Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 44 KW

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Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 41 KW

Die negativ ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten haben einige Markteilnehmer ratlos zurückgelassen. So haben nicht nur die September-Daten enttäuscht, sondern auch die August-Daten wurden stark nach unten revidiert, was ungewöhnlich ist. Die Märkte reagierten prompt, wobei der Euro und die Aktienmärkte in dieser Woche zur Stärke tendierten. Aber auch der Rohstoffsektor konnte sich teilweise erholen. Dementsprechend stiegen rohstoffabhängige Währungspaare wie AUD/USD und NZD/USD an. Öl (WTI) stieg wieder in den Bereich bei 50 US-Dollar, und damit fiel auch das Währungspaar USD/CAD. Konjunktur- und datentechnisch hatte die Woche mit den Quartalsberichten und den Dienstleistungsmanagerindizes nicht viel zu bieten.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor aus den Ländern Deutschland, EU, GB und Frankreich
  • Deutsche Arbeitsaufträge, Handelsbilanz sowie Industrieproduktion
  • EU: Einzelhandelsumsätze
  • GB: Hauspreisindex, Handelsbilanz, Industrieproduktion sowie Produktion des verarbeitenden Gewerbes

Die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor für den Monat September sind in den genannten Ländern – mit Ausnahme von Frankreich – unter den Erwartungen ausgefallen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die EU ist dagegen im September angestiegen.

Deutsche Arbeitsaufträge haben deutlich enttäuscht. Die Daten für August weisen einen Rückgang um 1,8 % auf. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 %. Das Handelsbilanzsaldo sank im August ebenfalls mehr als erwartet. Auch die Industrieproduktion war im Monat August deutlich rückläufig. Hier war ebenfalls ein leichter Anstieg erwartet worden.

Die europäischen Einzelhandelsumsätze haben im August keinen Anstieg verzeichnet und lagen schon dadurch über den Erwartungen.

Großbritannien verzeichnete im Vergleich zum Vormonat sowie zum Vorjahr einen rückläufigen Halifax Hauspreisindex im Immobiliengewerbe. Dagegen ist die Industrieproduktion in beiden Fällen angestiegen. Auch die Produktion im verarbeitenden Gewerbe war durchaus positiv und über den Erwartungen ausgefallen. Die Handelsbilanz wird am Freitag veröffentlicht. Für den August wird ein leicht abbauendes Defizit erwartet.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen und Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen
  • Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Handelsbilanz

Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe fiel im September unter den Erwartungen aus und war fallend. Dasselbe gilt auch für den Einkaufsmanagerindex Dienstleitungen. Das Handelsbilanzdefizit stieg per August weiter an und war unter den Erwartungen ausgefallen. Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der Anzahl weniger als erwartet und damit positiv.

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Geldpolitik

Aus den wichtigsten Ländern USA und EU kamen einige Fed-Mitglieder sowie der EZB-Präsident Draghi zu Wort. Die Reden ergaben jedoch keine neuen Entscheidungen. Auch das FOMC-Protokoll der letzten wichtigen Sitzung sowie der EZB-Monatsbericht konnten keine Impulse liefern. Die Erwartungen an eine weiterhin lockere Geldpolitik auch seitens der Fed steigen. Ein Zinsanstieg in diesem Jahr wird aktuell ausgepreist.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAC

DAX: Der DAX versucht sich an einem Reversal und hat seinen ersten wichtigen Widerstand um 10.000 Pkt. leicht überschritten. Nun muss er deutlich darüber, um zu zeigen, dass die Nachfrage hier wirklich vorhanden ist. Der nächste Widerstand befindet sich im Bereich bei 10.500 Pkt.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Auch der EUR/USD hat seinen mittelfristigen Abwärtstrend überschritten, wenn auch verhalten. Der nächste Widerstand befindet sich im Bereich zwischen 1.14-1.1460 US-Dollar je Euro. Sollte dieser Bereich überschritten werden, kommt der Bereich bei 1.1650-1.14 US-Dollar je Euro auf die Agenda.

