Intel Aktie kaufen –Die Analyse KW 24

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Intel-Aktie kaufen – ist das 2020 ratsam? Die Analyse für Investoren

US-Markt in abwartender Haltung

Das Jahr 2020 war für die Börsianer nicht leicht. Die Aktienbörsen zeigten sich ziemlich wankelmütig und im neuen Jahr scheint sich das zu wiederholen. Nach dem die Aktienindizes kurzzeitig neue Höchststände erzeugen konnten, gibt es nun eine abwartende Haltung. Bestätigt wird das durch die monatliche Stimmungsumfrage der AAII (American Association of Individual Investors).

Bullish 31,6% (-5,4% zum Vormonat)

Neutral 34,9 (+4,6% zum Vormonat)

Bearish 33,5% (+0,8% zum Vormonat)

Die AAII führt jeden Monat eine Umfrage durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Das Ergebnis der Umfrage zeigt eine klare Verminderung des Bullenanteils. Die ehemaligen Bullen sind aber mehrheitlich nicht ins Bärenlager gewechselt. Sie bekennen sich zur Neutralität, und das ist eine abwartende Haltung. Das Verhalten ist sogar verständlich, denn die US-Aktienmärkte haben seit November 2020 eine beeindruckende Rallye hingelegt. In den meisten Fällen folgt daraufhin ein Kursrückgang.

Eine Konsolidierung läuft in meisten Fällen so ab, dass es eine zeitlich kurze Phase der Kursminderung gibt. Es gibt aber auch eine zweite Variante. Nämlich dann, wenn der Kurs sich kaum nach unten bewegt. In diesem Fall dauert die Konsolidierungsphase deutlich länger als bei der ersten Variante.

Wochen-Chart des S&P500

Im oberen Chart sind zwei Trendkanäle mit Hilfe von Pitchforks eingezeichnet. Jede Pitchfork bildet einen Trendkanal ausgehend von drei markanten Kurspunkten. Das hat den Vorteil, dass die typische „Trendkanal-Willkür“ reduziert wird.

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Beide Pitchforks zeigen nach oben, und sind gleichzeitig ineinander verschachtelt. Das ist ein wichtiger Punkt, denn alle zwei sind Teil des Aufwärtstrends und beschleunigen den Kurs.

Selbst, wenn der S&P500 Schwäche zeigt, und ein Trendkanal gebrochen wird. Dann gibt es immer noch den anderen. Unter dieser Bedingung bleibt der Kurs bis auf weiteres im Aufwärtstrend gefangen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen (Mighty Six)

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Tabelle: Dow Jones Mighties

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abzuschätzen. Auffällig ist sofort, dass sich keines der Unternehmen in einem Abwärtstrend befindet.

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Zwei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Aber auch die anderen Unternehmen besitzen ausreichend Steigungspotenzial, um den US-Aktienmarkt bei einer Schwäche zu stützen.

Intel im Fokus – Aktie kaufen?

Bei den Mikroprozessoren ist Intel der weltweite Platzhirsch. Im Bereich der PC-Prozessoren hält Intel einen Marktanteil von circa 80%. Das ist jedoch bei weitem nicht alles. Intel produziert Chipsätze jeder Art, darunter auch Grafikchips.

Zukünftig möchte sich Intel auf Technologietrends konzentrieren. Das Ziel ist es, produktspezifische Prozessoren und Mikrochips herzustellen, die nicht von der Konkurrenz kopiert werden können. Für Intel liegen zum Beispiel das autonome Autofahren oder typische Cloud-Dienste im Fokus. Dazu gibt es noch den Geschäftsbereich „Künstliche Intelligenz“. Nachdem der Halbleiterhersteller vor Jahren den Smartphone- und Tablet-Boom komplett verschlafen hat, soll Intel ein derartiger Fehler nicht noch einmal unterlaufen. Im Bereich Künstliche Intelligenz will man von Anfang an voll dabei sein. Intel forscht auf diesem Sektor intensiv und gleichzeitig wird das Unternehmensportfolio mit Übernahmen aufgerüstet.

