Kryptowährungen absichern Ist die Blockchain sicher

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Contents

Kryptowährungen absichern: Ist die Blockchain sicher?

Warum ist die Blockchain sicher?

Die eingesetzten mathematischen Algorithmen machen die Blockchain sicher. Diese protokolliert sämtliche Abläufe, die durch kryptografische Verfahren anschließend vor Manipulation geschützt werden. Diese Vorgänge verteilen sich auf das Netz der Teilnehmer. Nur wenn alle Vorgänge nach den geltenden Regeln ablaufen, können überhaupt neue Vorgänge gestartet werden. Für deren Bearbeitung entsteht ein neuer Block, der seinem Vorgänger zugeordnet wird, was am Ende die Blockchain – die Kette von Blöcken – bildet. Die Entstehung der Blockchain lässt sich rückverfolgen, jedoch sind weder die Blöcke noch die Kette nachträglich zu ändern, was eine Manipulation aussichtslos macht. Selbst deren Versuch würde durch die eingesetzte Kryptografie entdeckt werden, weil jeder Block mit seinem Vorgänger und Nachfolger per Schlüssel verbunden ist. Das ist das Grundprinzip jeder Blockchain, doch es gibt in der Praxis mehrere Varianten. Die Bitcoin-Blockchain funktioniert grob erklärt so: Wer mit Bitcoins etwas bezahlen will, nutzt dazu ein Wallet, dessen Software ihm den Zugang zur Blockchain verschafft. Dabei bleibt der Käufer anonym. Er autorisiert sich mithilfe der Public Key Kryptografie. Die Blockchain entnimmt seinem Wallet Bitcoins und transferiert sie in das Wallet des Verkäufers. In der Bitcoin-Blockchain überprüfen nun die Rechner im Netz anhand der historischen Blocks, ob sich im Wallet des Käufers genügend Bitcoins befinden und ob der Verkäufer rechtmäßig den Verkaufsgegenstand besitzt. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, werden die entsprechenden Transaktionsdaten – oft zusammen mit weiteren Vorgängen – in einen neuen Datensatz (= Block) gepackt. Dabei erhalten diese einen Hash-Wert, schlussendlich ist der neue Block kryptografisch abgesichert fertig. Durch die Vergabe des Hash-Wertes ist der Block eindeutig identifizierbar, es kann also keine Duplikate von Transaktionen geben. Diese Technologie lässt sich nicht nur für Kryptowährungen, sondern auch für andere Transaktionen verwenden.

Sichere Blockchain: weitere Einsatzmöglichkeiten

Die Sicherheit der Blockchain soll zu geringerer Kriminalität in Bezahl- und Vertragssystemen, zu geringeren Kosten und weniger Arbeitsaufwand führen. Nicht nur die Finanzwelt, auch viele weitere Handelssysteme können profitieren, etwa der Handel mit Kunst, Diamanten oder Immobilien. Darauf setzen inzwischen FinTech- und Immobilien-Unternehmen, Diamantenhändler und etablierte Geldinstitute. Nahezu alle Finanzaufsichtsbehörden und Notenbanken beschäftigen sich daher mit der Blockchain, ein Bankenkonsortium will technische Standards definieren. Auch die Commerzbank und die Deutsche Bank sind mit von der Partie. Die US-Börse Nasdaq startete schon 2020 eine Handelsplattform auf Blockchain-Basis, Risikokapitalgeber investieren in die neue Technologie. Finanzfachleute nennen die Blockchain die erste disruptive Idee seit vielen Jahrzehnten im Finanztechnologiebereich, also eine Idee, die vormalige Strukturen verdrängen und zu einem Paradigmenwechsel führen kann. Das Start-up Everledger der Londoner Diamentenhändlerin Leanne Kemp betreibt eine Blockchain, über die Diamanten gehandelt werden können. Eine Förderung dafür kommt von der Barclays Bank, beteiligt sind Versicherer, weitere Händler und Minengesellschaften. Die Motive sind eindeutig: In der Diamantenbranche kommt es oft zu Geldwäsche, Diebstählen und Versicherungsbetrug. Das gegenseitige Misstrauen der beteiligten Akteure ist dementsprechend groß, genau in solchen Fällen kann die Blockchain-Technologie helfen. Die Funktionsweise der Diamanten-Blockchain ist bestechend einfach: Wenn jemand einen Diamanten kaufen möchte, erfolgt die Verifizierung des Guthabens und der Rechte am Diamanten sowie von dessen Zertifikat über die Blockchain. Der Verkäufer weiß vorab, dass er sein Geld erhalten wird. Der Käufer erhält drei wesentliche Informationen:

  • Der Edelstein ist echt, was das Zertifikat belegt.
  • Der Wert wird ebenfalls durch das Zertifikat dokumentiert.
  • Der Verkäufer ist tatsächlich der rechtmäßige Besitzer des Diamanten.

Bei der nun ablaufenden Transaktion bleiben der Käufer und der Verkäufer anonym, ein Umstand, der in dieser Branche ebenfalls von den Akteuren sehr hoch geschätzt wird. Die betreffenden Informationen fließen in einen Datenblock ein, der an die Blockchain angehängt wird und dadurch die Transaktion validiert. Niemand kann noch einmal behaupten, denselben Stein gekauft zu haben, niemand kann ihn ein zweites Mal anbieten – außer der neue Besitzer. Insgesamt speichert die Diamanten-Blockchain 40 Merkmale eines Edelsteins. Das macht die bisherige Papierflut überflüssig und ersetzt auch bisherige, als unsicher geltende Datenbanken. Natürlich wurden schon vor Jahrzehnten die Eigenschaften von Diamanten digital erfasst, aber 2020 drangen Hacker in die Datenbank des GIA (Gemological-Institute of America) ein und manipulierten sie, indem sie die Daten (Reinheitsgrad und Farbeinstufung) von über 1.000 Diamanten änderten. So ein Vorgang ist in einer Blockchain nicht mehr möglich. Die Everledger-Blockchain hat inzwischen rund 800.000 Diamanten erfasst. Das löst einen Umschwung in der Branche aus. Betrug im Diamantenhandel dürfte es künftig kaum noch geben, auch werden Banken vermehrt die Edelsteine als Sicherheit anerkennen. Bislang scheuten sie sich davor, weil sie an eine zweifelsfreie Identifizierung nicht glaubten. Dasselbe System kann mit Wertpapieren funktionieren, entsprechende Projekte haben die Nasdaq und die Deutsche Börse aufgelegt. Immobilienfirmen könnten unter Umständen die Ethereum-Blockchain für Smart Contracts nutzen, darüber hinaus gibt es ähnliche Projekte, die aber bislang noch sehr unbekannt sind.

