USDJPY & RSI-Indikator Technische Divergenzen & Bestätigungen

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Handelstipp: USD/JPY und der RSI-Indikator

Wie gut sich der RSI-Indikator als zusätzliche Hilfe bei der Analyse der Kurse eignet, haben wir schon mehrmals gezeigt. Der RSI-Indikator stellt die Stärke bzw. die Schwäche des vorherrschenden Trends dar. Er ist die relative Stärke eines Trends bezogen auf eine bestimmte Zeitperiode. So können bei langfristigen Trends vor allem Reversals sichtbar gemacht werden.

Screen 1: USD/JPY auf Wochenbasis

Das obere Chart auf Wochenbasis zeigt eine RSI-Divergenz, die sich in den letzten Monaten ausgebildet hat und im Mai durch das höhere Hoch im Kurs und das niedrigere Hoch im RSI-Indikator sichtbar wurde. Auf einen Ausbruch aus dem steigenden zulaufenden Dreieck folgte ein starker Abverkauf des US-Dollars gegen den Yen.

Divergenzen sind eine der zuverlässigsten Set-ups für die Identifikation von Schwäche in einem Trend. Das liegt daran, dass auf diese Weise eine vorlaufende Prognose möglich wird, während der Indikator dem Kurs bei einer Bestätigung des Trends lediglich folgt.

Auch in diesem Fall hat der RSI-Indikator deutlich angezeigt, dass Schwäche im Trend vorhanden war, obgleich der Trend selbst weiter angestiegen ist. Der Trade hätte sehr gut funktioniert. Der Händler müsste nichts weiter tun, als auf den Ausbruch zu warten. Durch den fallenden RSI-Indikator wäre er vorab gewarnt gewesen und hätte genug Zeit gehabt, um den Handel zu planen. Dabei würden ihm zwei Regeln ausreichen, nach dem Motto „Keep it simple and smart“.

Der Einstieg erfolgt, wenn …

  1. der RSI-Indikator eine Divergenz ausgebildet hat.
  2. ein relevanter Widerstand bzw. eine Unterstützung gebrochen wurde.

That’s it. Das Ganze unter Betrachtung eines Wochencharts.

USD/JPY auf Tagesbasis

Schaut man sich das Tageschart an, so fällt auf, dass nicht nur der Aufwärtstrend nach unten gebrochen wurde, sondern auch die 200er Moving Average. Jedoch fällt ebenfalls auf, dass die RSI-Divergenz auf Tagesbasis nicht mehr sichtbar ist. Stattdessen wird die einsetzende Schwäche vom RSI-Indikator bestätigt. An dieser Stelle wird deutlich, dass es manchmal sinnvoll ist, mehrere Zeitebenen zu analysieren.

Screen 2: USD/JPY auf Tagesbasis

Der Ausbruch erfolgte zeitgleich mit der Abwertung des Yuan durch die PBOC und den fallenden Aktienmärkten. Da der japanische Yen eine „Carry Trade Währung“ ist (Kredit wird in Yen aufgenommen und in Aktien angelegt), wertete der Yen gegen den US-Dollar auf. Das liegt daran, dass die Auflösung dieser Kredite die Nachfrage nach Yen antreibt.

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Somit haben wir nicht nur einen markttechnischen Grund für das fallende Währungspaar, sondern auch einen fundamentalen. Es bleibt die Frage bestehen, ob sich die japanische Notenbank weiter durch Maßnahmen gegen den steigenden Yen stemmen wird, wie sie es auch vorher schon getan hat, oder eben nicht. Und vor allem, was für Markttechniker interessant ist: Wie reagiert man aus Sicht der technischen Analyse darauf?

Mögliche Szenarien für das Währungspaar USD/JPY

Wie man im Tageschart auch erkennen kann, wurde der US-Dollar gegen den Yen ab einem Level stark gekauft. Auch das fiel mit dem Reversal in den Aktienmärkten zusammen. Es sollte sich jedoch auch im RSI-Indikator zeigen, wenn es zumindest kurzfristig nach oben gehen sollte.

Screen 3: USD/JPY auf Tagesbasis

Das erste Szenario sieht einen Retest der blauen Trendlinie vor, die den Aufwärtstrend in den letzten Monaten darstellte. Das Szenario wäre aus fundamentaler Sicht wahrscheinlich, wenn die japanische Notenbank interveniert oder die Aktien weiter steigen. Aus der technischen Perspektive sollten Händler auf den Ausbruch des Trends im RSI-Indikator achten.