Geschäftszahlen von Intel

Intel 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 53341 52708 55870 55355 59387 59973
Ergebnis vor St. 14873 12611 15801 14212 16604 17143
KGV 9,5 13,55 16,26 15 14 13

Angaben in Mio US-Dollar / Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen Quelle: finanzen.net

Aufgrund der ungebrochen guten Nachfrage nach Chips übertraf Intel die jüngsten Erwartungen bei den Quartalszahlen. Starker Wettbewerb herrscht im traditionellen PC-Geschäft, und trotzdem konnte Intel eine Umsatzzunahme von mehr als 4% verbuchen.

Intels Prognosen für 2020 sind zurückhaltend. Man spricht von einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2020. Das lässt durchaus Platz für einige positive Überraschungen.

Wochen-Chart der Intel-Aktie

Der Aufwärtstrend der Intel-Aktie ist stabil

Ein wichtiges Kursniveau befindet sich bei 38 US-Dollar. Bereits drei Mal hat sich die Aktie aufgemacht, um die Hürde zu überwinden. Der dritte Versuch läuft aktuell noch. Statistisch ist es so, dass die meisten Break-Versuche beim zweiten Widerstandstest die größte Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Das wäre aktuell der Fall. Nach Überwinden des Widerstands sollte der Kurs rasch höher in Richtung 40 US-Dollar laufen.

Ein stabiler Trend ist gut für Trader

Die Kursmuster in 2020 haben sich im Vergleich zu den vorherigen Jahren angepasst. Die Volatilität hat abgenommen, und damit ist der Aufwärtstrend seit Februar 2020 beständiger geworden. Die Trendstärke kann man mit dem ADX-Indikator messen, und sie beträgt auf Wochenbasis 15. Der Wert 15 ist ein Grenzwert, denn erst über 15 starten Trends. Das bedeutet, der Markt steht an einer Schwelle für eine größere Bewegung. Als risikobewusster Trader sollte man allerdings die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass auch eine Abwärtswelle möglich wäre. Intel bewegt sich zwar in einem Aufwärtstrend – es ist trotzdem keine Garantie für die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

Die aktuelle Chartsituation erlaubt es uns, den Stop-Loss eng bei 35,50 US-Dollar anzusetzen. Innerhalb des Aufwärtstrends ist noch ein kleiner Trendkanal eingezeichnet. Grob geschätzt, würde ein Trend bei ungefähr 36 US-Dollar brechen. Vermutlich würden dann neue Verkaufsaufträge ausgelöst werden. So könnte die Aktie leicht bis zur nächsten wichtigen Unterstützung bei 34 US-Dollar zurückfallen.

Intel-Aktie: WKN: 855681 / ISIN: US4581401001 oder US-Symbol INTC

Kursziel: 40,- US-Dollar

Stop-Loss: 35,50 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Visa-Aktie kaufen? – Die Analyse

Neues Jahr = neue Börsenchancen

Das Schöne an der Börse ist, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären endlos ist. Deswegen ergeben sich immer wieder gute Gelegenheiten zum Geldverdienen. Wegen des Aufwärtstrends sollte die Mehrheit der Marktteilnehmer für 2020 im Plus liegen. In Schwierigkeiten sind wahrscheinlich nur solche Börsianer gekommen, die den langen Aktientrend für überzogen hielten, und auf fallende Kurse setzten. Diese Denkweise lässt sich noch nicht einmal wegdiskutieren. Statistisch gesehen, gab es nämlich niemals zuvor, einen so langen Aufwärtstrend für Aktien. Der scheinbar unendliche Trend fällt allerdings nicht vom Himmel. Solange die Leitzinsen überzogen niedrig sind, wird Geld in die Finanzmärkte gespült. Ein Zins nahe bei null Prozent heißt nichts anderes, als das Geld nichts wert ist. Und solange dieser Zustand so bleibt, wird der Aktientrend weiterhin angefeuert.

Mit Sicherheit wird es auch in den nächsten Monaten sehr viele Kontraindikatoren geben, die einen potentiellen Crash vorhersagen. Das ist normal, und die warnenden Worte vieler Börsengurus werden vermutlich auch lauter werden.

Niemand weiß genau, wann es zu einem Crash kommen kann. Deshalb lohnt es sich nicht, den aktuellen Trend infrage zu stellen. Wenn die Aktien steigen, dann steigen sie eben, und es ist gut möglich, dass sich die großen Aktienindizes noch einmal verdoppeln. Man darf nicht vergessen, dass aufgrund der lächerlich niedrigen Leitzinsen, der normale Bewertungsmaßstab außer Kraft gesetzt wurde.

