ING-DiBa Kosten und Gebühren Jetzt vergleichen & 2020 sparen

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Contents

ING-DiBa Depot Kosten: Jetzt Broker vergleichen und sparen

aktualisiert: 06 April 2020

Über das Direkt-Depot der ING-DiBa haben Anleger Zugang zu allen deutschen Börsen, mehreren Börsen im Ausland und vielen außerbörslichen Handelsplätzen. Auch der Service konnte in unserem Test überzeugen: An sieben Tagen in der Woche ist der kompetente und freundliche Kundensupport erreichbar.

Für Anleger spielen neben den genannten Punkten vor allem die Gebühren eine entscheidende Rolle, denn sie wirken sich direkt auf die Rendite aus. Im folgenden Artikel haben wir alle wichtigen Informationen zu den ING-DiBa Depot Kosten zusammengetragen und zeigen, wie die Gebühren der Direktbank in unserem Broker Vergleich abgeschnitten haben.

  • Kostenfreie Depotführung
  • Provision beim Wertpapierhandel: 4,90 Euro Grundgebühr + 0,25 %
  • Handel an deutschen Börsen und außerbörslicher Direkthandel ab 9,90 Euro
  • Maximale Handelsgebühr: 69,90 Euro

Handel: Welche Kosten fallen bei der ING-DiBa an?

Wie bei anderen Brokern werden auch beim Trading über das ING-DiBa Depot Gebühren berechnet. Diese setzen sich beim Handel an den Börsen aus einer Provision und einem Börsenentgelt zusammen. Die Provision beträgt bei allen Trades 4,90 Euro Grundgebühr + 0,25 % des gehandelten Volumens. Die zu entrichtende Börsenplatzgebühr variiert, je nachdem, an welcher Börse gehandelt wird:

  • Xetra: 1,75 Euro
  • Börsen Frankfurt und München: 2,50 Euro
  • Andere deutsche Börsen: 5,00 Euro
  • Handelsplätze im Ausland: 12,50 Euro

Da die maximale Gebühr pro durchgeführtem Wertpapierkauf nach oben hin begrenzt ist, zahlen die Trader selbst bei einem großen Handelsvolumen niemals mehr als 69,90 Euro pro Transaktion. Dies ist ein Vorteil für Kunden, die höhere Beträge investieren möchten. Die Mindestgebühr pro Trade beträgt beim Aktienhandel 9,90 Euro.

Beim Kauf von Fonds-Anteilen zahlen die Trader einen Ausgabeaufschlag beziehungsweise eine Provision in Höhe von 1,75 %. Zahlreiche Fonds werden bei der ING-DiBa mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag angeboten. Dieser Rabatt beträgt bei einigen auswählten Spitzen-Fonds bis zu 100 %, sodass es möglich ist, ohne Ausgabeaufschlag bei der ING-DiBa in Fonds zu investieren.

Das Trading erfolgt über die webbasierte Handelsplattform der ING-DiBa, die über die Website aufgerufen werden kann. Für die Nutzung der Handelsplattform werden keine Gebühren erhoben; sie steht allen Tradern kostenlos zur Verfügung.

Viele kostenlose Leistungen sind bereits enthalten

Nicht nur die Depoteröffnung und die Kontoführung sind beim ING-DiBa Depot kostenlos, auch zahlreiche weitere Leistungen sind ohne zusätzliche Gebühren enthalten. So können die Kunden beispielsweise ein bei einem anderen Broker bestehendes Depot übertragen lassen und dabei den praktischen Depotwechsel-Service nutzen. Dieser übernimmt alle Formalitäten, sodass der Kunde den Wechsel in wenigen Minuten durchführen kann. Bei Bedarf kann das alte Depot direkt geschlossen werden; ebenso ist eine reine Übertragung der enthaltenen Wertpapiere möglich.

Die Nutzung der über die Website erreichbaren Handelsplattform ist gebührenfrei. Den Tradern werden kostenlos aktuelle Kursdaten zur Verfügung gestellt, auf deren Basis sie ihre Handelsentscheidungen treffen können.

Auf der Website können außerdem verschiedene Formulare heruntergeladen werden, die den Tradern unter anderem die Steuererklärung vereinfachen: Sie müssen die Formulare nicht umständlich per Post anfordern und kostenpflichtig versenden.

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Mit einem Demokonto können interessierte potenzielle Kunden unverbindlich mit den Handelsprodukten der ING-DiBa Erfahrungen sammeln und testen, ob der Broker für sie geeignet ist. Auch viele bereits angemeldete Trader nutzen regelmäßig das ING-DiBa Musterdepot, um neue Strategien auszuprobieren und deren Ergebnisse zu überprüfen.

Eine Anlageberatung wird nicht angeboten – die Kunden müssen ihre Handelsentscheidungen eigenverantwortlich treffen. Bei Fragen oder Problemen kann aber der Kundenservice kontaktiert werden, der in der Regel schnell und kompetent hilft und sogar am Wochenende erreichbar ist.

Kostenlos und unverbindlich: das ING-DiBa Musterdepot

Über die Konditionen der einzelnen Broker können sich die Trader auf der Website des jeweiligen Anbieters informieren. In unserem Aktien Broker Vergleich haben wir die Kosten verschiedener Depot-Anbieter miteinander verglichen und zeigen, welche Vor- und Nachteile sie zu bieten haben. Bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Broker ist es aber hilfreich, wenn dieser zuvor unverbindlich getestet werden kann.

Interessenten können mit dem ING-DiBa Depot Erfahrungen über ein Demokonto sammeln, das die Direktbank kostenlos auf ihrer Website zur Verfügung stellt.

Mit dem ING-DiBa Demokonto können Aktien und andere Wertpapiere ins Musterdepot aufgenommen werden. Durch diese fiktiven Käufe und Verkäufe kann die entsprechende Wertentwicklung verfolgt werden. Das Musterdepot wird übrigens nicht nur von Interessenten genutzt: Inhaber eines Direkt-Depots können mit dem Demokonto die Kursverläufe bestimmter Wertpapiere gezielt beobachten und Strategien austesten, die sie noch nicht mit echtem Guthaben anwenden möchten. Die Handelsgebühren wie Provisionen und Handelsplatzentgelte werden auch beim Trading mit dem Demokonto berücksichtigt. So erhalten die Nutzer einen realistischen Eindruck vom Handel bei der ING-DiBa. Für das Musterdepot sind weder Kontoeröffnung noch Verifizierung erforderlich. Es kann unverbindlich mit wenigen Angaben aktiviert werden. Somit ist es jedem interessierten Trader möglich, seinen eigenen ING-DiBa Test durchzuführen.

