Mittelfristige Tradingstrategie Nutzen Sie 2020 den MACD-Indikator

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Contents

Mittelfristige Tradingstrategie – nutzen Sie 2020 den MACD- Indikator

Der MACD-Indikator ist ein in der Markttechnik sehr beliebter Indikator. Er gehört zu der Gruppe der Trendfolger und wird daher des Öfteren im langfristigen Handel angewandt. Im kurzfristigen Bereich hat der Indikator allerdings auch andere Stärken. Mit ihm können Trader eine Strategie aufbauen, die Anhaltspunkte darüber gibt, wann ein günstiger Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkt besteht.

Eine Strategie muss konsequent umgesetzt werden. Viele Profis testen die Strategie mithilfe von Backtests auf die Erfolgswahrscheinlichkeit. Auch Forwardtests mit Demokonten sind in der Tradingwelt durchaus gängig. Warum sind solche Tests wichtig? Da keine Strategie eine Trefferquote von 100 % hat, geben solche Tests Aufschluss darüber, wie hoch die Trefferquote ungefähr sein könnte. Die folgende Strategie ist nur eine Idee und sollte daher zunächst getestet werden.

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USD/CAD mit MACD

Das untere Chart zeigt das Währungspaar USD/CAD auf 1-Stunden-Basis. Darunter sehen wir den MACD-Indikator mit den Standardeinstellungen. Diese werden empfohlen, da der Großteil der Trader mit Standardeinstellungen arbeitet. Anhand des Charts und des Indikators wollen wir nun unsere Signale für den Kauf bzw. Verkauf des Währungspaares ausarbeiten. Die Regeln lauten wie folgt:

Um ein Kaufsignal zu bekommen …

  1. muss der MACD-Indikator (blaue Fläche) zwei Tiefs anzeigen.
  2. muss das zweite Tief höher liegen.
  3. muss der Indikator die Nulllinie nach oben kreuzen.
  4. muss ein relevanter Widerstand im Kurs gebrochen werden.

Um ein Verkaufssignal zu bekommen …

  1. muss der MACD-Indikator zwei Hochs bilden.
  2. muss das zweite Hoch tiefer liegen.
  3. muss der Indikator die Nulllinie nach unten kreuzen.
  4. muss eine relevante Unterstützung im Kurs gebrochen werden.

Sehen wir uns das in der Praxis an:

Screen 1:Tageschart des USD/CAD

Die ersten zwei Tiefs (rot 1,2) wurden gebildet. Anschließend wurde die Nulllinie nach oben gekreuzt (rot 3) und gleichzeitig ein relevanter Widerstand gebrochen (rot 4). Der USD/CAD-Kurs etablierte daraufhin einen steilen Aufwärtstrend.

Der Aufwärtstrend wurde kurze Zeit später gebremst. Das hat der MACD-Indikator ebenfalls angezeigt. Wir sehen zwei Hochs, eines davon ist tiefer (blau 1, 2). Die Nulllinie wurde ebenfalls nach unten durchkreuzt (blau 3), jedoch konnte die Unterstützung halten (blau 4). Ein Verkaufssignal konnte daher nicht generiert werden. In diesem Fall lässt man die Position laufen, doch im Falle einer abgelaufenen Option bestünde auch die Möglichkeit, eine neue Call-Option zu kaufen.

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Schaut man sich die nächste Situation an, so wird deutlich, dass auch hier (rot 1, 2, 3, 4) kein eindeutiges Verkaufssignal angezeigt werden konnte, da die Unterstützung ebenfalls hielt. Erst die Situation darauf (blau 1, 2, 3, 4) zeigt ein Verkaufssignal an. Diese Situation macht deutlich, dass die zwei Hochs bzw. Tiefs auch weiter auseinanderliegen können.

So wie in dem aktuellen Fall: Nach dem ersten Tief (rot 1) wurde kein zweites Tief gebildet. Daher konnte kein Kaufsignal angezeigt werden. Der Aufwärtstrend hat sich dennoch etabliert. Setzt der Trader eine Strategie konsequent um, kommt es nun mal vor, dass er gewisse Trends nicht mitnehmen kann.

Erst einige Tage später konnte ein zweites Tief gebildet werden und der Kurs nähert sich einem relevanten Widerstand. Erst wenn dieser nachhaltig gebrochen wird, könnte ein Kaufsignal entstehen.

Tradingstrategie mit dem MACD: Erster Trade in lediglich 5 Schritten

Zwar ist eine durchdachte Strategie nicht als Garantie für einen Gewinn zu betrachten, aber dennoch kann sie effektiv zum Tradingerfolg beitragen. Wer die Tradingstrategie mit dem MACD ausprobieren möchte, findet in der folgenden Slideshow die wichtigsten Informationen zum Handel mit binären Optionen – und erfährt, wie er in nur fünf Schritten zum ersten Trade gelangen kann.

Fazit

Der MACD-Indikator ist ein klassischer Trendfolgeindikator. Er hat jedoch auch andere Stärken im kurz- bis mittelfristigen Bereich. Bei richtigem Einsatz bietet der Indikator den Vorteil, dass er ohne Zusatzindikatoren Signale liefern kann. Nachteilig muss man dem Indikator leider nachsehen, dass Signale des Öfteren zu spät kommen. Das ist jedoch der Nachteil der meisten trendfolgenden Indikatoren.

Screen 2: Webseite des Brokers Banc de Binary

Mit dem Broker Banc de Binary können Kunden viele solcher Strategien umsetzen. Es wäre empfehlenswert, die Strategie über einen Forwardtest auszuprobieren. Dieser ist nicht nur wichtig, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu prüfen, sondern auch, um sich selbst als Trader für das konsequente Umsetzen der Strategie zu trainieren.

Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

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Mit dem MACD Indikator Ihr Trading verbessern

Lesezeit: 20 Minuten

Der MACD ist ein Indikator, der sehr vielfältig im Trading eingesetzt werden kann. Dabei wollen wir in diesem Artikel vor allem auf folgende Möglichkeiten des Einsatzes näher eingehen:

  • Divergenzen
  • Intraday Trading
  • Crossover Trading
  • Scalping
  • Breakouts
  • Effektive Kombination mit Admiral Keltner
  • MACD Formationen

Dabei erfahren Sie ebenfalls die wichtigsten MACD Einstellungen für das Intraday Trading kennen und erfahren zudem, wie man den MACD im Scalping und beim Swing Trading erfolgreich einsetzt.

Was ist der MACD Indikator?

Die Abkürzung MACD steht für Moving Average Convergence Divergence. Entwickelt wurde der MACD in den späten 1970er-Jahren von Gerald Appel. Es handelt sich um einen Indikator, welcher vorrangig im Trendfolge- und Momentum-Handel eingesetzt wird. Als nachlaufender Indikator ist er für Trader einer der beliebtesten Trendfolge-Indikatoren der letzten Jahrzehnte. Daher ist dieses Instrument natürlich sowohl im MetaTrader 4 als auch MetaTrader 5 integriert. Sie müssen den MACD Indikator also nicht extra herunterladen und können ihn sofort anwenden.

Doch wie funktioniert er

Technisch betrachtet setzt sich der MACD aus zwei gleitenden Durchschnitten (Moving Averages = MA) zusammen, welche zueinander in enger Beziehung stehen. Im Trading wird die schnellere der beiden Linien auch die MACD-Linie genannt. Die Ziffern geben die Differenz zwischen beiden exponentiell geglätteten gleitenden Durchschnitten (Exponential Moving Averages = EMA) auf der Basis der Schlusskurse einer Zeiteinheit an.

Die Standardeinstellungen sind hierbei die 12er und die 26er EMA. Die langsamere Linie wird Signallinie genannt und ist üblicherweise ein exponentiell geglätteter Durchschnitt von 9 Perioden aus der MACD-Linie. Sie markiert letztlich die Kauf- und Verkaufssignale im Trading.

Die angegebenen Perioden gelten weitestgehend als Standardeinstellungen und sind auch so im MetaTrader verankert. Und so sieht er in der Anwendung am Beispiel des Währungspaares USD/CAD in der Praxis aus:

Quelle: MetaTrader 5 USDCAD H4 Chart mit MACD Indikator, Datenspanne: 25. September 2020 bis 8. November 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 9.42 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Eine weitere Modifikation der ursprünglichen Einstellung ist der sogenannte 2-Linien-MACD. Diese findet eine häufige Anwendung bei Trading Strategien und sollte Ihnen daher nicht vorenthalten werden. Dabei wird die schnellere Linie (Signallinie) nicht mit dargestellt. Stattdessen wird ein Histogramm angezeigt, welches der schnellen Signallinie entspricht. Für das Trading selbst macht dies keinen Unterschied, es handelt sich nur um eine andere Form der Darstellung.

Das Beispiel im Schaubild des MetaTraders soll das verdeutlichen, dass sobald der rote und blaue MA den 2-Linien-MACD kreuzt, dies technisch der Kreuzung des grünen Histogramms durch den roten MA entspricht. Es gibt hierbei keine zeitliche Verschiebung zwischen beiden Indikatoren. Sie sind sogar zeitlich völlig identisch.

MACD Divergenz

Das Verständnis von der MACD Divergenz ist für das erfolgreiche Trading sehr wichtig. Nur so können Sie ableiten, ob es sich um ein Kauf- oder Verkaufssignal handelt. Einfach ausgedrückt: Wenn der Kurs ein niedrigeres Tief markiert, der MACD jedoch ein höheres Hoch, dann nennt der Trader dies eine „Bullische Divergenz„. Wenn jedoch der MACD ein niedrigeres Hoch markiert, der Kurs aber ein Höheres Hoch erreicht – dann nennt man dies eine „Bärische Divergenz„. Folgendes Schaubild soll dieses Vokabular noch einmal verdeutlichen:

Quelle: Eigene Darstellung

Divergenzen kommen im Trading üblicherweise nach einer starken Kursbewegung vor. Sie sind nur ein Hinweis darauf, dass der Kurs möglicherweise eine Umkehr erfährt und wird erst durch den Bruch einer Trendlinie bestätigt. Sonst wäre es der sprichwörtliche Griff in das offene Messer. Das folgende Beispiel zeigt Ihnen eine Bullische Divergenz im Währungspaar EUR/USD, die durch den Bruch einer Trendlinie bestätigt wurde.

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD H1 Chart, Datenspanne: 28. August 2020 bis 9. September 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 9.46 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Nachfolgend auch ein Beispiel für eine Bärische Divergenz im EUR/USD, die durch den Bruch einer Trendlinie bestätigt wurde.

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD H1 Chart, Datenspanne: 15. Oktober 2020 bis 25. Oktober 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 9.48 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Intraday Trading mit dem MACD Indikator

Wie setzt man den MACD als Daytrader ein? Der MACD kann mit den Standardeinstellungen (12,26,9) für das Intraday Trading genutzt werden. Hierbei hat der MetaTrader diese Funktionen bereits für Sie voreingestellt.

In folgendem Handelsbeispiel wandeln wir dies jedoch etwas ab. In den Einstellungen der Handelssoftware können Sie die Parameter mit wenigen Klicks auf 24,52,9 ändern und somit ein spezifisches Trading System für den Intraday Handel konstruieren. Es funktioniert zum Beispiel auf der Zeiteinheit von 30 Minuten (M30) sehr gut und nutzt folgende weitere Indikatoren:

  1. Smoothed Moving Average (365, Close)
  2. MACD (24,52,9)
  3. Williams Percent Range oder auch William % Range (28)
  4. Admiral Pivot Point Indikator (D1)

Das System wird in folgendem Beispiel also im 30-Minuten-Chart angewandt und ist für die anderen wichtigen Währungspaare (Majors) sehr gut geeignet. Sie sehen im Chartbild erneut den EUR/USD.

