News aus Wirtschaft- Binäre Optionen 2020

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Rück- und Ausblick auf die KW 41: Aktuelle News aus Wirtschaft und Geldpolitik

In der europäischen Wirtschaft sorgen derzeit die Banken für Aufsehen. Im Fokus steht dabei vor allem die Deutsche Bank, die nicht aus den Negativschlagzeilen herauskommt. Dennoch deutet nichts auf eine europäische Bankenkrise hin. Die EZB verteidigt weiterhin ihr Konjunkturprogramm und die amerikanische Notenbank wartet auf den passenden Zeitpunkt für die geplante Zinserhöhung.

WIRTSCHAFT UND GELDPOLITIK

EU: Die führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland haben ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auf 1,9 Prozent erhöht. Dies würde das größte Plus seit fünf Jahren bedeuten. Im Frühjahr sah es nur nach 1,6 Prozent Wachstum aus. Dennoch fordern sie mehr Investitionen. Zudem geht man für 2020 von schlechteren Aussichten aus. Für den Aufschwung in Deutschland sind die Verbraucher verantwortlich. Im nächsten Jahr wird allerdings nur noch ein Wachstum um 1,4 Prozent erwartet. Ein Grund hierfür ist, dass 2020 weniger Arbeitstage anstehen. Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft jedoch in einem moderaten Aufschwung.

Trotz kauffreudiger Verbraucher fordern Wirtschaftsforscher aber mehr Investitionen seitens der Politik. Die Bundesregierung müsse im Steuersystem mehr Anreize für Wachstum setzen und in Bildung und Forschung investieren. Auch im Rentensystem werden Veränderungen gefordert. So solle die Rente an die demografische Entwicklung angepasst werden. Zudem sehen die Forscher Gefahren für die Konjunktur in einer wachsenden Skepsis gegenüber der Globalisierung.

Erstmals seit Ende 2020 stieg die Inflationsrate in Deutschland wieder auf 0,7 Prozent. Das bedeutet, dass die Preise im September in Deutschland so stark gestiegen sind wie seit Mai 2020 nicht mehr. Dies ist jedoch noch immer weit unter den Zielvorgaben der EZB. Diese sieht eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent als ideal für die Entwicklung der Konjunktur an. Während die Kosten für Nahrungsmittel um 0,4 Prozent stiegen, sanken die Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent.

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Daher rechnen Ökonomen damit, dass die EZB ihr Wertpapier-Ankaufprogramm weiter ausweiten wird, um die Inflation anzukurbeln. Eine Verlängerung um sechs Monate und mehr scheint nicht ausgeschlossen. Allerdings kommen aus Sicht der EZB aus Spanien gute Nachrichten: Dort stiegen die Preise erstmals seit Juli 2020 wieder – und zwar um 0,3 Prozent. Seit 2020 konnte kein Land der Eurozone – noch nicht mal annähernd – den Optimalwert der EZB von zwei Prozent erreichen.

In Großbritannien sorgt man sich um die Zukunft der Finanzbranche im Falle eines „harten Brexits“. Bei einem sogenannten „harten Brexit“, also einen EU-Austritt Großbritanniens ohne freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt, könnten der britischen Finanzbranche Verluste von bis zu 43 Milliarden Euro drohen. Mit einem „harten Brexit“ ginge den Briten auch das Recht auf den Verkauf von Dienstleistungen in der EU verloren. Dies könnte den Verlust von 75.000 Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Diese Zahlen wurde in einer Studie der Beratungsfirma Oliver Wyman veröffentlicht. Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei der volle Zugang zum EU-Binnenmarkt mit der Akzeptanz der Grundfreiheiten der EU wie der Freizügigkeit von Personen untrennbar verbunden. Laut der britischen Premierministerin Theresa May soll der Antrag auf den EU-Austritt spätestens Ende März 2020 gestellt werden. Gerade für den Finanzplatz London sind europäische Fragen wichtig. So ist für Banken der ungehinderte Zugang zu den Kapitalmärkten in der EU unerlässlich.

Obwohl gerade einige europäische Kreditinstitute in Schwierigkeiten stecken, sieht die EZB keine Gefahr einer allgemeinen Bankenkrise. Die EZB ist für 129 Kreditinstitute im Euroraum zuständig, die von ihr überwacht werden. Derzeit stehen von diesen in mehreren Ländern einige im Fokus, darunter die Deutsche Bank, die mit knappen Reserven für zahlreiche teure Rechtsstreitigkeiten aufkommen muss. In Italien haben einige Banken mit faulen Krediten zu kämpfen, die sich in den Jahren der Wirtschaftsflaute auf etwa 360 Milliarden Euro summiert haben. Im gesamten Euroraum hatten die Banken Ende 2020 problematische Kredite in Höhe von 900 Milliarden Euro in ihren Bilanzen. Dieses macht Banken bei der Vergabe neuer Kredite sehr zurückhaltend, was wiederum langfristig das Wachstum in einer Volkswirtschaft bremsen kann.

Der Chef der europäischen Bankenregulierungsbehörde EBA warnt vor Turbulenzen in der Bankenbranche, falls sich die Banken vor notwendigen Veränderungen verschließen. In diesem Fall würden neue Anbieter auf den Markt kommen. Einige Banken in Europa gehen bereits mutig voran und haben ihre Geschäftsmodelle überarbeitet und in neue Technologien investiert. So konnten sie wieder zu Effizienz und Gewinnstärke zurückkehren. Andere Kreditinstitute zögern diese Veränderungen noch hinaus. Die gesamte Bankenbranche muss auf neue Vorgaben zur Regulierung, die noch immer niedrigen Zinsen und den technologischen Wandel reagieren. Zum Teil müssen die Banken noch immer Hinterlassenschaften aus der Finanzkrise bewältigen. Dies beeinträchtigt auch nach Ansicht der EBA die Fähigkeit mancher Banken, wieder Gewinnstärke zu zeigen.