Interesse der Finanzbehörden und Banken an der sicheren Blockchain

Die Finanzinstitute schleusen bislang immer noch Geldströme über verschleierte Konten, was den Steuerbetrug erleichtert. Das ist den Aufsichts- und Finanzbehörden ein Dorn im Auge. Fachleute der Banken – unter anderem der Technologie-Experte der Deutschen Bank Rhomaios Ram – verweisen nun darauf, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Aufsichtsbehörden von den Banken die Speicherung der Transaktionsdaten in einer Blockchain verlangen würden. Dann wären alle Transaktionen auf Knopfdruck ersichtlich, Regelbrüche wären nicht mehr zu verschleiern. Auch dieses Szenario ist nur durch eine sichere Blockchain denkbar. Die Banken wiederum profitieren durch eine deutliche Kostensenkung. Das bisherige Finanzsystem benötigt immer noch viel zu viele Menschen für die Datenerfassung und -kontrolle. Die Blockchain funktioniert hingegen automatisch und mit sehr wenig Aufwand für ihre Nutzer. Das Analyse-Unternehmen Oliver Wyman beziffert das Einsparpotenzial auf bis zu 90 Milliarden Dollar jährlich (weltweit) – allein durch den Wegfall der durch MitarbeiterInnen vorgenommenen Verifizierung von Zahlungsvorgängen. Doch die Vorteile sind damit nicht erschöpft. Da das Bankensystem sicherer würde, müssten die Geldinstitute auch nicht mehr Milliarden an Liquidität als Sicherheit vorhalten, wie es heute noch die Aufsichtsbehörden verlangen. Solche kostenträchtigen Risikopuffer benötigt ein System auf Blockchain-Basis nicht mehr.

Wann kommt die Blockchain für alle?

Die hier geschilderten Szenarien verlangen eine Umstellung auf die Blockchain-Technologie, die im Bankensektor wiederum Milliarden kosten dürfte. Daher ist in diesem Bereich eine Umstellung nicht allzu schnell zu erwarten, weil das System nur Sinn macht, wenn alle Banken eines Währungsraumes beteiligt sind – also beispielsweise alle Banken der Dollar- oder Eurozone. Dagegen formt sich subtiler Widerstand. Wahrscheinlich wird es eines Gesetzes bedürfen, das nicht von heute auf morgen kommt. In der Privatwirtschaft hingegen wie beim geschilderten Diamantenhandel können sich die Übergänge relativ schnell vollziehen.

Die Blockchain ist sicher,

lautet daher das einhellige Fazit aller Fachleute. Es würden sich ansonsten nicht die größten Marktakteure damit befassen. Sie löst einen Technologiesprung in der Datenverarbeitung aus, der nur von der breiten Öffentlichkeit noch nicht bemerkt wurde. Das verwundert nicht, bis 2020 kannte kaum jemand das Wort “Blockchain”. In den Mainstream-Medien ist es bis heute (Anfang 2020) nicht richtig angekommen, weil deren Redakteure sich zunächst in das Thema einarbeiten und dann die Informationen für die breite Öffentlichkeit aufbereiten müssen. Dem Nutzer von Kryptowährungen sei aber so viel gesagt: Wenn etwas sicher ist, dann die Blockchain.

Kryptowährungen absichern: Ist die Blockchain sicher?

Kryptowährungen basieren vielfach auf einer Blockchain, also einer Kette von Datensätzen, die kryptografisch miteinander verknüpft sind. Diese Blockchain ist die Basis für die dezentrale Datenhaltung, auf die es bei den virtuellen Währungen ankommt.

Durch ihre Konstruktion ist eine zentrale Überwachungsinstanz wie bei herkömmlichem Geld überflüssig, denn in der Datenkette werden von vornherein Regeln definiert und Abläufe dokumentiert. Das schafft Rechtssicherheit und macht Hackerangriffe aussichtslos: Sie würden die Blockchain beschädigen, jeder Teilnehmer könnte das sofort erkennen. Davon abgesehen sind die kryptografischen Verfahren nach dem heutigen Stand der Technik praktisch nicht zu knacken.

Warum ist eine Blockchain manipulationssicher?

Die Blockchain basiert darauf, dass Datensätze mithilfe eines sogenannten Hash-Wertes verknüpft werden. Mit diesem kryptografischen Wert erfolgt die Protokollierung aller Abläufe verteilt über das Netz aller Teilnehmer. Wenn einer dieser Hash-Werte gehackt würde, gäbe es einen Bruch in der Kette der Datensätze, der vorherige Transaktionen beschädigen und das Fortführen der Blockchain vereiteln würde. Jeder Block wird schließlich seinem Vorgänger zugeordnet und gehört nun zur Geschichte der betreffenden Blockchain, die nicht einfach geändert werden kann. Die komplette Blockchain ist rückzuverfolgen, aber nicht änderbar. Gerade die nachträgliche Manipulation ist praktisch ausgeschlossen.

Varianten der Verknüpfung in Blockchains

Es gibt verschiedene Algorithmen, mit denen die Datensätze zu einer Kette verknüpft werden, die bekanntesten sind Proof of Work (kurz PoW, Nachweis der Arbeit) und Proof of Stake (PoS, Nachweis des Anteils). Beim Proof of Work weist ein Miner nach, dass er eine bestimmte Rechenaufgabe gelöst hat, das Ergebnis lässt sich nachprüfen. Beim Proof of Stake erzeugt ein Blockchain-Netzwerk den sogenannten Konsensus darüber, welcher Teilnehmer die Berechtigung zum Erzeugen des nächsten Blocks erhält. Für das Verfahren kommt eine gewichtete Zufallsauswahl zum Einsatz, wobei sich das Gewicht der Teilnehmer aus ihrem Vermögen oder auch ihrer Teilnahmedauer ergibt. Es gibt noch mehr solcher Algorithmen, die komplexe kryptografische Verfahren einsetzen. Sie ermöglichen nicht nur das Schürfen neuer virtueller Coins, sondern auch die Transaktionen mit ihnen. Bei der Bitcoin-Blockchain, die den PoW-Algorithmus nutzt, funktioniert das so: Wer mit Bitcoins ein Produkt bezahlen will, erhält über seine Wallet (elektronische Geldbörse) Zugang zur Blockchain, wobei er anonym bleibt. Er autorisiert sich mithilfe der Public Key Kryptografie. Diese veranlasst, dass die Blockchain die nötige Menge an Bitcoins seiner Wallet entnimmt und sie in der Wallet des Verkäufers platziert. Dabei läuft in der Blockchain ein bestimmter Vorgang ab: Die Rechner im Netz überprüfen nun, ob der Käufer die Bitcoins besitzt, weil sie aufgrund einer früheren Transaktion in seiner Wallet gelandet sind. Gleichzeitig wird der Verkäufer überprüft: Besitzt er das zu verkaufende Produkt? Sollten diese Anfragen positiv bestätigt werden, findet die Transaktion – Kauf mit Bitcoins – statt. Aus vielen solcher Transaktionen entsteht wiederum ein neuer Block, der an die Kette gehängt wird. Bei der Transaktion erhält der Block einen Hash-Wert für die Verknüpfung mit dem vorhergehenden Block.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Entstehung neuer Blöcke