Für einige Leistungen fallen zusätzliche Gebühren an

Die Nutzung des Aktiendepots der ING-DiBa ist kostenfrei, es fallen nur die beim Handel berechneten Gebühren an. Neben den vielen Gratis-Leistungen können die Trader weitere Leistungen gegen eine Gebühr zu nutzen. Hierzu zählt zum Beispiel die Orderaufgabe per Telefon, für die eine Service-Gebühr in Höhe von 14,90 Euro anfällt. Das Trading über die Online-Plattform ist dagegen kostenfrei, sodass der telefonische Handel nicht zwangsläufig genutzt werden muss.

Verwendet der Kunde die in das Handelskonto integrierte Post-Box, um seine Dokumente von der ING-DiBa online zu empfangen, fallen hierfür keine Gebühren an. Wird dagegen ein Versand per Post gewünscht, stellt die Direktbank dem Nutzer die Portogebühren in Rechnung.

Die Gebühren für zusätzliche Leistungen werden, ebenso wie die Handelsgebühren, vom Verrechnungskonto des Kunden abgezogen. Der Trader sollte immer darauf achten, dass auf seinem Konto ein entsprechendes Guthaben vorhanden ist, da sonst Zinsen für eine geduldete Überziehung anfallen können.

Das vollständige Preis-Leistungs-Verzeichnis der ING-DiBa ist auf der Website der Bank zu finden. So können sich Kunden bei Bedarf jederzeit erkundigen, ob eine von ihnen gewünschte Leistung mit Gebühren verbunden ist. Alternativ kann Montag bis Sonntag zwischen 7:30 Uhr und 22:00 Uhr der Kundenservice kontaktiert werden, der die individuellen Fragen der Kunden zu den ING-DiBa Depot Kosten beantwortet.

Depoteröffnung und Kontoführung: die wichtigsten Fragen

Welche Gebühren fallen bei der Eröffnung eines Aktiendepots an?

Die ING-DiBa stellt ihren Kunden keine Depotführungsgebühr in Rechnung; die Kontoeröffnung ist ebenfalls komplett kostenfrei. Die Kunden müssen lediglich die Handelskosten einkalkulieren, die beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren entstehen.

Wie lange dauert die ING-DiBa Kontoeröffnung?

Um ein Depot online zu eröffnen, müssen angehende ING-DiBa-Kunden nur fünf Minuten Zeit investieren. Die gesetzlich vorgeschriebene Verifizierung erfolgt über das Post-Ident-Verfahren. Sobald alle erforderlichen Unterlagen bei der Direktbank eingegangen sind, erhalten die Kunden ihre Zugangsdaten und können mit dem Wertpapierhandel beginnen. Unsere ING-DiBa Erfahrungen haben gezeigt, dass in der Regel bereits 24 Stunden nach dem Absenden des Kontoeröffnungsantrags getradet werden kann.

Alternativ ist die Kontoeröffnung telefonisch oder per Brief möglich. In beiden Fällen muss ebenfalls die Verifizierung in einer Filiale der Post durchgeführt werden.

Muss ein Mindestbetrag eingezahlt werden?

Nein. Eine Mindesteinzahlung ist bei der ING-DiBa nicht nötig. Daher eignet sich das Wertpapierdepot auch für Anleger , die nur wenig Kapital investieren möchten. Sparpläne sind ab einem monatlichen Mindestanlagebetrag von 50 Euro möglich.

Werden Gebühren auf Ein- und Auszahlungen erhoben?

Mit der Depoteröffnung erhalten die Kunden ein kostenloses Verrechnungskonto, auf das sie ihr Handelskapital einzahlen und für das Trading nutzen können. Erlöse aus Wertpapierverkäufen werden ebenfalls dem Verrechnungskonto gutgeschrieben und können von dort aus erneut angelegt oder ausgezahlt werden.

Alle Ein- und Auszahlungen müssen über ein vorher festgelegtes Referenzkonto des Depotinhabers erfolgen und sind kostenfrei.

Sparpläne: Viele Fonds ohne Ausgabeaufschlag verfügbar

Zwar fallen generell beim Kauf von Fonds und ETFs über das ING-DiBa Depot Kosten an; regelmäßig können aber bestimmte Fonds mit einem um bis zu 100 % reduzierten Aufschlag gehandelt werden. So können Trader beispielsweise im Rahmen eines Sparplans kostengünstig investieren und langfristig Vermögen aufbauen. Durch die große Auswahl sparplanfähiger Fonds, ETFs, und anderer Finanzprodukte werden unterschiedliche Kundenbedürfnisse erfüllt. Die Trader können einen Sparplan auswählen, der zu ihren individuellen Anforderungen passt und der gewünschten Risikoklasse entspricht.

Bei vielen Anlegern sehr beliebt sind ETF-Sparpläne und Einmalinvestitionen in die entsprechenden Fonds. Da ein ETF einen kompletten Index abbildet, muss er nicht aktiv gemanagt werden, wodurch geringere Kosten anfallen. Beim Kauf von ETFs zahlen die Kunden bei der ING-DiBa eine Orderprovision in Höhe von 1,75 % des Kurswertes. Verkäufe sind komplett kostenfrei. Mit mehr als 70 verschiedenen ETF-Sparplänen kann in zahlreiche Indizes investiert werden.

Beim Kauf von aktiv gemanagten Fonds fallen die bereits erwähnten Gebühren in Form eines Ausgabeaufschlags an. Durch die große Auswahl an Fonds mit reduzierten Ausgabeaufschlägen haben die Nutzer die Möglichkeit, sich für eine Investition mit geringen Gebühren zu entscheiden.

Sparpläne können bei der ING-DiBa bereits ab einer monatlichen Investition von 50 Euro verwirklicht werden. Die Sparrate kann bei Bedarf jederzeit angepasst werden, ohne dass hierfür von der ING-DiBa Gebühren berechnet werden. Eine Auflösung des Sparplans ist jederzeit möglich.

Die ING-DiBa Depot Kosten im Vergleich mit anderen Anbietern

Auf der Suche nach einem geeigneten Broker müssen die Trader sich zwischen vielen verschiedenen Anbietern entscheiden. Welcher davon ein bester Aktien Broker für die Anforderungen des einzelnen Traders ist, lässt sich nicht pauschal sagen und richtet sich nach individuellen Aspekten.

Das Direkt-Depot der ING-DiBa ermöglicht das Trading zu durchaus konkurrenzfähigen Gebühren, jedoch waren andere Anbieter in vielen Bereichen noch günstiger. Punkten kann die Direktbank dagegen mit ihrem guten Service-Angebot: Hier finden die Kunden nicht nur unter der Woche einen kompetenten Ansprechpartner; auch am Wochenende sind die engagierten Mitarbeiter des Supports von 7:30 bis 22 Uhr erreichbar.