Ein Crash-Tipp:

Eine besondere Aufmerksamkeit sollte man den chinesischen Aktienmarkt schenken. Der Industriesektor in China ist völlig überschuldet. Aufgrund der politischen Einflüsse gibt es extreme Verzerrungen. Echte Marktwirtschaft sieht anders aus, und die chinesischen Politiker dulden sogar Schattenbuchhaltungssysteme. Auf Dauer geht das natürlich nicht gut. Sollte es zu einem weltweiten Aktien-Crash kommen, wird der Zinsfunke wahrscheinlich aus China kommen.

Der Blick auf den Shanghai Composite zeigt einen Aktien-Underperformer im Vergleich zum S&P500. Das ist nicht ohne Grund so.

Umfrage der AAII (vom 10.01.18)

Die bullishe Haltung der Marktteilnehmer bestätigen die Umfragedaten der AAII (American Association of Individual Investors)

Bullish 48,7% à -11,1%

Neutral 26,3% à +1,6%

Bearish 25,1% à +9,5%

Der starke Bullenanteil hat sich zum Vormonat erheblich reduziert. Das war auch notwendig, weil der Markt völlig überdreht war. An den Zahlen ist zu erkennen, dass kurzfristige Trader vom Bullenlager direkt ins Bärenlager gewechselt sind. Betrachtet man das Verhältnis von Bullen zu Bären (48,7% zu 25,1%), dann ist der Bullenanteil weiterhin zu hoch. Der Aktienmarkt ist also immer noch leicht überdreht. Das Verhältnis beträgt zahlenmäßig 1,94. Das historisch normale Verhältnis betrug aber nur 1,26.

Auf Basis der Werte lässt sich eine Prognose erstellen: Zumindest für den nächsten Monat sollten die Kurse nur leicht ansteigen. Für eine kräftige Aufwärtsbewegung fehlt die Überzeugung, weil die Mehrzahl der Bullen bereits investiert ist. Der Kurs-Rhythmus wird vermutlich leicht „gestört“ wirken: 2 Tage aufwärts und danach 1,5 Tage abwärts.

Bild: Wochen-Chart des S&P500 mit der ADL

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Der S&P-Index mit seinen 500 Aktien zeigt im oberen Chart, dass es nur eine einzige Richtung gehen kann: Aufwärts. Mustergültig verlaufen der Kurs und die Advance-Decline-Line von links unten nach rechts oben. Auf Jahressicht sind praktisch Pausen nicht erkennbar. Im Kursverlauf des Index ist ein Regressionstrendkanal eingezeichnet. Der Trendkanal grenzt mathematisch die Kurse ein. Seit Jahresstart ist der Kurs sogar aus dem Trendkanal herausgetreten, und der Kurs befindet sich über der oberen Linie. Es deutet darauf hin, dass zusätzliche Trenddynamik in den Markt gekommen ist.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Trends
Name kurzfr. mittelfr. langfr.
Apple flat long long
General Electric short short flat
IBM long flat flat
Johnson&Johnson long long long
Microsoft long long long
Exxon long flat flat

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des US-Aktienmarktes abzuschätzen. In der oberen Tabelle werden die Trends auf drei verschiedenen Zeitebenen betrachtet.

Drei der Unternehmen zeigen weiterhin einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Die sechs Big Player des Dow Jones Industrial geben eine gute Indikation für das nächste Halbjahr: LONG

Visa im Fokus – Aktie kaufen?

Einige Leser werden sich jetzt fragen, was das Besondere an der Aktie ist? Zunächst können wir feststellen, dass die Aktie in einem konstanten Aufwärtstrend läuft. Das ist schon einmal ein Vorteil. Visa ist einer der größten Kreditkartengeber auf der Welt. Der Hauptmarkt liegt in den USA, und der aktuelle Aktienanstieg ist eng mit der US-Präsidentschaft verbunden. Das Stichwort heißt: Steuersenkungen. Seit Beginn der Amtszeit von Donald Trump versuchte der US-Präsident seine Steuerpläne im US-Kongress durchzuboxen. Zum Ende des Jahres 2020 ist ihm das gelungen. Trump hat die Absicht, amerikanische Unternehmen und Bürger um mehr als 2200 Milliarden Dollar zu entlasten. Sein gewünschtes Steuersystem soll künftig nur drei Steuersätze enthalten: 12 %, 25 % und 35 %.