Generierte Hash-Werte schickt die Blockchain durch den sogenannten Merkel-Baum (Hash-Baum, merkle tree). Es handelt sich hierbei um eine kryptografische Datenstruktur, die als Baum (Verästelung und Verzweigung von einem Stamm aus) dargestellt werden kann. Der Merkel-Baum ist die Erweiterung einer Hash-Liste, er stellt die Integrität der entsprechenden Daten sicher. Auf diese Weise entstehen in der Blockchain stets neue Blöcke aus einer Zahl von Transaktionen und zugeordneten Hash-Werten. Natürlich finden bei lebhaftem Datenverkehr auch zeitgleiche (parallele) Transaktionen statt. Diese könnten sich theoretisch widersprechen, doch der Widerspruch wird aufgelöst, indem die Blockchain einem der Blöcke den Vorrang einräumt und widersprüchliche Transaktionen entfernt. Die komplette Blockchain ist in sich widerspruchsfrei.

Datensicherheit durch die Blockchainverwaltung

Ein Block nimmt sehr viele Transaktionen auf, bei einer Größe von einem Megabyte können es 1.400 sein. Dieser Block hat einen Header mit einem Hash-Wert, der einmalig ist und sicherstellt, dass Transaktionen nicht doppelt ablaufen können. Das ähnelt dem “Verbrauch” von TANs beim Online-Banking. Ein Käufer kann also seine Bitcoins nicht doppelt ausgeben, ein Verkäufer das Produkt nicht doppelt veräußern.

Überprüfung der Rechenarbeit in der Blockchain

Bei einem Proof of Work Algorithmus, wie er beispielsweise beim Bitcoin angewendet wird, müssen Miner für das Schürfen neuer Bitcoins mathematische Aufgaben lösen, was viel Rechenleistung und nebenher bemerkt auch viel Strom kostet. Diesen Aufwand betreiben die Miner wegen der Entlohnung in Bitcoins, derzeit (April 2020) ist das Geschäft aufgrund des Bitcoin-Preises sehr profitabel. Nun geht es darum, die Lösung der Aufgabe zu überprüfen. Diese Aufgabe übernehmen die übrigen Rechner des Netzwerkes. Für die Aufgabe wurde – typisch für die Kryptografie – eine mathematische Einbahnfunktion gewählt. Diese erleichtert das umkehrte (rückwärtsgerichtete) Überprüfen der Lösung. Erst wenn sich diese als richtig erweist, werden auch Transaktionen bestätigt, Coins geschürft und Blöcke angehängt. Die Lösung eines Miners erhält zudem beim Anhängen an die Blockchain einen Zeitstempel. Der Block erhält einen eigenen Hash-Wert und denjenigen des vorangegangenen Blocks. Wer die Kette manipulieren wollte, müsste alle vorangegangenen Werte ändern, was nicht möglich erscheint. Daher ist die Blockchain manipulationssicher.

Was ist Kryptowährung: Alles, was Sie wissen müssen!

Was ist Kryptowährung: Eierlegende Wollmichsau des 21. Jahrhunderts – oder das Geld der Zukunft?

Diese Einführung erklärt das Wichtigste über Kryptowährungen. Nach der Lektüre werden Sie besser Bescheid wissen als die meisten Mitmenschen.

Heutzutage sind Kryptowährungen (Buy Crypto) zu einem globalen Phänomen geworden, das den meisten Menschen ein Begriff ist. Es gilt noch irgendwie als ein Thema für Geeks, das von den meisten Menschen nicht verstanden wird, gleichwohl sind sich Banken, Staaten und viele Unternehmen der Bedeutung von Kryptowährungen bewusst.

Im Jahr 2020 fällt es Ihnen schwer, eine Großbank, eine namhafte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein renommiertes Softwareunternehmen oder ein Land zu finden, das Kryptowährungen nicht erforscht, eine Untersuchung dazu veröffentlicht oder ein sogenanntes Blockchain-Projekt gestartet hat. (Besuchen Sie unsere Blockchain-Kurse, um mehr über die Blockchain zu erfahren)

„Virtuelle Währungen, vor allem Bitcoin, haben bei einigen für Aufbruchstimmung gesorgt, bei anderen Angst ausgelöst und den Rest von uns verwirrt.“ – Thomas Carper, US-Senator

Aber abgesehen von den vielen Berichten und Pressemitteilungen hat die große Mehrheit der Menschen – einschließlich Bankiers, Beratern, Wissenschaftlern und Entwicklern – ein sehr begrenztes Verständnis von Kryptowährungen. Sie verstehen oft nicht einmal die grundlegenden Konzepte.

Lassen Sie uns also bei der Geschichte ganz vorne anfangen. Was sind Kryptowährungen?

  • Woher stammen Kryptowährungen?
  • Warum sollten Sie sich für Kryptowährung interessieren?
  • Und was müssen Sie über Kryptowährung wissen?

Was ist Kryptowährung und wie sind Kryptowährungen als ein Nebenprodukt digitalen Geldes entstanden?

Es ist nur wenigen Menschen bekannt, dass Kryptowährungen das Nebenprodukt einer anderen Erfindung sind. Satoshi Nakamoto, der unbekannte Erfinder von Bitcoin, der ersten und immer noch wichtigsten Kryptowährung, hatte nie die Absicht eine Währung zu erfinden.

In seiner Ankündigung von Bitcoin Ende 2008 sagte Satoshi, dass er „ein elektronisches Peer-to-Peer Zahlungssystem“ entwickelt habe.

Sein Ziel war es, etwas zu erfinden, woran viele Menschen gescheitert waren, bevor es digitales Geld gab.

Ankündigung der ersten Version von Bitcoin, einem neuen elektronischen Zahlungssystem, das ein Peer-to-Peer-Netzwerk nutzt, um Doppelausgaben zu vermeiden. Es ist komplett dezentralisiert, ohne Server oder zentrale Instanz. – Satoshi Nakamoto, 09. Januar 2009, kündigt Bitcoin auf SourceForge an.

Der wichtigste Teil von Satoshis Erfindung war, dass es ihm gelungen ist, ein dezentrales digitales Zahlungssystem aufzubauen. In den 90er Jahren gab es viele Versuche, digitales Geld zu schaffen, die aber alle gescheitert sind.