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD M30 Chart, Datenspanne: 4. November 2020 11.30 Uhr bis 8. November 2020 7.30 Uhr, abgerufen am 8. November 2020 um 9.50 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Andere wichtige Währungskombinationen sind EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY, USD/CHF, AUD/USD, sowie auch die Währungspaare GBP/JPY, AUD/JPY, USD/JPY, NZD/JPY und GBP/NZD.

Hinweise für das Trading-Setup lauten:

Es könnte sich um ein Signal für einen Long Trade handeln, wenn:

  1. Der Kurs sich oberhalb des Smoothed Moving Average befinde
  2. Der MACD unterhalb der Nulllinie ist
  3. Die William % Range den Wert von -80 von unten kreuzt

Es könnte sich um ein Signal für einen Short Trade handeln, wenn:

  1. Der Kurs sich unter dem Smoothed Moving Average befindet
  2. Der MACD oberhalb der Nulllinie ist
  3. Die William % Range bei -20 von oben kreuzt

Wie Sie anhand der beiden Beispiele sehen können, kann der MACD nicht nur in der Standardeinstellung angewendet werden. Das Grundprinzip des MACD Indikator bleibt jedoch gleich.

In einem Aufwärtstrend ergibt sich eine Long-Chance, wenn der Kurs gefallen ist. In einem Abwärtstrend wird verkauft, wenn der Kurs gestiegen ist. Genau darauf zielt das Trading mit dem MACD ab und gibt Ihnen den konkreten Zeitpunkt vor, zu dem verkauft und oder gekauft werden kann. Ihr Trading wird mit dem MACD als Signalgeber somit viel einfacher.

Scalping mit dem MACD Indikator

Die nun vorgestellte Scalping Strategie nutzt den MACD noch einmal mit anderen Einstellungen. Ziel ist hierbei, die Bewegung in den größeren Zeitrahmen und damit den existierenden Trend für ein erfolgreiches Scalping in der kleinen Zeiteinheit von 5 Minuten (M5) zu nutzen.

Folgende Indikatoren werden hierbei kombiniert:

  1. EMA 34 (Blau)
  2. EMA 55 (Rot)
  3. MACD (34,89,34)
  4. Stochastik (8,1,3 und 13,1,3), überlagert
  5. Admiral Pivot auf H1 eingestellt (benötigt die Supreme Edition)

Zeiteinheit: 5 Minuten

Gute Erfahrungen konnten mit den Währungspaaren EUR/USD (Fokus), GBP/USD, GBP/JPY, USD/JPY, AUD/USD, EUR/JPY und USD/CHF gemacht werden.

Ein Signal für einen Long-Einstieg könnte vorliegen, wenn:

  1. Die EMA 34 (Blau) oberhalb von EMA 55 (Rot) notiert
  2. Der MACD oberhalb der Nulllinie liegt
  3. Der Stochastik im überverkauften Bereich unter 20 notiert und von unten die 20er Linie kreuzt
  4. Ziel ist der Pivot Point in der Einstellung „Stunde“

Ein Signal für einen Short-Einstieg könnte vorliegen, wenn:

  1. Die Blaue 34 EMA unter dem Roten 55 EMA liegt
  2. Der MACD unter der Nulllinie notiert
  3. Der Stochastik kürzlich im überkauften Bereich größer 80 notiert hat und die 80er Linie nach unten kreuzt
  4. Ziel ist hierbei der wieder der Pivot Point in der Einstellung „Stunde“

Der Stopp für dieses Scalping-Setup liegt entweder unter dem Pivot Support (für Longs) oder oberhalb der Pivots Resistance (für Shorts).

Sehen Sie jetzt zwei Beispiele für entsprechende Einstiege mit entsprechenden Charts (jeweils Long und Short) im EUR/USD:

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD M5 Chart, Datenspanne: 6. November 2020 17.10 Uhr bis 7. November 2020 9.15 Uhr, abgerufen am 8. November 2020 um 9.52 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Beispiel für Long-Einstiege

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD M5 Chart, Datenspanne: 7. November 2020 5.15 Uhr bis 7. November 2020 21.05 Uhr, abgerufen am 8. November 2020 um 9.54 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Dabei können Sie Ihr Risiko senken, wenn Sie abwarten, bis der Kurs einen Pullback zu den Gleitenden Durchschnitten erfahren hat. Erst dann sollte ein Trade eingegangen werden. Beachten Sie zudem, dass die Pivot-Punkte in der Einstellung „Stunde“ sich jede Stunde anpassen und damit die Kursmarken verändern. Wir sehen dies als einen großen Vorteil des Indikators gegenüber anderen Handelssystemen an. Denn hierbei wird die Marktdynamik entsprechend berücksichtigt.

MACD Ausbrüche

Der MACD Ausbruch wird benutzt, um Pivot-Ausbrüche in Trendrichtung zu bestätigen. Für dieses Ausbruchssystem ist der MACD ein Filter für den Einstieg und gleichzeitig die Bestätigung für einen Ausstieg.

Folgende Indikatoren können kombiniert werden:

  1. Admiral Pivot (D1) (benötigt die Supreme Edition)
  2. 50 Exponential Moving Average (50 EMA)
  3. 200 Exponential Moving Average (200 EMA)
  4. MACD Indikator (12,26,9)

Zeiteinheit: Stunde (H1)

Anwendungsbeispiele: Währungspaare EUR/USD, GBP/USD, AUD/JPY, GBP/JPY,USD/CHF, NZD/USD und AUD/USD.