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In Griechenland erwartet die Regierung für 2020 ein stärkeres Wirtschaftswachstum und auch die Arbeitslosenquote sowie die Gesamtverschuldung sollen sinken. In Athen wurde der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vorgestellt. Dieser sieht ein Wachstum von 2,7 Prozent vor. Die Schuldenquote soll auf 174,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und die Arbeitslosigkeit auf 22,4 Prozent sinken. Im griechischen Haushaltsentwurf finden sich aber noch keine genauen Angaben, wann das Land wieder an die Finanzmärkte zurückkehren wird. Um die Haushaltsziele zu erreichen, sind höhere Steuern auf Benzin, Telefondienstleistungen und Tabakwaren geplant. Damit will die Athener Regierung internationale Vorgaben erfüllen, um weiter Hilfskredite zu erhalten.

Außerdem hat sich die Opec bei ihrem informellen Treffen in Algier auf eine Begrenzung der Fördermenge geeinigt. Diesem Beschluss gingen zweieinhalbjährige Verhandlungen voraus. Im Anschluss stiegen die Ölpreise und auch die Börsen reagierten positiv. Zum ersten Mal seit acht Jahren wurde nun eine Begrenzung der Ölmenge beschlossen. Das Ziel dieser Maßnahme ist eine Stabilisierung des Markts. In Zukunft sollen nur noch 32,5 Millionen Barrel pro Tag gefördert werden. Dies sind fast 750.000 Barrel weniger als im August. Trotz den lang andauernden Verhandlungen kam die Entscheidung überraschend. Eine einschneidende Wende gelang wohl aufgrund einer Annäherung zwischen dem Iran und seinem Erzrivalen Saudi-Arabien.

Bei der nächsten Opec-Sitzung im November wollen die Teilnehmer Einzelheiten festlegen. Auch die genauen Fördermengen der einzelnen Länder werden dort bestimmt. Zudem sollen auch Länder wie Russland, die nicht Mitglied der Opec sind, aufgefordert werden, ihre Förderung zu reduzieren. Schon seit Monaten sind die Ölpreise weltweit sehr niedrig. Dennoch konnte man sich lange nicht dazu durchringen, das Angebot zu verknappen. Unter anderem verfolgte man lange die Strategie, neue Konkurrenten wie die Schiefergas-Industrie in den USA mit den niedrigen Preisen wieder aus dem Markt verdrängen zu wollen. Doch spätestens als auch die Saudi-Arabische Wirtschaft die schwachen Ölpreise deutlich zu spüren begann, lenkte man ein.

USA: In den USA scheint eine Zinserhöhung im Dezember möglich. Wie Charles Evans, Chef der Fed in Chicago, verlauten lies, sei eine Zinserhöhung für ihn in Ordnung, wenn die Konjunkturdaten weiterhin positiv ausfielen. Er schloss auch eine Zinserhöhung im November nicht aus. Wie es danach weitergehe, sei für ihn allerdings entscheidender als der Zeitpunkt. So müsse die Inflation weiter zulegen und die Arbeitslosenquote weiter zurückgehen. Ebenso wie die EZB verfolgt die Fed eine Inflationsrate von zwei Prozent. Diese wurde in den USA aber seit vier Jahren nicht erreicht.

Im Übrigen gaben die Konsumenten in den USA für ihren privaten Konsum im September etwa genauso viel aus wie im Vormonat. Bereinigen um Preiseffekte sank diese Zahl sogar um 0,1 Prozent. Die Kauflaune der US-Verbraucher hat sich im September allerdings gebessert. Die Kennzahlen für das Verbrauchervertrauen stiegen um 1,4 Punkte auf 91,2 Punkte. Der private Konsum in den USA bezieht sich auf rund zwei Drittel der Wirtschaftskraft und ist damit auch für die Konjunktur sehr wichtig. Auch hinsichtlich des geeigneten Zeitpunkts für eine Zinserhöhung durch die Fed sind diese Zahlen in der USA derzeit von großer Bedeutung. Die Fed will vor einer Zinsentscheidung zunächst Fortschritte im Konjunkturverlauf sehen. Vollbeschäftigung und stabile Preise sind das Ziel. Während die Arbeitslosenzahlen stabil sind, ist die Inflation aus Sicht der Fed noch zu niedrig.

Gerade auf dem US-Arbeitsmarkt zeichnet sich ein positives Bild ab. Janet Yellen, Chefin der Fed, sagte, dass derzeit außergewöhnlich viele Stellen neu geschaffen würden. Wenn dies so weitergehe, müsse gar mit einer Überhitzung gerechnet werden. Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten hat sich spürbar von der Finanzkrise erholt, was sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht. Die Erwerbslosenquote liegt unter fünf Prozent, womit nach den Ansichten der Fed das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht ist.

Trotz dieser positiven Signale ist der beste Zeitpunkt für eine Zinserhöhung weiterhin umstritten. Vor allem die Präsidentenwahl am 8. November sorgt für Unsicherheit. Daher sind auch immer wieder Stimmen zu hören, die für weiterhin niedrige Zinsen plädieren. So sagte der Fed-Präsident von Minneapolis, Neel Kashkari, dass es derzeit keinen Inflationsdruck gebe und die Zinsen daher weiterhin niedrig bleiben könnten.