Wird die Trendlinie des RSI-Indikators nicht überwunden, so kämen die Szenarien 2 und 3 infrage. Der RSI-Trend bestätigt in diesem Fall den fallenden Trend im Kurs. In Szenario 2 stellt die horizontale Linie eine relevante Unterstützung dar. Wird das Währungspaar darunter gehandelt, so ist die Wahrscheinlichkeit für die Fortsetzung des Trends erhöht.

Auch in Szenario 3 sollte der RSI-Indikator die Trendlinie nicht überwinden, jedoch wird die horizontale Unterstützung nicht nachhaltig nach unten gebrochen. In diesem Fall könnte sich eine Seitwärtsphase anschließen.

Fazit – Technische Divergenzen und Bestätigungen

Ob gravierende fundamentale Gründe vorliegen oder der Trend sich einfach nur aufgrund nicht vorhandener Nachfrage abschwächt, ist aus Sicht der Markttechnik eigentlich irrelevant. Sie gibt den IST-Zustand des Marktes wieder, samt aller enthaltenen neuen Informationen.

Daher werden auch die fundamentalen Gründe in ihr sichtbar. Divergenzen zum RSI-Indikator können besonders auf Wochenbasis eindeutige Prognosen liefern, wie wir im obigen Beispiel gesehen haben. Die Analyse weiterer Zeiteinheiten des Charts wird sinnvoll, wenn man den aktuellen IST-Zustand näher beleuchten und mögliche mittelfristige Szenarien ausarbeiten möchte.

Screen 4: Webseite des Brokers 24Option.com

Mit dem Broker 24Option können solche oder ähnliche Analysen im Handel von binären Optionen ihre Anwendung finden.

Wie die Indikator-Divergenz traden

  • Die Oszillator-Divergenz kann benutzt werden, um Forex-Wenden zu identifizieren.
  • Trader werden Indikatoren suchen, die vom Kurs getrennt sind, um abweichende Märkte zu erkennen.
  • Trader können von Divergenzen profitieren, indem sie verschiedene, auf Trend basierende Strategien anwenden.

Viele Trader beachten Oszillatoren wie den RSI, CCI und Stochacstics, um ihre überkauften und überverkauften Levels zu finden. Obwohl die Anwendung dieser Levels für Trader hilfreich sein kann, um Entries festzulegen, gibt es einen weiteren Weg, die Oszillatoren zu nutzen, der oft übersehen wird. Die Divergenz ist ein hilfreiches Werkzeug, das innerhalb der Oszillatoren eingebettet ist und kann für die Erkennung von potentiellen Marktwenden benutzt werden, indem ein Indikator mit der Marktrichtung verglichen wird.

Werfen wir einen Blick darauf, wie die Divergenz funktioniert, indem wir die nachfolgende Tagesgrafik des AUD/USD verwenden.

Learn Forex – AUD/USD Tagestrends

Das Wort Divergenz selbst bedeutet eine Trennung, und genau dies besprechen wir heute. Typische Oszillatoren wie der RSI werden den Kurs verfolgen, während der AUD/USD nachgibt. Wenn also der AUD/USD sinkt, wird dies der Indikator normalerweise ebenfalls tun. ( Falls Sie nicht mit dem RSI vertraut sind – melden Sie sich für unseren kostenlosen Lehrgang hier an ). Eine Divergenz passiert, wenn der Kurs sich vom Indikator abtrennt und beide verschiedene Richtungen einschlagen. Im Beispiel unten sehen wir erneut den Tageschart des AUD/USD mit dem RSI, der genau dies tut.

Um unsere Analyse bei einem Abwärtstrend zu beginnen, müssen wir die Tiefs auf der Grafik vergleichen. In einem Abwärtstrend sollte der Kurs ständig tiefere Tiefs verbuchen. Das ist genau das, was der AUD/USD tat, als er zwischen März und August 2020 um ganze 1734 Pips fiel. Um eine Divergenz zu erkennen ist es wichtig, die Daten dieser Tiefs zu markieren, da wir sie brauchen, um sie mit den Tiefs des RSI Indikatoren zu vergleichen. Beachten Sie nun, dass wir sehen, wie der RSI an denselben Punkten eine Reihe höherer Tiefs verzeichnet. Das ist genau die Divergenz, die wir gesucht haben!