Screen 3: Tageschart von Öl

WTI Rohöl: WTI Rohöl hat weiterhin Stärke gezeigt und stieg leicht über 50 US-Dollar je Barrel. Ein weiterer Anstieg bis 55 US-Dollar je Barrel ist wahrscheinlich. Danach wird sich zeigen, ob das letzte Hoch bei 63 US-Dollar je Barrel das nächste Ziel darstellt oder nicht. Der Preis könnte – wenn er sich innerhalb der eingezeichneten Aufwärtsrange bewegt – auch etwas länger dafür benötigen.

Screen 4: Tageschart des S&P500

S&P 500: Der US-amerikanische Leitindex befindet sich nach dem starken dynamischen Anstieg in einem nicht weniger starken Widerstandsbereich um die 2.020 Pkt. Und auch darüber läge der nächste Widerstand nicht weit entfernt, nämlich in einem Bereich zwischen 2.050-2.070 Pkt. Hier laufen die langfristige Aufwärtstrendlinie sowie die 200er Moving Average zusammen. Erst dann wird sich zeigen, ob es sich hierbei nur um eine Erholung im Bärentrend handelt oder ob der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden kann.

Screen 5: Tageschart von Gold

Gold: Zu guter Letzt noch ein Blick auf den Goldpreis. Dieser fluktuiert seit dem letzten Anstieg in einem zulaufenden Dreieck, was an sich ein Konsolidierungsmuster in einem bestehenden Trend darstellt, und der übergeordnete Trend ist abwärtsgerichtet. Sollte das Dreieck allerdings nach oben hin gebrochen werden, könnte es einen dynamischen Anstieg mit sich bringen. Die nächsten Widerstände befinden sich in den Bereichen der horizontal eingezeichneten Linien.

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Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 44 KW

Nach der letzten – für die Märkte sehr wichtigen Woche – legten die Märkte zunächst bis Mittwoch eine Verschnaufpause ein. Die EZB-Pressekonferenz sowie die erneute Zinssenkung seitens der chinesischen Notenbank hatten einen dynamischen Abverkauf im Währungspaar EUR/USD nach sich gezogen und damit die Aktienmärkte nach oben geschoben. In dieser Woche standen eine Menge Daten an. Auch die FOMC-Sitzung am Mittwoch hatte einige Impulse geliefert.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Aus Deutschland der Geschäftserwartungsindex, das IFO-Geschäftsklima, die Arbeitslosenquote, das GfK-Konsumklima, der Verbraucherpreisindex sowie die Einzelhandelsumsätze
  • Aus Großbritannien die industriellen Aufträge sowie das BIP und der nationale Immobilienindex
  • Aus Frankreich die Zahl der Arbeitssuchenden
  • Aus Spanien der Verbraucherpreisindex und das BIP
  • Aus Italien der Verbraucherpreisindex
  • Aus der EU der Verbraucherpreisindex sowie die Arbeitslosenquote

Der Geschäftserwartungsindex für Deutschland ist für den Monat Oktober positiv ausgefallen, während der IFO-Geschäftsklimaindex nicht überzeugen konnte. Die deutsche Arbeitslosenquote ist bei 6,4 % wie auch im Vormonat geblieben. Das GfK-Konsumklima für den Monat November fiel wie erwartet leicht ab. Der Verbraucherpreisindex für den Monat Oktober ist positiv ausgefallen. Die Einzelhandelsumsätze sind per Monat September unter den Erwartungen ausgefallen, wenn auch nicht rückläufig.

Die industriellen Aufträge aus Großbritannien verzeichneten im Monat Oktober ein starkes Minus. Auch das BIP für Q3 konnte sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch zum Vorjahresquartal nicht überzeugen. Der nationale Immobilienindex dagegen stieg per Monat Oktober an.

Die Zahl der Arbeitssuchenden fiel in Frankreich, während der VPI aus Spanien per Oktober weniger als erwartet stagnierte. Das spanische BIP wird am Freitag veröffentlicht; es wird ein leichter Rückgang im Wachstum erwartet. Auch der italienische VPI sowie der EU-VPI und die EU-AQ werden am Freitag veröffentlicht. Für den italienischen VPI und den EU-VPI werden positive Werte erwartet. Die EU-Arbeitslosenquote sollte unverändert bleiben.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Verkäufe neuer Eigenheime
  • Aufträge für Kern Gebrauchsgüter
  • Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen
  • CB Verbrauchervertrauen
  • Warenhandelsbilanz
  • BIP
  • Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Schwebende Wohnungsverkäufe
  • PCE Kernrate Preisindex
  • Chicago Einkaufsmanagerindex

Verkäufe neuer Eigenheime fielen im Monat September abrupt stark ab. Aufträge für Kern Gebrauchsgüter per September waren entgegen den Erwartungen rückläufig. Das CB-Verbrauchervertrauen ist im Oktober gefallen.