Zudem spielt die Fed mit dem Gedanken, ihren jährlichen Stresstest für Banken zu verändern. Mit neuen Methoden könne man die Ergebnisse individueller bestimmen und beispielsweise erkennen, wie viel Kapital eine Bank als Puffer gegen Krisen zurücklegen müsse. In den USA gelten acht Bankhäuser als systemrelevant. Für sie könnten diese Änderungen deutlich höhere Anforderungen bedeuten.

Geldpolitik:

Die Konjunktur in der Eurozone zeigt sich recht widerstandsfähig. Laut EZB-Präsident Mario Draghi kommt die Wirtschaft in der Eurozone bislang gut mit der Verunsicherung durch derzeitige politische Ereignisse wie den Brexit klar. Aktuell vorliegende Informationen weisen darauf hin, dass die Konjunktur im Euroraum durchaus widerstandsfähig gegen weltweite politische Unsicherheiten ist. Allerdings wird die nachlassende Nachfrage aus dem Ausland das Exportwachstum bremsen. Zugleich forderte EZB-Direktor Benoit Coeure mehr Unterstützung durch die politischen Akteure. Die Politiker dürften nicht allein auf die lockere Geldpolitik der EZB bauen, sondern müssten auch selbst aktiv werden. Geschieht dies nicht, drohe eine längere Phase mit niedrigem Wachstum.

Bislang rechnet die EZB für die beiden kommenden Jahre mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von je 1,6 Prozent. In diesem Jahr soll das BIP um 1,7 Prozent steigen. Die EZB arbeitet weiterhin daran, die europäische Konjunktur durch ihr Wertpapierkaufprogramm anzukurbeln. Dessen Wirksamkeit würde jedoch durch externe Einflüsse wie das Brexit-Votum oder die fallenden Rohstoffpreise gebremst.

Übrigens verteidigte EZB-Präsident Mario Draghi kürzlich bei einem Besuch im Bundestag die Geldpolitik der EZB. Er sagte, dass die Maßnahmen der Notenbank Wirkung zeigten und stellte sich der Kritik der Mitglieder aus den Bundestagsausschüssen für Europa, Haushalt und Finanzen. Draghi betonte, dass die Maßnahmen der EZB dazu beitragen, die wirtschaftliche Erholung auf Kurs zu halten und Arbeitsplätze zu schaffen. Dies würde langfristig auch Deutschland zugutekommen.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Tageschart von Gold

Im Chart des gelben Edelmetalls lässt sich sehr schön erkennen, dass es am Mittwoch zum Bruch der unteren Trendlinie gekommen ist. Schon seit mehreren Tagen und Wochen konnten die Charttechniker unter uns eine bekannte Formation erkennen – ein fallendes Dreieck. Das bedeutet, dass es zu keinen höheren Kursen mehr kommt, also keine neuen Hochpunkte mehr generiert werden, auf der Unterseite aber die Tiefpunkte halten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Dreieck regelkonform aufgelöst wird und es zu stark fallenden Kursen kommt. Und genau diese Situation konnte Mitte der Woche beobachtet werden. Fundamental Analysten hingegen nennen die Aussagen der FED als Grund dafür, dass es zu fallenden Kursen gekommen ist. Dabei sollte jedem klar sein, dass weder FED noch EZB einfach so von jetzt auf gleich ihre Anleihekäufe stoppen werden oder Zinsen sofort angehoben werden würden. So oder so gab diese Formation hervorragende Chancen um mit Put Optionen auf fallende Kurse zu setzen. Da man bei Binären Optionen von einer zuvor festgelegten Rendite profitieren kann, egal wie hoch ein Kurs steigt, können spekulative Anleger auf eine Erholung der Kurse auf aktuellem Niveau setzen.

Tageschart des GBP/USD

Und auch im Tageschart des GBP/USD scheint sich eine aussichtsreiche Formation auszubilden. Nachdem es am heutigen Tag zu starken Kursverlusten kam, scheint sich der Kurs aktuell gefangen zu haben und setzt zu einer Erholung an. Besonders interessant daran ist das Volumen, unter dem diese Abverkäufe stattgefunden haben. Sollte sich die Erholung weiter fortsetzen, so dürfte sich ein Hammer ausbilden. Nur oder gerade wenn diese Kerzenformation unter hohem Volumen ausgebildet wird, hat diese auch eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit. Bei diesem Volumen sollte sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Kurswechsel vollziehen und wir werden in den nächsten Tagen deutlich steigende Kurse sehen. Eine sehr gute Möglichkeit mit Binären Optionen auf steigende Kurse zu setzen und Call Optionen zu kaufen.

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Rück- und Ausblick auf die KW 44: Aktuelle News aus Geldpolitik und Wirtschaft

In den vergangenen Wochen hielt eine kleine Region Europa in Atem: Die Wallonie. Die französischsprachige Region Belgiens stimmte zunächst gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada. Erst nach weiteren Verhandlungen stimmte die Wallonie dem CETA-Abkommen zu und die EU und Kanada konnten das Abkommen drei Tage später als geplant unterzeichnen. In Nachverhandlungen handelte man einen Kompromiss bei den umstrittenen Themen Schiedsgerichte und Landwirtschaft aus.

