Fundamentalanalyse Artikel

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Fundamentalanalyse

Eine Reihe von Artikeln, die sich mit Fundamentalanalyse beschäftigen. Die Fundamentalanalyse ist ein effizientes Instrument, das insbesondere beim Handel mit Aktien nützlich ist. Sie können es jedoch auch als Händler von Rohstoffen und Währungspaaren verwenden. Ich empfehle Ihnen, zumindest die grundlegenden Informationen über die Fundamentalanalyse zu erlernen, damit Sie sich im Falle einer plötzlichen großen Bewegung nicht darüber wundern werden.

Persönlich denke ich, dass es interessant ist, Charts von Bitcoin und Gold anzusehen, wenn es um den Nachrichtenhandel geht.

Auf unserer Website gibt es einen Abschnitt mit dem Titel „NEWS“. Dieser Abschnitt enthält Artikel, die Sie zu interessanten Trades inspirieren könnten. Meist durch Handelsaktien mit CFD. Sowohl Binäre Optionen als auch Forex eignen sich gut für den Handel mit Hilfe der Fundamentalanalyse. Viel Erfolg beim Trading!

Artikel über Fundamentalanalyse

Technische oder fundamentale Analyse: Welche sollten Sie wählen?

Es gibt viele Strategien für den Handel mit Binären Optionen, Forex und Kryptowährungen, wobei man diese in zwei Kategorien unterteilen kann: fundamental und technisch. Welcher Typ ist effizienter? Ist es…

Teil 7: Fundamentalanalyse – Das Trading mit Kryptowährungen

Machte es Sinn die Fundamentalanalyse zu nutzen, wenn Sie mit Kryptowährungen handeln? Ist eine solche Analyse verlässlich genug? Natürlich ist sie da. Ansonsten würden wir innerhalb unserer Serie, die sich…

Teil 6: Fundamentalanalyse – Der Januar-Effekt – Eine Chance oder ein Mythos

Haben Sie jemals vom Januar-Effekt gehört? Der Januar soll ein Monat sein, in dem man am leichtesten Gewinn machen kann. Lesen Sie den folgenden Artikel, um zu erfahren, inwieweit dies…

Teil: 5 Fundamentalanalyse – Das Trading von Pressemitteilungen! (Strategie)

In diesem Artikel werde ich Ihnen zeigen, wie einfach es manchmal ist, mit Hilfe der Fundamentalanalyse zu handeln, aber nur, wenn sie richtig mit der technischen Analyse kombiniert wird. Ich…

Teil 4: Fundamentalanalyse – 4 Schritte zur Verwendung von Handelsnachrichten

Börsennachrichten bilden die Basis der Fundamentalanalyse. Dieses Video wurde von den Mentoren von Binary Blue Sky für ein OptionTrade-Webinar produziert. Als jedoch OptionTrade vom Markt verschwand haben Sie sich entschieden,…

Teil 3: Fundamentalanalyse – Bekanntgabe von NFP News

Es ist Ihnen sicherlich schon passiert, dass der Kurs plötzlich begann, sich wie verrückt zu bewegen. „Warum passiert das?“ haben Sie sich vielleicht gefragt. Einer der vielen möglichen Gründe könnte die…

Teil 2: Fundamentalanalyse – Die Grundlagen (Video)

Heute können Sie sich ein Video ansehen, welches ich auf YouTube gefunden habe. Obwohl es in erster Linie für Devisenhändler gedacht ist, kann es auch helfen zu verstehen, wie wir…

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Teil 1: Einführung in die Fundamentalanalyse

Heute möchten wir mit einer neuen Reihe an Artikeln beginnen, die die Fundamentalanalyse und die Verwendung von Nachrichten aus aller Welt zu Ihren unseren Gunsten erklären. Die Fundamentalanalyse ist ein Aspekt,…

Fundamentalanalyse: Was ist das? Für Anfänger erklärt

Bei der Fundamentalanalyse geht es darum, profitable Aktien aufzuspüren, indem man den inneren Wert einer Aktie ermittelt. Einfacher ausgedrückt dreht sich bei der fundamentalen Analyse alles um diese Frage: Wie erfolgreich ist das Unternehmen hinter der Aktie?