…. nach mehr als einem Jahrzehnt gescheiterter vertrauenswürdiger Systeme von Drittparteien (Digicash, etc.), gilt dies als ein aussichtsloses Unterfangen. Ich hoffe, dass sie die Andersartigkeit erkennen können, dass dies das erste Mal ist, soweit ich weiß, dass wir ein System testen, dass nicht auf Vertrauen basiert. – Satoshi Nakamoto in einer E-Mail an Dustin Trammell

Nachdem alle zentralisierten Versuche fehlgeschlagen waren, versuchte Satoshi ein digitales Zahlungssystem ohne eine zentrale Instanz aufzubauen. Wie ein Peer-to-Peer-Netzwerk bei der gemeinsamen Dateinutzung.

Dieser Entschluss wurde zur Geburtsstunde der Kryptowährung. Sie ist das fehlende Teil, das Satoshi gefunden hat, um digitales Geld zu verwirklichen. Der Grund dafür ist ein wenig technisch und komplex, aber wenn Sie das verstehen, dann wissen Sie mehr über Kryptowährungen als die meisten Mitmenschen. Machen wir es also so einfach wie möglich:

Um digitales Geld zu verwirklichen, benötigen Sie ein Zahlungsnetzwerk mit Konten, Salden und Transaktionen. Das ist einfach zu verstehen. Ein großes Problem, das jedes Zahlungsnetzwerk lösen muss, ist die Vermeidung sogenannter Doppelausgaben: zu verhindern, dass eine Instanz den gleichen Betrag zweimal ausgibt. In der Regel wird dies von einem zentralen Server durchgeführt, der die Salden protokolliert.

In einem dezentralen Netzwerk haben Sie diesen Server nicht. Sie müssen also sicherstellen, dass jede einzelne Einheit des Netzwerks diese Aufgabe erfüllt. Jeder Peer im Netzwerk muss eine Liste mit allen Transaktionen haben, um zu überprüfen, ob zukünftige Transaktionen gültig sind oder versucht wird Ausgaben doppelt auszuführen.

Aber wie können diese Instanzen ein Einvernehmen über diese Aufzeichnungen erreichen?

Wenn sich die Peers im Netzwerk über nur ein einziges, kleines Gleichgewicht nicht einig sind, ist alles kaputt. Sie brauchen absolutes Einvernehmen. Normalerweise übernehmen Sie wieder die zentrale Souveränität, um den korrekten Zustand der Salden zu bestätigen. Aber wie kann man ohne eine zentrale Instanz einen Konsens erreichen?

Niemand hatte dafür eine Lösung bis Satoshi aus dem Nichts auftauchte. In der Tat hatte man dies für unmöglich gehalten.

Satoshi bewies, dass es eine Lösung gibt. Seine wichtigste Innovation war es, einen Konsens ohne zentrale Instanz zu erreichen. Kryptowährungen sind ein Teil dieser Lösung – der Teil, der die Lösung spannend und faszinierend macht und ihr dabei geholfen hat die Welt zu erobern.

Was sind Kryptowährungen wirklich?

Wenn man all das Getöse um Kryptowährungen wegnimmt und es auf eine einfache Definition reduziert, stellt man fest, dass es sich lediglich um limitierte Einträge in einer Datenbank handelt, die niemand, ohne bestimmte Bedingungen zu erfüllen, ändern kann. Das mag schlicht erscheinen, aber ob Sie es glauben oder nicht: Genau so können Sie eine Währung definieren.

Nehmen Sie zum Beispiel das Geld auf Ihrem Bankkonto: Handelt es sich dabei nicht nur um Einträge in einer Datenbank, die nur unter bestimmten Bedingungen geändert werden können? Oder nehmen Sie die physischen Münzen und Scheine: Um was anderes handelt es sich als begrenzte Einträge in einer öffentlichen physischen Datenbank, die nur geändert werden können, wenn Sie die Zustände erfüllen, als dass Sie die Münzen und Scheine physisch besitzen? Bei Geld geht es um überprüfte Buchungen in einer Art Datenbank mit Konten, Salden und Transaktionen.

Wie man durch Mining Münzen herstellt und Transaktionen bestätigt

Lassen Sie uns einen Blick auf die Mechanismen werfen, die die Datenbanken der Kryptowährungen beherrschen. Eine Kryptowährung wie Bitcoin besteht aus einem Netzwerk von Peers. Jeder Peer hat eine Aufzeichnung der kompletten Historie aller Transaktionen und damit der Saldos aller Konten.

Eine Transaktion ist eine Datei, die aussagt „Bob gibt Alice X Bitcoin“ und ist mit dem privaten Schlüssel von Bob signiert. Es ist eine einfache Verschlüsselung mit einem öffentlichen Schlüssel, also nichts Besonderes. Nach der Unterzeichnung wird eine Transaktion im Netzwerk übertragen und von einem Peer an alle anderen Peers gesendet. Dies ist elementare p2p-Technologie. Auch hier wieder nichts Besonderes.

Die Transaktion ist fast sofort dem gesamten Netzwerk bekannt. Aber erst nach einer gewissen Zeit wird diese bestätigt.

Die Bestätigung ist ein entscheidender Ansatz bei Kryptowährungen. Man könnte sagen, dass es sich bei Kryptowährungen um Bestätigungen handelt.

Solange eine Transaktion unbestätigt ist, steht sie noch aus und kann gefälscht werden. Sobald eine Transaktion bestätigt wird, ist sie endgültig. Sie kann nicht mehr verfälscht werden, sie kann nicht rückgängig gemacht werden, sie ist Teil einer unveränderlichen Aufzeichnung vergangener Transaktionen: der sogenannten Blockchain.

Nur wer ein Miner ist, kann auch Transaktionen bestätigen. So verhält es sich in einem Kryptowährung-Netzwerk. Die Miner nehmen Transaktionen entgegen, weisen sie als rechtmäßig aus und verbreiten sie im Netzwerk. Nachdem eine Transaktion von einem Miner bestätigt wurde, muss jeder Knoten sie in seine Datenbank aufnehmen. Sie ist Teil der Blockchain geworden.

Für diese Tätigkeit werden die Miner mit einem Token der Kryptowährung belohnt, zum Beispiel mit Bitcoins. Da die Tätigkeit des Miners der wichtigste Teil des Kryptowährung-Systems ist, wollen wir hier einen Moment verbleiben und einen genaueren Blick darauf werfen.

„In den nächsten Jahren werden wir sehen, dass die einzelnen Länder wichtige Schritte in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft unternehmen werden, in der die Menschen mit zentralisierten digitalen Währungen handeln. Gleichzeitig werden die dezentralen Kryptowährungen – die von einigen sogar als ‚härteres‘ Geld angesehen werden – in allen Bereichen verstärkt genutzt werden.” – Caleb Chen London, Trust Medien

Was machen Miner?