Learn Forex – AUD/USD – bullische Divergenz

Wenn sie einmal erkannt wurde, können Trader die auf Trend basierende Strategie ihrer Wahl verwenden und gleichzeitig warten, bis der Kurs gegen den vorherigen Trend schwankt, um dann in höhere Hochs auszubrechen. Es ist wichtig zu beachten, dass beim Kurswenden-Traden die Indikatoren über längere Zeit überkauft und überverkauft bleiben können. Wie Sie wissen, sollten Trader bei jeder Strategie Stops platzieren, um ihr Risiko zu beschränken . Eine zu berücksichtigende Methode in einem Abwärtstrend ist, ein Stop unter dem aktuellen Swing-Tief oder einem anderen unterstützten Bereich des Kurses zu setzen .

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.

Forex Lernen: Wie MACD Divergenz traden

Traditionell suchen Trader den MACD Indikator als Signal für Durchkreuzungen der Linie, um Swing Trade Entries zu identifizieren. Während diese Bewegungen des Indikators nützlich sind, übersehen die Trader oft die eingebetteten Divergenz-Signale, die im MACD versteckt sind. Wenn die Trader wissen, wonach sie suchen, dann können sie den MACD mit traditioneller Divergenz benutzen, um potentielle Markt-Umkehrungen auf dem Forex-Markt zu bemerken.

Der Chart unten ist ein ausgezeichnetes Beispiel. Der EUR/JPY ist nun um 1061 Pips gestiegen, nach einem Rückgang von 1732 auf dem Tageschart. Konnte der MACD die Umkehr feststellen? Um dies herauszufinden, müssen wir den MACD weiter untersuchen, sowie seine Rolle bei der Bemerkung von traditionellen Markt-Divergenzen.

(Erstellt mit FXCMs Marketscope 2.0 Charts)

Was ist Divergenz? Divergenz ist ein Marktbegriff, der eine Trennung des Kurses von der Richtung eines Indikators anzeigt. In einem Abwärtstrend erwarten Trader, dass sich der Kurs nach unten bewegt. Da ein Indikator nicht mehr als eine Darstellung dessen ist, was auf der Grafik vorgeht, wird erwartet, dass der Indikator sich gleich verhält. Divergenz entsteht, wenn ein Indikator sich von einem anderen Indikator abtrennt und diese sich dann in verschiede Richtungen bewegen. Wir werfen einen Blick auf unser Beispiel unten, wieder mittels der EUR/JPY Tagesgrafik.

In einem Abwärtstrend müssen wir unsere Analyse mit dem Vergleich des rückgängigen Swing-Tiefs auf der Grafik beginnen. In unserem EUR/JPY Beispiel werden wir die Tiefs vom 1. Juni und vom 24. Juli, bei 95,57 bzw. 94,10 vergleichen. Wichtig ist, sich die Daten an diesen Punkten zu merken, da wir sie benötigen, um auch die Tiefs des MACD Indikators zu vergleichen. Auf dem Chart unten markiert sehen wir den MACD, wie er in derselben Zeitspanne eine Reihe von höheren Tiefs zieht. Das ist die traditionelle Divergenz, die wir suchen! Wenn die Trader sie einmal bemerken, können sie einen potentiellen Trendwechsel erwarten und die Strategie ihrer Wahl anwenden.

(Erstellt mit FXCMs Marketscope 2.0 Charts)

Trader sollten immer daran denken, dass Märkte einen Trend für einen längeren Zeitraum fortsetzen können, und es sich daher sehr schwer gestalten kann eine Trendveränderung zu bestimmen. Jeder strategische Trader sollte immer einen Stop einsetzen, um das Risiko zu begrenzen. Eine Methode dies zu tun ist die Anwendung des Trailing Stop . Im Fall einer Trendveränderung können Trader weiterhin Profite verbuchen, während der Trailing Stop vorwärts bewegt wird.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.

Der RSI-Indikator einfach erklärt

Der amerikanische Maschinenbauingenieur und Investor J. Welles Wilder entwickelte einige der beliebtesten technischen Indikatoren unserer Zeit.

Hierzu gehören die Average True Range (ATR), der Average Directional Index (ADX), der Parabolic SAR und der Relative Strength Index (RSI). In diesem Artikel werden wir uns umfassend mit dem Relative Strength Index befassen einschließlich zahlreicher Beispiele vom Währungsmarkt.