Man konzentriert sich bei dieser Analyse-Art also auf den wirtschaftlichen Erfolg einer Firma, um aussichtsreichen Aktien auf die Spur zu kommen (und nicht auf vergangene Aktienkursentwicklungen wie bei der Technischen Analyse).

Diese Wirtschafts- bzw. Erfolgsdaten werden dann zum Teil mit dem aktuellen Aktienkurs verglichen, um die angemessene Bewertung bzw. den fairen Preis der untersuchten Aktie herauszufinden, nach dem Motto: Ist diese Aktie zum aktuellen Kurs günstig/unterbewertet oder zu teuer/überbewertet? Am Ende einer Fundamentalanalyse erhält man oft ein Kauf- bzw. Verkaufssignal zur untersuchten Aktie.

Die Idee hinter der Fundamentalanalyse: Man denkt, dass die Aktien besonders erfolgreicher Unternehmen, die man aktuell noch zu einem (relativ) niedrigen Kurs kaufen kann, wahrscheinlich irgendwann steigen werden (und natürlich umgekehrt). Denn hohe Qualität setzt sich bekanntlich womöglich irgendwann durch, so der Hintergedanke.

Untersuchungswerkzeuge der Fundamentalanalyse

Um dem wirtschaftlichen Erfolg einer Firma auf den Grund zu gehen, verwendet man bei der Fundamentalanalyse allen voran bestimmte Fundamentaldaten und Fundamentalkennzahlen (vor allem die Umsatz- und Gewinnwerte sind besonders wichtig). Diese Daten und Zahlen werden aus den Geschäftsberichte und –bilanzen der Aktienunternehmen entnommen und dann teilweise mit dem aktuellen Kurs der Aktie verglichen.

Einige wichtige Fundamentalkennzahlen werden durch Quotienten berechnet, indem man den Aktienkurs im Verhältnis zu bestimmten Fundamentaldaten setzt (Beispiel: Kurs-Gewinn-Verhältnis = Aktueller Aktienkurs geteilt durch den erwarteten Unternehmensgewinn je Aktie). Daher spricht man bei der Fundamentalanalyse oft von bestimmten Verhältnissen und Quoten (siehe Fundamentalkennzahlen weiter unten). Dadurch kann man Unternehmen verschiedener Größe auch besser und leichter untereinander vergleichen.

Bei der Fundamentalanalyse gibt es dynamische Fundamentalkennzahlen (verändern sich fortlaufend) und statische Fundamentalkennzahlen (feste Zahlenwerte). Die wichtigsten Kennwerte werde ich jeweils gleich aufzählen.

Die wichtigsten dynamischen Fundamentalkennzahlen:

>Cash-Flow je Aktie
>Dividendenrendite (was ist Dividendenrendite?)
>Dividende je Aktie
>Gewinn je Aktie
>Kurs-Cashflow-Verhältnis (kurz: KCV)
>Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
>Kurs-Gewinn-Verhältnis (kurz: KGV; was ist KGV?)
>Marktkapitalisierung (was ist Marktkapitalisierung?)
>Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Die wichtigsten statischen Fundamentalkennzahlen und –daten:

>Jahresüberschuss (Gewinn)
>Umsatz
>Verschuldung
>Eigenkapitalquote (steht das Unternehmen größtenteils auf eigenen Finanzierungsbeinen?)
>EBIT (=Gewinn vor Zinsen und Steuern)