Die entsprechenden Signale zeigen einen Ausbruchs-Trade an und werden nur in Richtung des Trends eingegangen. Der Trend ist durch die beiden oben genannten EMAs eindeutig definiert. Welche Signale stellen sich somit ein? Ein Aufwärtstrend liegt vor, wenn der EMA 50 oberhalb des EMA 200 liegt. Ein Abwärtstrend liegt vor, wenn der EMA 50 unterhalb des EMA 200 liegt.

Mögliche Signale für Long-Trades:

Der Trend ist somit aufwärtsgerichtet (EMA 50 > EMA 200), das MACD Histogramm befindet sich über der Nulllinie und die aktuelle Kerze schließt oberhalb des Pivot-Punktes.

Mögliche Signale für Short-Trades:

Der Trend ist abwärtsgerichtet (EMA 50 Quelle: MetaTrader 5 EURGBP H1 Chart, Datenspanne: 30. Oktober 2020 bis 8. November 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 9.56 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

MACD in Kombination mit Admiral Keltner

Diese Strategie benutzt drei weitere Indikatoren, welche Sie mit wenigen Klicks zum Chart hinzufügen können:

  1. Bollinger Bänder®: Länge 20, Standard Abweichung 2
  2. Admiral Markets Keltner (MetaTrader Standard Einstellung)
  3. MACD (12,26,9)
  4. Admiral Pivot (variable Einstellungen wie unten erklärt)

Es ist weit verbreitet, bei den Bollinger Bändern®, dem Admiral Keltner und dem MACD Indikator, die im MetaTrader vorhandenen Standardeinstellungen zu wählen. Diese basieren auf jahrelangen Erfahrungen und sind auf allen Trading Plattformen verfügbar.

Es existieren zwei verschiedene Versionen des Keltner Channels, die im Allgemeinen zum Einsatz kommen. Der Admiral Keltner ist möglicherweise die beste Version des Indikators, da die Bänder durch die Average True Range bestimmt werden.

Eine Ausbruch Trading Strategie mit Hilfe der Bollinger Bänder ® und dem Admiral Keltner ist nur möglich, wenn beide Bänder (das obere und untere Bollinger Band®) sich innerhalb des Keltner Channels befinden. Die Bestätigung des Setups erfolgt dann durch den MACD. Als Beispiel dient das folgende Chartbild des GBP/JPY:

Quelle: MetaTrader 5 GBPJPY H1 Chart, Datenspanne: 17. Oktober 2020 bis 7. November 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 9.58 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Um in diesem Setup einen potenziellen Einstieg zu bestätigen, muss diesem Chartbild noch der MACD Indikator hinzugefügt werden. Sobald die Bollinger Bänder® (grüne Linien) aus dem Keltner Channel (rote Linien) ausbrechen, ist die Grundlage für das Signal erfolgt. Die erste Ausbruchskerze ist hierfür das Signal und der so entstehende Ausbruch muss nun nur noch durch den MACD Indikator bestätigt werden.

Dabei zeigen die Bollinger Bänder® und der Keltner Channel an, wann der Markt sich ändert und somit von einer Phase niedriger Volatilität hin zu einer Phase hoher Volatilität wechselt. Nutzen Sie beide Indikatoren in Kombination, um wesentlich ausdrucksstärkere Signale zu filtern, als dies mit nur einem Indikator möglich wäre.

Bei dieser Trading Strategie wird der MACD somit als Momentum-Indikator benutzt. Er filtert letztlich Signale aus und bewahrt Ihr Trading vor Fehlsignalen. Denn der MACD ist ein nachlaufender Indikator, welcher dem Trader ein relativ spätes aber dafür sichereres Signal gibt.

MACD Trading Signale

Ein weiteres Setup möchten wir Ihnen nun im EUR/USD präsentieren:

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD H4 Chart, Datenspanne: 3. Mai 2020 bis 1. August 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 10.02 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Dabei könnte es ein Signal für eine Buy-Order sein, wenn:

  1. das obere Bollinger Band® den oberen Keltner Channel durchstößt und der Kurs das obere Band übersteigt.
  2. der MACD mit der Kursrichtung übereinstimmt und eine Kreuzung der MACD Linien in die entsprechende Richtung erfolgt ist.

Dabei könnte es ein Signal für eine Sell-Order sein, wenn:

  1. das untere Bollinger Band® den unteren Keltner Channel durchstößt und der Kurs unter das untere Band absinkt.
  2. der MACD mit der Kursrichtung übereinstimmt und eine Kreuzung der MACD Linien in die entsprechende Richtung erfolgt ist.

Ein weiteres Beispiel wird in folgendem Bild gezeigt. Nachdem der Ausbruch aus dem Bollinger Band® erfolgt ist, muss abgewartet werden, bis sich der Kurs über/unter das Bollinger Band® bewegt und vom MACD Indikator bestätigt wird. Erst dann sollte der Trade eingegangen werden.

Sie sehen dies im Chartbild des AUD/USD:

Quelle: MetaTrader 5 AUDUSD H4 Chart, Datenspanne: 6. August 2020 bis 4. November 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 10.04 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Als Zeiteinheit für diese Trading Strategie empfehlen wir 30 Minuten (M30) bis hin zum Tages-Chart (D1). Die gezeigte Strategie kann auf jedes Handelsinstrument angewendet werden. Im Gegensatz dazu wird das Intraday-Ausbruchs-Trading meistens im 30-Minuten-Chart (M30) und Stunden-Chart (H1) angewendet.

Der Stopp Loss für Long Trades sollte dabei 5 bis 10 Pips unter dem mittleren Bollinger Band® oder unter der nächsten Admiral-Pivot Unterstützung gesetzt werden. Ebenso sollte der Stopp Loss für Short Trades 5 bis 10 Pips über dem mittleren Bollinger Band® oder dem nächsten Admiral Pivot Widerstand gesetzt werden. Verwenden Sie zur besseren Nachvollziehbarkeit immer gleiche Abstände bei den Stopps.

