Luftangriff USA im Irak – Binäre Optionen 2020

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US-Angriff läßt Rohöl steigen

5. Januar 2020 By Redaktion Kommentar verfassen

US-Angriff auf iranischen Offizier läßt Rohöl steigen

Am Freitag hat die USA einen Angriff im Irak geflogen und dabei einen ranghohen iranischen Offizier, Qassem Soleimani getötet…der Iran hat Rache geschworen und durch die Unsicherheit ist Rohöl WTI und Brent gestiegen!

Aktuell steht Rohöl WTI bei knapp über 63 US-Dollar und Rohöl Brent bei über 68,60 US-Dollar…wie es mit dem Kurs bei Rohöl weiter geht wird man in der kommenden Handelswoche sehen, der Markt wird mit Sicherheit mit einer Kurslücke öffnen.

Durch diesen Luftangriff der USA im Irak und dem Tod des Kommandant der Quds-Truppe der iranischen Revolutionsgarden besteht die Angst vor einer weiteren Eskaltion und es könnte zu einem großen Krieg im Nahen Osten kommen…

Iranischer Offizier tod nach US-Angriff im Irak

Freitag der 03.01.2020 und die USA fliegen einen Luftangriff im Irak nahe dem Flughafen von Bagdad, bei diesem US-Angriff wird der iranische Offizier Soleimani getötet und der Iran hat schon Vergeltung dafür angekündigt!

Da der Nahe Osten bei einer Krise oder gar Krieg bei der Versorgung der Welt mit Rohöl ausfallen könnte haben die Kurse beider Sorten Rohöl sofort auf den US-Angriff reagiert und sind um knapp 3 bis 3,5% gestiegen.

Die Unsicherheit, ausgelöst durch den US-Luftangriff, hat die Märkte sofort erreicht und viele flüchten auch gleich in den sicheren Hafen Gold…aber auch die Aktien von US-Rüstungsunternehmen sind gleich gestiegen.

Hier der Kurs von Rohöl WTI:

Kursverlauf Rohöl WTI nach US-Angriff

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Auf dem Chart kann man sehen das es sogar Kursausschläge bis über 64 US-Dollar gab, am Freitag ging es dann auch wieder etwas nach unten aber der Kurs ist weiterhin um knapp 2 US-Dollar höher als vor dem US-Angriff.

Bei Rohöl Brent sieht es genau gleich aus…derzeit steht der Kurs bei 68,66 US-Dollar und auch das ist um knapp über 2 US-Dollar mehr als vor dem Luftangriff der USA im Irak…

Hier der Kurs von Rohöl Brent:

Kursverlauf Rohöl Brent nach US-Angriff

Jetzt heißt es auf den Montag warten, ein Gap (Kurslücke) ist bei Markteröffnung mit Sicherheit zu sehen aber wie wird sich der Kurs weiter entwickeln und wie wird jetzt der Iran reagieren…kommt es zu einer Vergeltung wird auch die USA zurück schlagen und eine neue Golfkrise ist vorprogrammiert.

Dann steigt natürlich auch der Kurs bei beiden Sorten Rohöl was auch der Weltwirtschaft schaden wird…man muss auf jeden Fall die kommende Woche abwarten und die Kurse und auch die Nachrichten verfolgen.

Man kann sich aber bei einem der folgenden Broker anmelden und sich auf das Trading mit Rohöl vorbereiten:

Schnell kann die Lage in der Golfregion wieder eskalieren und damit werden auch die Kurse beider Sorten Rohöl steigen, die USA haben mit diesem Luftangriff im Irak nichts gutes für die Welt und die Sicherheit getan.

Wie gesagt, jetzt heißt es abwarten und die Nachrichten verfolgen wie der Iran reagiert…

US-Luftangriffe als Vergeltung im Irak

Die militärische Antwort ließ nur einen Tag auf sich warten: Nach der tödlichen Raketenattacke auf Truppen der US-geführten Anti-IS-Koalition im Irak haben die USA Luftangriffe gegen eine Schiitenmiliz geflogen.

F-15-Kampfflugzeuge der US-Armee (Archivbild)

Das Pentagon in Washington teilte mit, Ziel des „defensiven Präzisionsschlags“ seien fünf Waffenlager der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah gewesen. Die Miliz wird für den Raketenangriff am Vortag auf den Stützpunkt Tadschi nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad verantwortlich gemacht.