Gleichzeitig möchte Trump außer Landes gebrachtes Geld in die USA zurückholen. Das ist nicht ganz einfach, denn nicht immer wurde das Geld legal verdient und versteuert. Vermutlich wird es zukünftig Strafbefreiungen geben, um den Anreiz zu erhöhen.

Für alle Kreditkartenunternehmen ist die Steuerreform ein Glücksfall. Sobald die Bürger merklich entlastet werden, steht mehr Geld für den Konsum zur Verfügung. In den USA ist es traditionell üblich, mit der Kreditkarte zu bezahlen. Dementsprechend verdient Visa umso mehr, je höher die Steuerentlastung ausfällt.

Ein weiterer Umsatz-Boom steht vor der Tür. In China gibt es Pläne, den chinesischen Markt für ausländische Kartenanbieter zu öffnen. Das Volumen der etablierten chinesischen Kreditkartenanbieter beträgt 7600 Milliarden US-Dollar. Von diesem Markt möchte sich Visa eine Scheibe abschneiden. China ist ein riesiger Markt, der für die Visa-Aktie enormes Kurspotenzial bietet.

Finanzdaten von Visa

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 12702 13880 15082 18358 20201 22238
Ergebnis vor St. 7724 8995 8012 11694 13278 14970
KGV 25 27 34 39 28 24

Angaben in Mio US-Dollar
KGV = Kurs–Gewinn-Verhältnis (Je niedriger desto besser. Durchschnitt beim DAX = 15)

Angaben 2020 und 2020 sind Schätzungen. Quelle: finanzen.net

Die Visa-Aktie ist hoch bewertet. Der KGV spricht eine klare Sprache. Vermutlich wünschen sich einige Schnäppchenjäger eher einen KGV von 18. Zu hoffen, dass sich der Preis in den nächsten Jahren senkt, und somit die Aktie günstiger zu haben wäre, ist aber unrealistisch. Das Umsatzpotenzial des Unternehmens ist noch lange nicht ausgeschöpft. Im Gegenteil, mit den Steuersenkungen in den USA und dem Zugang zum chinesischen Markt wäre eine Verdoppelung des Umsatzes in den nächsten zehn Jahren möglich. Passend dazu, müsste sich der Aktienkurs ebenso verdoppeln können. Vermutlich wird es über die nächsten Jahre, keine günstige Visa-Aktie zu kaufen geben.

Bild: Wochen-Chart der Visa-Aktie

Überzeugende Trendbewegungen der Visa-Aktie

Der obere Chart zeigt die wichtigen Kursbewegungen der vergangenen Jahre. Insgesamt sind drei markante Aufwärtstrendkanäle identifizierbar. Die Kanäle sind als Regressionskanäle auf Basis der markanten Tiefs und Hochs eingezeichnet. Je breiter ein Kanal ist, desto emotionaler und unentschlossener waren die Marktteilnehmer innerhalb des Zeitraumes. Hierbei ist gut zu sehen, wie in 2020 der Markt aufwärts lief, doch insgesamt die Kraft fehlte. Der anschließende zweite Trendkanal ist schmaler und deutet auf eine Beruhigungsphase hin. Ab 2020 gibt es einen dynamischen Aufwärtstrendkanal, der ganz wenig Gegenwehr der Bären zeigt. Jeder der sich mit Short-Positionen gegen diesen Trend stellt, sollte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit überrollt werden. Die Logik ist einfach: Wenn der Kurs nicht fallen kann, dann muss er sich trendkonform nach oben bewegen.

Für die Aktie mit dem stabilen Aufwärtstrend vermerke ich einen Stop-Loss bei 94 US-Dollar.