Entsprechende Zielbereiche werden sehr einfach durch den Admiral Pivot Indikator ermittelt. Für den 30-Minuten-Chart (M30) und den Stunden-Chart (H1) können die Tages-Pivot-Punkte verwendet werden. Für den 4-Stunden-Chart (H4) und den Tages-Chart (D1) sind die Wochen-Pivot-Punkte relevant. Beide Einstellungen können einfach im Indikator selbst geändert werden.

Hierzu noch einmal ein Chartbild des GBP/AUD mit den automatisiert eingezeichneten Zielbereichen:

Quelle: MetaTrader 5 GBPAUD H1 Chart, Datenspanne: 22. Oktober 2020 bis 8. November 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 10.06 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

MACD Formationen

Sollten Sie anstatt der Standardeinstellung 12,26,9 die Einstellung 5,13,1 gewählt haben, können Formationen im MACD noch individueller dargestellt werden. Diese Formationen können mit verschiedenen Trading Strategien und -Systemen verbunden werden und als ein weiterer Filter für den Einstieg in einen Trade dienen. Unserer Meinung nach ist 5,13,1 eine gut geeignete Einstellung für die MACD Formation.

MACD bullisch Schulter Kopf Schulter (SKS)

Quelle: Eigene Darstellung

Hier sehen Sie eine bullische SKS, die auch inverse Schulter Kopf Schulter (im Englischen: Shoulder Head Shoulder → SHS) Formation genannt wird. Sie formiert sich als Umkehrformation und zeigt einen möglichen neuen Aufwärtstrend an. Ein Einstieg sollte erst getätigt werden, nachdem die Formation beendet ist und ein neuer Bar beginnt.

MACD bärisch SKS

Quelle: Eigene Darstellung

Das Pendant ist die bärische SKS Formation (Schulter Kopf Schulter Formation). Sie zeigt ebenfalls eine Umkehr und einen möglichen Trendwechsel an. Ein Einstieg ist erst sinnvoll, nachdem die Formation beendet ist und der folgende Bar beginnt.

MACD bullische Fortsetzungsformation

Quelle: Eigene Darstellung

Die bullische Fortsetzungsformation stellt eine aufwärtsgerichtete Trendfortsetzung dar. Dabei macht der MACD Indikator zuerst eine Abwärtsbewegung von Punkt A aus und markiert damit einen Widerstand. Sobald der Punkt A durch das MACD Histogramm gebrochen werden, kommt es zu einem Kaufsignal.

MACD bärische Fortsetzungsformation

Quelle: Eigene Darstellung

Die bärische Fortsetzungsformation markiert eine abwärts gerichtete Trendfortsetzung. abei läuft der MACD Indikator, von Punkt A aus betrachtet, zunächst aufwärts und markiert damit eine Unterstützung. Erst wenn der Punkt A vom MACD Histogramm gebrochen wird, liegt das entsprechende Verkaufssignal vor.

MACD bullische Nulllinie Zurückweisung

Quelle: Eigene Darstellung

Wenn der MACD sich der Nulllinie von oben nähert und sich im Anschluss wieder oberhalb der Nulllinie befindet, ist das normalerweise eine typische Trendfortsetzungsbewegung. Die Punkte A und B markieren dabei die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

MACD bärische Nulllinie Zurückweisung

Quelle: Eigene Darstellung

Wenn der MACD sich der Nulllinie von unten nähert und im Anschluss wieder unter ihr notiert, gilt dies als eine Trendfortsetzungsbewegung. Die Punkte A und B markieren die entsprechend skizzierte Abwärtstrendfortsetzung.

Nun folgt eine Darstellung der besprochenen Formationen m Chartverlauf des GBP/JPY:

Quelle: MetaTrader 5 GBPJPY H4 Chart, Datenspanne: 17. Juni 2020 bis 13. September 2020, abgerufen am 8. November 2020 um 10.12 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Abschließendes zum MACD Indikator

Bei richtiger Anwendung kann der MACD-Indikator es Ihnen also ermöglichen, Ihr Trading zu verbessern und langfristig erfolgreich zu sein. Wir raten jedoch dringend dazu, niemals blind darauf zu vertrauen, was ein Indikator Ihnen sagt. Sichern Sie sich stets ab und ziehen Sie nach Möglichkeit mehr, als nur einen einzigen Indikator für Ihre Entscheidungen zu Rate. Weiterhin empfiehlt es sich, neue Strategien mit neuen Indikatoren stets mithilfe eines kostenlosen und risikofreien Demokontos zu testen, bevor Sie diese für Trades mit realem Geld verwenden.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

MACD Divergence Strategie für Broker – Online Trading Strategien

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.03.2020

  • Konto ab: 0 €
  • Kosten: A+
  • Min. Handels­summe: 0,01

Die MACD Strategie:

Die MACD Divergence Strategie gehört zu den zuverlässigsten Handelsstrategien im Forex Handel. Bei dieser Strategie werden die Handelssignale aus der Divergenz von MACD-Linie und dem Kurs des Währungspaars generiert. Es gibt bei dieser Strategie zwar keine genau definierten Ein- und Ausstiegspunkte, jedoch lassen sich die Signale sehr einfach erkennen.