Weitere wichtige Einsteiger-Hinweise zur Fundamentalanalyse

  • Als besonders wichtige Kennzahl bei der Fundamentalanalyse wird das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) angesehen. Dieser Zahl wird eine hohe Bedeutung zugesprochen, um den inneren bzw. fairen Wert einer Aktie zu bestimmen. Ein KGV einer Aktie von unter 10 gilt bei vielen Experten als günstig, eine KGV von über 40 dagegen teuer.
  • Viele der fundamentalen Daten und Zahlen kann man schnell, einfach und kostenlos auf zahlreichen Finanzportalen abrufen: Zum Beispiel auf onvista.de oder anderen großen Börsenseiten. Als Geheimtipp kann ich außerdem Aktienfinder.net (gratis registrieren)* empfehlen, wo man ganz leicht und anschaulich (mit interaktiven Charts) Fundamentalkennzahlen von populären Aktien vergleichen und auf diese Weise kinderleicht langfristig erfolgsversprechende Qualitätsaktien finden kann. Hier mein großer Test zum Aktienanalyse-Tool von Torsten.
  • Bei der Fundamentalanalyse geht es meist nur um die Untersuchung des Unternehmens selbst (=Einzelwertanalyse). Man kann aber auch eine ausführlichere Fundamentalanalyse durchführen. Dazu wird dann zusätzlich auch das Branchenumfeld (=Branchenanalyse) und die aktuelle konjunkturelle Lage durchleuchtet (=Globalanalyse).
  • Die Fundamentalanalyse ist in jedem Fall ein wichtiges Werkzeug, um den fairen Wert einer Aktie besser einzuschätzen. Man sollte aber immer bedenken, dass es nur ein Werkzeug ist. Man kann damit also Kursprognosen ermitteln, aber natürlich keine Kursentwicklungen sicher vorhersehen. Verluste sind also trotzdem immer möglich, egal wie gut ein Unternehmen fundamental dastehen mag. Denn auch andere Faktoren wirken auf Kursentwicklungen von Aktien ein. Zum Beispiel können Krisen, wie zuletzt die Finanzkrise, und plötzliche welterschütternde Ereignisse wie die World-Trade-Center-Anschläge nicht vorhergesehen werden. Durch die Panik in diesen Zeiten erleiden fast alle Aktien Kursverluste.
  • Die Fundamentalanalyse ist vor allem für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont geeignet (anstatt für Kurzfrist-Anleger, die auf schnellere Kurssteigerungen aus sind und daher die Technische Analyse bevorzugen). Denn es kann durchaus etwas dauern, bis eine fundamental starke Aktie deutlich im Kurs steigt. Und eine Garantie, dass das irgendwann passiert, kann eine Fundamentalanalyse sowieso nie geben.
  • Viele Börsenexperten sind von der Wichtigkeit fundamentaler Daten bei der Aktienauswahl überzeugt. Der Börsendienst Rendite-Spezialisten* setzt etwa stark auf fundamentale Unternehmensdaten, um für Privatanleger chancenreiche Top-Aktien zu finden. Hier stelle ich weitere Infos zu diesem empfehlenswerten Börsenbrief zur Verfügung: Mein Rendite-Spezialisten Check (2 Teile)

Die Fundamentalanalyse wird bei vielen Börsenstrategien angewendet

Zahlreiche Börsenstrategien basieren auf der Untersuchung verschiedener fundamentaler Kennzahlen, um so vielversprechende Aktien aufzuspüren.

Beispielsweise die Value-Strategie und die Dividendenstrategie bedienen sich der Fundamentalanalyse, um unterbewertete Aktien aufzuspüren. Mehr Infos über diese beliebten Anlagestrategien habe ich hier zusammengestellt: Der Value Investing Ansatz und Dividenden-Strategie.

Vor allem bei aktiven Aktienauswahl-Methoden (Gegenteil: passiv anlegen), dazu zählen zum Beispiel die beiden eben genannten Strategie-Ansätze, bedient man sich der Fundamentalanalyse (neben der Technischen Analyse, die insbesondere bei mittel- und kurzfristig orientierten Anlegern zum Einsatz kommt).

Aber auch bei der passiven Investment-Methode, wo man einfach große Indizes bzw. den breiten Markt nachbildet (meist mit ETF-Fonds), spielen oftmals hintergründig fundamentale Kennzahlen eine entscheidende Rolle. Beispiel: Im DAX befinden sich die 30 größten Aktienunternehmen aus Deutschland. Und eines der wichtigsten Kriterien, damit eine Aktie in den DAX aufgenommen wird, ist die fundamentale Kennzahl „Marktkapitalisierung“ (Definition).

DAX-Aktien müssen nämlich eine bestimmte Mindesthöhe hinsichtlich der Marktkapitalisierung haben, sonst ist eine Aufnahme in den DAX nicht möglich. Das bedeutet umgekehrt: Kann eine DAX-Aktie irgendwann die festgelegte Mindest-Marktkapitalisierung nicht mehr vorweisen (weil der Kurs stark eingebrochen ist), wird diese Aktie gegen ein anderes Unternehmen ausgetauscht.