Bei den Punkten „Regulierung“ und „Einlagensicherung“ konnte die ING-DiBa im Broker Test auf ganzer Linie überzeugen – es handelt sich um einen in Deutschland von der BaFin regulierten Broker mit hoher Einlagensicherung.

Trader, die Wert auf ein gutes Handelsangebot und einen umfangreichen Service legen, finden bei der ING-DiBa ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Depot. Um den Broker, das Handelsangebot und die Konditionen kennenzulernen, können interessierte potenzielle Neukunden unverbindlich mit dem Demokonto bei der ING-DiBa Erfahrungen sammeln und virtuell ein eigenes Portfolio zusammenstellen. Wer sich neben der ING-DiBa noch weitere Anbieter anschauen möchte, sollte einen Blick auf unsere zahlreichen Reviews werfen. Hier stellen wir verschiedene Banken, Broker und Finanzdienstleister vor und nehmen deren Stärken und Schwächen ausführlich unter die Lupe.

Konkurrenzfähige Gebühren und gutes Serviceangebot

Unser ING-DiBa Test hat gezeigt, dass das Depot vor allem durch eine gute Handelsauswahl und ein umfassendes Service-Angebot überzeugen kann. Preislich gibt es Broker mit niedrigeren Handelsgebühren, bei denen die Trader aber oftmals Abstriche beim Service machen müssen.

Da es sich bei der ING-DiBa um eine Direktbank handelt, ist das Angebot in erster Linie auf Online-Ausführungen ausgelegt. Wird das Trading über die Online-Plattform der ING-DiBa vollzogen, entstehen außer den angegebenen Handelsgebühren keine zusätzlichen Kosten. Eine telefonische Orderaufgabe ist dagegen, wie bei anderen Brokern auch, mit einer Service-Gebühr verbunden. Die Kontoeröffnung wird ebenfalls in den meisten Fällen online durchgeführt. Die telefonische Kontoeröffnung und der Postweg stehen als Alternativen zur Verfügung.

Die ING-DiBa verfügt über kein Filialnetz; sie steht ihren Kunden in erster Linie online zur Verfügung. Dennoch kommen der persönliche Kontakt und der Service nicht zu kurz: Die Trader können sich jeden Tag an den Support wenden und werden kompetent beraten.

Die Kosten werden auf der Website transparent dargestellt und liegen im branchenüblichen Mittelfeld. Durch die Deckelung der Ordergebühr auf einen maximalen Betrag von 69,90 Euro ist der Handel für Anleger mit hohem Kapital attraktiv. Kleinanleger profitieren ebenfalls von den Konditionen, denn eine Mindesteinlage gibt es bei der ING-DiBa nicht und es kann bereits ab 9,90 Euro pro Trade mit Wertpapieren gehandelt werden.

ING Depot – Das Konto mit niedrigen Kosten & Gebühren!

Bei der Eröffnung eines Depots sollten für Anleger vor allem die Kosten im Fokus stehen. Denn besonders wenn Trader komplett eigenständig investieren, benötigen sie keine teure Bankberatung oder andere, hochpreisige Serviceleistungen. Als Direktbank richtet sich die ING (ehemals ING-DiBa) mit ihrem Depot genau an solche selbstbestimmten Kunden. Doch wie günstig schneidet die Bank im Vergleich zu reinen Online-Brokern ab? Lohnt sich die Depoteröffnung? Wir beleuchten alle Depotkosten Deutschlands größter Direktbank.
Weiter zum Broker: www.ing.de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

Übersicht über Kosten und Gebühren bei der ING

  • Keine Depotführungsgebühr für Kunden (dauerhaft)
  • Ordergebühr von 4,90 Euro + 0,25 Prozent für alle Wertpapiere
  • Maximal werden 69,90 Euro
  • Bei Sparplänen wird über eine Provision von 1,75 Prozent abgerechnet
  • Transparentes Preis-Leistungsverzeichnis

Bei der ING fallen keine Depotführungsgebühren an. Im Handel mit Wertpapieren werden Ordergebühren von 4,90 Euro + 0,25 Prozent ( bis 69,90 Euro) fällig. Bei Sparplänen müssen ING-Kunden eine Provision von 1,75 Prozent zahlen. Alle Kosten sind übersichtlich und transparent im Preis-Leistungsverzeichnis angegeben.

Über die ING als Broker

Die ING ist kein reiner Online-Broker, sondern eine der bekanntesten deutschen Direktbanken – und noch dazu die größte. Rund acht Millionen Kunden betreut das Unternehmen schon seit Jahrzehnten, die Zufriedenheit ist dabei besonders aufgrund der geringen Preise hoch. Weil das Unternehmen keine teuren Filialen unterhält, kann es Bankdienstleistungen zu besonders preiswerten Konditionen anbieten.

Neben dem Depot können Kunden dabei tatsächlich auf die komplette Bandbreite solcher Leistungen zurückgreifen. Vom einfachen Girokonto über Kredite bis hin zu komplexen Baufinanzierungen oder der Altersvorsorge bietet die ING eine breite Produktpalette. Auf Wunsch können sich Kunden dabei telefonisch beraten lassen, wobei ein intensives Gespräch vor Ort in einer Filiale nicht möglich ist.
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Depotführungsgebühr: Fehlanzeige

Wer mit Aktien handeln möchte, benötigt dafür ein Depot. Ein Depot lässt sich mit einem normalen Girokonto vergleichen, über das alltägliche Bankgeschäfte erledigt werden. Während dort Gelder gebucht werden, erfolgen über ein Depot alle Transaktionen mit Aktien. Über ein Wertpapierdepot verwalten Anleger somit ihre Anlagen. Dividenden oder Zinsen werden ebenfalls auf dieses gezahlt. In der Regel können Anleger in ihrem Depot verfolgen, welche Aktien sie in welcher Menge besitzen. Auch die aktuellen Kurse sind oft rasch einsehbar. Bei der Wahl des besten Depots achten Anleger in der Regel insbesondere auf Depotführungsgebühren und Ordergebühren.
Bei vielen klassischen Banken gehören Depotgebühren noch immer zum Standard. Schnell werden pro Jahr einige hundert Euro fällig, die unabhängig von der Transaktionsanzahl und dem Volumen einzelner Orders in Rechnung gestellt werden. Insbesondere Kleinanleger, die teilweise über Jahre hinweg keinerlei Transaktionen tätigen, trifft eine solche Pauschale hart. Denn diese frisst einen Großteil der erwirtschafteten Rendite ohne direkte Gegenleistung wieder auf.