Vorteile der MACD Divergence Strategie:

  • einfach zu erkennende Signale
  • es muss nur 1 Standard-Indikator beachtet werden
  • relativ gutes Gewinn-Verhältnis

Nachteile der MACD Divergence Strategie:

  • eher ungenaue Stop-Loss und Take Profit Marken
  • wenige Signale in großen Zeitfenstern

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Anwendung der MACD Divergence Strategie

  1. Grundsätzlich eignet sich diese Strategie für sämtliche Währungspaare. Allerdings eignen sich eher kürzere Zeitfenster, da diese mehr Signale generieren und bessere Möglichkeiten bieten.
  2. Zunächst wird der Moving Average Convergence/Divergence (MACD) Indikator einem beliebigen Chart hinzugefügt.
  3. Anschließend setzen Sie den schnellen EMA auf „12“ und den langsamen EMA auf „26“.
  4. Der MACD-SMA wird auf „9“ und die Option „Anwenden auf“ auf „Close“ gesetzt.
  5. Zeigt der Kurs einen Abwärtstrend und der MACD Indikator einen Aufwärtstrend gehen Sie Long.
  6. Im umgekehrten Fall, wenn der MACD Indikator einen Abwärtstrend und der Kurs einen Aufwärtstrend zeigt gehen Sie Short.
  7. Wenn Sie Short gehen setzen Sie den Stop-Loss auf den nächsten Unterstützungsbereich. Gehen Sie Short wird der Stop-Loss auf den nächsten Widerstandsbereich gesetzt.
  8. Bei Long wird der Take Profit auf den Widerstandsbereich und bei Short auf den nächsten Unterstützungsbereich gesetzt.
  9. Generiert das System ein Umkehrsignal muss vor der Eröffnung einer neuen Position die offene geschlossen werden.

Beispiel wie sich die MACD Divergence Strategie auswirken kann

Die Grafik zeigt das Währungspaar EUR/USD im M30 Zeitfenster. Der Chart zeigt deutlich, dass der Preis sinkt, während der MACD Indikator über einen längeren Zeitraum einen Aufwärtstrend zeigt. Der mögliche Einstieg zeigt den Punkt an, bei dem eine Umkehr abzusehen und ein Einstieg in den Trade möglich wäre. Der Stop Loss wurde auf Unterstützung und der Take Profit auf Widerstand gelegt.

MACD Divergence Strategie testen

Wie bereits erwähnt sind die Stop-Loss und Take Profit Marken bei dieser Strategie eher ungenau. Deshalb macht es Sinn, die Strategie zunächst mit einem kostenlosen Demokonto zu testen. Nutzen Sie unseren Broker Vergleich um den besten Forex Broker für eine MACD Divergence Strategie zu finden.
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Die MACD Strategie mit Werkzeugen der Stochastik kombiniert

Um diese Strategie bereits als Anfänger anwenden zu können, werden der MACD Indikator und Werkzeuge der langsamen Stochastik eingesetzt. Als Handels-Signale wird auf Call oder Put gesetzt. Das Zeitfenster beträgt bei dieser Strategie 10 Minuten, kann allerdings auch größer sein. Diese Strategie kann auch von Profis eingesetzt werden. Was die Handelsdauer betrifft, so sollte sich diese auf mindestens 2 Kerzenperioden belaufen. Der Berechnung liegen bekanntermaßen zwei gleitende Durchschnitte zu Grunde. Diese werden um einen Trigger erweitert. Standardmäßig wird ein Wochenchart im System 12/26/9 verwendet. Dies kann und sollte bei späterer Erfahrungssammlung den eigenen Handelsfähigkeiten angepasst werden.

Der MACD Indikator: Genau hingesehen

Der Indikator MACD wird im Trading häufig verwendet. Dabei sind es vor allem Neueinsteiger, die ohne Marktkenntnisse oder umfangreiche Erfahrungen in der Mathematik mit diesem Indikator und der dazugehörigen Strategie umzugehen wissen. Losgelöst von der MACD Strategie handelt es sich bei dem MACD als Indikator um einen technischen Indikator, der zur Trendfolger-Gruppe gehört. Dieser Trendfolger geht auf Gerald Appel zurück. Seinen ersten Einsatz erfuhr der Indikator bereits in den 60er Jahren statt. Seit Anfang der 80er Jahre steht dieser Indikator nun den nationalen und internationalen Tradern zur Verfügung. Ohne starkem Marketing, das es in dieser Zeit ohnehin noch nicht gab, nahm der Siegeszug des Trendfolgers seinen Lauf. Das MACD Histogramm bietet ebenfalls Handlungshinweise. Diese äußern sich darin, dass bei einem Anstieg der Histogramm-Linie die Kaufkraft zunimmt. Bei einem Abstieg der Histogramm-Linie ist Verkaufen angesagt.

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Heute hat sich der MACD Indikator zu einem Basis-Indikator entwickelt, der nicht mehr aus der Fachliteratur und dem Handel an der Börse wegzudenken ist. Nach Erfahrungen mit dem MACD Indikator gehören Eigenschaften, wie Zuverlässigkeit und eine hohe Treffsicherheit klar zu den Zügen dieses Indikators. Was die Benennung des Indikators angeht, so folgt sie logischerweise den zwei zentralen Themen des gleitenden Durchschnitts, im englischen: Moving Averages. Weiterer Bestandteil des Namens, und hierfür stehen C für Convergence und D für Divergence, sind die Bewegungsmöglichkeiten zueinander hin oder voneinander weg. Weitere Einsatzmöglichkeiten des MACD Indikators liegen in Form des Signalgebers und Momentumundikators. Zudem kann der MACD Indikator bei der Divergenz-Untersuchung eine fundamentale Unterstützung bieten.
Im Wesentlichen kommt der MACD Indikator im Rahmen der technischen Analyse zum Einsatz. Dabei gibt es kein allgemeingültiges Rezept, das diesen Indikator zu einer „Geldmaschine“ macht. Denn hierfür genügt die Zuverlässigkeit der Aussagen, die durch den Indikator geliefert werden, meist nicht aus. Aus diesem Grund hat sich die Strategie entwickelt, den MACD Indikator zusammen mit anderen Indikatoren zu nutzen und dadurch bessere Trends für Handelsentscheidungen zu erhalten. Wird der Indikator dennoch allein genutzt, wird er in erster Linie als Signal für die Positionsgröße, sowie den Kauf oder Verkauf verwendet. Erfahrungen zeigen allerdings, dass zuverlässigere Ergebnisse durch die Kombination mit weiteren Indikatoren erzielt werden können.