WIRTSCHAFT UND GELDPOLITIK

In Großbritannien bereiten sich die Banken derweil auf einen Wegzug vor. Kleinere Banken wollen sogar noch vor Weihnachten ihre Geschäfte in andere Länder verlagern. Größere Banken werden wahrscheinlich im ersten Quartal 2020 mit dem Umzug beginnen. Derzeit herrscht im britischen Bankenwesen große Unsicherheit hinsichtlich der Austrittsverhandlungen mit der EU. Die Banken, Versicherer und Hedgefonds in Großbritannien befürchten, dass sie im Zuge des EU-Austritts die Erlaubnis verlieren, ihre Dienstleistungen in der gesamten EU anbieten zu dürfen.

Dies kann für Großbritannien einen großen Verlust darstellen. Viele große, weltweit agierende Banken haben ihre europäischen Zentralen in Großbritannien. Insgesamt sind in der Finanzbranche über zwei Millionen Menschen beschäftigt und die Banken und Versicherer tragen etwa zwölf Prozent zum britischen BIP bei.

Einige Brexit-Befürworter sind der Ansicht, dass die Finanzbranche durchaus auf den sogenannten EU-Pass verzichten kann. Die sogenannten Gleichwertigkeitsbestimmungen könnten dafür sorgen, dass die Vorgaben in Großbritannien gleichwertig mit den EU-Vorgaben sind. Doch die britischen Bestimmungen gelten nur für bestimmte Dienstleistungen. Zudem könnten sie jederzeit zurückgenommen werden. Großbritannien könnte daher gezwungen sein, Regeln anzuerkennen, auf die das Land keinen Einfluss hat.

Derweil erholt sich die britische Industrie vom Brexit-Schock. Von August bis Oktober stiegen die Investitionsabsichten der Betriebe nach Angaben des Industrieverbands CBI wieder. Die starken Kursverluste nach der Abstimmung über den EU-Austritt haben für einen Anstieg der Exporte gesorgt. Gerade hinsichtlich der weiteren Export-Erwartungen blicken die britischen Unternehmen positiv nach vorne. Das schwächere Pfund beschert den Unternehmen Aufträge aus dem Ausland. Dennoch hat der Fall des Pfunds auch höhere Kosten zur Folge. Auch ein Fachkräftemangel wird von Seiten der britischen Industrie befürchtet falls die Zuwanderung aus EU-Ländern begrenzt wird.

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Der Brexit wird sich auch auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland auswirken. Das Institut der deutschen Wirtschaft schätzt, dass der EU-Austritt der Briten das Wirtschaftswachstum in Deutschland um etwa 0,25 Prozent verringern wird. Der Grund dafür ist der deutliche Verlust des britischen Pfunds gegenüber dem Euro sowie der zu erwartende Wachstumsrückgang in Großbritannien im kommenden Jahr. Die Abwertung des Pfunds bedeutet, dass die deutschen Exporte nach Großbritannien 2020 um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken werden. Und auch von Großbritannien nach Deutschland werden wohl 3,5 Prozent weniger Waren exportiert.

Neben Großbritannien wird mittlerweile wird nicht mehr Griechenland als das Sorgenkind der Eurozone gesehen, sondern Italien. Das Marktforschungsinstitut Sentix befragte über 1.000 Investoren. Das Ergebnis war, dass die Wahrscheinlichkeit für einen EU-Austritt Italiens derzeit höher eingeschätzt wird als ein Austritt Griechenlands. Zehn Prozent der Befragten sehen die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Italiens, während nur noch 8,5 Prozent von einem Austritt Griechenlands ausgehen. Der griechische Wert ist damit so gering wie seit 2020 nicht mehr.

Besonders die Lage der italienischen Banken bereit vielen Sorgen. Außerdem steht im Dezember ein Verfassungsreferendum an und die Konjunktur Italiens stagniert seit langem. Kürzlich kündigte die italienische Bank Popolare die Vicenza, die bereits Teil des nationalen Rettungsfonds Atlante ist, einen massiven Personalabbau an. Mindestens ein Viertel der Stellen soll abgebaut werden, sagte der Verwaltungsratschef der Bank, Gianni Mion. Dies bedeutet, dass 1.300 bis 1.500 Stellen wegfallen werden. Die Gewerkschaften müssen noch von der Notwendigkeit der Stellenstreichungen überzeugt werden.

Ende Juni arbeiteten bei Popolare die Vicenza noch 5.400 Mitarbeiter. Die Bank fuhr im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust von 795 Millionen Euro ein. Bereits in den vergangenen Jahren wurden 2,2 Milliarden Verluste erzielt. Schon im April rief die italienische Regierung den Rettungsfonds Atlante ins Leben, um den angeschlagenen Banken zu helfen. Der Fonds wird mehrheitlich von privaten Investoren gehalten.

Die Regierung in Rom bereitet sich derweil auf einen weiteren Stellenabbau in der Bankenbranche vor und will für diesen Fall 500 Millionen Euro öffentliche Gelder bereitstellen. Beispielsweise will man in den nächsten drei Jahren Vorruhestandsregelungen unterstützen. Die Gelder sollen den Banken helfen, die Kosten zu decken die bei Entlassungen von bis zu 25.000 Beschäftigten entstehen. Bislang trugen die Banken selbst die Kosten für Entlassungen und Frühverrentungen. Doch in den letzten Jahren sind auch hier hohe Kosten entstanden.