Das irakische Militär erklärte, die USA hätten vier Luftangriffe gegen Einrichtungen irakischer paramilitärischer Einheiten, Polizei und Armee in geflogen. Diese Ziele hätten sich in Nadschif sowie drei anderen Osten südlich von Bagdad befunden. Ein Sprecher des Flughafens der den Schiiten heiligen Stadt Kerbela teilte mit, ein Gebäude sei getroffen worden.

Der Stützpunkt in Tadschi

Bei dem Angriff auf die Basis Tadschi waren am Mittwoch zwei amerikanische Soldaten und eine britische Soldatin getötet worden. Zwölf Soldaten wurden verletzt, wie das von den USA angeführte Bündnis gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) mitteilte. Kataib Hisbollah hatte den Angriff auf Tadschi gelobt. Die Gruppe zählt zu den stärksten im Irak. Die eng mit dem Iran verbundenen Milizen hatten den USA nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Angriff im Januar mit Vergeltung gedroht. Sie waren schon früher für Angriffe auf Koalitionstruppen verantwortlich gemacht worden. Bei dem US-Angriff auf Soleimani war auch der Chef von Kataib Hisbollah, Abu Mahdi al-Muhandis, getötet worden.

Auch deutsche Soldaten stationiert

In Tadschi sind aktuell auch etwa 50 deutsche Soldaten stationiert. Es habe unter ihnen keine Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos. Die Ausbildung ruht bereits seit einigen Tagen, weil sich auch im Irak das Coronavirus ausbreitet.

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  • Datum 13.03.2020
  • ThemenseitenIran, Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
  • SchlagwörterUSA, Irak, Luftangriffe, Iran, Schiiten
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Trump droht dem Iran mit weiteren Sanktionen

Bei dem Vergeltungsschlag des Iran gegen Militärbasen im Irak wurde laut US-Präsident Donald Trump niemand getötet. Zwar kündigt er neue Strafen an, insgesamt sendet Trump aber eine deeskalierende Botschaft.

Trump: US-Soldaten unversehrt

Die USA würden die Aggressionen nicht unbeantwortet lassen, erklärte er im Weißen Haus als Reaktion auf iranische Raketenangriffe im Irak. Daher kündigte Trump bei einer Ansprache im Weißen Haus weitere Sanktionen an – jedoch keine militärische Vergeltung. Er beteuerte, die USA seien bereit zum „Frieden“. Trump sieht den Iran im eskalierenden Konflikt auf dem Rückzug. Der Iran scheine sich zurückzunehmen, sagte er.

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„Atomabkommen nicht aufgeben“

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Hardt: „Russland würde eine Kapitulation Irans nicht akzeptieren“

Trump forderte in seiner kurzen Ansprache außerdem Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China als weitere Partner des Atomabkommens von 2020 auf, sich von der Vereinbarung zu verabschieden. Stattdessen könnten die Weltmächte – zusammen mit dem Iran – an einem neuen Abkommen arbeiten. Die USA hatten das Abkommen im Mai 2020 einseitig aufgekündigt. Der US-Präsident will außerdem das nordatlantische Verteidigungsbündnis NATO bitten, sich stärker im Nahen Osten zu engagieren.

Trump bestätigte, weder US-Soldaten noch Iraker wurden bei den iranischen Angriffen auf Militärstützpunkte im Irak getötet. Die Schäden seien nur „minimal“. Bereits zuvor verlautete aus Regierungskreisen in den USA und Europa übereinstimmend, dass der Iran bewusst Opfer innerhalb des US-Militärs vermieden haben könnte. Ziel der iranischen Raketen waren der Stützpunkt Ain al-Assad westlich von Bagdad und eine Basis im nördlich gelegenen Erbil, die auch vom US-Militär genutzt werden.

„Alles ist gut!“

Schon zuvor reagierte Trump betont gelassen auf die Raketenangriffe. Er meldete sich erstmals wenige Stunden nach der Attacke nach einer Krisensitzung mit seinem nationalen Sicherheitsteam zu Wort. „Alles ist gut!“, twitterte Trump. Und er ergänzte: „Wir haben das stärkste und am besten ausgestattete Militär überall auf der Welt, bei weitem!“

Iran verkündet „vollen Erfolg“

Auch Irans Präsident Hassan Rohani äußerte sich zu den Raketenangriffen. „Ich bedanke mich bei den Revolutionsgarden für die konsequente Antwort auf die Tötung von General Ghassem Soleimani“, hieß es in einer Erklärung. „Falls die Amerikaner weitere Angriffe und Verbrechen gegen den Iran planen sollten, werden wir eine Antwort geben, die noch härter ist als der heutige Angriff“, sagte Rohani weiter.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bewertete die Angriffe als „verhältnismäßig“ und rechtmäßigen „Akt der Selbstverteidigung“. Zugleich betonte er auf Twitter: „Wir streben nicht nach einer Eskalation oder Krieg, aber wir werden uns gegen jede Aggression verteidigen.“