Der RSI Index, der von J. Welles Wilder entwickelt und in seinem Buch New Concepts in Technical Trading Systems vorgestellt wurde, wird auch heute noch 40 Jahre später häufig genutzt. Der RSI ist ebenso wie der MACD oder die Stochastik ein Momentumoszillator und bedarf daher vor der Eröffnung einer Kauf- oder Verkaufsorder zusätzlicher Bestätigung in Form von Candlestickmustern oder anderen quantitativen Indikatoren.

Wofür steht der RSI Indikator?

Der Indikator steht für die Dynamik, also die Stärke, eines bestimmten Marktes, indem man die erzielten Gewinne und Verluste in einem spezifischen Zeitraum vergleicht. Des Indikators Ziel ist es also, Hinweise auf die Geschwindigkeit zu geben, mit der ein Markt steigt oder fällt. Private wie auch institutionelle Investoren verwenden den RSI, um Bereiche zu identifizieren, die potenziell überkauft oder überverkauft sind. J. Welles Wilder empfiehlt für den Momentumindikator als Standardeinstellung eine Glättungsperiode von 14. Der RSI besitzt einen höheren Wert, wenn der Gewinn in einem bestimmten Zeitraum größer als der Verlust ist. Im umgekehrten Fall, wenn die durchschnittlichen Verluste größer als die durchschnittlichen Gewinne sind, sinkt der RSI im Wert. Der nachfolgende Chart zeigt den RSI Indikator auf dem Währungspaar USD/JPY. Beachten Sie, wie der Wert des RSI sich zwischen 0 und 100 normalisierte.

Der RSI kann natürlich auch auf anderen Timeframes verwendet werden als den Tageschart, aber Händler müssen darauf achten, dass eine schnellere Glättungsperiode auch volatilere Bewegungen des RSI nach sich ziehen wird, während eine langsame Glättungsperiode einen weniger Preissensiblen RSI schafft.

Der RSI berechnet sich wie folgt:

RSI = 100 – [100/(1+RS)]

RS = Geglättete durchschnittliche Gewinne / geglättete durchschnittliche Verluste

Durchschnittliche Gewinne = Summe aller Gewinne in einem bestimmten Zeitraum

Durchschnittliche Verluste = Summer aller Verluste in einem bestimmten Zeitraum

Die geglätteten durchschnittlichen Gewinne und Verluste werden wie folgt berechnet:

Geglättete durchschnittliche Gewinne = [(vorheriger durchschnittlicher Gewinn) x 13 + aktueller Gewinn]

Geglättete durchschnittliche Verluste = [(vorheriger durchschnittlicher Verlust) x 13 + aktueller Verlust]

Durch Wilders Formel schwankt der Wert des Indikators also zwischen 0 und 100. Wenn beispielsweise in jeder Sitzung ein Gewinn vorliegt, dann liegt der Wert des RSI bei 100. Wenn hingegen in jeder Sitzung ein Verlust vorliegt, dann liegt der Wert des RSI bei 0.

Die Verwendung des RSI Indikators

Der RSI Indikator ist tatsächlich ein universell einsetzbarer Indikator, weshalb er sich größter Beliebtheit erfreut. Die populärsten Anwendungsgebiete des RSI Indikators umfassen:

  • Feststellung des Überkauftheits- / Überverkaufheitsgrades eines Marktes
  • Feststellung einer Divergenz im Verlauf des RSI Indikators

1. Überkaufte und überverkaufte Marktbedingungen

Der RSI wird überwiegend zur Identifizierung von Währungspaaren (oder anderen Vermögenswerten) herangezogen, die in überkauften oder überverkauften Bereichen notieren. Ein RSI von über 70 signalisiert Wilders zufolge einen überkauften Markt und ein RSI von unter 30 einen überverkauften Markt.

Wenn sich der Preis eines Währungspaares in den letzten Perioden dynamisch nach oben entwickelte, wird der RSI mit einem höheren Wert reagieren. Dies beruht auf der Vermutung, dass ein schneller Preisanstieg normalerweise nicht nachhaltig ist und letztlich zu einer Korrektur nach unten führt. Ein Durchschreiten der Grenze bei 70 bedeutet also, dass der Markt überkauft ist und eine baldige Korrektur des Kurses zu erwarten sein könnte.

Umgekehrt sorgt ein rascher Preisverfall zu einem überverkauften Markt. So können Händler in diesem Fall auf eine Erholung des Kurses spekulieren, sobald der RSI die untere Markierung bei 30 durchbricht.