Als Direktbank kann die ING das Depot an sich vollkommen kostenfrei anbieten. Die Möglichkeiten des Internets erleichtern den Brokern die Arbeit. Da heute vieles direkt online erledigt werden kann, spart sich der Broker Kosten und Aufwand und kann so geringe Gebühren anbieten. Sowohl heute als auch in Zukunft behält die Bank diesen Status konsequent bei. Obwohl das Depot kostenfrei ist, müssen Anleger dabei aber keineswegs auf Service verzichten. Per Telefon können sich Kunden zu den üblichen Geschäftszeiten an Bankberater wenden, um beispielsweise Rückfragen zum Produktangebot stellen zu können.

ING Gebühren für Orders: für 4,90 + 0,25% handeln

Die ING Depot Kosten Gebühren FAQ umfassen auch weitere Informationen zum Depot und dem Handelsangebot der Bank. Das Direkt-Depot der ING lässt sich bequem online eröffnen. Hierüber können Anleger dann Aktien, Fonds oder ETFs handeln. Allein 200 ETFs sind dabei gebührenfrei. Alle Gebühren sind übersichtlich aufgelistet. Mittlerweile bietet die ING auch eine App an, über die Anleger auch von unterwegs handeln können. Der Depotübertrag ist in der Regel ebenso wie die Depoteröffnung sehr unkompliziert. Die ING bietet auch Wertpapiersparpläne an, über die Anleger schon ab 50 Euro im Monat langfristig Geld ansparen können. Die ING bietet zudem eine Depot-Variante für Jugendliche an.
Doch natürlich verdient die Bank mit den Depotkunden Geld – sonst könnte sie sich kaum am Markt halten. Abgerechnet wird aber immer nur dann, wenn Anleger wirklich aktiv in Wertpapiere investieren bzw. diese wieder verkaufen:

  • Orderprovision: Unabhängig vom Wertpapier stellt die ING für alle Transaktionen eine Orderprovision von 4,90 Euro + 0,25 Prozent des Handelsvolumens in Rechnung. Dieses einfache Modell sorgt für Transparenz und Übersichtlichkeit.
  • Minimum: Die Mindestgebühr von 9,90 Euro wurde abgeschafft.
  • Maximum: Bei besonders hohen Transaktionsvolumen wird die Provision hingegen gedeckelt. Mehr als 69,90 Euro müssen Anleger in keinem Fall bezahlen.

Diese Regelung ist nicht nur fair und transparent, sondern auch vergleichsweise preiswert. Nur einige Online-Broker, die allerdings kaum Service bieten, schlagen die ING beim Preis. Berücksichtigen müssen Anleger, dass zu den Ordergebühren an sich noch immer ein Entgelt für den Handelsplatz fällig wird, an dem das Wertpapier ge- oder verkauft wird:

  • Xetra: Über das elektronische Handelssystem der deutschen Börse lassen sich Wertpapiere besonders günstig handeln. Fällig werden hier pauschal lediglich 1,75 Euro.
  • Parkett: Auch über das Parkett in Frankfurt kann bei der ING gehandelt werden. In diesem Fall steigen die Kosten minimal auf einen Betrag von 2,50 Euro an. Möchte der Anleger hingegen über die regionalen Börsen etwa in Düsseldorf oder Stuttgart investieren, beträgt das Entgelt für den Handelsplatz 5 Euro.
  • Ausland: Vor einigen Monaten hat die ING die Kosten für den Handel an Auslandsbörsen pauschalisiert. Egal ob in New York, London oder Paris: Trader können mit einer einheitlichen Kostenpauschale von 12,50 Euro rechnen.

Weitere Gebühren fallen bei der ING nur dann an, wenn die Orders direkt über einen Kundenbetreuer am Telefon abgewickelt werden. Dann kommen 14,90 Euro Servicepauschale hinzu.

Direkthandel ohne zusätzliches Entgelt

Eine Besonderheit in Bezug auf die Orderkosten ergibt sich, wenn Anleger den Direkthandel über einen der Partner der ING abwickeln. Der außerbörsliche Direkthandel (auch Over-the-Counter-Handel oder kurz OTC-Handel genannt) umfasst Transaktionen zwischen zwei oder mehr Marktteilnehmern, die jedoch nicht über die Börse erfolgen. Heute erfolgt der Direkthandel meist elektronisch. In diesem Fall erhebt zwar der Broker an sich die Orderprovision von 4,90 Euro + 0,25 Prozent, ein Entgelt für den Handelsplatz wird aber ausdrücklich nicht fällig. Dennoch gelten für die Provision die genannten Unter- und Obergrenzen.

Andere Konditionen für Sparpläne

Eine Ausnahme von der vorgestellten Orderprovision gibt es nur dann, wenn sich Anleger für den Abschluss eines Sparplans entscheiden. Auffällig ist hierbei zunächst, wie groß die Möglichkeiten für Sparer bei der ING sind:

  • Aktien: Nur bei wenigen Konkurrenten lassen sich Sparpläne direkt an einzelne Aktien binden. Bei der ING ist das allerdings ab einer Sparrate von 50 Euro pro Monat problemlos möglich, wobei das ausschließlich für die 30 DAX-Unternehmen und 20 weitere Global Player (Google, Amazon etc.) gilt. Dennoch können Anleger so spezifisch investieren und stetig Vermögen in Form von Aktien aufbauen.
  • Fonds: Im Fondsbereich stehen gleich zwei verschiedene Produkte für Sparpläne zur Verfügung. Zum einen sind hier klassische Investmentfonds zu nennen, von denen sich etwa 200 besparen lassen. Sie bieten den Vorteil, recht komplexe Handelsstrategien umsetzen zu können. Insbesondere Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren, sind bei Anlegern beliebt. Deutlich günstiger im Unterhalt sind dann aber Indexfonds, die noch dazu etwas diversifizierter investieren. Sie bilden große Aktienindizes wie etwa den DAX ab.
  • Zertifikate: Etwas risikoreicher sind hingegen Sparpläne, die Kapital in Zertifikate anlegen. Auch hier bietet sich Anlegern viel Abwechslung, wobei die minimale Sparrate ebenfalls bei nur 50 Euro liegt.