Irak: „Souveränität verletzt“

Der Irak verurteilte die Angriffe auf seinem Gebiet. Dabei setzten Präsident Barham Saleh, Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi und Parlamentspräsident Mohammed al-Halbusi aber unterschiedliche Akzente: Das Amt des Regierungschefs vermied einen Verweis auf die iranischen Angriffe, als es „jede Verletzung“ der irakischen Souveränität ablehnte. Der Parlamentspräsident sprach hingegen ausdrücklich von einer „Verletzung der irakischen Souveränität durch den Iran“. Das Außenministerium kündigte an, es werde den iranischen Botschafter einberufen. „Wir werden es nicht zulassen, dass [der Irak] zu einem Schlachtfeld wird“, heißt es in einer Mitteilung.

In den Straßen Teherans feierten Menschen den iranischen Angriff auf zwei US-Militärbasen im Irak

Die Regierung in Bagdad war nach eigenen Angaben vom Iran darüber informiert worden, dass in der Nacht zum Mittwoch Raketenangriffe auf Militärstützpunkte im Irak zu erwarten seien, „als Antwort auf die Ermordung“ des iranischen Generals Soleimani.

Soldaten konnten sich in Sicherheit bringen

Medienberichten zufolge hatten auch die im Irak stationierten US-Soldaten Informationen über den bevorstehenden iranischen Raketenangriff. Dank eines frühzeitigen Alarms hätten diejenigen im Gefahrenbereich Zeit gehabt, sich in Schutzbunkern in Sicherheit zu bringen, berichtete CNN unter Berufung auf einen Angehörigen des US-Militärs.

Im Irak sind rund 5000 US-Soldaten stationiert, die ein internationales Militärbündnis im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anführen. Die US-Stützpunkte im Irak wurden zuletzt häufiger mit Raketen von örtlichen schiitischen Milizen attackiert, die vom Iran unterstützt werden. Ein direkter Angriff aus dem Iran markiert jedoch eine neue Eskalationsstufe im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die Islamische Republik hatte nach der Tötung von General Soleimani bei einem US-Luftangriff im Irak vergangene Woche Rache geschworen.

Trump beorderte seine wichtigsten Minister zur Krisensitzung ins Weiße Haus

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der die USA für die Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani gelobt hatte, warnte, wer auch immer sein Land angreifen würde, müsse mit einem gewaltigen Gegenschlag rechnen.

Die Luftfahrtbehörde FAA sperrte derweil für US-Fluggesellschaften den Luftraum über dem Irak, dem Iran, dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Es gebe ein erhöhtes Risiko, dass dort ein Flugobjekt falsch identifiziert werde. Inzwischen meiden diverse Airlines den Luftraum.

Deutsche Soldaten unversehrt

Die in Erbil stationierten Soldaten der Bundeswehr sind nach den iranischen Raketenangriffen wohlbehalten. „Wir stehen in Kontakt mit den Soldaten. Den Soldaten geht es gut“, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam. In Erbil sind nach seinen Angaben derzeit 115 deutsche Soldaten stationiert.

Die Bundeswehr bereitet nach Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine mögliche Verlegung eines Teils der im Norden Iraks stationierten Soldaten vor. Das kündigte die CDU-Chefin im ARD-Morgenmagazin an. „Wenn es um Teilabzüge geht, dann geht es um die, die als Ausbilder sowieso zurzeit nicht in Ausbildung gehen können“, sagte sie. Man sei in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern. Kramp-Karrenbauer ergänzte, die Bundesregierung verurteile den iranischen Vergeltungsangriff auf US-Stützpunkte im Irak scharf.

Auch aus Brüssel kamen Aufrufe zur Mäßigung: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte vor weiterer Gewalt in der Region. „Der Einsatz von Waffen muss jetzt aufhören, um Raum für Dialog zu schaffen“, sagte von der Leyen in Brüssel. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bezeichnete die Angriffe als weitere Eskalation.

ust/fab (rtr, dpa, afp, ap, cnn, whitehouse)

Hisbollah-Brigaden im Irak US-Angriffe gehen nach hinten los

Stand: 01.01.2020 20:15 Uhr

Die US-Luftangriffe im Irak sind Ausdruck amerikanischer Arroganz. Denn auch wenn den Irakern der iranische Einfluss im Land ein Dorn im Auge ist, ist es nicht an den USA, sich derart einzumischen.

Ein Kommentar von Carsten Kühntopp, ARD-Studio Kairo

Wer hätte das gedacht? Die USA bombardieren Ziele im Irak – gegen den Willen der irakischen Regierung. Mindestens 25 Menschen kommen dabei ums Leben, 50 werden verletzt – und die Iraker sind nicht etwa hocherfreut, sondern vor der US-Botschaft in Bagdad gibt es zwei Tage lang Krawall. Wer hätte das gedacht?

Doch Schluss mit der Ironie. Denn die amerikanischen Angriffe auf Einrichtungen der pro-iranischen Miliz Hisbollah-Brigaden – nicht zu verwechseln mit der Hisbollah im Libanon – sind im Irak tatsächlich weithin auf Unmut gestoßen. Diese Angriffe am Sonntag waren eine erwartbare Antwort auf zahllose Attacken auf US-Einrichtungen im Irak; doch klug waren die Luftschläge nicht.

Protest gegen Regierung und den Iran-Einfluss

Was in Washington offenbar völlig übersehen wurde: Seit Monaten gehen Menschen im Irak immer wieder auf die Straße, um zu protestieren: Gegen ihre korrupte und unfähige Regierung – und gegen den großen Einfluss des Iran in ihrem Land. Denn die Führung in Teheran behandelt den Nachbarn immer unverhohlener als ihren Vasall. Teherans Stellvertreter im Irak – zum Beispiel Milizen wie die Hisbollah-Brigaden – betreiben ganz offen das Geschäft der Iraner im Irak. Deswegen waren diese Leute durch die anhaltenden Proteste unter den steigenden Druck der öffentlichen Meinung im Irak gekommen.

In dem Maße, in dem die Demonstrationen das Nationalgefühl der Iraker stärkten, sah es für die Marionetten des Iran im Irak immer schlechter aus. Deswegen waren die US-Luftangriffe ein sprichwörtliches Eigentor.

Wenn ein Iraker die Iraner aus seinem Land werfen will, bedeutet das nicht, dass er deswegen das arrogant-bräsige Auftreten der Amerikaner im Irak gutheißt. Die gewalttätigen Proteste, die sich zwei Tage lang vor der US-Botschaft in Bagdad abspielten, waren im Rahmen dessen, was im Nahen Osten auch sonst nicht ungewöhnlich ist. Steinwürfe, kleine Brände, wütende Protestrufe. Einige Dutzend Menschen konnten kurzzeitig durch ein Tor auf das Gelände vordringen, einige Meter, bevor sie wieder zurückgedrängt wurden. Eine Erstürmung fand nicht statt.

Organisierter Krawall gegen US-Botschaft

Diejenigen, die da Krawall machten, waren die pro-iranischen Milizionäre, die von den Amerikanern am Sonntag angegriffen worden waren, und ihre Anhänger. Der Krawall war nicht Ausdruck des Volkszorns, sondern inszenierte Empörung und so gut geplant, dass die Milizen zuvor die Übertragungswagen der von ihnen kontrollierten Fernsehsender vor der Botschaft in Stellung gebracht hatten.

Also: Hier Hunderttausende Otto-Normal-Iraker, die seit Monaten gegen den Iran auf die Straße gehen und deshalb von pro-iranischen Milizionären beschossen werden, dort einige Tausend bezahlte und vom Iran in Stellung gebrachte Claqueure. Für die Stellvertreter des Iran im Irak waren die US-Luftangriffe ein Geschenk, aus dem sie nun das Beste rausholen.

Keine US-Strategie für den Irak

Somit zeigt sich, dass Washington die Landkarte des Irak nicht lesen kann und keine Strategie für die künftigen Beziehungen mit dem Land hat. US-Präsident Donald Trump kennt keinen der Spitzenvertreter des Landes persönlich. Die Administration weiß nicht, wie sie dem großen Einfluss des Iran im Irak wirksam begegnen könnte.

Die Iraner trauen sich, im Irak immer häufiger gegen die Amerikaner zu sticheln und werden dabei immer frecher. Sie reagieren damit auf Trumps „maximalen Druck“ und den US-Wirtschaftskrieg gegen ihr Land. Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen lässt den Iran also zu einer immer größeren Gefahr für die Region werden.

Kommentar: Inszenierte Empörung
Carsten Kühntopp, ARD Kairo
01.01.2020 20:22 Uhr

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