital
  • Es sind Hebelprodukte, deshalb braucht man nur eine kleinere Margin als den eigentlichen Kontraktwert
  • Der Stop Loss und Take Profit sind Preise bei denen die Position automatisch geschlossen wird (selbst einstellbar)
  • Automatische Ordereröffnungen sind per Limit zu beliebigen Preisen möglich

4. Die Gebühren und Kosten im CFD Trading

Für Trader fallen unterschiedliche Gebühren an, welche ich Ihnen in den nachfolgenden Punkten erklären werde. Wichtig zu verstehen ist, dass manche Broker ein Spreadkonto und ein Kommissionskonto anbieten. Wenn es zu Zahlungen von Kommissionen kommt, ist der Spread in der Regel sehr niedrig.

Dank dem Internet können Sie sich aber glücklich schätzen! Die Kosten und Gebühren sind durch das Onlineangebot extrem gesunken und sinken Jahr für Jahr immer weiter. Insgesamt zahlen Sie heutzutage nur noch einen Bruchteil von den Gebühren wie 20 jahre zuvor. Dennoch lohnt es sich darauf zu achten, denn wenigere Gebühren bedeutet einen größeren Gewinn für Sie.

Diese Handelsgebühren Können anfallen:

  • Spread: Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufspreis bei einer neuen Eröffnung einer Position. Kann von der Marktsituation abhängig sein.
  • Kommission: Eine Kommission wird bei der Eröffnung einer Position fällig. Die höhe wird vom Broker festgelegt.
  • Zinsswap: Dies ist eine Finanzierungsgebühr, die beim Halten einer Position über Nacht anfällt. CFDs sind gehebelte Derivate, welche durch Fremdkapital finanziert werden. Bei speziellen Assets kann der Zinsswap auch positiv ausfallen.

5. Nutzen Sie die intelligenten CFD Handelsplattformen für Ihren Erfolg

Die Handelsplattformen eines CFD Brokers bieten eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten der vorhandenen Vermögenswerte. Einstellbare Zeichentools und Indikatoren sind für eine technische Analyse verfügbar. Auch fundamentale Daten (Wirtschaftsnachrichten) oder News zu Aktien lassen sich bequem einsehen.

Eigene CFD Trading Strategien lassen sich mit hilfe der Plattformen aufbauen. Für einen Anfänger ist es dennoch nicht immer einfach den richtigen Start hinzubekommen. Deshalb sollten Sie unbedingt auch einen Blick in die kostenlosen Lernmaterialien der oben genannten Anbieter schauen. Sie bieten auch Webinare und Coachings zum besseren Verständnis des Handels an.

Die CFD Handelsplattform MetaTrader

Fakten zu Handelsplattformen:

  • Benutzerfreundlich und der CFD Broker bietet viele Anleitungen
  • Individuell anpassbar an jeden Handelsstil
  • Verfügbar für jedes Gerät
  • Analysen und auch Trading Ideen
  • Einfacher Handel mit wenigen Klicks

Erwartungen: Reich durch CFD Trading?

Beim CFD Trading sind unbegrenzte Gewinne möglich. Es gibt die Regel:

Je höher der Kapitaleinsatz ist, desto höher kann auch der Gewinn oder Verlust ausfallen.

Mit einem Konto von 500€ ist es fast unmöglich mehrere Millionen in kurzer Zeit zu verdienen. Es ist aber nicht unmöglich. Generell spricht man im Tradingbereich von einem Risikomanagement von ca. 1% des Gesamtkontos pro Position. Haben Sie also ein Konto mit 10.000€ Guthaben, sollte man ein Risiko von 100€ in einem Trade eingehen. Die besten Trader haben Trades mit einem Gewinn-Risikoverhältnis von 1 zu 3 oder mehr. Man setzt also 100€ ein und gewinnt 300€. Bitte beachten Sie aber, dass es auch Verluste geben kann.

CFD Broker Kontowachstum

Wie schnell Sie zum Erfolg kommen hängt maßgeblich von Ihnen selbst und der angewendeten Methode an den Märkten ab. Haben Sie eine sichere und gute Taktik für das Trading entwickelt, steht dem Gewinn nichts mehr im Weg.