Ein konkreter Einsatz des MACD Indikators zeigt sich im Management von Stop-Loss. Liegt ein schwaches Moment vor oder sind Divergenzen zu erkennen, dann ist die Handlungsanweisung für jeden Trader die Stopp-Orders auszulösen.

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Die Gegenwart ist wichtiger als die Vergangenheit

Der MACD Indikator wird von einem 26-Tage-Durchschnitt der 12-Tage-Durchschnitt einfach exponentiell berechnet und abgezogen. Da eine Berechnung auf 1-Wochen-, 2-Wochen-, 3-Wochen- oder 4-Wochen-Basis erfolgen kann, ist es durchaus möglich, dass sich der Trader bei dem 26-Tage-Durchschnitt eine Entscheidung für einen 26-Wochen-Durchschnitt fällt. Um eine Entscheidung hinsichtlich des Kaufens oder Verkaufens zu treffen, werden am einfachsten die Nulllinie und die Lage der Averagepunkte hinzugezogen. Bei einer Kreuzung der der Nulllinie des Indikators von unten nach oben, bekamen die Anleger das eindeutige Signal zu kaufen. Bei der umgekehrten Bewegung verkaufen Trader. Wird diese Strategie nach dem Verkauf mit dem Kauf von Short-ETFs kombiniert, können trotz des eigentlichen Verkaufs und anschließenden Kaufens beachtliche Rendite erzielt werden. Diese Strategie hat seit über 20 Jahren ihre Daseinsberechtigung. Nachweislich gibt es genügend Erfahrungen von Hobby-Tradern bis hin zu Profi-Tradern. Allerdings hat der MACD Indikator wie so viele andere Indikatoren auch seine Schwächen. So kann die Trefferquote des MACDs nur eingehalten werden, wenn die Trader mit echter und dauerhafter Disziplin vorgehen.

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Backtests und Forwardtests helfen weiter

Selbst erfahrene Trader setzen bei der Entscheidung für oder gegen die MACD Strategie auf Backtests. Diese gibt Auskunft über die Erfolgswahrscheinlichkeit der Strategie mit MACD Indikator. Eine Alternative zum Backtest ist der eher bekanntere Forwardtest in Form eines Demokontos. Die klare Empfehlung für Trader mit erstmaligem Kontakt mit der MACD Strategie oder dem MACD Indikator ist, ein Demokonto zu nutzen. Da es sich bei dem MACD Indikator um einen mittlerweile als Basis etablierten Indikator handelt, kann bei der Wahl des Demokontos bei ziemlich jeder Broker gewählt werden. Durch die Verwendung eines Demokontos kann die Strategie auf sicherem Terrain getestet und kennengelernt werden. Da es sich bei dem MACD Strategien um modifizierbare Strategien handelt, gibt es im Grunde genommen nicht DIE MACD Strategie. Dies ist ein weiterer Grund, der für das Testen von MACD Strategie und MACD Indikator spricht, bevor es um echte Investitionen, echte Verluste und vor allem echte Gewinne geht.
Da es sich beim Weg zum erfolgreichen Trader um einen langen Weg handelt, sollte dies von Anfang an berücksichtigt werden. Der Erfolg eines Traders kostete Stunden des Lernens, Auswertens und Entscheidens. Ganz abgesehen von dem Ausklügeln des Money Managements. Durch den die von Anfang an richtige Wahl des Brokers können die hochgesteckten Ziele noch schneller und solide erreicht werden. Für die optimale Broker-Wahl bietet sich für jeden Trader-Typ ein aktueller Vergleich für Depots und weitere Finanzprodukte an.

Diese Broker empfehlen sich für die Eröffnung eines Demokontos und das Austesten und Anwenden der MACD Strategie und des MACD Indikators:

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Fazit zu meinen MACD Erfahrungen

Beim MACD Indikator und der MACD Strategie handelt es sich um kein komplettes Handelssystem. Die Berechnung erfolgt aus dem gleitenden, exponentiellen Durchschnitt. Dabei steht die Bezeichnung MACD, also Moving Average Convergence / Divergence, für das Zusammenlaufen oder das Auseinanderlaufen des Durchschnitts. In der Praxis wird der MACD Indikator mit einer Signallinie verbunden. Die Ergebnisse der MACD Ermittlungen können dann als effizient angesehen werden, wenn sie mit weiteren Indikatoren kombiniert werden. Selbst die Erweiterung um Strategien kann das MACD Ergebnis schärfen und zu einer gewinnbringenden Handelsentscheidung führen. Der MACD liefert dabei eine mittelfristige Trendstrategie. Dies sollten Trader, die sich für den MACD als Indikator oder als Strategie entscheiden, in jedem Fall wissen.

Der Blick auf die Einsatzmöglichkeiten des MACDs offenbart, dass der MACD vielseitig einsetzbar ist. Zudem bietet er vor allem Anfängern eine übersichtliche Darstellung, wie durch das MACD Histogramm, sowie einfaches Nachvollziehen der MACD Bewegungen und Ergebnisse. Schwächen zeigen sich dennoch häufig in der nicht dauerhaft klaren Trendbestimmung. Aus diesem Grund sind beim Einsatz von MACDs Erfahrungen unerlässlich. Da es sich bei dem MACD Indikator allein aufgrund seiner Berechnung um einen nachlaufenden Indikator handelt, kann der MACD nicht rechtzeitig auf explosive Veränderungen auf den Märkten reagieren und erweist sich als zu langsam. Demzufolge sind der MACD Indikator und die MACD Strategie nicht für den Handel auf liquiden und risikobehafteten Märkten zu empfehlen. Als wesentliche Einsatzorte bieten sich die Märkte von Rohstoffen und die Märkte von Devisen an.

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Experten-Tipp:

Die MACD Strategie ist für Einsteiger eine sehr gute Möglichkeit, sich mit Strategien zu beschäftigen. Sie ist leicht zu verstehen und auch sehr gut anzuwenden. Mit Hilfe von einem Demokonto können erste Tests in Ruhe durchgeführt werden.