Visa-Aktie: WKN: A0NC7B oder US-Symbol V

Kursziel: 150,- US-Dollar

Zwischenziel: 130,- US-Dollar

Stop-Loss: 94,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Infineon-Aktie kaufen? Die Analyse & Gesamtmarktanalyse KW 20

Yellen: Aktien sind „quiet high“

Offenbar hat die FED-Chefin Janet Yellen Humor. Bei einem Plausch mit Bühnenpublikum äußerte sich Yellen über die aktuellen Aktienbewertungen. Ihrer Meinung nach, empfindet sie die Aktienstände als „ziemlich hoch“. Dann erweiterte sie ihre Aussage noch damit, dass dem Aktienmarkt schlimmstenfalls eine Überhitzung drohen würde. In diesem Fall sieht sie bei einem Absturz sogar die Finanzstabilität gefährdet.

Die Verursacherin wundert sich

Hoppla, es scheint so, als ob Yellen wohl verdrängt, dass die knackigen Aktienbewertungen nicht durch ein zufälliges Unwetter entstanden sind. Schließlich sind die hohen Aktienkurse das unvermeidbare Ergebnis lockerer Geldpolitik der großen Notenbanken. Und damit auch der Fed.
Vielleicht muss man aber die Aussagen unter einem anderen Blickwinkel stellen. In der jüngsten Wirtschaftshistorie gab es nicht nur einmal kalkulierte Aussagen der Notenbanken-Chefs. Wenn die Äußerungen Yellens kein Anflug von Satire waren, dann müsste man annehmen, dass sie gezielt versuchte, die Aktienkurse zu drücken. Sozusagen eine Kurskorrektur per Ansage.

Markttechnisch braut sich etwas zusammen

Saisonal bedingt bin ich persönlich nicht besonders bullish eingestellt. In der Vergangenheit gab es nämlich meistens tiefere Kurse. Gleichzeitig bin ich aber auch ein Fan von Gesamtmarktindikatoren. Speziell solche, die eine breite Aktienbasis abbilden. Eben diese stehen auf „Alarm“, denn es braut sich eine riesige Überraschung zusammen.

Bild 1: Tages-Chart der US-Börse NYSE mit über 3000 Aktien und dem McClellan-Oszillators. Oberhalb ist der S&P-Index zum Vergleich dargestellt. Der McClellan-Oszillator wird von Keltner-Bändern ummantelt. Das hat den Vorteil, dass man die relative Lage des Indikators besser beurteilen kann.
Quelle: stockcharts.com

Beim McClellan-Oszillator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet dargestellt. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um die Nulllinie pendelt.

Der McClellan-Oszillator gibt seine Handelssignale (long oder short) beim Überschreiten der Nulllinie. Sehr frühzeitig zeigt er potenzielle Divergenzen zum Aktienindex. Jedes neue Hoch oder Tief im Kursverlauf sollte vom Indikator auch mit einem neuen Hoch bzw. Tief bestätigt werden.

Gesamtmarktanalyse der US-Aktien

Der marktbreite McClellan-Oszillator ist in eine tiefe Zone eingedrungen. Und zwar so deutlich, dass man ohne Sicht auf den S&P meinen würde, dass der US-Markt ziemlich eingebrochen sein müsste. Wenn dann der vergleichende Blick zum S&P kommt, stutzt man. Es ist nämlich so gut wie nichts passiert.

Dazu gibt es nur eine Schlussfolgerung: Während die Mehrzahl der US-Aktien den Weg nach unten angetreten haben, zeigten sich die Aktien-Schwergewichte unbeeindruckt. Folglich haben sich die Schwergewichte gegen die Abwärtsbewegung gestemmt.

Der McClellan-Oszillator hatte Mittwoch und Donnerstag einen Tiefstand erreicht, der bemerkenswert ist. In der Vergangenheit zum Beispiel Dez. 2020 oder März 2020 führte das nämlich zu einem starken Aktienanstieg. Sobald der McClellan-Oszillator einen Wert von -60 erreicht hatte, war der Markt so stark überverkauft, dass der Markt anschließend eine Aufwärtsbewegung startete.

Wieder einmal eine besondere Situation:

Mit dieser Ausgangssituation müsste der Aktienmarkt eine überraschende Aufwärtsbewegung starten können. Sie sollte so überraschend kommen, dass viele Marktteilnehmer auf den falschen Fuß erwischt werden. Eher unwahrscheinlich wäre die Situation, dass die Aktienmärkte einbrechen würden.