CFD Trading Fehler vermeiden – Wie gefährlich sind Differenzkontrakte?

Meiner Meinung nach bestimmt die Gefährlichkeit eines Differenzkontrakt der Trader selbst. Es ist möglich sein gesamtes Tradingkapital in kurzer Zeit zu verlieren. Mit einem sinnvollen Risikomanagement sollte dies allerdings nicht geschehen. Das Problem der meisten unerfolgreichen Händler ist es, dass sie mit viel zu großen Positionen im Markt handeln.

Im folgenden Video habe ich zuerst die 3 schmerzhaftesten Fehler für Sie zusammengefasst:

Die 3 häufigsten Fehler von Anfängern:

  • Falsche Handelszeiten:
    • Das Handelvolumen der Börse richtet sich nach den offiziellen Handelszeiten eines Markets. Zwar sind viele Märkte 24 Stunden elektronisch handelbar, jedoch richten sich die starken Bewegungen nach den Öffnungszeiten. Ein Handel nach den außerhalb den Öffnungszeiten kann weniger gewinnbringend sein.
  • Unvorbereitete Positionseröffnung:
    • Viele Händler neigen dazu unvorbereitet einen Trade zu eröffnen. Der wichtigste Fakt dazu ist, dass man vorher die Positionsgröße an sein Konto anpassen muss. Dazu können auch Positionsgrößenrechner helfen.
  • Falsches Risiko und Hebel:
    • Ein hoher Hebel kann viele Vorteile bringen, besonders wenn man nur sehr kleine Bewegungen handeln möchte. Jedoch sollte man sein Risiko jederzeit einschätzen können und zu seiner Kontogröße sinnvoll anpassen. Ein zu hohes Risiko kann starke unüberlegt emotionale Handlungen hervorrufen.

Meiner Meinung nach sind Differenzkontrakte eine spekulative Investmentmöglichkeit. Die Gefährlichkeit legt jeder Händler für sich selbst fest. Mit einem guten Risikomanagement lassen sich Verluste minimieren.

Der Börsenhandel ist niemals risikolos. Ein Trader versucht immer sein Kapital zu riskieren, um einen größeren Gewinn zu machen. Menschen, die kein Risiko eingehen möchten, sollten Die Finger vom CFD Handel lassen. CFDs sind zwar sehr risikoreich, aber sind risikoärmer als manch anderes Finanzprodukt. Durch die neuen Regulierungen gibt es keine Nachschusspflicht mehr und das Konto kann im schlimmsten fall nicht mehr im negativen Saldo landen.

Fakten zum Risiko von CFDs:

  • Sie können bei dem Handel Ihr komplettes Trading Kapital verlieren.
  • CFDs sind gehebelte Produkte. Mit einem höheren Hebel können Sie auch mehr Kapital bewegen.
  • Es sollte ein sinvolles Risikomanagement benutzt werden und nicht die Hälfte des Kontos in einen Trade investiert werden.

Meine CFD Erfahrungen und Fazit zum Thema CFD Trading

In der Vergangenheit habe ich schon viele Erfahrungen mit dem Thema Contract for Difference gesammelt. Es ist eine gute Möglichkeit für mich schnell und einfach an den Kapitalmärkten teilzunehmen. Ich habe die unterschiedlichsten Anbieter getestet und ausprobiert. Es gibt, wie in jedem Bereich, gute und schlechte Broker.

Zusammengefasst sind Differenzkontrakte das perfekte Finanzprodukt für den privaten Trader. CFD Broker bieten Ihnen den Handel schon ab 1€ an. Die Grenzen nach oben sind offen. Mit der Chartanalyse und verschiedenen Trading Indikatoren lassen sich auch perfekte Einstiege in die Märkte finden.

Es ist egal welche Strategie oder Methode Sie an den Finanzmärkten verfolgen. Differenzkontrakte eignen sich für jeden privaten Händler. Starten Sie jetzt selbst in einem kostenlosen Demokonto bei meinen empfohlenen Brokern.

Ich wünsche einen guten Erfolg beim Handel!

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