Der MACD-Indikator: Bestimmen Sie die Richtung und Stärke des Trends

Der MACD-Indikator ist ein Momentum-Indikator, der aus der Differenz zweier exponentiell gleitender Durchschnitte berechnet wird. Für die Analyse wird er meistens in Verbindung mit einer Signallinie (Trigger) eingesetzt. Der Indikator gibt die Richtung des Trends und dessen Stärke an. Zusätzlich zu diesen Daten liefert der Indikator auch Kauf- und Verkaufssignale.

Moving Average Convergence/Divergence (MACD) – Indikator

Der MACD-Indikator ( Moving Average Convergence/Divergence ) (zu Deutsch: Indikator für das Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts) wurde erstmals 1979 von Gerald Appel vorgestellt und kommt wegen seiner Vielseitigkeit häufig zum Einsatz.

Die MACD-Linien

Der MACD-Indikator besteht aus zwei Linien, die beide unterschiedlich voneinander berechnet werden. Zunächst wird die MACD-Linie ermittelt, indem standardmäßig die Werte des exponentiell gleitenden Durchschnitts der letzten 26 Tage von den Werten des exponentiell gleitenden Durchschnitts der letzten 12 Tage subtrahiert werden.

Die zweite Linie, die der MACD-Indikator verwendet, ist die sogenannte Signallinie. Diese entspricht dem exponentiell gleitenden Durchschnitt der letzten 9 Tage. Beide Linien zusammen ergeben letztendlich den MACD-Indikator. Dieser liefert nicht nur Signale durch die Richtung der Linien, sondern erzeugt auch Signale, wenn beide Linien sich kreuzen.

In der oberen Grafik ist der MACD-Indikator im Chart des DAX abgebildet und beide Linien sind hier deutlich zu erkennen (blaue Linie = MACD, schwarze Linie = Signallinie). Neben den Linien sind zusätzlich noch rote Kerzen dargestellt, welche die Differenz der beiden Linien grafisch veranschaulichen. In der Regel orientieren sich Händler an diesen Kerzen, da der MACD-Indikator anhand dieser leichter abzulesen ist.

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Welche Signale liefert der MACD-Indikator?

Der MACD-Indikator zeigt zunächst die Richtung des Trends für einen Basiswert an. Eine steigende MACD-Linie signalisiert einen Aufwärtstrend und eine fallende Linie weist auf einen bestehenden Abwärtstrend hin.

Neben der Richtung eines Trends, liefert der Indikator auch Kauf- und Verkaufssignale. Wenn die MACD-Linie die Signallinie von unten nach oben kreuzt, entsteht ein Kaufsignal. Kreuzt die MACD-Linie hingegen die Signallinie von oben nach unten, wird ein Verkaufssignal generiert.

Es ist auch möglich, beide Linien im Chart auszublenden und nur die Kerzen des MACD-Indikators zu nutzen. Dies muss aber jeder Händler für sich persönlich entscheiden. Jedoch kann diese Form der Darstellung unter Umständen übersichtlicher sein.

Liegt der Wert einer Kerze oberhalb der Nulllinie, dann befindet sich die MACD-Linie oberhalb der Signalkurve. Sind die Werte für die Kerzen hingegen negativ, dann befindet sich die MACD Linie unter der Signallinie. Kauf- und Verkaufssignale werden immer dann erzeugt, wenn die Werte der Kerzen von negativ zu positiv oder umgekehrt wechseln, da es in diesem Fall immer zu einem Kreuzen von MACD-Linie und Signallinie gekommen ist.

Außerdem beschreibt der Indikator auch die Stärke eines Trends, denn je größer der Abstand zwischen den beiden Linien ist, desto stärker ist auch der Trend im Basiswert. Wenn man den MACD-Indikator ohne Linien benutzt, lässt sich diese Tatsache wiederum an der Größe der Kerzen ablesen. Denn je größer Kerzen sind, desto stärker ist der momentane Trend.

Der MACD ist somit ein Trendfolge-System, das auf gleitenden Durchschnitten basiert. Der Indikator ist jedoch ungeeignet, um präzise Aussagen über mögliche Hoch- oder Tiefpunkte zu treffen. Er gibt jedoch Rückschlüsse darauf, ob die Stärke eines Trends abnimmt oder eventuell gerade erst an Fahrt gewinnt.

Es empfiehlt sich allerdings, Investitionsentscheidungen nicht nur aufgrund der Informationen zu treffen, die dieser Indikator liefert, sondern mehrere Indikatoren mit in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.

Der MACD-Indikator ist geeignet, wenn Sie gerne Trends folgen und wenn Sie ihre Positionen länger halten. Sollten Sie allerdings mehr gegen den Trend handeln, dann ist dieser Indikator möglicherweise weniger für Sie geeignet.

Wie können Sie den MACD-Indikator in der LYNX Handelsplattform hinzufügen?

Um verschiedenste Indikatoren miteinander zu kombinieren, haben Sie über die LYNX Handelsplattform nicht nur Zugriff auf den MACD, sondern auf über 80 weitere technische Indikatoren. Den MACD können Sie auf folgende Art und Weise zu Ihrem Chartbild hinzufügen:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Chart, in den Sie einen Indikator, wie beispielsweise den MACD, hinzufügen möchten. Danach erscheint das oben dargestellte Fenster und Sie gehen mit der Maus auf „Studie hinzufügen“. Anschließend erhalten Sie einen Überblick über alle Indikatoren, geordnet nach deren Art. Da der MACD ein sogenannter „Momentum-Indikator“ ist, finden Sie ihn folglich unter „Momentum-Studien“ als „Moving Avg. Conv. Div.“

Auf diese Weise können Sie ganz einfach alle verfügbaren Indikatoren in Ihren Chart einfügen.

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