Neuer Aktientipp: Infineon – Long

Infineon entstand aus einer Abspaltung von Siemens und hat seinen Schwerpunkt in der Herstellung von Halbleitern. Dabei geht es nicht um typische Prozessoren, wie sie Intel anbietet, sondern um Computer-Chips für Energieeffizienz, Infrastrukturlösungen und Automobilbereich. Mit 29000 Mitarbeitern schafft man weltweit einen Umsatz von über 4 Milliarden Euro.

Die neuesten Quartalsergebnisse zeigten, dass die Geschäfte von Infineon sehr gut laufen. In diesem Zusammenhang hat man schon die Gesamtjahresprognose für 2020 angehoben. Der schwache Euro und die Sparte mit Sicherheits-Chips sind treibende Umsatzbringer. Einen zusätzlichen Umsatzsprung schaffte Infineon mit der Übernahme von International Rectifier. Insgesamt ergibt das wohl eine Umsatzsteigerung von rund einem Drittel. Nahezu alle Analysten zeigten sich begeistert von der Unternehmensentwicklung. Für das Jahr 2020 wird nun ein KGV zwischen 16 und 17 vermutet. Das ist für einen Technologieaktie eine relativ niedrige Bewertung.

Finanzergebnisse Infineon

Infineon 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 3997 3904 3843 4320 5631
Ergebnis vor Steuern 710 432 304 516 614
KGV 8 13 30 17 20

Angaben in Mio Euro

Angaben 2020 sind Schätzungen

Den Geschäftszahlen fehlt es ein wenig an Konstanz. Wobei sich spitzenmäßige Jahre mit schwächeren Jahren abwechseln. Infineon ist grundsätzlich von der Weltkonjunktur abhängig. Momentan gibt es viele Infineon-Empfehlungen der Analysten. Das kommt nicht von ungefähr, sondern hängt mit einem erwarteten Gewinnsprung zusammen. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die Unternehmensprognosen in 2020 übertroffen werden. Üblicherweise gibt es bei Infineon auch noch eine Dividende zwischen 1,6 und 2,4%. In Zeiten von Nullzinsen ist dies eine angenehme Begleiterscheinung.

Bild 2: Wochen-Chart von Infineon

Der Chart zeigt den Aktienkursverlauf mit markierten Kurszielen. Unterhalb des Kurscharts ist ein Money-Flow-Indikator abgebildet. Er zeigt die Angebots- und Nachfragestruktur der Aktie in der Vergangenheit.

Technische Ausgangssituation

Unter den DAX-Aktien ist Infineon eine der schwankungsfreudigsten Aktien. Ein Vorteil der Aktie ist, dass sie in der Vergangenheit weniger von der saisonalen Schwäche des DAX betroffen war. Deshalb konnte sich die Aktie in den vergangenen 10 Jahren in den schwächeren Sommermonaten gut behaupten.

Der Money-Flow der Aktie hat im Jahr 2020 das Hoch von 2020 übertroffen. Die Aktie ist heißbegehrt, und lässt auch in Zukunft auf hohe Kurse hoffen. Seit Oktober 2020 gibt es eine sehr starke Aufwärtswelle. Wie stark die Welle ist, beweist die eingezeichnete Pitchfork. Der Kurs hat die Pitchfork durch die obere Widerstandslinie durchbrochen. Das passiert relativ selten, und bestätigt eine große Wucht der Bewegung. Üblicherweise fällt anschließend der Kurs leicht zurück. Berührt dann kurz die mittlere Pitchfork-Linie, um dann erneut ein neues Hoch anzupeilen.

Tiefergehende Infos zum Prinzip der Pitchfork finden Sie unter:

Kurzfristige Kaufempfehlung mit Infineon
WKN: 623100

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, sollten Sie mit Derivaten arbeiten. Hierbei bieten sich besonders KO-Zertifikate an.

Bei einem Kauf-Limit von 10 € liegt ein gutes Einstiegsniveau. Der aktuelle Kurs ist nicht weit entfernt, wer es nicht abwarten kann, der kann schon auf dem jetzigen Niveau einsteigen. Bei einem Kauf-Limit wäre der Einstiegskurs günstiger, doch es besteht die Gefahr, dass die Aktie bei einer Sommerrallye nicht mehr das einstiges-Limit erreicht.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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