Die Pläne der Regierung sind ein Teil der Budgetpläne, die das italienische Kabinett vor einigen Tagen genehmigt hat. Im neuen Haushalt für 2020 sind dafür 100 Millionen Euro vorgesehen. Für die beiden darauf folgenden Jahre sind je 200 Millionen Euro eingeplant. Die italienischen Banken leiden derzeit unter einer großen Zahl an sogenannten faulen Krediten. Außerdem ist das Filialnetz der italienischen Kreditinstitute im Vergleich zu anderen europäischen Staaten sehr dicht. Insgesamt arbeiten 317.000 Menschen bei den Banken des Landes. Die Gewerkschaft FABI schätzt, dass bis zum Jahr 2020 allein bei den fünf wichtigsten Banken des Landes rund 16.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

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In Portugal freut man sich, dass die Ratingagentur DBRS ihre Einschätzung für das Land nicht gesenkt hat. Der Grund ist, dass das Land bei der Verringerung des Haushaltsdefizits durchaus Fortschritte gemacht hat. Damit bleibt Portugal bei DBRS auf dem Status „BBB (low)“. Wenn die Ratingagentur eine Herabstufung vorgenommen hätte, hätte die EZB keine portugiesischen Anleihen mehr kaufen dürfen. Damit wäre die Kreditaufnahme verteuert worden. Die Regierung zeigte sich erleichtert und sah sich auf ihrem Weg bestätigt. Die anderen drei Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch führen Portugal allerdings weiterhin als „Ramsch“. Wenn auch DBRS Portugal auf „negativ“ herabgestuft hätte, hätte dies eine weitere Herabstufung in den nächsten sechs Monaten bedeutet. Damit wäre die Regierung weiter unter Druck geraten.

Dennoch ist Portugal weiterhin hoch verschuldet und das Wachstum ist sehr gering. Die Regierung vor wichtigen Aufgaben: Im Jahr 2020 soll das Haushaltsdefizit auf 1,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gesenkt werden. 2020 lag das Defizit bei 4,4 Prozent und in diesem Jahr soll es unter 2,5 Prozent fallen. Diese Zahl war mit der EU vereinbart. Diese ehrgeizigen Ziele sollen mit einer strengen Ausgaben-Kontrolle erreicht werden. Dennoch wurden Steuersenkungen und Rentenerhöhungen in Aussicht gestellt.

Der IWF, der Portugal während der Euro-Schuldenkrise in sein Rettungsprogramm aufgenommen hatte, erklärte kürzlich, dass das Land unter den Erwartungen geblieben sei. Zwar konnte eine Bankenkrise vermieden und der Zugang zum Geldmarkt wiederhergestellt werden, aber der Staat und seine Bürgen leiden weiter unter hohen Schulden und Arbeitslosigkeit. Auch das Wirtschaftswachstum wird in diesem Jahr wohl nur bei rund ein Prozent liegen.

Deutschland bleibt unterdessen der Konjunktur-Motor der Eurozone. Im Oktober legten die Geschäfte der deutschen Industrie weiter zu. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Euroraum liegt derzeit bei 53,7 Punkten. Dies ist der höchste Stand seit Dezember 2020. Er stieg im vergangenen Monat um 1,1 Punkte und damit stärker als erwartet. Ein Wert von mehr als 50 Punkten steht für Wachstum. Gerade die Konjunktur in Deutschland sorgte für diesen hohen Wert.

Das Anziehen der deutschen Wirtschaft sorgt auch für gute Zahlen in der Baubranche und auf dem Arbeitsmarkt. Die Bauwirtschaft profitiert von niedrigen Zinsen und konnte damit ihre Umsätze um 12,4 Prozent steigen. Die Aufträge stiegen um 16,6 Prozent. Und auch andere Branchen profitieren von einem deutlichen Auftragsplus.

Schlechte Nachrichten kommen allerdings aus der Autobranche. Im Oktober sank die Zahl der Neuzulassungen um 5,6 Prozent. Von Januar bis Oktober registrierte man aber mit 2,82 Millionen Neuzulassungen einen Anstieg um fast fünf Prozent. Besonders Volkswagen kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus: Im Oktober übergab der Marktführer fast ein Fünftel weniger Autos in Deutschland.

Auch die Inflation in Deutschland zieht an. Im Oktober stiegen die Preise so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Grund ist, dass billiges Öl kaum mehr Wirkung erzielt. Die Preise für Waren und Dienstleistungen stiegen so durchschnittlich um 0,8 Prozent mehr als 2020.

In den USA wartet man derzeit gespannt auf die Präsidentenwahl. Wird Hillary Clinton das Rennen machen oder kann Donald Trump auf den letzten Metern noch aufholen? Vor den Präsidentschaftswahlen wird sich hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank Fed nichts mehr bewegen. Daher ist mit einer Zinserhöhung weiterhin erst zum Jahresende zu rechnen. William Dudley, der Chef der Fed in New York, sagte, dass wohl nur noch ein Konjunktureinbruch gegen eine Zinserhöhung im Dezember sprechen würde. Wenn aber die Wirtschaft auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben wird, steht einer Zinserhöhung zum Jahresende nichts mehr im Wege.

Dagegen ist der Chef der Fed in Dallas, Robert Kaplan, der Ansicht, dass die Inflation wohl anziehen wird. Er befürwortet daher eine etwas weniger konjunkturstimulierende Geldpolitik und sprach sich für eine Wachstumsrate von etwa 1,75 Prozent aus. Dieser Wert liegt zwar unter dem Normmaß der Vergangenheit, sei aber zu einer weiteren Verringerung der Arbeitslosigkeit ausreichend. Laut dem sogenannten „Beige Book“, dem Konjunkturbericht der Fed, wuchs die US-Wirtschaft in den meisten Bezirken zuletzt nur wenig.