Grundsätzlich kann jeder ein Miner sein. Da ein dezentrales Netzwerk keine Instanz hat, diese Aufgabe zu delegieren, benötigt eine Kryptowährung eine Art Vorrichtung, um zu verhindern, dass eine beherrschende Gruppe sie missbraucht. Stellen Sie sich vor, jemand erstellt Tausende von Peers und verbreitet gefälschte Transaktionen. Das System würde sofort zusammenbrechen.

Deshalb hat Satoshi die Regel geschaffen, dass die Miner in die Arbeit ihrer Computer investieren müssen, um diese Aufgabe ausführen zu dürfen. So müssen sie einen Hash – das Produkt einer Verschlüsselungstätigkeit – finden, der den neuen Block mit seinem Vorgänger verbindet. Dies wird als Arbeitsnachweis bezeichnet. Bei Bitcoin basiert es auf dem Hash-Algorithmus SHA 256.

Sie müssen die Details von SHA 256 nicht verstehen. Es ist nur wichtig zu wissen, dass es die Grundlage für ein Verschlüsselungsrätsel sein kann, das die Miner im Wettbewerb untereinander lösen wollen. Nachdem ein Miner eine Lösung gefunden hat, kann er einen Block erstellen und ihn der Blockkette hinzufügen. Als Anreiz hat er das Recht, eine sogenannte münzbasierte Transaktion hinzuzufügen, die ihn zu einer bestimmten Menge an Bitcoins berechtigt. Dies ist der einzige Weg, um gültige Bitcoins zu erstellen.

Bitcoins können nur erstellt werden, wenn Miner ein Verschlüsselungsrätsel lösen. Da die Schwierigkeit dieses Rätsels die Computerleistung erhöht, die der Miner insgesamt investiert, gibt es nur eine bestimmte Menge an Token der Kryptowährung, die in einem bestimmten Zeitraum erstellt werden können. Dies ist Teil der Vereinbarung, den kein Peer im Netzwerk aushebeln kann.

Bahnbrechende Eigenschaften

Wenn Sie genau darüber nachdenken, dann ist Bitcoin ein dezentrales Netzwerk von Peers, die ein Einvernehmen über Konten und Guthaben haben. Es ist also eher eine Währung als die Beträge, die Sie auf Ihrem Bankkonto sehen. Was sind diese Zahlen mehr als Einträge in einer Datenbank – eine Datenbank, die von Leuten, die Sie nicht sehen, und von Regeln, die Sie nicht kennen, geändert werden kann?

„Es ist diese Erfahrung menschlicher Entwicklung, bei der wir jetzt andere Kämpfe zu kämpfen haben, und ich glaube, im Bereich Bitcoin ist es vor allem die Trennung von Geld und Staat.“ – Erik Voorhees, Kryptowährung-Unternehmer

Im Grunde genommen sind Kryptowährungen Einträge über Token in dezentralen Konsensus-Datenbanken. Sie werden als KRYPTO-Währungen bezeichnet, weil der Konsenssicherungsprozess durch eine starke Verschlüsselung gesichert ist. Kryptowährungen basieren auf Verschlüsselung. Sie werden nicht durch Menschen oder Vertrauen gesichert, sondern durch Mathematik. Es ist wahrscheinlicher, dass ein Asteroid auf Ihr Haus fällt, als dass eine Bitcoin-Adresse gefährdet ist.

Bei der Beschreibung der Eigenschaften von Kryptowährungen müssen wir zwischen rechtsgeschäftlichen und monetären Eigenschaften unterscheiden. Die meisten Kryptowährungen haben viele Eigenschaften gemein, aber sie sind nicht überall gleich.

Rechtsgeschäftliche Eigenschaften:

1.) Unumkehrbarkeit: Nach der Bestätigung kann eine Transaktion nicht mehr rückgängig gemacht werden. Von niemandem. Und von niemandem bedeutet von niemandem. Nicht von Ihnen, nicht von Ihrer Bank, nicht vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, nicht von Satoshi, nicht von Ihrem Miner. Von niemandem. Wenn Sie Geld senden, dann senden Sie es. Punktum. Niemand kann Ihnen helfen, wenn Sie Ihr Geld an einen Betrüger geschickt haben oder wenn ein Hacker es von Ihrem Computer gestohlen hat. Es gibt kein Sicherheitsnetz.

2.) Pseudonymisiert: Weder Transaktionen noch Konten sind mit realen Identitäten verbunden. Bitcoins erhalten Sie an sogenannte Adressen geschickt, an scheinbar zufällige Ketten von etwa 30 Zeichen. Normalerweise können Transaktionen nachverfolgt werden, aber ist es nicht zwangsläufig möglich, die wirkliche Identität der Benutzer mit diesen Adressen in Verbindung zu bringen.

3.) Schnell und weltweit: Transaktionen werden fast umgehend im Netzwerk verbreitet und innerhalb weniger Minuten bestätigt. Da sie in einem weltweiten Netzwerk von Computern durchgeführt werden, sind sie vollkommen unabhängig von Ihrem physischen Standort. Es macht keinen Unterschied, ob ich Bitcoin an meinen Nachbarn oder an jemanden am anderen Ende der Welt schicke.

4.) Sicher: Geldmittel in Kryptowährung werden in einem Verschlüsselungssystem mit öffentlichem Schlüssel gesichert. Nur der Besitzer des privaten Schlüssels kann Kryptowährung senden. Starke Verschlüsselung und die Magie großer Zahlen machen es unmöglich, dieses System zu durchbrechen. Eine Bitcoin-Adresse ist sicherer als Fort Knox.

5.) Zulässigkeit: Sie brauchen keine Erlaubnis, um Kryptowährung zu verwenden. Es handelt sich um eine Software, die jeder kostenlos herunterladen kann. Nach der Installation können Sie Bitcoins oder andere Kryptowährungen empfangen und senden. Niemand kann Sie davon abhalten. Es gibt keinen Regulator.

Was ist Kryptowährung: Monetäre Eigenschaften

1.) Kontrolliertes Angebot: Die meisten Kryptowährungen begrenzen die Menge an Token. Bei Bitcoin nimmt das Angebot mit der Zeit ab und wird irgendwann um das Jahr 2140 seine endgültige Menge erreichen. Alle Kryptowährungen steuern die Bereitstellung der Token durch einen im Code hinterlegten Zeitplan. Das bedeutet, dass die monetäre Versorgung einer Kryptowährung zu jedem Zeitpunkt in der Zukunft heute grob berechnet werden kann. Es gibt keine Überraschung.

2.) Keine Schulden, sondern Inhaber: Das Fiatgeld auf Ihrem Bankkonto wird durch Schulden erzeugt, und die Zahlen, die Sie in Ihrem Kontenbuch sehen, sind nichts anderes als Schulden. Es ist ein System von Schuldscheinen. Kryptowährungen stellen keine Schulden dar. Sie repräsentieren nur sich selbst. Sie sind Geld so sicher wie Goldmünzen.