Tipp: Ich habe eine eigene Aktienanalyse-Strategie mit 10 Kriterien entwickelt, wo hauptsächlich fundamentale Aktienkennzahlen geprüft werden, um dadurch profitable und möglichst risikoarme Qualitätsaktien zu finden. Diese langfristige Buy-and-Hold-Aktienstrategie lässt sich einfach umsetzen und ist daher auch für Aktien-Einsteiger geeignet. Mehr Infos: Wie man in 12 Schritten die sichersten Top-Aktien findet.

Buchtipps zur Fundamentalanalyse

Wer jetzt Blut geleckt hat und tiefer in die spannende Materie der Fundamentalanalyse eintauchen will, für den habe ich jetzt ein paar Buchtipps parat (Links führen zu Amazon):

Artikel-Tipps:

  • Mein Aktien-Kurs für Anfänger vorgestellt (in 7 Teilen Schritt für Schritt wichtiges Aktienwissen lernen)
  • Wie man in 12 Schritten die sichersten Top-Aktien findet (meine eigene Aktienanalyse-Strategie; auch für Einsteiger geeignet)

Meine Vertrauensgarantie

1. Ehrliche, persönliche Texte: Selbst verfasst, keine gekauften Artikel etc.

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Hinweis: Ich bin kein Anlageberater, leiste daher keine Anlageberatung und ersetze diese auch nicht. Alle Beiträge auf dieser Webseite dienen lediglich der Information und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren bzw. Finanzprodukten dar. Ich garantiere nicht für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen. Jeder muss sich zudem bewusst sein, dass Investitionen auch zum Totalverlust führen können.

Fundamentalanalyse: Vorgehensweise und Kennzahlen

Die Fundamentalanalyse zielt darauf ab, den „wahren“ Wert von Wertpapieren aus fundamentalen Unternehmensdaten zu ermitteln. Durch Vergleich des aktuellen Börsenkurses mit dem in der Analyse ermittelten „wahren“ Wert lässt sich erkennen, ob ein Investment aussichtsreich erscheint oder nicht.

Die Analyse berücksichtigt sowohl Vergangenheits- als auch Ist- und Prognosedaten und erfolgt sowohl quantitativ als auch qualitativ. Eine wichtige Rolle spielen Kennzahlen –wie zum Beispiel das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis).

Verwandte Begriffe

Erklärung

Die Fundamentalanalyse ist eine grundlegende Form der Unternehmensanalyse. Anders als die an Kursverläufen ausgerichtete Chartanalyse orientiert sie sich an den sogenannten Fundamentaldaten eines Unternehmens, wie z. B. Bilanzkennzahlen, Auftragseingängen oder Gewinnmargen. Die Fundamentalanalyse spielt eine wichtige Rolle bei aktiven Anlagestrategien, bei denen es darum geht, Aktien mit überdurchschnittlichem Wertsteigerungspotential zu identifizieren. Dies ist beispielsweise bei Value- oder Growth-Strategien der Fall.

Die Philosophie der Fundamentalanalyse

Fundamentalanalytiker sind der Überzeugung, dass es einen objektiven Unternehmenswert den „wahren“, „inneren“ oder „fairen“Wert-gibt, der sich aus der operativen Tätigkeit des Unternehmens ableiten lässt. Fundamentalanalyse ist letztlich also nichts anderes, als die Bewertung eines Unternehmens auf Basis seiner betriebswirtschaftlichen Daten und unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds. Eine einzelne Aktie des Unternehmens stellt dabei den kleinsten stückelbaren Anteil am Unternehmenswert dar. Börsenkurse tendieren zwar nach Ansicht der Fundamentalanalytiker stets zum inneren Wert, schwanken aber aufgrund von irrationalen Über- oder Unterbewertungen im Zeitablauf regelmäßig um diesen herum. Aktuelle Börsenkurse spiegeln daher nur bedingt den wahren Wert eines Unternehmens wider. Da es zumeist eine längere Zeit dauert, bis der faire Unternehmenswert erreicht wird, nutzt eine Vielzahl an Analysten das Mittel der Fundamentalanalyse.