Auch Kleinanleger können bei der ING also Sparpläne abschließen, schließlich ist die Mindestsparrate vergleichsweise gering. Zudem fallen die Handelskosten moderat aus: Pro Sparrate zahlen Anleger – unabhängig von der Klasse der Finanzinstrumente – einen Betrag von 1,75 Prozent. Beträgt die einzelne Sparrate also 100 Euro, so fließen hiervon 1,75 Euro an die ING und 98,25 Euro in das ausgewählte Finanzinstrument.
Änderungen oder Löschungen des Sparplans sind hingegen komplett kostenfrei. Zum nächsten Stichtag können Anleger die Höhe der Sparraten flexibel anpassen oder auch komplette Auszahlungen veranlassen. Auch Ratenpausen sind möglich, wenn die aktuelle, finanzielle Situation kein weiteres Sparen mehr zulassen sollte.

Das bietet Anlegern das ING Depot

Handels- und Depotkosten sollten niemals isoliert betrachtet werden. Anleger müssen immer beurteilen, was der jeweilige Broker für die Gebühren bietet. Nur so können zwei Depotanbieter wirklich fundiert miteinander verglichen werden. Ein Blick auf die wichtigsten Merkmale der ING:
[table]
[tr][th]Kriterium[/th][th]Bewertung[/th][/tr]
[tr][td]Produktangebot[/td][td]Das Produktangebot der ING könnte größer kaum sein. Anleger können Aktien aus allen weltweiten Märkten handeln und haben Zugriff auf zahlreiche, ausländische Handelsplätze. So lassen sich problemlos Investitionen auch in asiatische oder amerikanische Unternehmen vollziehen. Zu den Wertpapieren kommen zusätzlich Fonds, ETFs und Anleihen hinzu. Auch einige Finanzderivate wie etwa Zertifikate oder Optionen erweitern den Spielraum für Anleger spürbar.[/td][/tr]
[tr][td]Handelsplattform[/td][td]Die Handelsplattform der ING gehört bei den Aktienbrokern zweifelsfrei zu den besten. Schon aus optischer Sicht weiß die Software-Lösung zu überzeugen, Anleger können flexibel die Zeiteinheiten der jeweiligen Charts wählen und sich auch einige Indikatoren anzeigen lassen. Je nach Wertpapier bzw. Finanzprodukt publiziert die ING auch weiterführende Informationen wie etwa Fundamentaldaten. Das ist längst nicht bei allen Banken bzw. Brokern Standard.[/td][/tr]
[tr][td]Service & Schulung[/td][td]Als Direktbank unterhält die ING keine klassischen Filialen, so dass keine persönliche Beratung vor Ort stattfinden kann. Dafür bietet das Unternehmen aber eine ganze Reihe von Telefonhotlines an, die teilweise sogar rund um die Uhr geschaltet sind. Auch nach dem eigenen Feierabend können die Bankmitarbeiter aus der Abteilung „Wertpapiere“ noch kontaktiert werden, wenn Fragen zum Produktangebot oder der aktuellen Marktsituation bestehen.[/td][/tr]
[tr][td]Sicherheit[/td][td]Selbstverständlich muss eine Bank auch immer für die Sicherheit der Kundengelder sorgen. Gerade auf den Depots verwalten viele Anleger tausende oder gar zehntausende Euro. Aus diesem Grund verwahrt die Geschäftsbank Unternehmensvermögen und Kundengelder strikt voneinander getrennt. Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz hätten die Gläubiger der ING keinen Zugriff auf die erworbenen Wertpapiere der Kunden. Liquide Einlagen – etwa auf Tagesgeld- oder Girokonten – werden zusätzlich durch den staatlichen Einlagensicherungsfonds abgesichert.[/td][/tr]
[tr][td]Zusatzleistungen[/td][td]Zu den Zusatzleistungen der ING zählen alle übrigen Bankdienstleistungen, die das Unternehmen anbietet. Kunden können beispielsweise auch ihr Girokonto bei der Bank führen oder Kredite aufnehmen. Selbst die Altersvorsorge lässt sich über das Kreditinstitut abwickeln, so dass die eigene Finanzverwaltung zentral über einen Anbieter erfolgen kann.[/td][/tr]
[/table]
Obwohl die ING Gebühren vergleichsweise gering ausfallen, bietet das Unternehmen doch ein hohes Maß an Servicequalität. So haben Anleger Zugriff auf tausende Investitionsmöglichkeiten, zu denen sowohl Aktien als auch Fonds, Anleihen und Derivate gehören. Wer während des Tradings Fragen hat, kann den Anbieter zwar nicht persönlich in einer Filiale besuchen, aber per Telefon fast rund um die Uhr Kontakt aufnehmen.

Die ING ist eine der größten Direktbanken in Deutschland und hinsichtlich ihrer Angebote sehr breit aufgestellt. Unter anderem sind auch Kredite und Girokonten im Angebot. Das beliebteste Produkt ist das Tagesgeld-Konto, dass auch als Verrechnungskontos genutzt werden kann. Wer bei der ING ein Girokonto besitzt, kann zudem an etwa 1.200 Automaten in ganz Deutschland Geld abheben. Zum Girokonto gehört auch eine gebührenfrei VISA-Karte.

Kostenbeispiel für die Gebühren der ING

Um zu verdeutlichen, wann Anleger bei der ING welche Gebühren zahlen müssen, sei an dieser Stelle ein kurzes Rechenbeispiel vorgestellt. Betrachtet wird dabei folgende Positionseröffnung:

  • Wertpapier: Alphabet-Aktie (Google)
  • Investition: 10.000 Euro

Unabhängig von der Art des Wertpapiers oder des Handelsplatzes stellt die ING zunächst die pauschale Orderprovision von 4,90 Euro + 0,25 Prozent in Rechnung. Bei einer Investitionssumme von 10.000 Euro ergeben sich so Kosten von 29,90 Euro. Weil diese unterhalb der Maximalkosten von 69,90 Euro liegen, wird auch wirklich mit dieser Gebühr gerechnet.

Die Google-Aktie erwirbt der Anleger jetzt über die amerikanische Börse, die bei der ING im Produktangebot enthalten ist. Fällig werden für alle ausländischen Börsenplätze immer genau 12,50 Euro – unabhängig vom Ordervolumen. Insgesamt kommt der Anleger so auf Kosten von 37,50 Euro für den Kauf von Alphabet-Aktien mit einem Transaktionsvolumen von 10.000 Euro. Anders ausgedrückt zahlt der Anleger 0,375 Prozent an Gebühren.

Transparenz pur

Abschließend sei an dieser Stelle auch erwähnt, wie transparent die ING mit all diesen Kostenpunkten umgeht. Schon nicht registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, ein umfangreiches Preis-Leistungsverzeichnis der Bank aufzurufen. Detailliert erklärt die Bank hier unter anderem an konkreten Beispielen, wofür Gebühren erhoben werden.