Das Bruttoinlandsprodukt der USA erlebt gerade das größte Wachstum seit zwei Jahren. Auch dies erhöht den Druck auf die Fed, die Normalisierung der Geldpolitik zum Jahresende anzustreben. Nach Angaben des Büros für Wirtschaftsanalysen stieg das BIP zwischen Juli und September von 1,4 auf 2,9 Prozent. Erwartet wurden nur 2,5 Prozent. Diese sehr positive Zahl wurde maßgeblich durch einen Anstieg der Exporte um zehn Prozent begünstigt. Im vorangegangenen Quartal erreichten die US-Exporte lediglich einen Anstieg von 1,4 Prozent.

Die täglichen Konsumausgaben in den USA stiegen im dritten Quartal dagegen nur um 2,1 Prozent. Damit wurden die Erwartungen, die um 0,5 Prozent höher lagen, deutlich verfehlt. Im Vorquartal lag der Anstieg noch bei 4,3 Prozent.

Geldpolitik

Die EZB hält weiterhin an ihrem Anleihen-Programm fest. Auch das letzte Treffen des EZB-Rates änderte nichts an diesem Plan. Auf der Sitzung sprach man laut EZB-Präsident Mario Draghi nicht über das sogenannte „Tapering“. Dies bezeichnet das graduelle Herunterfahren der Transaktionen im Rahmen des Anleihen-Programms. Bislang sieht es so aus, als würden mindestens bis März 2020 weiterhin jeden Monat Wertpapiere im Wert von 80 Milliarden Euro gekauft. Allerdings sagt nun auch die Zentralbank, dass man nicht ewig an dieser Geldpolitik festhalten kann. Dies wird als erster Hinweis auf mögliche Veränderungen gedeutet.

Viele Experten gehen aber davon aus, dass das Anleihen-Programm der EZB auch über März 2020 hinaus weitergehen wird. Die Weichen dafür könnten durch kleine Veränderungen im Dezember gestellt werden, sodass die EZB auch in Zukunft genügend Anleihen zum Kaufen findet. Auf der nächsten EZB-Sitzung im Dezember wird die EZB verkünden, wie es weitergehen wird. Dann werden auch die Inflations- und Wachstumsprognosen der EZB-Volkswirte vorliegen. Und auch die Ausschüsse werden bis dahin Vorschläge zum Anleihen-Programm einreichen. Diese sollen prüfen, wie die Anleihenkäufe auch in Zukunft reibungslos realisiert werden können.

Schritt für Schritt kommt durch die Geldflut der Kreditfluss in der Eurozone wieder in Schwung. Im September vergaben die europäischen Banken 1,9 Prozent mehr Kredite an Firmen als ein Jahr zuvor. Auch im Sommer war das Wachstum in dieser Größenordnung. An Privathaushalte wurden im September 1,8 Prozent mehr Kredite vergeben, als im September 2020. Dies entsprach ebenfalls dem Zuwachs aus den Vormonaten.

Trotz dieser positiven Signale erzielt das Anleihen-Programm der EZB nur zum Teil Wirkung. Der Kreditmarkt sorgt derzeit kaum dafür, dass das Wirtschaftswachstum in der Eurozone anzieht. Die Unternehmenskredite erholen sich weiterhin nur langsam. Die Entwicklung am Kreditmarkt deutet darauf hin, dass viele Unternehmen ein Investitionsrisiko scheuen. Zudem kämpfen die Banken mit steigenden Regulierungsanforderungen und verdienen aufgrund der niedrigen Zinsen weniger.

Die Geldmenge M3, die in der Eurozone sehr wichtig ist, stieg im September um fünf Prozent. Hier werden unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen mit zweijähriger Laufzeit zusammengerechnet. Experten hatten mit einen etwas höheren Zuwachs gerechnet.

Markttechnische Betrachtung der Märkte:

Chartbild des DAX

Im Chartbild des DAX ist deutlich zu erkennen, dass sich der Kurs seit dem Sommer diese Jahres in einer Seitwärtsrange befindet. Dabei oszilliert der Kurs um die Zone von 10.600 Punkten zwischen 10.200 Punkten auf der Unterseite und 10.800 Punkten auf der Oberseite. Ich persönlich tendiere eher dazu langfristig von steigenden Kursen auszugehen, jedoch stehen die Zeichen in den nächsten Tagen und Wochen auf Sturm. Da wäre zum einen der ungewisse Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen und zum anderen die mögliche Zinsanhebung im Dezember diesen Jahres. Sollten diese Ereignisse anders als von den Analysten erwartet ausfallen, so könnten uns schnell wieder Kurse um 9.000 Punkte ereilen. Vielleicht preist die Börse aber auch nur den Worst Case ein und die Kurse erholen sich wieder und wir sehen doch noch eine Jahresendrally. Immer wenn Kurse an einer wichtigen Marke angekommen sind, bieten sich sehr gute Einstiegschancen für Trader. Aktuell können mittelfristig orientierte Trader Call Optionen kaufen und diese eng absichern. Trader könnten den Stop Loss eng setzen und von möglichen Zielen auf der Oberseite im Abstand von 800 Punkten und mehr profitieren.

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Wirtschaft und Binäre Optionen News

Wichtige News über Wirtschaft für binäre Optionen

Beim Handel mit binären Optionen ist man wie bei Forex auf aktuelle Nachrichten und News aus der Wirtschaft angewiesen, nur so kann man wirklich erkennen auf Was und welche Richtung man beim Handel mit binären Optionen spekulieren muss!