Wie geht die Fundamentalanalyse vor?

Die Fundamentalanalyse beruht auf vorhandenen Daten und Informationen, die das Unternehmen und sein Umfeld hervorbringt. Betrachtet werden dabei nicht nur Ist- und Vergangenheitsdaten. Die Analyse berücksichtigt auch Prognosen. Denn der Wert einer Aktie wird ganz wesentlich durch die zukünftigen Erwartungen bestimmt. Folgende Analyse-Felder spielen eine Rolle:

  • Quantitative Unternehmensanalyse

Im Rahmen der quantitativen Unternehmensanalyse wird der Unternehmenswert auf Basis der veröffentlichten Finanz- und Bilanzdaten bestimmt. Diese stammen aus Jahresabschlüssen, Zwischenberichten und weiteren zahlenbasierten Unternehmensinformationen. Es handelt sich hierbei um die sogenannte „klassische“ Bilanzanalyse. Die Ermittlung von Kennzahlen ermöglicht Vergleiche mit anderen Unternehmen.

  • Qualitative Unternehmensanalyse

In diesem Bereich wird versucht, eine Einschätzung über Perspektiven und die weitere Entwicklung des Unternehmens zu gewinnen. Als Informationsquelle können Lageberichte, Geschäftsberichte und andere veröffentlichte Informationen dienen, aber auch persönliche Gespräche mit dem Management-Board oder mit Mitarbeitern. Ziel ist die Bewertung der Geschäftspolitik und der Unternehmensstrategie im Hinblick auf ihre wertmäßigen Auswirkungen. Die qualitative Analyse stellt besondere Anforderungen an Analysten, stellt aufgrund ihrer häufig subjektiven Bewertungsmaßstäbe jedoch eine besondere Herausforderung dar.

  • Branchen-Analyse

Die Branchen-Analyse betrachtet das Branchen-Umfeld des Unternehmens. Wie sieht die individuelle Branchen-Struktur aus? Wie stellen sich Wettbewerber auf? Welche Faktoren bestimmen Angebot und Nachfrage? Wie konjunkturabhängig ist die Branche? Welchen Einfluss haben branchenrelevante, politische Entscheidungen? Antworten auf diese Fragen werden im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf den Unternehmenswert analysiert.

In der Global-Analyse untersucht man die für die Unternehmensentwicklung relevanten makro-ökonomischen Faktoren. Hier geht es um mögliche Effekte der Geld- oder Fiskalpolitik, um Auswirkungen von Zinsentscheidungen oder um Entwicklungen bei Wechselkursen und im internationalen Handel. Auch diese Faktoren können die Perspektive und den Wert des Unternehmens positiv wie negativ beeinflussen.

Wichtige Kennzahlen in der Fundamentalanalyse

Kennzahlen-Betrachtungen im Verhältnis zum Börsenkurs haben in der Fundamentalanalyse eine große Bedeutung. Wichtige Kennzahlen sind u.a.:

  • KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): ist die wichtigste Fundamental-Kennzahl und definiert sich, in dem man den aktuellen Aktienkurs durch den Gewinn pro Aktie teilt (KGV = aktueller Aktienkurs/Gewinn pro Aktie).Im Umkehrschluss verdeutlicht das KGV, wieviel Gewinn ein Unternehmen je Aktie erwirtschaftet. Ein niedriges KGV ist somit ein Indikator für eine günstige Bewertung des Unternehmens.
  • KCV (Kurs-Cashflow-Verhältnis): wird häufig ersatzweise für das KGV verwandt, da der Cash Flow weniger anfällig für Bilanzpolitik ist.
  • KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): wird ebenfalls ähnlich wie das KGV interpretiert, eignet sich aber nicht für jedes Unternehmen als angemessener Indikator und hat vor diesem Hintergrund mitunter nur beschränkte Aussagekraft.
  • KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): setzt den Börsenwert eines Unternehmens ins Verhältnis zum Bilanzwert und gibt Auskunft darüber, wie hoch oder niedrig die Börse das Unternehmen im Vergleich zu seiner „Substanz“ bewertet.