Dabei ist die Liste der Kosten und Leistungen tatsächlich vollumfänglich. Auch Positionen, für die explizit keine Gebühren anfallen, wie etwa die Depotführung, sind noch einmal der Übersicht halber aufgeführt.

Fazit: Keine Depotgebühr, nur Orderentgelt

Trotz hoher Servicequalität verlangt die ING für ihr Depot nicht auch hohe Gebühren. Im Gegenteil, die Depotführung als solche ist sogar komplett kostenfrei möglich. Abgerechnet wird immer nur dann, wenn Anleger auch wirklich aktiv Positionen eröffnen. Dann verlangt die ING unabhängig vom gehandelten Wertpapiere ein Entgelt von 4,90 Euro + 0,25 Prozent. Maximal fällig werden hingegen 69,90 Euro. Zusätzlich dazu zahlt der Trader noch ein Handelsplatzentgelt, das zwischen 1,75 Euro (Xetra) und 12,50 Euro (ausländische Börsen) liegt. Nur bei Sparplänen ändert sich das Kostenmodell auf eine Orderprovision von 1,75 Prozent pro Sparrate.
Die ING ist wohl eine der bekanntesten Direktbanken in Deutschland mit einem großen Produktangebot. Der Anbieter arbeitet mit einem transparenten Gebührenmodell und bietet auch einige Sparpläne für Wertpapiere an. Der Handel ist an zahlreichen Börsenplätzen im In- und Ausland möglich. Bei Fragen kann jederzeit der Kundensupport kontaktiert werden.
Die ING bietet auch Sparpläne mit Aktien, Fonds und ETFs an. Hier weichen die Konditionen hinsichtlich der Orderprovision leicht ab. Ein Vorteil bei der ING ist die ausführliche und transparente Auflistung aller Gebühren im Preis-Leistungs-Verzeichnis. Hier werden der Vollständigkeit halber auch Posten aufgeführt, für die keine Gebühren entfallen. Die ING gehört zur ING Groep und war 2020 die größte Direktbank in Deutschland. ING-Kunden können somit nicht nur den Wertpapierhandel über die ING abwickeln, sondern auch Finanzierungen oder Girokonten nutzen.
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ING Depot neue Gebühren – Das ING Depot bleibt für Trader weiterhin kostenfrei!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.04.2020

  • Minikontrakte: ja
  • Krypto handelbar: ja
  • Konto ab: 0€

Die ING (ehemals ING-DiBa) ändert ihre Gebühren für den Wertpapierhandel ab dem 18. Mai 2020. Die gute Nachricht vorweg: Das ING Depot an sich bleibt auch weiterhin kostenfrei. Und das auch unabhängig von einem Wertpapierbestand. Änderungen gibt es vor allem im Wertpapierhandel an der Börse. Welche Änderungen es geben wird, worauf Anleger jetzt achten sollten und welche Alternativen zur Verfügung stehen, erklärt dieser Artikel. Zudem gehen wir auch ganz allgemein auf den Online Broker ein und zeigen, für welche Anlegergruppe sich das ING Depot eignet.

  • ING-Depot bleibt kostenfrei
  • Keine Änderungen beim Wertpapierbestand
  • Gebühren für Wertpapierhandel nun 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Kurswerts
  • maximale Provision 69,90 Euro

Weiter zur ING: www.ing.de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

Gebührenänderungen im ING Wertpapierhandel

Wie bereits erwähnt, änderten sich die Gebühren im Wertpapierhandel an der Börse. Die Änderungen bezogen sich dabei sowohl auf inländische Orders als auch für Orders an ausländischen Börsen. Auch der außerbörsliche Handel war von den Änderungen der Gebühren betroffen. Um aufzuzeigen, was sich konkret ab dem 18. Mai geändert wurde, zeigen wir hier auch noch die bisherige Regelung gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis auf. Natürlich gehen wir nur auf die Aspekte ein, die geändert wurden. Alles was bleibt, erwähnen wir hier nicht extra nochmal:

Art der Gebühr ING Gebühren früher ING Gebühren seit 18. 05.2020
Gebühr Wertpapierhandel 0,25 Prozent vom Kurswert 4,90 Euro plus 0,25 Prozent vom Kurswert
Minimum Provision 9,90 Euro Entfällt
Maximum Provision 59,90 Euro 69,90 Euro
Serviceentgelt für Order über Berater 9,90 Euro 14,90 Euro

Die wichtigsten Änderungen sind dabei die ersten drei genannten Gebühren. Vermutlich geben nur die allerwenigsten Kunden ihre Orders über einen Kundenberater auf. Früher hatte dieser Service auch knapp 10 Euro zusätzlich gekostet. Gebühren, die man sich gut und gern sparen kann. Daher dürfte die Erhöhung um 5 Euro in diesem Bereich nicht weiter tragisch sein. Doch schauen wir uns die anderen Änderungen etwas detaillierter an. Dann wird auch klar, welche Anleger in welchem Umfang von den Änderungen der ING Depotgebühren betroffen sein werden.

Ab 2.000 Euro Ordervolumen wird es teurer

Positiv ist, dass es ab dem 18. Mai gemäß Preisverzeichnis keine minimale Orderprovision mehr gibt. Diese betrug 9,90 Euro und ist im Aktiendepot Vergleich eher Mittelmaß. Wer natürlich ohnehin nur wenige Orders im Jahr aufgibt, wird damit auch gut gefahren sein. Doch Vieltrader hatten sich dann meist nach günstigeren Online Brokern umgeschaut. Wie gesagt, gibt es diese Minimumprovision nicht mehr. Denn die neuen Ordergebühren sind 4,90 Euro zzgl. 0,25 Prozent vom Ordervolumen. In der Realität ist damit eine Minimumgebühr von 4,90 Euro vorhanden. Auf den ersten Blick mag das sehr gut erscheinen. Und tatsächlich profitieren auch einige Kunden sicherlich von der neuen Regelung. Was änderte sich nun konkret in der Praxis?

  • Bei Orders bis 2.000 Euro Handelsvolumen ist die neue Gebührenordnung günstiger
  • Ab einem Ordervolumen von 2.000 Euro wird nun teurer
  • Waren Orders ab einem Handelsvolumen von knapp 24.000 Euro bei den Gebühren quasi gedeckelt, erhöht sich das Volumen nun auf 26.000 Euro

Wird’s jetzt teurer oder günstiger?