Solche News aus der Wirtschaft findet man auf vielen Seiten im Internet und kann sich diese zu Nutze machen, diese News aus der Wirtschaft bringen die Kurse in Schwung und solche Kursveränderungen sind einfach zu erkennen.

Daher sollten gerade Anfänger mehr auf solche News aus der Wirtschaft achten, um erfolgreich binäre Optionen spekulieren zu können, daher möchte ich in diesem Artikel eine Quelle für viele wichtige News aus der Wirtschaft zeigen die wir selber auch nutzen…

News aus Wirtschaft für binäre Optionen Handel

Der Handel mit binären Optionen ist auf den ersten Blick einfach, man setzt auf steigende oder fallende Kurse, jedoch muss man dazu auch wissen in welche Richtung die Kursverläufe gehen werden, dazu sollte man sich mit den News aus der Wirtschaft befassen!

Im Bereich Forex nutzen die Trader auch die News aus der Wirtschaft um Vorhersagen für zukünftige Kursverläufe machen zu können, die News verursachen meist immer Kursveränderungen und diese muss man dann auch beim Handel mit binären Optionen nutzen.

Wenn man die News aus der Wirtschaft und die verursachten Kursveränderungen beim Handel mit binären Optionen nutzt hat man als Trader die besten Chancen auf Gewinn und kann sein eigenes Trading mit binären Optionen verbessern.

Der Broker BDSwiss bietet eine tolle Seite mit aufgearbeiteten News aus der Wirtschaft, aber auch einen sehr guten Wirtschaftskalender, wo Sie die News bei der Veröffentlichung beobachten und für den Handel mit binären Optionen nutzen können.

Hier die Seite mit den News aus der Wirtschaft bei BDSwiss:

Wichtige News aus Wirtschaft bei BDSwiss für binäre Optionen

Gleichzeitig zu der News-Seite von BDSwiss sollten Sie auch den Wirtschaftskalender nutzen, dort erfahren Sie Wann die News veröffentlicht werden und können sich zu den angegebenen Zeiten auf den Handel mit binären Optionen vorbereiten.

Den Wirtschaftskalender finden Sie beim Broker BDSwiss unter „Ökonomischer Kalender“ (siehe auf den Bild im rechten Menü), oder bei uns hier auf der Seite im Bereich „Analysen„, wo auch noch weitere Informationen für den Handel mit binären Optionen bereit stehen.

Wie nutzt man News aus Wirtschaft für Handel mit binären Optionen?

Um die News aus der Wirtschaft und aus dem Wirtschaftskalender richtig nutzen zu können muss man wissen wie man mit dem Wirtschaftskalender beim Handel arbeiten muss, nur dann wird man binäre Optionen auch erfolgreich spekulieren können!

Dazu habe ich Ihnen gleich die Erklärung in einem Video vom Broker BDSwiss heraus gesucht, aber zuerst möchte ich Ihnen eine Übersicht des Ökonomischen Kalenders beim Broker BDSwiss geben, so können Sie unseren Wirtschaftskalender und den von BDSwiss vergleichen:

Übersicht des Wirtschaftskalenders beim Broker BDSwiss

Der Wirtschaftskalender ist eigentlich das wichtigste Tool, neben dem Chart, beim Handel mit binären Optionen, viele Anfänger beachten jedoch die News aus der Wirtschaft nicht und spekulieren einfach nach Gefühl, was natürlich nicht lange erfolgreich funktionieren kann.

Hier die Erklärung wie Sie mit dem Wirtschaftskalender beim Handel mit binären Optionen arbeiten müssen:

Nutzen Sie diese Informationen aus dem Video, nutzen Sie auch die News aus der Wirtschaft für den Handel mit binären Optionen, Sie finden dazu alle nötigen Informationen im Kalender und werden so den Erfolg beim Handel um ein vielfaches verbessern können.

Eröffnen Sie gleich ein Handelskonto beim Broker BDSwiss und dann haben Sie ganz einfach bei diesem Broker Zugriff auf alle Tools die Ihnen den Handel mit binären Optionen erleichtern können.

Der Handel mit binären Optionen kann einfach sein, jedoch muss man dazu die richtigen News und Informationen nutzen und natürlich auch wissen wie man diese beim Handel gezielt einsetzt um den Erfolg zu steigern…

Wochenrückblick der 33Kw: Wiederholte Abwertung des Yuan schicken DAX auf Talfahrt

Viele Konjunkturdaten sind in dieser Woche veröffentlicht worden, unter anderem der Indikator ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die EU. Die Daten wurden jedoch durch geldpolitische Maßnahmen in China überschattet. Die PBOC (Peoples Bank of China) wertete den Yuan gegenüber dem US Dollar ohne Vorankündigung mehrere Male ab. Befürchtungen, dass Importe in China nun teurer werden, schickten den DAX Index in den freien Fall. Stark von Chinas Absatz abhängige Unternehmen wurden verkauft, so etwa VW.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • Deutscher Großhandelspreisindex und ZEW-Konjunkturerwartungen
  • Italiens Verbraucherpreisindizes
  • EU ZEW-Konjunkturerwartungen und Industrieproduktion
  • Britischer Durchschnittsverdienstindex und Arbeitslosenquote
  • Deutsche, französische und spanische Verbraucherpreisindizes
  • Französisches, deutsches und italienisches BIP-Wachstum (Q2)
  • EU Verbraucherpreisindex

Der deutsche Großhandelspreisindex wurde am Dienstag veröffentlicht und fiel im Juli mit -0,5 % unverändert zum Vormonat aus. Der ZEW-Konjunkturerwartungen-Index fiel für Deutschland und den Monat August negativ aus, während der EU ZEW-Index im Vergleich zum Vormonat angestiegen ist. Die EU Industrieproduktion fiel im Vergleich zum Vormonat rückläufig aus, während der Anstieg auf Jahresbasis unter den Erwartungen und geringer als im Vorjahresmonat ausfiel.

Der britische Durchschnittsverdienstindex fiel im Vergleich zum Vormonat geringer aus als erwartet, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 5,6 % verblieb.

Die VPIs der einzelnen Länder fielen im Vergleich zum Vormonat wie folgt aus: Italien -0,1 % nach -0,1 %, Deutschland 0,2 % nach 0,2 %, Frankreich -0,3 % nach -0,1 % und Spanien -0,9 % nach 0,3 %. Der europäische VPI wird am Freitag veröffentlicht und es wird ein VPI-Index von 0,2 % erwartet. Auch der Kern VPI sollte bei 1,0 % ausfallen, da es sich um die endgültigen Daten handelt.

Weiterhin stehen am Freitag die Schätzungen des BIP-Wachstums aus den Ländern Frankreich, Italien, Deutschland sowie der EU an. Die Erwartungen für das EU-BIP-Wachstum liegen im Vergleich zum Vorquartal bei 0,4 %. Für das Wachstum der Länder Deutschland, Frankreich und Italien werden jeweils die Werte 0,5 %, 0,2 % und 0,3 % erwartet.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Non-farm Produktivität
  • JOLTS Job-Report sowie die Einzelhandelsumsätze
  • Kern- und Erzeugerpreisindex
  • Industrieproduktion

Die Non-farm Produktivität ist im Vergleich zum Vorquartal angestiegen, jedoch etwas weniger als erwartet. Der JOLTS Report fiel schlechter aus als erwartet, während die Einzelhandelsumsätze im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Die am Freitag anstehenden Daten zur Industrieproduktion werden im Vergleich zum Vorwert etwas höher erwartet. Die Kern- und Erzeugerpreisindizes werden im Vergleich zu den Vorwerten allgemein etwas schwächer erwartet.

Geldpolitik

All die Daten wurden zwischen Dienstag und Donnerstag von der chinesischen PBOC-Yuan-Abwertung überschattet. Die Notenbank hat ein neues Fixing für den Yuan gesetzt, infolgedessen der Yuan gegenüber dem US Dollar in der besagten Zeit um mehr als 4 % abgewertet wurde. Diese Entscheidung ist vielen Analysten noch nicht ganz klar. Der Konsens begründet diesen Schritt mit der Veröffentlichung schlechter Export- und Industriedaten in dieser Woche.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Das Währungspaar EUR/USD hat sich im Zuge der Yuan-Abwertung weiter erholt und durchbrach den Widerstand bei 1,11 US Dollar je Euro. Aktuell scheint es ein Pull-Back an das Ausbruchsniveau zu vollziehen. Es wird daher interessant zu sehen, ob das Niveau bei 1,11 US Dollar je Euro neue Käufer generiert oder ob der vorherige Durchbruch nur eine Übertreibung aufgrund der PBOC gewesen ist. Erst eine Bestätigung lässt das neue Ziel bei etwa 1,13 US Dollar je Euro auf die Agenda kommen. In diesem Bereich verläuft auch die 200er Moving Average auf Tagesbasis.

Screen 2: 12-Stundenchart des GBP/USD

GBP/USD: Nachdem sich weniger Mitglieder des geldpolitischen Komitees für den diesjährigen Zinsanstieg ausgesprochen haben, verlor das britische Pfund etwas an Wert, konnte jedoch aufgrund der US-Dollar-Schwäche nicht aus der Range nach unten herausbrechen. Ein Bruch nach oben oder unten könnte kurzfristige Tradingchancen darstellen. Das Ziel nach oben wäre sodann bei 1,5780 US Dollar je Euro im Blick, während nach unten der Bereich bei 1,52 US Dollar je Euro eine Unterstützungszone darstellt.

Screen 3: Tageschart des DAX

DAX: Der deutsche Leitindex hatte sich bis Anfang der Woche noch deutlich erholt. Auch hier wurde die Euphorie jedoch durch die Yuan-Abwertung gedämpft. Innerhalb von zwei Tagen gab der Future um 600 Pkt. nach und fiel knapp unter 11.000 Pkt., erholte sich aber kurz darauf wieder und notiert aktuell knapp oberhalb der 200er Moving Average. Ein nachhaltiger Bruch des gleitenden Durchschnitts würde ein erhöhtes Risiko signalisieren und weiteres Abwärtspotenzial zunächst bis zum Tief bei 10.600 Pkt. darstellen.

Screen 4: 12-Stundenchart von Gold

Gold: Der Goldpreis konnte sich deutlich von seinem Tief bei 1.070 US Dollar je Feinunze erholen. Die Dynamik scheint zumindest auf einen weiteren Anstieg hinzudeuten. Der nächste Widerstand läge in einem Bereich bei 1.140 US Dollar je Feinunze. Sollte die Dynamik nachlassen, so stünde die Unterstützung in dem Ausbruchsbereich bei 1.102 US Dollar je Feinunze als relevante Zone im Blick. Ein Durchbrechen nach unten würde den Ausbruch nach oben wieder relativieren.

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