Die 15 wichtigsten Aktienkennzahlen, die du kennen musst

Aktienkennzahlen helfen dir bei der Fundamentalanalyse einen schnellen Überblick über eine Aktie zu bekommen.

Und Ja, die Aktienbewertung kann nervenaufreibend und langwierig sein.

Muss sie aber nicht. ��

Es gibt einige Kennzahlen , die dir dein Leben vereinfachen und mit denen du dir bei der Fundamentanalyse schnell einen Überblick über ein Aktienunternehmen verschaffen kannst.

Ich zeige dir, welche 15 Aktienkennzahlen die wichtigsten sind, wie du diese berechnest und wie du diese Aktienkennzahlen interpretieren solltest.

Außerdem kannst du dir hier gratis den kompletten Artikel inklusive 5 weiterer Kennzahlen als PDF-Datei herunterladen (zum Download →).

Kennzahlen zu den Basisdaten

#1 – Aktienkurs

Der Aktienkurs gibt den Preis an, für den ein Unternehmensanteil aktuell gehandelt wird. Gleichzeitig liefert der Aktienkurs durch seine vergangene Entwicklung einen Einblick in den Erfolg oder Misserfolg der letzten Jahre und Ja hrzehnte der Aktiengesellschaft.

Dabei ist ein Unternehmen, dessen Aktie für 100€ gehandelt wird, nicht automatisch mehr wert als eine Aktie, die für 10€ gehandelt wird.

Der Grund: Die Aktienunternehmen geben unterschiedliche Mengen an Aktien heraus.

Wenn ein Unternehmen 5 Millionen Euro wert ist, aber nur eine einzige Aktie herausgibt, kostet diese eine Aktie 5 Millionen Euro. Trotzdem sind die großen DAX-Konzerne, deren Aktien sich meistens im 1- bis 3-stelligen Bereich bewegen, natürlich viel wertvoller.​

Der Aktienkurs allein sagt nichts über die Bewertung einer Aktie aus!

Die entscheidende Kennzahl für die aktuelle Bewertung eines Unternehmens ist die…

#2 – Marktkapitalisierung

Berechnung

Marktkapitalisierung = Aktienkurs x Anzahl ausgegebene Aktien

Bedeutung: Die Marktkapitalisierung gibt an, wie viel ein Unternehmen aktuell an der Börse wert ist. Deshalb wird diese Kennzahl auch oft als Börsenwert bezeichnet.

Fällt der Aktienkurs mal um 10%, hat sich also auch der Börsenwert um 10% (was oft mehreren Milliarden Euro entspricht) verringert.

#3 – Streubesitz

Der Streubesitz gibt an, wie viele der ausgegebenen Aktien dem Börsenhandel zur Verfügung stehen.

Welche Aktien stehen dem Handel nicht zur Verfügung? Alle Aktien, die in den Händen von Großaktionären sind. Dazu gehören oft Firmengründer, Großinvestoren, Vermögensverwalter und Investmentfonds.

Die Vorteile bei einem großen Streubesitz liegen meistens bei einer hohen Handelbarkeit einer Aktie und einer geringeren Abhängigkeit von den Großaktionären.

Allerdings können auch gerade Großaktionäre oft langfristiger denken als die breite Masse an Anlegern und lassen sich nicht so schnell verunsichern, was die Schwankungen des Aktienkurses senken kann.

#4 – Umsatz

Der Umsatz sagt noch nichts über die Profitabilität eines Unternehmens aus, ist aber ein Indikator für die Größe eines Unternehmens und fließt in viele andere Kennzahlen mit ein.

Es ist schlichtweg die Kennzahl, die ohne Berücksichtigung der Kosten angibt: Wie viel hat das Unternehmen eingenommen?

Aktienkennzahlen zur Profitabilität

#5 – Gewinn

​Der Gewinn ist eine der wichtigsten Kennzahlen.

Aber Gewinn ist nicht gleich Gewinn. Hier sind die gängigsten Unterscheidungen das EBITDA, EBIT und der Jahresüberschuss.

Du verstehst nur Bahnhof? Keine Angst, das ändern wir sofort.

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