Die Antwort auf die Frage, ob es nun für den Einzelnen preiswerter oder teurer wird, hängt davon ab, wie viel und mit welchem Volumen er handelt. Die Übersicht oben zeigt, ab welchem Volumen es teurer oder günstiger ist. Als Hinweis an dieser Stelle nochmal, dass sich die ING Ordergebühren ja nicht nur auf den Aktienhandel beziehen, sondern generell auf den Börsenhandel. Das heißt, auch Knock-Out Zertifikate, Anleihen, Fonds die über die Börse geordert werden usw. sind den Gebührenänderungen unterworfen.

Vor einiger Zeit veröffentlichte die ING Einblicke in Kundendepots. Natürlich nur als Gesamtansicht und anonym. Da dort aber keine Zahlen zum durchschnittlichen Handelsvolumen je Kunde vorliegen, können wir auch nicht sagen, ob der Großteil der Kunden in Zukunft nun preiswerter oder teurer kommt. Wir vermuten, dass die meisten Orders im Aktien- und Anleihesegment deutlich über 2.000 Euro liegen. Von daher könnte es gut sein, dass eine Reihe von Anlegern nun mehr Ordergebühren zahlen muss.

Keine Änderungen bei Sparplänen, ETFs und Wertpapierverwaltung

Bis auf eine kleine Ausnahme wird eine auch keine Änderungen bei Sparplänen, im ETF Handel sowie in der Wertpapierverwaltung geben. Die einzige Gebührenerhöhung betrifft die „Servicegebühr für Aufträge zu Hauptversammlungen und Kapitalmaßnahmen (nur für Aufträge per Brief, Fax oder Kundenbetreuer)“. Diese wird von 9,90 Euro auf 14,90 Euro erhöht. Da das aber wohl kaum einen Leser von uns betrifft, gehen wir hier auch nicht näher darauf ein.

Das es ansonsten hier keine Änderungen gab, können wir positiv bewerten. Warum? Hier nur ein Beispiel: Eine ganze Reihe von Anlegern achtet bei ihrem Aktienkauf auf Unternehmen, die eine nachhaltige Dividende ausschütten. Sie verfolgen sozusagen eine „Dividendenstrategie“ (obwohl dieser Begriff natürlich sehr viel umfasst). Bei der ING ist das Einlösen von Dividenden kostenfrei. Das ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Vor einiger Zeit erhöhte auch flatex seine Ordergebühren. Dort wird für die Einlösung von ausländischen Dividenden eine Gebühr bis zu 5 Euro fällig – je Auszahlung und Aktie! Wer also auf US-Amerikanische Aktien setzt, kann gut und gern einen dreistelligen Betrag an Gebühren für den Bezug von Dividenden bezahlen. Auf solche Details zu achten ist bei der Depotauswahl sehr wichtig! Bei der ING hingegen fallen bei Auszahlung von Dividenden – egal aus welchem Land – keine Kosten an.

Weiter zur ING: www.ing.de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

Der Handel bei der ING

Anleger können bei der ING nicht nur an allen deutschen Börsenplätzen, sondern auch über viele Partner im außerbörslichen Handel sowie an Börsen in Kanada und den USA mit Wertpapieren handeln. Über eine persönliche Watchlist können Anleger dabei die Entwicklung der Finanzinstrumente, die sich in ihrem Depot befinden verfolgen. Über die Watchlist lässt sich das echte Depot exakt abbilden. Neben Aktien können Anleger hier auch die Entwicklung von Indizes, Devisen oder Rohstoffen verfolgen. Neben dem Blick auf Echtzeitkurse erhalten Anleger auch eine E-Mail, sobald ein bestimmter Kurswert erreicht wurde.

Im Fondshandel können Anleger bei der ING einige Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag handeln und diese als Sparanlage oder zur Diversifikation nutzen. Das ETF-Angebot umfasst über 200 ETFs, die ohne Gebühren handelbar sind. Zudem sind über 27.000 Anleihen unterschiedlicher Risikoklassen und Laufzeiten im Angebot. Zertifikate aller deutscher Börsen sowie von über 20 Partnern im außerbörslichen Handel runden das Angebot der ING ab.

Handel über das Direkt-Depot der ING

Im Wertpapierhandel bietet die ING das Direkt-Depot an, bei dem die Kontoführung kostenlos ist. Als Ordergebühren fallen Kosten in Höhe von 4,90 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Kurswerts an. Die maximale Provision beträgt 69,90 Euro. Dazu kommen je nach Börsenplatz unterschiedliche Gebühren. So wird für den Handel an der Euwax oder mit Frankfurter Zertifikaten keine Gebühr berechnet, der Handel an der Xetra kostet dagegen 1,75 Euro. Andere deutsche Börsen wie die Börse in Frankfurt kosten Trader 2,50 Euro. Alle ING Depot neuen Gebühren sind im Preis-Leistungverzeichnis detailliert aufgeführt.

Über das Direkt-Depot können Trader bei der ING neben Aktien auch Sparpläne auf über 200 Fonds, ETFs oder Zertifikate auf Rohstoffe handeln. Wertpapier-Sparpläne sind bei der ING schon ab 50 Euro im Monat erhältlich und jederzeit kündbar. Insgesamt umfasst das Angebot der ING über das Direkt-Depot mehr als 8.000 Fonds und ETFs.

Beim Direkt-Depot könnten unter Umständen weitere Kosten anfallen. Wer eine Order über einen Kundenbetreuer aufgibt, zahlt 14,90 Euro Servicegebühr. Allerdings ist das Vormerken von Limits sowie Limitänderungen- und Streichungen kostenlos. Die ING bietet im Übrigen auch ein Direkt-Depot Junior für Kinder und Jugendliche an.

Das Direkt-Depot bei der ING eröffnen

Die Eröffnung des Direkt-Depots bei der ING kann direkt online erfolgen. Zur Legitimation können Anleger das PostIdent-Verfahren, aber auch eine Webcam nutzen. Kunden, die bereits ein Girokonto bei der ING haben, können ihr Depot schneller eröffnen, da sie weniger Daten neu angeben müssen. Eltern, die für ihr Kind ein Direkt-Depot Junior eröffnen möchten, können dies nur auf schriftlichem Weg, da hierfür unter anderem die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden muss.

Nicht nur die Depoteröffnung kann online durchgeführt werden, auch andere Services bietet die ING online an. Der Handel mit Aktien ist beispielsweise auch per App möglich. Für alltägliche Handelsgeschäfte steht zudem eine Banking-App zur Verfügung. Im Wertpapierhandel sehen Anleger bei der ING über die App des Brokers eine Depotansicht sowie Details zu handelbare Finanzinstrumenten. Ein- und Auszahlungen auf das Direkt-Depot erfolgen über das Extra-Konto der ING, das beliebte Tagesgeldkonto des Anbieters.

Die Wahl des geeigneten Depots

Für den Handel mit Wertpapieren wird ein Depot benötigt. In diesem verwahren Anleger ihre Aktien oder andere Finanzinstrumente. Alle Transaktionen erfolgen über das Depot. Um das passende Depot zu finden, ist oftmals ein Depotvergleich hilfreich. Dennoch ist die Wahl des besten Depots in vielen Fällen eine persönliche Entscheidung, denn jeder Trader stellt andere Anforderungen an sein persönliche favorisiertes Depot und den jeweiligen Anbieter.

Anleger sollte vor der Entscheidung für ein Depot die Konditionen der einzelnen Anbieter genau prüfen und vergleichen. Dabei geht der Blick oft zunächst auf die Depotgebühren, die im besten Fall gar nicht erst anfallen. Danach prüfen Anleger im Idealfall die Ordergebühren der einzelnen Anbieter. Hier werden alle Kosten zusammengefasst, die beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren entstehen. Diese sind im besten Fall übersichtlich in einem Preis-Leistungsverzeichnis aufgelistet.

Anfänger haben oft den Wunsch, die ersten Schritte im Aktienhandel mit kleine Beträgen zu gehen. Daher sollten Anbieter keine oder nur eine niedrige Mindesteinlage vorsehen. Vielen Anlegern sind auch Informationen zum Handeln und zu Märkten sowie ein kompetenter Kundenservice wichtig. Anleger entscheiden sich in der Regel für einen Anbieter, die Finanzinstrumente und Märkte anbieten, die ihnen wichtig sind. Daher sollte gut geprüft werden, ob das Angebot zu den Anforderungen und Wünschen des Anlegers passt. Wichtig ist zudem eine moderne Handelssoftware sowie die Regulierung des Brokers. Nach der Entscheidung für einen neuen Broker helfen viele Anbieter auch beim Depotwechsel. Dieser Service wird oftmals kostenlos angeboten.

ING mehr als nur Online Broker

Die ING ist kein reiner Online Broker. Kunden können dort fast das ganze Spektrum an Bankdienstleistungen nutzen, die eine Universalbank bietet. So gibt es zum Beispiel auch das ING Girokonto, eine Kreditkarte, einen Rahmenkredit oder auch klassische Finanzierungen. Die Kontoführung ist beim Girokonto der ING ebenfalls kostenlos. Kunden erhalten neben einer Debitkarte auch eine VISA-Karte. Mit der Girocard ist es möglich, ab 50 Euro Geld an mehr als 1.200 Automaten in ganz Deutschland kostenlos abzuheben. Das Girokonto erhielt in unserem Test übrigens 10 von 10 Punkten, sprich die Höchstzahl. In unserem ING Depot Test konnten wir der Bank 9 von 10 maximalen Punkten geben. Also auch eine hervorragende Leistung. Mit dazu beigetragen hat unter anderem:

  • Kostenloses Wertpapierdepot ohne Bedingungen
  • Vielzahl an Sparplänen ab 50 Euro
  • Über 1.000 ETF Sparpläne
  • Auch monatlich in Aktien, Fonds und Zertifikate sparen
  • Junior Depot für Kinder
  • Viele Serviceleistungen sind kostenfrei (Dividenden, Eintragen von Namensaktien usw.)

Wer hingegen sehr häufig handelt und das möglicherweise auch mit einem Handelsvolumen von über 2.000 Euro, kann sich in unserem Depot Vergleich nach einem alternativen Anbieter umsehen. Denkbar wären ja auch zwei Depots: Das ING Depot zum Beispiel für Sparpläne oder als Langfristdepot mit wenigen Orders im Jahr. Und ein weiteres Depot bei unserem Testsieger . Dort kostet ein Aktienkauf minimal nur 2 Euro! Der Testsieger eignet sich daher auch für kurzfristige orientierte Anleger. Zudem bietet der Broker einen kostengünstigen Zugang zu internationalen Börsen, was bei der ING eher nicht gegeben ist. Eine Auslandsorder bei der ING kostet neben der Ordergebühr zusätzlich pauschal 12,50 Euro.

Die ING ist auch weiterhin ein Top Online Broker. Über 200 ETFs können gebührenfrei gekauft werden.

Das Tagesgeldkonto Extra-Konto ist das beliebteste Produkt der ING. Neben der Nutzung als Verrechnungskonto für den Wertpapierhandel eignet es sich auch als Sparkonto. Kunden können auf das Tagesgeldkonto mit unbegrenzter Laufzeit jederzeit Geld einzahlen und auch Auszahlungen vornehmen. In den ersten vier Monaten nach der Kontoeröffnung werden Guthaben in Höhe von bis zu 50.000 Euro mit einem Prozent verzinst. Nach vier Monaten bzw. bei höheren Einlagen beträgt die Verzinsung derzeit 0,01 Prozent p.a. und ist ein variabler Zinssatz.

Die ING

Die Wurzeln der ING, die lange unter dem Namen ING bekannt war, gehen bis Mitte der 1960er Jahre zurück. Heute ist die Direktbank ein Tochterunternehmen des niederländischen Unternehmens ING Groep. Gemessen an Kundenzahlen war die ING 2020 die größte Direktbank in Deutschland. Heute zählt sie mehr als neun Millionen Menschen zu ihren Kunden und ist damit die drittgrößte Direktbank Deutschlands.

Die Bank betreibt selbst rund 1.200 eigene Geldautomaten, die zum Beispiel in Einkaufszentren oder an Tankstellen aufgestellt wurden. Der Kundenservice ist täglich rund um die Uhr erreichbar. Kunden können ihre Bankgeschäfte nicht nur über das Onlinebanking, sondern auch per Briefbanking oder Telebanking abwickeln. Die ING unterliegt der Aufsicht der BaFin und den Regelungen zur Einlagensicherung in Deutschland.

Fazit: Leichte Gebührenerhöhung im Bereich bis 10 Euro je Order

Die Gebührenerhöhung für Orders bei der ING kann für den Einzelnen bis zu 10 Euro betragen. Das gilt aber nur für ein hohes Ordervolumen. Für Orders bis zu 2.000 Euro wird es sogar günstiger. Für den einen oder anderen Anleger kann es daher durchaus sein, dass er nun nach einem anderen Anbieter Ausschau hält. In unserem Depot Vergleich können Leser schnell und einfach die besten Anbieter miteinander vergleichen. Ein Depotübertrag ist zudem ebenfalls einfach und schnell auszuführen. Das übernehmen in der Regel nämlich die neuen Anbieter.

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