Um die bahnbrechende Wirkung von Kryptowährungen zu verstehen, müssen Sie beide Eigenschaften berücksichtigen. Bitcoin als zulässiges, unumkehrbares und pseudonymes Zahlungsmittel kommt einem Angriff auf Banken und Staaten gleich, die den Zahlungsverkehr ihrer Bürger kontrollieren. Sie können niemanden daran hindern, Bitcoin zu benutzen, Sie können niemandem verbieten, eine Zahlung entgegenzunehmen, Sie können eine Transaktion nicht rückgängig machen.

Da Geld mit einem begrenzten, kontrollierten Angebot, das weder von einem Staat, einer Bank oder einer anderen zentralen Instanz verändert werden kann, bedeuten Kryptowährungen einen Angriff auf den Zuständigkeitsbereich in der Geldpolitik. Sie entziehen den Zentralbanken die Kontrolle über Inflation oder Deflation, indem sie die Geldmenge beeinflussen.

„Obwohl es im Vergleich zum Goldstandard noch ziemlich neu und instabil ist, gewinnen Kryptowährungen zweifellos an Bedeutung und werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit viele normalisierte Anwendungen haben. Gerade jetzt erfreuen sie sich angesichts der Unsicherheit am Markt nach den Wahlen zunehmender Beliebtheit. Der Schlüssel wird darin bestehen, die Einführung in großem Maßstab (wie bei allem, was Krypto betrifft) zu erleichtern, einschließlich der Entwicklung von Sicherheitsvorkehrungen und Schutzmaßnahmen für Käufer/Investoren. Ich gehe davon aus, dass wir in zwei Jahren sehen werden, dass Leute dank Kryptowährung ihr Geld unter der virtuellen Matratze verstecken und stets wissen, dass das Geld da ist, wo immer sie auch sein werden.“ – Sarah Granger, Autorin und Sprecherin.

Kryptowährungen: Beginn einer neuen Wirtschaft

Vor allem aufgrund ihrer bahnbrechenden Eigenschaften sind Kryptowährungen zu einem Erfolg geworden, von dem ihr Erfinder Satoshi Nakamoto nicht zu träumen wagte. Alle anderen Versuche ein digitales Zahlungssystem zu schaffen sind daran gescheitert, dass die notwendige kritische Menge an Nutzern nicht erreicht wurde. Bitcoin dagegen hat Begeisterung und Faszination hervorgerufen. Manchmal erscheint es eher wie eine Religion als eine Technologie.

Kryptowährungen sind digitales Gold. Solides Geld, das vor politischem Einfluss geschützt ist. Geld, das verspricht, seinen Wert mit der Zeit zu erhalten und zu steigern. Kryptowährungen sind auch ein schnelles und bequemes, weltweit einsetzbares Zahlungsmittel und dabei ausreichend privat und anonym, um als Zahlungsmittel auf Schwarzmärkten und für andere ungesetzliche Tätigkeiten eingesetzt zu werden.

Obwohl Kryptowährungen als Zahlungsmittel verwendet werden, sind sie in erster Linie Spekulationsobjekt und Wertaufbewahrung und stellen die Zahlungsaspekte in den Schatten. Kryptowährungen haben einen unglaublich dynamischen, schnell wachsenden Markt für Investoren und Spekulanten hervorgebracht. Börsen wie Okcoin, Poloniex oder Shapeshift ermöglichen den Handel mit Hunderten von Kryptowährungen. Ihr tägliches Handelsvolumen übersteigt das der großen europäischen Börsen.

Zugleich hat die Praxis der Initial Coin Distribution (ICO), die meist durch die Smart Contracts von Ethereum unterstützt wird, ungemein erfolgreiche Crowdfunding-Projekte hervorgebracht, bei denen oft eine Idee ausreicht, um Millionen von Dollar einzusammeln. Im Falle von „The DAO“ waren es mehr als 150 Millionen Dollar.

In diesem reichen Ökosystem aus Münzen und Token gibt es eine extreme Volatilität. Es ist üblich, dass eine Münze 10 Prozent pro Tag – manchmal 100 Prozent – gewinnt, nur um am nächsten Tag dasselbe wieder zu verlieren. Wenn Sie Glück haben, steigt der Wert Ihrer Münze in ein bis zwei Wochen auf bis zu 1000 Prozent.

Während Bitcoin bei weitem die bekannteste Kryptowährung bleibt und die meisten anderen Kryptowährungen keinerlei nichtspekulative Auswirkungen haben, sollten Investoren und Nutzer ein Auge auf weitere Kryptowährungen richten. Hier stellen wir Ihnen die zurzeit beliebtesten Kryptowährungen vor.

Bitcoin

Die erste und die berühmteste Kryptowährung. Bitcoin dient als digitaler Goldstandard in der gesamten Kryptowährungsbranche, wird als globales Zahlungsmittel eingesetzt und ist die De-facto-Währung bei Cyberkriminalität im Darknet oder Ransomware. Nach sieben Jahren ist der Preis von Bitcoin von Null auf über 650 Dollar gestiegen und das Transaktionsvolumen liegt bei mehr als 200.000 täglichen Transaktionen.

Viel mehr gibt es hierzu nicht zu sagen: Bitcoin wird bestehen bleiben.

Ethereum

Die Erfindung des jungen Krypto-Genies Vitalik Buterin steht auf dem zweiten Platz der Hierarchie der Kryptowährungen. Anders als Bitcoin überprüft seine Blockchain nicht nur Konten und Salden, sondern auch sogenannte Staaten. Das bedeutet, dass Ethereum nicht nur Transaktionen, sondern auch komplexe Verträge und Programme bearbeiten kann.

Diese Flexibilität macht Ethereum zum perfekten Instrument für den Einsatz in der Blockchain. Aber es hat seinen Preis. Nach dem Hacking der DAO – einem auf Ethereum basierenden Smart Contract – beschlossen die Entwickler, eine permanente Abweichung von der Vorgängerversion einer Blockchain ohne Konsens durchzuführen, wodurch Ethereum Classic entstanden ist. Daneben gibt es mehrere Klone von Ethereum und Ethereum selbst ist Host mehrerer Token wie DigixDAO und Augur. Dies macht Ethereum eher zu einer Familie von Kryptowährungen als zu einer Einzelwährung.

Ripple

Das weniger beliebte – oder vielleicht meistgehasste – Projekt innerhalb der Gemeinschaft der Kryptowährungen ist Ripple. Obwohl Ripple eine native Kryptowährung – XRP – ist, geht es mehr um ein Netzwerk zur Verarbeitung von Schuldscheinen als um die Kryptowährung selbst. XRP, als Währung, dient nicht als Medium zum Speichern und Tauschen von Werten, sondern vielmehr als Token zum Schutz des Netzwerks vor Spam.