Das Warenhandelsbilanzdefizit ist im September gesunken. Das BIP für das dritte Quartal konnte wie erwartet nicht überzeugen. Auch die schwebenden Wohnungsverkäufe fielen im September. Anträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen weniger an als erwartet.

Am Freitag werden die PCE-Kernrate für September sowie der Chicago Einkaufsmanagerindex für Oktober erwartet.

Geldpolitik

Die wichtige Sitzung, auf die alle gewartet hatten, folgte mit dem FOMC-Meeting am Mittwoch. Es wurden jedoch keine neuen Anpassungen an die Geldpolitik beschlossen; auch der Leitzins ist auf demselben Niveau belassen worden. Dennoch wurden einige Marktteilnehmer enttäuscht, vor allem diejenigen, die damit gerechnet hatten, dass es Anzeichen für eine Verschiebung der Zinsanhebung geben würde. Die Auswirkungen der Enttäuschung waren im EUR/USD Kurs sichtbar.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX-Index in Form des Futures hat bis Mittwoch eine leichte Verschnaufpause eingelegt, bevor er den Ausgang des FOMC-Meetings als Impuls für einen weiteren Schub nach oben nutzen konnte. Der weitere Verlauf hängt davon ab, ob die Abwärtstrendlinie in einem Bereich zwischen 11.050-11.150 Pkt. erreicht wird und überschritten werden kann. Darüber besteht weiteres Aufwärtspotenzial. Sollte der Index wieder zurückfallen, so stellt die Zone bei 10.400 Pkt. eine relevante Unterstützung dar.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Das Währungspaar EUR/USD hat eine sehr bewegende Woche hinter sich und befindet sich in einem klaren Abwärtstrend, nachdem der leichte aufwärtsgerichtete Konsolidierungstrend nach unten gebrochen wurde. Der weitere Verlauf hängt davon ab, ob die Dynamik nach unten hin weiter zunimmt. Ein Zurücksteigen in den Bereich des Aufwärtstrends könnte ein Umschwenken des Trends hervorrufen.

Screen 3: Tageschart von WTI

WTI Rohöl: WTI Rohöl konnte trotz starkem US-Dollar nicht aus der seit einigen Wochen etablierten Range ausbrechen. Daher hat sich die Lage im Vergleich zu den letzten Wochen kaum verändert. Es gelten immer noch dieselben Widerstände und Unterstützungen nach oben als auch unten hin.

Screen 4: Tageschart des BUND Future

Bundesanleihe: Auch der Bund Future befindet sich immer noch innerhalb seiner Aufwärtsrange. Daher stellen die obere und untere Trendlinie wichtige Zonen dar, die bei einem Breakout neue Impulse mit sich bringen könnten. Bis dahin sieht es aber fast so aus, als würde die Aufwärtsbewegung etwas an Fahrt verlieren.

Screen 5: Tageschart des S&P500

S&P 500: Der US-amerikanische Leitindex in Form des Futures zeigt weiterhin Stärke und erreichte heute Morgen die 2.100 Pkt., die als eine wichtige Zone angesehen wird. Es ist mit einer Verschnaufpause zu rechnen. Sollte der Kurs allerdings darüber steigen, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass im Verlauf der nächsten Wochen neue Hochs gebildet werden könnten. Bildet der Index allerdings ein weiteres tieferes Hoch aus, so wäre ein Schub nach unten das wahrscheinlichere Szenario.

Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 42 KW

Die Woche war wieder voller Veröffentlichungen von Konjunkturdaten sowohl aus der EU als auch aus den USA. Der Fokus lag auf den Verbraucherpreisen und den Einzelhandelsumsätzen. Besonders die Daten aus den USA werden aktuell stark von den Marktteilnehmern beobachtet, da man keine klaren Positionierungen des Fed hinsichtlich der baldigen Zinsanhebung hat. Einige Fed- und EZB-Mitglieder kamen zu Wort, und einige haben den Markt in der Tat zunächst kurzfristig bewegt.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • Aus Deutschland die Verbraucherpreise, die ZEW-Indikatoren und der Großhandelspreisindex
  • Aus der EU die ZEW-Erwartungen, Industrieproduktion, Verbraucherpreise und die Handelsbilanz
  • Die Verbraucherpreise aus den Ländern Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien
  • Aus Großbritannien der Durchschnittsverdienstindex, die Veränderung der Arbeitslosenstatistik sowie die Arbeitslosenquote

Die Verbraucherpreise fielen für Deutschland im Monat September wie erwartet aus. Im Vergleich zum Vormonat ergab es einen rückläufigen Wert von 0,2 %, während der Jahresvergleich mit 0,0 % ausfiel. Die ZEW-Erwartungen haben für den Monat durchweg und mehr als erwartet enttäuscht. Auch der ZEW-Konjunkturindikator war rückläufig. Der Großhandelspreisindex ist im September ebenfalls rückläufig gewesen.

Die ZEW-Erwartungen fielen auch für die EU-Zone negativ aus. Die EU-Industrieproduktion war im August ebenfalls mehr oder weniger unter den Erwartungen ausgefallen. Die Verbraucherpreise und die Handelsbilanz werden am Freitag veröffentlicht. Für die Preise wird im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg um 0,2 % erwartet. Auf Jahresbasis wird ein Rücklauf der Preise um 0,1 % erwartet. Es wird angenommen, dass das Handelsbilanzsaldo um etwa 10 Bio. Euro rückläufig ausfällt.

Die Verbraucherpreise in allen genannten Ländern fielen negativ aus. Großbritannien verzeichnete nur zum Teil positive Daten aus dem Arbeitsmarkt. Der Durchschnittsverdienstindex ist im August angestiegen, jedoch weniger als erwartet. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 % und damit mehr als erwartet. Die Veränderung der Arbeitslosenstatistik fiel negativ aus.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Einzelhandelsumsätze
  • Verbraucherpreise und Erzeugerpreise
  • Wöchentliche Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • NY Empire Herstellungsindex und Philly Fed Herstellungsindex
  • Industrieproduktion
  • JOLTS-Report
  • Michigan Konjunkturerwartungen

Die Einzelhandelsumsätze sind im September weniger angestiegen als erwartet. Die Kern-Umsätze waren dagegen rückläufiger als erwartet. Die Erzeugerpreise sind im September ebenfalls mehr als erwartet rückläufig gewesen. Auch die Kern-Erzeugerpreise waren negativ ausgefallen. Dagegen sind die Verbraucherpreise entweder positiv oder wie erwartet. Der VPI war im Vergleich zum Vormonat als Einziger rückläufig gewesen. Das war erwartet worden. Der Jahresvergleich befand sich mit 0,0 % entgegen den Erwartungen im positiven Bereich.

Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe fielen. Es wurde ein Anstieg erwartet. Die Herstellungsindizes aus den States NY Empire und Philadelphia (Philly Fed) waren für den Monat Oktober beide mehr gefallen als erwartet.

Die restlichen Daten werden am Freitag veröffentlicht. Für die Industrieproduktion wird ein leichter Rücklauf sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Der JOLTS-Report wird hinsichtlich neuer Stellen mit einem leichten Rückgang erwartet, während die Michigan Konjunkturerwartungen für den Monat Oktober positiv erwartet werden.

Geldpolitik

Einige wichtige Fed-Mitglieder haben Reden gehalten. Grob gesagt haben sich einige entgegen der Meinung Janet Yellens für eine Zinsanhebung erst im nächsten Jahr ausgesprochen. Im Gegensatz dazu hat ein EZB-Mitglied sich für eine Ausweitung des QE-Programms ausgesprochen, womit der Euro wiederum schwächer wurde.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX dümpelt diese Woche überwiegend an der 10.000 Pkt. Zone vor sich hin. Ein nachhaltiger Bruch dieser Zone dürfte einen Anstieg bis in den nächsten, nicht weit entfernt liegenden Widerstandsbereich bringen. Dieser liegt bei 10.500 Pkt. Andererseits würde ein Zurückfallen unter die 9.700 Pkt. den Aufwärtstrend zunächst mal wieder revidieren.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Der EUR/USD zeigt weiterhin Stärke, unter anderem aufgrund der oben genannten Gründe. Der mittelfristige Abwärtstrend wurde gebrochen und der Kurs befindet sich aktuell an einer wichtigen Widerstandszone (grüne horizontale Zone). Sollte diese nachhaltig nach oben gebrochen werden, bestünde die Chance auf einen weiteren Anstieg bis in den Bereich bei 1.18 US-Dollar je Euro.

Screen 3: WTI Öl

WTI Rohöl: WTI Rohöl konnte seine anfängliche Stärke nicht halten und brach wieder auf 45 US-Dollar je Barrel ein. Technisch gesehen stellt der Unterstützungsbereich zwischen 45-44 US-Dollar je Barrel eine relevante Zone dar. Nach oben hin ist die Zone zwischen 54-55 US-Dollar je Barrel zu beachten.

Screen 4: Tageschart des S&P500

S&P 500: Der US-amerikanische Leitindex befindet sich nach dem starken dynamischen Anstieg in einem nicht weniger starken Widerstandsbereich um die 2.000 Pkt. Und auch darüber läge der nächste Widerstand nicht weit entfernt, nämlich in einem Bereich zwischen 2.050-2.070 Pkt. Hier laufen die langfristige Aufwärtstrendlinie sowie die 200er Moving Average zusammen. Erst dann wird sich zeigen, ob es sich hierbei nur um eine Erholung im Bärentrend handelt oder ob der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden kann.

Screen 5: Tageschart von Gold

Gold: Zu guter Letzt noch ein Blick auf den Goldpreis. Dieser ist, wie in der letzten Woche richtig prognostiziert, aus dem zulaufenden Dreieck nach oben ausgebrochen. Aktuell ist der Goldpreis in einem starken Widerstandsbereich zwischen den beiden grünen horizontalen Linien. Der Preis könnte dennoch bis an die obere Widerstandslinie steigen. Fällt der Preis wieder darunter, könnte der Anstieg zunächst wieder beendet sein.

Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 40 KW

Das dritte Quartal ist beendet. Markttechnisch war Q3 wie auch Q2 wenig berauschend. Entwicklungen in Chinas Geldpolitik haben neben der schlecht laufenden Konjunktur und dem stagnierenden Aktienmarkt zusätzliche Unsicherheit an den Märkten verbreitet. In dieser Woche standen einige Daten zu Veröffentlichung aus den USA und der EU an. Die wichtigsten sind die Inflationsdaten für die EU sowie die Arbeitsmarktdaten aus den USA, die am Freitag anstehen. Die Märkte schafften es trotz besser ausgefallener Daten aus China nicht nach oben.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Verbraucherpreisindizes für Spanien, Deutschland, Italien und die EU
  • Einkaufsmanagerindizes für Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, EU, Großbritannien
  • Einzelhandelsumsätze für Deutschland und Spanien
  • Arbeitslosenquoten für Deutschland und die EU
  • Das BIP-Wachstum für Großbritannien

Die VPIs für den Monat September und im Vergleich zum Vormonat sind in allen Ländern rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Deutschland keine Veränderung; die EU eine rückläufige Rate von -0,1 %; Italiens Rate wuchs um 0,3 % wie erwartet. Auch die spanische Rate war deutlich rückläufig gewesen.

Die Einkaufsmanagerindizes fielen in den Ländern Spanien, Italien und Deutschland negativ aus. Die EU verzeichnete einen unveränderten Wert. Frankreichs Index für das Herstellungsgewerbe fiel im September ausnahmsweise positiv aus. Der britische Einkaufsmanagerindex fiel im Vergleich zum Vormonat allerdings deutlich besser aus als erwartet.

Die Einzelhandelsumsätze waren in Spanien im Monat August mehr als erwartet gefallen. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland waren im August ebenfalls negativ.

Deutschlands Arbeitslosenquote ist im September bei 6,4 % verblieben, während die EU einen Anstieg von 0,1 % verzeichnete.

Das BIP-Wachstum ist in Großbritannien für das zweite Quartal mit 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr etwas schwächer ausgefallen. Auch die Erwartungen von 2,6 konnten nicht getroffen werden. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP wie erwartet um 0,7 % und war damit auf demselben Niveau wie in Q1.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • PCE-Preisindex und Privatausgaben
  • CB-Verbrauchervertrauen und schwebende Wohnungsverkäufe
  • ADN non-farm Arbeitsplätze sowie die non-farm Gehaltsabrechnungen, AQ
  • Chicago Einkaufsmanagerindex und ISM Einkaufsmanagerindex

Die Daten aus den USA waren etwas rar gesät, jedoch nicht irrelevant. Der von dem Fed beachtete PCE-Preisindex wies im Vergleich zum Vormonat einen unveränderten Wert für die Preise im August aus. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise an. Die Privatausgaben stiegen im August ebenfalls an.

Schwebende Wohnungsverkäufe sind im August deutlich rückläufig gewesen und damit unter den Erwartungen. Das CB-Verbrauchervertrauen stieg im September allerdings deutlich an. Die ADN non-farm Arbeitsplätze fielen über den Erwartungen aus, der Chicago Einkaufsmanagerindex für den Monat September konnte jedoch nicht überzeugen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex fiel ebenfalls unter den Erwartungen aus.

Die non-farm Gehaltsabrechnungen werden mit 200.000 neu geschaffenen Stellen nach 174.000 im Vormonat positiv erwartet. Die Arbeitslosenquote sollte unverändert bei 5,1 % verbleiben.

Geldpolitik

Das Fed hat die Zinswende nicht eingeleitet, jedoch hat Janet Yellen in einer Rede noch mal bekräftigt, dass der Zinsschritt noch dieses Jahr kommen sollte. In dieser Woche kamen einige Fed-Mitglieder zu Wort, allerdings sind nur vereinzelt Gegenpositionen zu erwarten gewesen, daher keine großen Auswirkungen auf die Märkte. Da die EZB ihre Inflationsprognosen bereits letzten Monat angepasst hat, hat auch der rückläufige VPI noch keine Effekte auf den expansiven Kurs der EZB gezeigt.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

DAX: Der DAX befindet sich weiterhin in der Nähe der langfristigen Aufwärtstrendlinie. Die chinesischen Daten konnten ihn in dieser Woche dabei unterstützen. Alles wartet allerdings auf die heutigen US-Arbeitsmarktdaten. Technisch gesehen könnte ein Durchbruch durch die kurzfristige Abwärtstrendlinie neues Aufwärtspotenzial hervorbringen. Der Sturz nach unten stellt ein erhöhtes Risiko für eine langfristige Korrektur dar, ausgenommen davon sind Fehlausbrüche.

Screen 1: Tageschart des DAX

EUR/USD: Im EUR/USD haben wir ein ähnliches Bild. Hier stellt die kurzfristige Abwärtstrendlinie ebenso einen relevanten Widerstand dar. Bei Ausbruch nach oben könnten die 1,145 US-Dollar je Euro wieder angesteuert werden, darüber die 1,17 US-Dollar je Euro. Nach unten wird der Euro im Bereich bei 1,105 US-Dollar unterstützt. Darunter kommt die längerfristige Aufwärtstrendlinie auf die Agenda.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

WTI Rohöl: WTI Rohöl hat sich zuletzt etwas stabilisiert. Allerdings konnte über ein Short-Squeeze hinaus noch keine Stärke aufgebaut werden. Ein Durchbruch über die 47 US-Dollar je Barrel könnte weiteren Aufwärtsdruck initiieren. Danach käme die Widerstandszone bei 53 US-Dollar je Barrel infrage. Nach unten bietet der Bereich um die 43 US-Dollar eine Unterstützung.

Screen 3: WTI Öl

Bundesanleihe: Der Bund-Future repräsentiert den Handel auf die Bundesanleihe. Der Kurs weist seit einiger Zeit wieder einen Aufwärtstrend auf. Kurzfristig könnte weiteres Potenzial nach oben entstehen. Dabei sollten die Kanalbegrenzungen zunächst als mögliche Widerstands- und Unterstützungszonen fungieren. Bei einem Durchbruch nach unten wäre der Aufwärtstrend gefährdet.

Screen 4: Tageschart des BUND Future

Die Handelschancen lassen sich sehr gut beim Broker Banc de Binary umsetzen.

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