Der RSI als Momentumindikator kann aber auch recht viele Fehlsignale produzieren. Deshalb sollte eine zusätzliche Bestätigung für eine anstehende Richtungsänderung genutzt werden. Investoren gehen oft short, wenn sich der Markt über die Referenzlinie im Verlauf des RSI bei 70 bewegt. Wer hier aber auf Nummer sicher gehen will, sollte warten bis sich der RSI erneut unter die Referenzlinie bei 70 bewegt und daraufhin ein Verkaufssignal generiert. Entgegengesetzt wird ein Kaufsignal erzeugt, wenn sich der RSI zunächst unter die Referenzlinie von 30 bewegt und anschließend den Schwellenwert von unten nach oben erneut durchbricht. Dies ist erforderlich, denn der RSI kann sich über einen längeren Zeitraum im überkauften und überverkauften Bereich aufhalten, wenn das Währungspaar einen neues Aufwärts- oder Abwärtstrend formt.

Dem obigen Chart sind mögliche Signale zur Positionseröffnung zu entnehmen. So bewegte sich der RSI beim ersten Pfeil zunächst unter die Referenzlinie bei 30 und kletterte kurze Zeit später darüber, woraufhin der Indikator ein Kaufsignal erzeugte. Wie Sie sehen können ergab sich daraus ein wunderschöner Preisanstieg. Dagegen liegt beim zweiten Pfeil ein Verkaufssignal vor, woraufhin der Preis nach unten kippte. Beim dritten Pfeil liegt hingegen ein Fehlsignal vor, woraufhin der Preis nach einer kurzen Abwärtsbewegung wieder nach oben drehte. Der vierte Pfeil erzeugte ein Kaufsignal und dementsprechend kletterte der Preis gen Norden. In diesen Fällen würden wir unseren Stop-Loss bei einer Shortposition über dem vorherigen Swinghoch bzw. bei einer Longposition unter dem vorherigen Swingtief platzieren.

2. Die RSI Divergenz

In seiner Funktion als Momentumindikator sollte der RSI am besten in Kombination mit Divergenzen eingesetzt werden. Divergenzen sind nichts anderes als Abweichungen zwischen Indikator- und Kursverlauf. Eine Divergenz tritt auf wenn der Kurs des Währungspaares sich entgegengesetzt zum RSI entwickelt. Diese charttechnische Situation signalisiert, dass das Momentum der Kursbewegung an Schwung verliert und eine mögliche Trendumkehr ankündigt. Es wird von einer bärischen Divergenz gesprochen, wenn das Währungspaar im Wert auf neue Hochpunkte klettert, während diese aber nicht mehr durch neue Hochpunkte im Verlauf des RSI bestätigt werden. Das bedeutet, dass das Kaufinteresse der Marktteilnehmer nachlässt und damit die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Trendwende wächst. Das Gleiche gilt umgekehrt für bullische Divergenzen. Neue Tiefpunkte im Währungspaar werden durch den RSI nicht mehr bestätigt. Entsprechend lässt der Verkaufsdruck nach und dem Währungspaar könnte eine Trendumkehr bevorstehen.

In den folgenden Charts werden wir Ihnen zeigen, wie Sie eine bärische und bullische Divergenz handeln. Schauen wir uns hierfür A) und B) an:

A) Bullische Divergenz

Dem untenstehenden Chart ist eine bullische RSI Divergenz im Tageschart des Währungspaares AUD/USD zu entnehmen. Um eine bullische Divergenz zu finden, müssen Sie nach höheren Hochs im Verlauf des RSI suchen und tieferen Tiefs im Kursverlauf des Währungspaares. Das Währungspaar erreichte ein neues Tief, welches nicht durch ein neues Tief des RSI bestätigt wurde. Sie sollten jedoch nicht gleich eine Longposition eröffnen, sondern die erhaltenen Informationen mit anderen Timeframes oder Candlestickmustern koppeln. Dadurch erhalten Sie zuverlässigere Kaufsignale bei einer bullischen RSI Divergenz. Ihren Stop-Loss platzieren Sie knapp unter dem tieferen Tief im Kursverlauf des Währungspaares.

B) Bärische Divergenz

Nachfolgend betrachten wir eine bärische RSI Divergenz. Im Kursverlauf werden höhere Hochs erreicht, während der RSI tiefere Tiefs ausbildet, woraufhin eine bärische Divergenz entsteht. Als einfache Faustregel zur Identifizierung dieser Divergenzen sollten Sie sich einfach einen Bullen und einen Bären vorstellen. Eine bärische Divergenz entsteht durch zwei abfallende Hochs im Verlauf des Indikators. Der Bär reißt also den RSI mit seinen Krallen langsam aber sicher nach unten. Eine bullische Divergenz wird unter dem Verlauf des RSI Indikators dargestellt. Wird ein Kurstief durch kein neues Tief im Indikator bestätigt, so leitet sich daraus möglicherweise ein Kaufsignal ab. Die Bullen treiben den RSI also mit ihren Hörnern von unten nach oben.

Praxisbeispiele

1. Beispiel AUD/USD Bärische Divergenz

Im nachfolgenden Chart liegt eine bärische Divergenz vor. Wie Sie auf dem Chart sehen, ist das zweite höher als das erste Kurshoch. Zugleich entstand eine Divergenz zwischen dem Kursverlauf und dem RSI Indikator. Der RSI konnte diese Kurshochs nicht mehr bestätigen und markierte im Verlauf des Indikators ein tieferes Hoch. Dies bestätigt die bärische Divergenz und erzeugt ein Verkaufssignal. Im Zuge dieser Divergenz wird die Trendwende eingeleitet und das Währungspaar bewegt sich gen Süden.

2. Beispiel GBP/USD bullische Divergenz

Im Chartbild des Währungspaares GBP/USD lässt sich eine bullische Divergenz identifizieren. Im Gegensatz zu Beispiel 1 signalisiert dieses Beispiel eine bullische Divergenz. Wie Sie auf dem Chart sehen können, werden die zwei Tiefpunkte miteinander verbunden. Das zweite ist tiefer angesiedelt als das erste Tief. Bei einem Blick auf den RSI werden Sie feststellen, dass das zweite Tief im Verlauf des Indikators, welches das zweite Tief im Kurschart repräsentiert, höher liegt. Es besteht also eine Divergenz zwischen dem Kurschart und dem RSI Indikator. Entsprechend spekulieren viele Trader auf eine Trendwende. Eine zusätzliche Bestätigung wie ein Candlestickmuster oder ein anderer quantitativer Indikator wird möglicherweise verwendet, um die Information zu verifizieren und eine Longposition zu eröffnen.

3. Beispiel EUR/JPY Bärische Divergenz

Im dritten Beispiel erkennen Sie eine negative Divergenz zwischen dem Chartbild des Währungspaares EUR/JPY und dem RSI Indikator. Die Distanz zwischen den beiden Hochpunkten ist recht klein, aber die Divergenz ist dennoch gültig. Solange also im Chartverlauf zwei benachbarte Hochs und eine Divergenz zu erkennen sind, ist dies ein verifiziertes Signal für eine Divergenz. Sie müssen diese Divergenz zwar durch ein Candlestickmuster oder andere technische Indikatoren belästigen lassen bevor Sie handeln, aber es liegt eine gültige Divergenz vor. Wie in Beispiel 1 liegt bei dieser Divergenz ein höheres Hoch im Kurschart und ein tiefes Hoch im RSI Indikator vor. Dies lässt auf eine negative Divergenz schließen und wird entsprechend neue Verkäufer anlocken.

Schlussbemerkung

Der RSI ist einer der beliebtesten technischen Indikatoren, der von Marktakteuren und Marktanalysten verwendet wird. Er steht für die Dynamik, also die Stärke, eines bestimmten Marktes, indem man die erzielten Gewinne und Verluste in einem spezifischen Zeitraum vergleicht. Wie alle anderen Momentumindikatoren sollten die Signale vom RSI durch andere nicht Momentumindikatoren bestätigt werden. Der RSI wird überwiegend zur Identifizierung von Währungspaaren (oder anderen Vermögenswerten) herangezogen, die in überkauften oder überverkauften Bereichen notieren. Überkauft ist das Währungspaar bei einem Indikatorenstand von mehr als siebzig. Überverkauft gilt die jeweilige Valuta unter dreißig. Einige Trader verwenden auch die Extremzonen 80 und 20. Sie wollen damit das Risiko eines Fehlsignals durch den RSI minimieren. Divergenzen werden in bärische und bullische Divergenzen unterteilt. Wird ein Kurshoch durch kein neues Hoch im Verlauf des Indikators bestätigt, leitet sich daraus möglicherweise ein Verkaufssignal ab (bullische Divergenz). Umgekehrt gilt das gleiche für die bärische Divergenz. Im Verlauf des RSI werden höhere Tiefs ausgebildet, während der Kurs tiefere Tiefs ausbildet.

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