Ripple Labs, die Firma, die das Ripple-Netzwerk betreibt, hat jeden XRP-Token geschaffen und verteilt diese nach Belieben. Aus diesem Grund wird Ripple in der Community oft als pre-mined bezeichnet und abgelehnt, da es keine echte Kryptowährung sei; XRP wird zudem auch nicht als guter Wertspeicher angesehen.

Banken hingegen schätzen Ripple. Zumindest übernehmen sie das System in zunehmendem Maße.

Litecoin

Litecoin war eine der ersten Kryptowährungen nach Bitcoin und wird als das Silber der digitalen Gold-Bitcoin bezeichnet. Litecoin war eine echte Innovation, wurde perfekt darauf zugeschnitten der kleinere Bruder von Bitcoin zu sein, indem es schneller als Bitcoin ist, eine größere Menge an Token und einen neuen Mining-Algorithmus aufweist. „Es hat das Aufkommen weiterer Kryptowährungen begünstigt, die die gleiche Codegrundlage verwenden, sie aber noch leichter gemacht hat“. Als Beispiele seien hier Dogecoin oder Feathercoin genannt.

Litecoin ist zwar daran gescheitert eine wirkliche Anwendung zu finden und hat seinen zweiten Platz hinter Bitcoin eingebüßt, aber es wird aktiv weiterentwickelt und gehandelt und als Backup gehortet, für den Fall, dass Bitcoin scheitern sollte.

Monero

Monero ist das bekannteste Beispiel des Kryptonit-Algorithmus. Dieser Algorithmus wurde entwickelt, um Datenschutzfunktionen hinzuzufügen, die Bitcoin fehlen. Bei der Verwendung von Bitcoin wird jede Transaktion in der Blockchain dokumentiert und der Verlauf der Transaktionen kann nachverfolgt werden. Durch die Einführung des Konzepts von Ringsignaturen kann der Kryptonit-Algorithmus diese Nachverfolgung verhindern.

Die erste Anwendung von Kryptonit, Bytecoin, wurde in großem Umfang pre-mined und somit von der Gemeinschaft abgelehnt. Monero war der erste Klon von Bytecoin, der nicht pre-mined war und sorgte für viel Aufmerksamkeit. Es gibt weitere Inbegriffe von Kryptonote mit ihren eigenen kleinen Verbesserungen, aber keine davon hat jemals den gleichen Beliebtheitsgrad wie Monero erreicht.

Monero hatte den Höhepunkt seiner Popularität im Sommer 2020 als einige Darknet-Märkte es als ihre Währung übernahmen. Dies hat zu einem stetigen Preisanstieg geführt, aber die tatsächliche Nutzung von Monero blieb enttäuschend gering.

Daneben gibt es Hunderte von Kryptowährungen mehrerer Familien. Die meisten von ihnen sind nichts anderes als der Versuch, Investoren anzusprechen und schnelles Geld zu verdienen. Viele von ihnen sind Versuchsfelder, um Innovationen der Kryptowährungstechnologie auszuprobieren.

Was ist Kryptowährung: Ein Fazit

Der Markt der Kryptowährungen ist rasant und ungestüm. Fast jeden Tag tauchen neue Kryptowährungen auf, alte verschwinden, frühe Anwender werden reich und Investoren verlieren Geld. Jede Kryptowährung verspricht vieles, meist wird eine weltverändernde Geschichte präsentiert. Nur wenige überleben die ersten Monate, die meisten werden von Spekulanten gepusht und ebenso schnell wieder fallen gelassen und leben dann als Zombie-Münzen weiter bis auch der letzte die Hoffnung aufgibt, jemals eine Rendite zu sehen.

„Ich glaube, dass in 2 Jahren Kryptowährungen als Protokoll für Geschäftstransaktionen, und Micropayments an Legitimierung zulegen und Western Union als bevorzugtes Überweisungsinstrument überholen werden. Was Geschäftstransaktionen betrifft, so gibt es zwei Wege: Es wird Finanzunternehmen geben, die es wegen der gebührenfreien, fast sofortigen Fähigkeit, jeden denkbaren Geldbetrag zu überweisen verwenden, und es wird diejenigen geben, die es aufgrund der Blockchain-Technologie verwenden. Die größten Vorteile der Blockchain-Technologie sind die vertrauensunabhängige Überprüfung, die alleinige Wahrheitsquelle, Smart Contracts und farbigen Münzen.” – Cody Littlewood, Gründer und CEO von Codelitt

Märkte sind dreckig. Aber das ändert nichts daran, dass Kryptowährungen dauerhaft bleiben werden – und die Welt verändern werden. Das ist bereits in vollem Gange. Menschen auf der ganzen Welt kaufen Bitcoin, um sich vor der Abwertung ihrer Landeswährung zu schützen. Vor allem in Asien ist ein lebhafter Markt für Bitcoin-Überweisungen entstanden und der Bitcoin, der die Darknets für Cyberkriminalität nutzt, floriert. Immer mehr Unternehmen entdecken die Leistungsfähigkeit von Smart Contracts oder Token auf Ethereum, die ersten realen Anwendungen der Blockchain-Technologien entstehen.

Die Umwälzung ist bereits in vollem Gange. Institutionelle Investoren kaufen Kryptowährungen. Banken und Staaten erkennen, dass diese Erfindung dazu geeignet ist, ihnen die Kontrolle zu entziehen. Kryptowährungen verändern die Welt. Schritt für Schritt. Sie können entweder am Seitenrand stehen und zusehen – oder Sie können Teil der sich entwickelnden Geschichte werden.

„Wenn sich der Trend fortsetzt, wird es sich der Durchschnittsbürger nicht leisten können, in 2 Jahren eine ganze Bitcoin zu kaufen. Wenn sich die Weltwirtschaft aufbläht und die Märkte Anzeichen einer Rezession zeigen, wird sich die Welt Bitcoin zuwenden, um sich gegen Fiat-Turbulenzen abzusichern und als Ausweg vor Kapitalkontrollen. Bitcoin ist der Ausweg und Kryptowährung als Ganzes wird nie verschwinden, sie wird wachsen und zunehmend Akzeptanz finden, während sie weiter reift.” – Brad Mills: Gründer mehrerer Tech-Unternehmen

Finanzgeflüster

Deine Finanzen, Deine Steuern und Dein Geld!

Steuerliche Anpassung 2020

Erstes Krypto-Urteil in Deutschland!

VIMCAR – das elektronische Fahrtebuch im Langzeittest

SE, die Societas Europaea! – Europäische Gesellschaft!

GmbH & Co. KG, die Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. KG!

Erben und was jetzt? – Wie soll man damit umgehen!

AG, die Aktiengesellschaft!

Die stille Gesellschaft! – Steuertrick und Kapitalmaßnahme!

OHG, die offene Handelsgesellschaft!

GbR, die Gesellschaft bürgerlichen Rechts!

Kryptowährungen und Sicherheit – so schützen Sie sich!

Kryptowährungen und Sicherheit sind eng verbunden. Dieser Artikel soll die wichtigsten Tipps für Sicherheit im Umgang mit Kryptowährungen aufzeigen. Damit reduzieren Sie das Risiko und die Wahrscheinlichkeit eines Hacks.

Kryptowährungen und Sicherheit

Die 100 %-ige Sicherheit gibt es nicht, weder online noch offline. Dessen müssen Sie sich zu 100 % bewusst sein. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie viel Geld und vor allem Daten verlieren. Diese Tipps sind nicht abschließend, aber sie zeigen grundlegendes im Umgang mit Kryptowährungen auf.

Der Anbieter

Der erste Punkt zum Thema Sicherheit ist der Anbieter über den Sie Ihre Aktivitäten abwickeln. Diese Anbieter sollten Vertrauenswürdig sein. Seien Sie sich aber auch bewusst, dass jeder Anbieter gehackt werden kann. Egal wie gut er ist.

Nur bei manchen Anbietern sitzt das Sicherheitsrisiko nicht vor der Firewall, sondern dahinter. Bei diesen Anbietern handelt es sich dann um SCAM. Diese Anbieter wollen zum einen Daten abgreifen, die sie verkaufen und natürlich irgendwann das Kartenhaus zusammenfallen lassen und sich mit dem Geld der Anleger aus dem Staub machen.

Die Anbieter erkennt man daran, wie aggressiv sie am Markt auftreten. Diese Anbieter brauchen Reichweite um zu existieren. Ansonsten würde sich der Aufwand nicht lohnen. Aber woran erkennt man das:

  • geringe Sicherheit bzw. Verifizierung
  • unbekannte Seite im Internet, das heißt wenig Presse
  • wenige Informationen in seriösen Foren
  • Hohe Boni bei Mitgliederwerbung
  • undurchsichtiges Verdienstsystem

Es lassen sich damit zwar nicht alle unseriösen Anbieter eliminieren, aber das ist ein Anfang.

Kommunikationswege

Die zweite Möglichkeit einen Hackschaden zu minimieren ist die Kommunikation. Sie sollten für jeden Anbieter eine eigene E-Mail einrichten. Damit reduzieren Sie die Gefahr, dass ein Flächenbrand entsteht.

Sollte also ein Anbieter gehackt werden, ist das zwar schlimm, aber nicht so schädlich, weil er keinen Zugriff auf die anderen Anbieter hat. Das ganze kann dann konsolidiert in einer Master-E-Mail zusammengefasst werden, damit Sie nicht immer alle 10 Postfächer überprüfen müssen.

Aktivieren Sie hier auch, falls möglich, eine E-Mail-Benachrichtigung bzw. Freischaltung per E-Mail.

Passwort

Das Geburtsdatum oder 12345678 sind keine guten Passwörter. Sie sollten daher schon komplexere Möglichkeiten in Betracht ziehen. Es gibt im Internet kostenlose Passwortgeneratoren mit denen Sie schnell und einfach komplexe Passwörter erstellen können.

  • Großbuchstabe
  • Kleinbuchstabe
  • Zahl
  • Sonderzeichen

Auch hier sollten Sie in Betracht ziehen für jeden Anbieter und jede E-Mail ein eigenes Passwort zu verwenden. Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit damit nochmals erheblich. Des Weiteren sollten Sie die Passwörter auch regelmäßig ändern. Experten empfehlen hier sogar einmal im Monat.

Telefonnummer hinterlegen

Viele Anbieter verlangen heute zusätzlich zum Passwort und der E-Mail auch noch eine Telefonnummer. Diese wird meist dann genutzt, wenn unübliche Aktionen durchgeführt werden. In diesem Fall wird Ihnen das dann mitgeteilt.

2FA-Authentifizierung

Es gibt unterschiedliche Anbieter die zusätzlich noch eine zweite Verschlüsselung verlangen. Damit haben Sie zum Beispiel auf Ihrem Handy eine App, die regelmäßig Codes generiert. Diese müssen Sie dann eingeben, damit Sie Zugriff erhalten. Der bekannteste Anbieter ist hier Google.

Öffentliche Computer

Melden Sie sich nicht mit sensiblen Informationen an einem öffentlichen Computer an. Diese Computer sind meist voll mit Schadsoftware, die nur darauf warten, dass Sie Ihre Daten eingeben. Nutzen Sie Ihren privaten Computer und sichern Sie diesen entsprechend. Um Risiken zu vermeide, loggen Sie sich immer ordentlich aus!

Schweige

Oft denkt man immer, das die Schwachstelle bei dem Anbieter liegt. Das ist jedoch nicht ganz so oft der Fall. Ich bin kein Experte, aber meistens ist die Schwachstelle der E-Mail-Anbieter oder man selbst. Aus diesem Grund, erzählen Sie niemandem von den Accounts, von den E-Mail-Adressen, wo Sie die Passwörter aufbewahren und vor allem nicht wie viel Geld auf diesen Accounts liegt.

Wie ich bereits gesagt habe, diese Tipps sind nur die Spitze des Eisbergs, aber damit ist der Anfang getan. Denken Sie daran 100%-ige Sicherheit gibt es nicht.

Produktempfehlungen, die ich selbst regelmäßig nutze. Mein privates Konto, meine P2P-Empfehlung, mein Tagesgeld und meine Kreditkarte.

Du willst weitere Informationen?

  • Steuern im Internet
    • YouTube und die Besteuerung
    • Besteuerung von Airbnb
    • Affiliate Marketing und die Steuer
    • Besteuerung eines Onlineshop
    • Mining und Trading – So erfolgt Besteuerung von Kryptowährungen
  • Sparen im 21. Jahrhundert
  • Cashkurs, das Buch ist umstritten aber meiner Ansicht nach sehr zu empfehlen.
  • Rich Dad Poor Dad zusammen mit Cashflow Quadrant gehört es in jede Bibliothek.
  • Dividendeninvestor, das Buch für Dividenden.
  • Der reichste Mann von Babylon, ein Buch für finanzielle Bildung.
  • Die Investment Bibel für ETF und Sparpläne. Souverän investieren von Gerd Kommer.
  • Weitere Empfehlungen finden Sie hier.

Spardirsteuern.de mein Steuerspar-Blog mit laufenden neuen kostenlosen Checklisten für Sparer.

YouTube-Empfehlung:

Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

**Bei einigen Links im Artikel handelt es sich teilweise um Affiliate-Links, die mir helfen diesen Blog zu finanzieren. Ich gehe damit sehr verantwortungsvoll um und empfehle nur Dienstleistungen und Produkte, die ich selbst nutze und die ich mir selbst empfehlen würde.**

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Wie man mit binären Optionen Geld verdient
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: