Fällt Abgeltungssteuer auf CFD Gewinne an

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Contents

Fällt Abgeltungssteuer auf CFD Gewinne an?

Wie werden CFDs steuerlich behandelt?

Obgleich man beim Erwerb eines CFD Kontraktes keinen direkten physischen Wert erwirbt, sondern vielmehr einen Kontrakt mit einem Broker auf eine bestimmte Kursentwicklung eingeht, fallen doch Einkünfte aus Kapitalvermögen an. Diese werden in Deutschland seit 2009 mit der Abgeltungssteuer verrechnet. Eine spezielle CFD Abgeltungssteuer gibt es dabei allerdings nicht. Mitgerechnet werden nicht nur Gewinne aus dem Geschäft mit CFDs, sondern alle Einkünfte aus Kapitalanlagen wie Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Wertpapierverkäufen. Es gibt einen Freibetrag von 801,00 € und bei Ehepaaren einen gemeinsamen Freibetrag von 1.602,00 Euro. Hat der eine Partner weniger als 801,00 Euro eingenommen, kann der andere entsprechend mehr unversteuert einnehmen. Insofern fällt auf CFD Abgeltungssteuer an.

Kapitalertragssteuer in Deutschland

In Deutschland unterliegen generell alle Kapitalerträge der sogenannten Kapitalertragssteuer – daran führt kein Weg vorbei. Seit 2009 ist es dabei sogar vollkommen unerheblich, aus dem Handel mit welchen Finanzinstrumenten diese Gewinne erwirtschaftet worden sind, fällig wird zunächst immer die Kapitalertragssteuer von 25 Prozent. Als Bemessungsgrundlage dienen hierfür wiederum alle Kapitalerträge, die der Anleger während eines Jahres erwirtschaftet hat.

Zusätzlich zu dieser Kapitalertragssteuer müssen Trader allerdings zwei weitere Steuern bezahlen, von der eine allerdings optional ist:

  • Solidaritätszuschlag: Der Zuschlag für den Aufbau Ost liegt noch immer bei 5,5 Prozent.
  • Kirchensteuer: Wer Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirche ist, zahlt je nach Bundesland zwischen 8und9Prozent

Wichtig ist, dass sich diese beiden Steuern nicht auf den Reingewinn der Kapitalerträge beziehen, sondern auf die bereits bezahlte Kapitalertragssteuer. Somit liegt der gesamte Steuersatz für Kapitaleinkünfte nicht etwa bei 38,5 Prozent, sondern bei rund 28 bis 29 Prozent.

Fazit: In Deutschland muss jeder Anleger Kapitalertragssteuer zahlen, unabhängig davon, wie die Erträge letztlich erwirtschaftet worden sind. Fällig wird im ersten Schritt immer die reine Kapitalertragssteuer von 25 Prozent, auf dessen Basis dann wiederum noch Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag erhoben werden.

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Freibetrag senkt die Steuerlast

Der deutsche Staat möchte mit der Kapitalertragssteuer vor allem vermögendere Personen belasten. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber den sogenannten Sparerpauschbetrag bzw. Freibetrag eingeführt:

  • Alleinstehende: Wer nicht verheiratet ist, kann den zu versteuernden Gewinn um insgesamt 801 Euro senken.
  • Verheiratete: Wer verheiratet ist, kann sogar einen Freibetrag von 1.602 Euro geltend machen.

Hat der Anleger beispielsweise 2.000 Euro an Gewinn erwirtschaftet, muss er hiervon – sofern er alleinstehend ist – lediglich 1.199 Euro versteuern. Allerdings gilt der Freibetrag tatsächlich für alle Kapitalerträge, die innerhalb eines Jahres erwirtschaftet werden. Somit müssen Trader den Betrag nicht nur bei der reinen CFD-Abgeltungssteuer, sondern auch bei Einkünften aus Festgelder, Aktien oder anderen, klassischen Finanzinstrumenten einkalkulieren.

Sofern der Anleger bei einem ausländischen Broker tradet, ist er selbst für die Geltendmachung des Freibetrags verantwortlich. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung wird ein entsprechendes Feld ausgefüllt. Führt der Trader gleichzeitig noch ein Depot bei einem deutschen Finanzdienstleister, so ist es möglich, bei diesem einen Freistellungsauftrag einzureichen. Bis zu dem hierin genannten Betrag – maximal 801 bzw. 1.602 Euro – führt die Bank dann keine Steuern ab.

Fazit: Durch den Freibetrag können Anleger die CFD-Abgeltungssteuer um ein gutes Stück senken. Dabei müssen sie allerdings beachten, dass der Freibetrag immer im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht wird, sofern der Broker nicht aus Deutschland stammt.

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Beispiel: So kann die CFD-Abgeltungssteuer ausfallen

Wie genau CFDs bzw. Finanzinstrumente im Allgemeinen besteuert werden, soll das folgende Praxisbeispiel zeigen. Zunächst errechnet der Anleger, wie hoch sein Gewinn aus Kapitalanlagen für das Jahr 2020 ausgefallen ist:

  • Gewinn beim CFD-Trading von 8.000 Euro
  • Verluste von 2.000 Euro, die entsprechend gegengerechnet werden
  • Weitere 5.000 Euro Rendite aus anderen Anlagen

Der Reingewinn summiert sich auf einen Betrag von 11.000 Euro auf. Hiervon ist im zweiten Schritt der Freibetrag von 801 Euro abzuziehen, so dass sich eine Bemessungsgrundlage für die Steuer von 10.199 Euro ergibt. Auf dieser Basis lässt sich jetzt die Kapitalertragssteuer bestimmen:

10.199 Euro * 0,25 = 2.549,75 Euro

Damit ist die Steuerlast an sich aber noch nicht errechnet. Schließlich muss der Trader auch noch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bezahlen, wobei sich diese Beträge jetzt wiederum auf die Kapitalertragssteuer beziehen:

  • Solidaritätszuschlag: 549,75 * 0,055 = 140,24 Euro
  • Kirchensteuer:549,75 * 0,08 = 203,98 Euro

Insgesamt ergibt sich so eine Steuerlast von rund 2.894 Euro. Bezogen auf den eigentlichen Gewinn von 11.000 Euro liegt die prozentuale Besteuerung der Kapitalerträge damit wiederum bei rund 26,3 Prozent.

Fazit: Wie das Praxisbeispiel zeigt, können Trader die Höhe der CFD-Abgeltungssteuer leicht errechnen. Zunächst ist hierfür zu ermitteln, wie hoch die Kapitaleinkünfte im betrachteten Jahr tatsächlich ausgefallen sind. Anschließend wird der Freibetrag abgezogen, um die Bemessungsgrundlage für die Steuer berechnen zu können. Hieraus ergeben sich dann zunächst die Kapitalertragssteuer und anschließend auch Solidaritätszuschlag und mögliche Kirchensteuer.

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Was ist bei der Brokerwahl hinsichtlich der CFD Abgeltungssteuer zu beachten?

Grundsätzlich sollte man alle seine Einkünfte aus Kapitalvermögen bei der Steuererklärung angeben, denn Anleger sind in Deutschland dazu verpflichtet ihre Steuern selbst zu ermitteln und an das Finanzamt abzuführen. Da sich in der gesamten EU die Finanzämter über Konten austauschen, erführen sie recht schnell, dass jemand die CFD Abgeltungssteuer umgehen will. Also Vorsicht, diesbezügliche Unterschlagungen haben selbst einen Herrn Hoeneß, wenn gleich nicht wirklich adäquat lang, denn es ging um siebenstellige Gewinnerträge, hinter Schloss und Riegel gebracht.

Ein sehr interessanter Punkt ist vielmehr der Hauptsitz des jeweiligen Brokers. Die meisten haben ihren Hauptsitz im Ausland – bevorzugt in Großbritannien, Malta oder auf Zypern und betreiben hier in Deutschland nur jeweilige Zweigniederlassungen. Diese gelten beim deutschen Fiskus allerdings nicht als Zahlstellen und so werden im Laufe des Handelsjahres vom Broker keine Steuern direkt eingezogen. Man bekommt vielmehr, meistens gegen Ende Februar des darauffolgenden Jahres, eine schriftliche Aufstellung aller Handelsaktivitäten, aus der eine Gewinn-/Verlustaufrechnung hervorgeht und kann so seine CFD Gewinne versteuern. Dies ist ein gewisser Liquiditätsvorteil, da die, an das Finanzamt abzuführenden Beträge bis zum Jahresende als Handels-Margin verwendet werden können.

Im Gegensatz hierzu ist es bei Anbietern mit Hauptsitz in Deutschland so, dass zu zahlende Steuern auf die Gewinne täglich saldiert und vom Handelskonto abgezogen werden. Insofern hat der erfolgreiche Trader bei den ausländischen Brokern einen deutlichen Vorteil. Allerdings muss man die Gewinn-/Verlustrechnung für die Steuererklärung selbst anzeigen, während dieses, inländische Broker komplett für die Kunden übernehmen. Gerechterweise sollte man dabei erwähnen, dass die deutschen Broker nicht nur die Gewinne täglich versteuern, sondern auch die Verluste als Vorträge einbeziehen. Wenn man z.B. hier einen größeren Gewinn eingefahren hat und an einem späteren Tag einen Verlust zu verzeichnen hat, wird dieser mit dem darauffolgenden Gewinn verrechnet. Seriöses Brokererage ohne dabei CFD Abgeltungssteuer abführen zu müssen wird man schwerlich finden, insofern muss man bei jedem Anbieter seine CFD Gewinne versteuern. Einzige Möglichkeit diese legal zu umgehen, wäre eine Kontoeröffnung direkt im Ausland. Allerdings sollten Sie sich dort eine Steuernummer holen und zusätzlich am Ende des Jahres eine Steuererklärung in der Landessprache erstellen und Ihre Steuern nach den jeweiligen Gesetzen dort abführen. Damit ist es dann aber noch nicht getan, denn es gibt mit den meisten Ländern Doppelbesteuerungsabkommen und dann wird es noch komplizierter. Näheres hierzu erfahren Sie von Ihrem Steuerberater.

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Zwischenfazit: CFD Abgeltungssteuer ist, wie bei anderen Einkünften aus Kapitalvermögen, zu zahlen. Obgleich es bei den CFD Brokern, je nach Hauptniederlassungsstandort, unterschiedlich gehandhabt wird, sind CFD Gewinne, die über die Freibeträge hinausgehen, im darauffolgenden Jahr ganz normal über die Abgeltungssteuer zu berücksichtigen.

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So wird die CFD-Abgeltungssteuer abgeführt

Weil die meisten Anleger bei ausländischen Brokern traden dürften, müssen sie die CFD-Abgeltungssteuer selbst an das Finanzamt abführen. Dies geschieht immer im Rahmen der Einkommensteuererklärung und somit einmal pro Jahr. Zusätzlich zu den gewöhnlichen Formularen müssen Trader ihrer Erklärung noch die Anlage „Kap“ für Kapitaleinkünfte beifügen. Zu nennen sind hier:

  • Die bei ausländischen Brokern erwirtschafteten Kapitalerträge.
  • Der Freibetrag, der schon verwendet worden ist – etwa bei deutschen Banken oder Finanzdienstleistern.
  • Der Freibetrag, der noch verwendet werden soll.

Bei fast allen CFD-Brokern erhalten Anleger einmal pro Jahr einen Depotauszug, der die genauen Kapitaleinkünfte auflistet und transparent ausweist. Vereinfacht gesprochen müssen Anleger dann nur noch die Zahl in das entsprechende Feld eintragen und können das Formular anschließend direkt abschicken.

Nachdem die Erklärung abgeschickt worden ist, prüft das Finanzamt die Daten und setzt anschließend die Steuerlast fest. Sofern Trader ein Lastschriftmandat beim Finanzamt hinterlegt haben, erfolgt eine automatische Abbuchung der Steuer. Ist das nicht der Fall, so muss der Betrag manuell überwiesen werden.

Hinweis: Wer bisher noch keine Erfahrungen im Umgang mit der Einkommensteuer oder der Erstellung einer Einkommensteuererklärung gemacht hat, sollte fachmännische Hilfe anfordern. Zwar kostet der Steuerberater einige hundert Euro, er haftet aber im Zweifelsfall für Fehler und sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.

Fazit: Die CFD-Abgeltungssteuer führen Tradern im Rahmen der Einkommensteuererklärung an das Finanzamt ab. In das Formular „Kap“ sind die entsprechenden Einkünfte einzutragen, auf deren Basis das Finanzamt dann die Steuer festsetzt und einzieht.

Kann ich Verluste aus anderem Kapitalvermögen, wie z.B. Aktien oder Rentenpapiere (Anleihen) auf CFD Gewinne abschreiben?

Erträge aus Kapitalvermögen sind in Deutschland generell zu versteuern. Dabei fallen seit 2009 fast alle diese Erträge unter die Abgeltungssteuer. Im Bereich Forex (Devisenhandel) ist es noch ein bisschen anders gelagert, allerdings fallen Forex CFDs, also CFD Kontrakte auf verschiedene Währungspaare nicht darunter. Reiner Devisenhandel setzt den physischen Besitz der Devisen voraus. Insofern werden Erträge aus beliebten CFD Währungspaaren, wie EUR/USD, EUR/GBP oder auch USD/JPY über die Abgeltungssteuer berechnet. Grundsätzlich kann man in Deutschland, sofern eine Gewinnabzielungsabsicht ersichtlich ist, Verluste aus einer bestimmten Einkunftsart mit Gewinnen aus derselben verrechnen. Nun müsste der Gesetzgeber im Grunde genommen Einkünfte aus Kapitalvermögen, egal, ob es jetzt Aktien, Anleihen, EFTs oder CFDs sind, auf eine Stufe stellen. Will heißen, dass man beispielsweise Verluste aus Aktiengeschäften mit Gewinnen durch CFD steuerlich ausgleichen kann. Leider ist es in dem Fall nicht so. Verluste aus Aktien können nur mit Gewinnen ebenfalls aus Aktiengeschäften aufgerechnet werden. Hart aber ungerecht, CFD Abgeltungssteuer ist in diesem Fall, bis auf den Freibetrag, komplett zu entrichten.

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Inwieweit kann ich Verluste durch den CFD Handel mit Erträgen aus anderen Kapitalanlageprodukten vor dem Fiskus verrechnen?

Auch wenn der geneigte Leser jetzt vielleicht den Kopf schüttelt, so wird sich der noch nicht vollumfänglich informierte CFD Trader freuen. Egal welcher Basiswert beim jeweiligen CFD gehandelt wird, kann verlusttechnisch geltend gemacht werden. Ob es nun Rohstoff CFDs, Aktien CFDs, CFD auf Anleihen oder auch besagte Währungspaare sind. Daraus entstandene Verluste können mit Gewinnen aus Aktien oder Anleihen verrechnet werden. Steht also am Jahresende auf Ihrem CFD Handelskonto ein Verlust, so brauchen Sie schon mal keine CFD Abgeltungssteuer zu bezahlen und die zu zahlende Abgeltungssteuer auf Ihre Aktiengewinne fällt auf jeden Fall kleiner aus.

Fazit

CFD werden steuerlich, wie alle anderen Einkünfte aus Kapitalvermögen behandelt. Insofern ist auf CFD Abgeltungssteuer zu entrichten. Inländische Broker ziehen die Steuern täglich ein und bei ausländischen Brokern mit Niederlassung in Deutschland muss der Kunde sich um die Entrichtung der Steuern selbst kümmern. CFD Verluste können mit Gewinnen aus Aktien oder Anleihen verrechnet werden. In jedem Fall sollte man seine Gewinne beim Finanzamt anzeigen.

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CFD Steuer 2020: Müssen Sie Gewinne aus dem CFD-Handel versteuern?

Differenzkontrakte werden steuerrechtlich als Termingeschäfte bewertet und fallen deshalb wie die meisten Kapitalerträge unter die Abgeltungssteuer – eine eigenständige CFD Steuer sieht das deutsche Steuerrecht nicht vor. Die Abgeltungssteuer beträgt pauschal 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

  • Der Handel mit CFDs gehört steuerrechtlich zu den Termingeschäften und wird so mit der sog. Abgeltungssteuer belegt, sollten Gewinne erzielt werden.
  • Die Abgeltungssteuer beträgt 25 Prozent und wird direkt vom Broker einbehalten, sofern er seinen Sitz in Deutschland hat.
  • Broker im europäischen Ausland bieten einen Liquiditätsvorteil, da ein automatischer Abzug der Abgeltungssteuer nicht durchgeführt wird.
  • Gewinne bei ausländischen Brokern müssen durch den Anleger selbst versteuert werden.
  • Unterlässt der Trader diese Selbstversteuerung, so macht er sich strafbar.
  • Verluste aus CFDs können mit Positiverträgen anderer Kapitalanlagen verrechnet werden.
  • Erfolgreiches Handeln mit CFDs setzt einen kühlen Kopf, Wissen und Übung voraus.

Die Steuer wird grundsätzlich – nach jedem profitabel abgeschlossenen Trade – direkt durch den Broker einbehalten. Das gilt allerdings nicht, wenn der Broker keine auszahlende Stelle laut Definition der Finanzbehörden ist. Das ist bei Brokern der Fall, deren Sitz sich außerhalb Deutschlands befindet – eine mögliche Zweigniederlassung in Deutschland ändert daran nichts. Die Steuerpflicht existiert auch für Gewinne bei Brokern im Ausland. Die Erträge müssen vom Steuerpflichtigen dem Finanzamt angezeigt und versteuert werden. CFD Broker mit Sitz im Ausland bieten dadurch einen Liquiditätsvorteil, da die gesamten Gewinne ohne Abzug an den Trader ausgezahlt werden. Wie die Abgeltungssteuer berechnet wird und wie mit etwaigen Verlusten umzugehen ist, kann in diesem Ratgeber nachgelesen werden. Außerdem wollen wir mit unseren Tipps erfolgreiches Trading unterstützen. Ferner haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie man einen seriösen CFD-Anbieter findet.

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CFD Abgeltungssteuer – so wird sie gezahlt

Auch wenn es sich bei dem Handel von CFDs um riskante Finanzgeschäfte handelt, fallen sie dennoch nicht unter die Steuerfreiheit, wie zum Beispiel das Glücksspiel. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine unternehmerische Handlung, die darauf ausgerichtet ist, kontinuierlich Erträge zu erwirtschaften. Aus diesem Grunde sind sie auch nach dem Einkommensteuergesetz zu versteuern.
Grundsätzlich ist es so, dass von den erzielten Kapitalerträgen 25 Prozent an Abgeltungsteuer durch den Broker einbehalten und unmittelbar dem Fiskus zur Verfügung gestellt werden. Wie bereits erwähnt, gilt dies nur für inländische Broker. Broker, die im europäischen Ausland ihren Sitz haben, führen diese Abgeltungssteuer nicht ab. Der Reingewinn steht dem Trader zunächst zu 100 Prozent zur Verfügung. Allerdings ist er verpflichtet und dafür verantwortlich, seine Erträge aus dem CFD-Handel selbst zu versteuern. Dies kann in der Regel über die jährliche Steuererklärung geschehen, was bis dahin einen Liquiditätsvorteil darstellt. Sollte der Trader seine Gewinne nicht selbstständig gegenüber dem Finanzamt anzeigen, fällt diese Unterlassung unter den Straftatbestand der Steuerhinterziehung. In unserem Ratgeber BDSwiss Abgeltungssteuer ist noch einmal ausführlich dargelegt, wie die Abgeltungssteuer bei einem nicht in Deutschland ansässigen Broker zu begleichen ist.

Steuern aus CFD-Gewinnen abführen

Bei der Bemessung des steuerpflichtigen Gewinns einer CFD-Position sind alle Aufwendungen abzugsfähig, die in direkten Zusammenhang mit der Transaktion stehen. Darunter fallen zum Beispiel Finanzierungskosten und Kommissionen. Anleger, deren persönlicher Steuersatz bei der Einkommensteuer 25 Prozent unterschreitet, können Kapitalerträge im Rahmen der Einkommensteuer veranlagen lassen. Die Höhe der CFD Steuer wird dann individuell gemäß des Einkommensteuertarifs ermittelt.

Zu versteuern sind CFD-Gewinne allerdings nur, wenn sie einen Freibetrag – den sogenannten Sparerpauschbetrag – nicht übersteigen. Der Freibetrag für Singles beträgt 801 Euro und für verheiratete Paare 1.602 Euro. Einen entsprechenden Freistellungsauftrag können Trader einem inländischen Broker erteilen. Da bei einem im Ausland ansässigen Broker keine Abgeltungssteuer an das Finanzamt abgeführt werden muss, ist ein solcher Antrag hier auch nicht zu stellen. Der Sparerpauschbetrag kann dann entsprechend in der jährlichen Einkommensteuererklärung nachträglich geltend gemacht werden. Zu beachten gilt es hier, dass sich der Freibetrag auf jegliche Gewinne aus Kapitalanlagen, also auch aus Tagesgeld- oder Festgeldanlagen, bezieht. In unserem CFD Broker Vergleich finden Sie einfach den für Sie passenden Anbieter.

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Verlustrechnung mit CFDs – funktioniert das?

Im Vergleich mit Aktien und anderen Assetklassen bieten CFDs steuerliche Vorteile bei der Verlustverrechnung. Während Gewinne aus Aktiengeschäften (Kursgewinne) ausschließlich mit Verlusten aus Aktiengeschäften verrechnet werden können, ist eine Verrechnung von Verlusten aus CFD-Geschäften gegen alle andere positiven Kapitalerträge, darunter Dividenden und Zinsen, möglich. Die Behandlung der CFD Abgeltungssteuer ist unabhängig von dem Basiswerte, der einem Kontrakt zugrunde liegt. Werden bei mehreren Brokern Handelskonten geführt, können Verluste auf einem Konto mit Gewinnen auf einem anderen Konto verrechnet werden, indem eine Verlustbescheinigung angefordert wird.

Die steuerliche Situation nach dem ersten und nach dem zweiten Wertpapiergeschäft.

Erträge aus Kapitalanlagen sind grundsätzlich alle mit 25 Prozent zu versteuern. Broker, die im Inland ihren Stammsitz haben, führen automatisch die Abgeltungssteuer an das Finanzamt ab. Mit einem Freistellungsauftrag können Händler einen Freibetrag von 801 Euro bzw. 1.602 Euro geltend machen. Ausländische Broker führen die Abgeltungssteuer nicht ab, so dass der Trader verpflichtet ist, diese selbst gegenüber dem Finanzamt anzuzeigen. Verluste aus CFDs können mit Gewinnen anderer Kapitalanlagen verrechnet werden.

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Wie hoch fällt die CFD Abgeltungssteuer aus?

Bereits kurz angesprochen worden ist, dass die Kapitalertragssteuer in Deutschland bei 25 Prozent liegt. Allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass auch die wirkliche Steuerlast bei eben diesen 25 Prozent liegt. Schließlich kommen mit dem Solidaritätszuschlag und der Kirchensteuer zwei weitere Kostenpunkte auf Trader zu, die die Steuerlast erhöhen. Hingegen sorgt der ebenfalls schon angesprochene Freibetrag für eine Minderung der Besteuerung. Ein kurzes Praxisbeispiel soll erläutern, wie sich die gesamte Steuerlast letztlich zusammensetzt:

  • Betrachtet sei das CFD-Trading eines Anlegers für das Jahr 2020.
  • Insgesamt hat dieser Trader Gewinne von 12.000 Euro erwirtschaftet.
  • Allerdings machen die Verlustpositionen 2.000 Euro aus, so dass der zu versteuernde Reingewinn bei lediglich 10.000 Euro liegt.
  • Der Trader ist alleinstehend.

Wie hoch fällt die CFD Abgelstungssteuer aus?

Zunächst muss der Anleger die Bemessungsgrundlage für die Steuer an sich berechnen. Zu Buche steht ein Reingewinn von 10.000 Euro, von dem wiederum noch der Freibetrag von 801 Euro abzuziehen ist. Ergibt eine Bemessungsgrundlage von 9.199 Euro, auf die sich jetzt zunächst die Kapitalertragssteuer von 25 Prozent bezieht:

9.199 Euro * 0,25 = 2.299,75 Euro.

Damit ist allerdings noch nicht die komplette Steuerlast errechnet, weil zusätzlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bezahlt werden müssen. Diese beziehen sich allerdings nicht auf die Bemessungsgrundlage, sondern die schon bezahlte Kapitalertragssteuer:

  • Solidaritätszuschlag: 299,75 * 0,55 = 126,49 Euro
  • Kirchensteuer:299,75 * 0,08 = 183,98 Euro

Die gesamte Steuerlast ergibt sich durch eine Addition der drei Werte und beträgt damit 2.610,22 Euro. Bezogen auf den Reingewinn von 10.000 Euro ist eine prozentuale Steuerlast von 26,10 Prozent entstanden.

Tipp: Als Faustregel für die Besteuerung von Kapitalerträgen kann ein Wert von rund 30 Prozent genutzt werden. Je höher der erzielte Gewinn, desto stärker strebt die Steuerlast gegen diesen Prozentwert, weil der Freibetrag von 801 Euro immer weniger ins Gewicht fällt.

CFD Abgeltungssteuer umgehen – ist das möglich?

Die Abgeltungs- bzw. Kapitalertragssteuer senkt den eigenen Trading-Gewinn also um rund 30 Prozent – ein stolzer Wert. Folglich stellen sich Trader immer wieder die Frage, ob sich die Abgeltungssteuer in irgendeiner Form umgehen lässt. Die kurze Antwort: Nein. In Deutschland müssen alle Kapitalerträge versteuert werden, andernfalls läge ein Straftatbestand vor, der entsprechend geahndet wird.

Aber: In gewisser Weise können CFD-Trader die zu zahlende Steuer möglichst lange hinauszögern, wenn sie bei ausländischen Brokern Handel betreiben. Denn diese Unternehmen führen die Steuer nicht direkt an das Finanzamt ab, sondern zahlen 100 Prozent der Gewinne aus. Ein Beispiel:

  • Der Trader erzielt in 2020 einen Gewinn aus dem CFD-Handel von 10.000 Euro.
  • Wie bereits aufgezeigt worden ist, müssen hiervon allerdings 2.610 Euro an den Fiskus abgeführt werden.
  • Allerdings reicht der Trader seine Steuerklärung für 2020 erst Mitte 2020 ein.
  • Bis der Bescheid beim Anleger eintrifft, dauert es meist bis September oder Oktober.

Zwischen Januar 2020 und September 2020 kann der Anleger die Steuern also noch aktiv für den Handel einsetzen, weil der Bescheid des Finanzamtes noch nicht verschickt worden ist. Allerdings sollte dieses freie Kapital nicht zu spekulativ verwendet werden, denn die Steuern müssen zwangsweise bezahlt werden. Steht das Geld zu diesem Zeitpunkt dann nicht zur Verfügung – etwa, weil es beim CFD-Trading verloren worden ist – drohen hohe Mahngebühren bzw. letztlich sogar die Zwangsvollstreckung durch das Finanzamt.

Wo müssen erzielte Gewinne angegeben werden?

Trader, die bei ausländischen Broker Gewinne mit Wertpapieren erwirtschaften, müssen diese im Rahmen der eigenen Einkommensteuererklärung angeben. Hierfür stellt das Finanzamt jedes Jahr die Anlage „Kap“ zur Verfügung, die für Anleger zwei wichtige Felder beinhaltet:

  • Kapitalerträge, die nicht dem inländischen Steuerabzu unterliegen: Hier müssen Trader eben jene Gewinne eintragen, die bisher noch nicht vom Finanzamt versteuert worden sind. Eine entsprechende Übersicht kann bei fast allen großen Brokern angefordert werden, so dass nur ein einziger Wert angegeben werden muss.
  • Sparer-Pauschbetrag: Hierbei handelt es sich um den vorgestellten Freibetrag, wobei zwei Werte anzugeben sind. Im ersten Feld ist einzutragen, welcher Teil der 801 Euro bereits genutzt worden sind – etwa für Aktiengeschäfte bei einem deutschen Broker. Im zweiten Feld können Trader dann angeben, wie viel der 801 Euro noch nicht genutzt worden sind und entsprechend auf den Gewinn aus dem CFD-Trading angerechnet werden sollen.

Grundsätzlich ist die Anlage „Kap“ selbsterklärend und erhält keine verklausulierten Forderungen. Es empfiehlt sich aber gerade bei der ersten Steuererklärung, das Dokument von einem Fachmann überprüfen zu lassen. So sind Anleger auf der sicheren Seite und laufen nicht Gefahr, hohe Bußgelder etwa für nicht angegebene Erträge zahlen zu müssen.

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Richtig mit CFDs handeln: Das sind unsere Tipps

So handeln Sie CFDs richtig!

Bei CFDs handelt es sich um Differenzkontrakte, mit denen Anleger auf die Kursveränderung eines Basiswertes, wie Aktien, Rohstoffe, Indizes u.v.m. setzen. Dabei hat der Trader die Möglichkeit, Short oder Long zu gehen. Mit einer Short-Position geht der Trader davon aus, dass der Kurs des jeweiligen Basiswertes fällt, während bei einer Long-Position das Ansteigen eines Kurses angenommen wird. Soweit so gut! Weiterhin handelt es sich bei CFDs um Finanzprodukte, die mit einem Hebel zwar hohe Rendite, aber auch hohe Verluste erzielen können. Denn der Hebel wirkt in beide Richtungen. Wie kann man CFDs also richtig bzw. erfolgreich handeln?

  1. Immer mit Absicherungen in Form von Stop-Marken traden.
  2. Nie mit zu vielen Positionen auf einmal handeln, um Übersichtlichkeit zu gewähren.
  3. Die Hebel sollten anfänglich nicht zu hoch eingestellt werden.
  4. Mit Demokonten lassen sich Strategien und Risikomanagement-Tools testen.
  5. Trader sollten nie nach Gefühl, sondern mit einer Strategie handeln.
  6. Der Einsatz pro Trade sollte fünf Prozent des verfügbaren Kapitals nicht übersteigen.
  7. Seminare, Webinare, Videos oder Tutorials helfen beim Verstehen des CFD-Handels.
  8. Positionsgrößen sollten von Zeit zu Zeit kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden.
  9. Nur das Kapital sollte zum Handeln mit CFDs eingesetzt werden, das auch frei verfügbar ist.
  10. Margin Calls sind mit ausgewogenem Kapitaleinsatz und bedachtem Handeln zu vermeiden.
  11. Bei der Broker-Wahl ist auf eine zuverlässige Regulierung und Einlagensicherung zu achten.
  12. Money-Management, Handelsplattform und Gebühren sind ebenfalls zentrale Aspekte.

Weitere hilfreiche CFD-Tipps stehen in unserem Ratgeber zur Verfügung.

Auch wenn sich mit CFDs bzw. Hebelprodukten theoretisch hohe Renditen erzielen lassen, ist ohne Praxis, Konsequenz und Übung nicht viel erreichen. Ohne genügend CFD-Kenntnisse und Absicherungen sind in der Regel eher Verluste zu verzeichnen. Übermut, emotionale Trades und ein unausgewogenes Money-Management gehören ebenfalls zu den Risiken. CFDs mit überschaubaren Positionen und Einsätzen sowie einer mit kühlem Kopf erarbeiten Strategie zu handeln, führt in der Regel eher zum gewünschten Erfolg.

Entnahmeplan: Abgeltungssteuer fällt nur bei Gewinnen an

Bei einem Entnahmeplan ist die Abgeltungssteuer weniger schlimm ist als befürchtet. Nicht alle Entnahmen müssen komplett versteuert werden. (Foto: 88studio)

Seit Einführung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009 macht sich die Neuerung, dass die Abgeltungssteuer nur bei Gewinnen veranschlagt wird, für Privatanleger bemerkbar.

Auf Entnahmepläne hat die Abgeltungssteuer dabei eher geringe Auswirkungen. Sie kann durch den Freibetrag unter Umständen sogar umgangen werden.

Die Abgeltungssteuer – was sich dahinter verbirgt

Die Abgeltungssteuer ist eine Quellsteuer auf Kapitalerträge wie Zinserträge und Fondsgewinne. Das bedeutet, dass sie direkt an der Quelle abgeführt wird. Die Steuern für die Gewinne wie Zinserträge sind somit abgegolten. Im Falle eines Entnahmeplans wird die Abgeltungssteuer also bereits von der Bank oder der Kreditanlagegesellschaft an den Staat abgeführt.

Der Privatanleger muss diesbezüglich also nichts weiter unternehmen. Bei Bedarf erhält der Privatanleger auch eine entsprechende Steuerbescheinigung. Grundsätzlich beträgt die Abgeltungssteuer 25%.

Allerdings kommen noch der Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer hinzu. So ergibt sich in etwa ein Prozentsatz von rund 26-28%, je nachdem ob Kirchensteuer mit einbehalten wird oder nicht.

Abgeltungssteuer: Auswirkungen auf Entnahmepläne

Ein Abgeltungssteuersatz von 26-28% auf Kapitalerträge klingt im ersten Moment sehr viel. Allerdings besteht gerade im Zusammenhang mit Entnahmeplänen oft ein Missverständnis:

Privatanleger denken häufig, dass ihre monatliche Entnahmesumme aufgrund der Abgeltungssteuer 26-28% geringer ausfallen als veranschlagt. Hier sei deutliche Entwarnung gegeben – dies ist nicht so!

Grundsätzlich werden nur die Zinserträge und Fondsgewinne besteuert, nicht jedoch die Eigenleistung, also das anfänglich angelegte Kapital. Bei einem Entnahmeplan mit Kapitalverzehr kann also der Anteil des Eigenkapitals an der monatlichen Entnahme ohnehin nicht von der Abgeltungssteuer erfasst werden.

Vor allen Dingen aber wird die Abgeltungssteuer nicht von der monatlichen Entnahmesumme abgezogen, sondern das Gesamtvermögen des Entnahmeplans wird damit belastet. An der Höhe ihrer monatlichen Entnahmen ändert sich durch die Abgeltungssteuer also nichts.

Entnahmeplan: Abgeltungssteuer kann sich unterschiedlich bemerkbar machen

Im Laufe eines Entnahmeplans macht sich die Abgeltungssteuer unterschiedlich stark bemerkbar. Dies ist zum einen von der Art des Entnahmeplans abhängig, zum anderen aber auch der Entwicklung über die Laufzeit geschuldet.

Naturgemäß kann die absolute Summe des Abgeltungssteuerbetrags bei Fondsentnahmeplänen schwanken, je nachdem wie Gewinne (oder Verluste) ausfallen. Bei einem festverzinslichen Bankentnahmeplan entfallen solche Schwankungen.

Ein Unterschied macht zudem, ob eine Variante mit oder ohne Kapitalverzehr gewählt wird. Bei der Variante mit Kapitalverzehr ändert sich im Laufe der Zeit der Anteil der Eigenleistung an der monatlichen Entnahme, so dass sich somit auch die Abgeltungssteuer mit der Zeit stärker bemerkbar macht.

Der Abgeltungssteuer ein Schnippchen schlagen

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, wenn möglich einen Freistellungsauftrag zu stellen. Der Freibetrag liegt hier bei immerhin 801 € pro Person. Je nach Höhe der Freistellungssumme und des Entnahmeplans fällt die Abgeltungssteuer dann vielleicht gar nicht an.

Insbesondere Rentner können die Abgeltungssteuer umgehen, wenn sie die Kapitalerträge als Hinzuverdienst ausweisen und dabei unter der Hinzuverdienstgrenze von 8.004 Euro bleiben. Entnahmepläne stellen eine rentable Geldanlage dar, vor allem wenn Freibeträge und Hinzuverdienstgrenzen ausgenutzt werden.

Abgeltungssteuer: So nutzen Sie den Freibetrag Der Abgeltungssteuer-Freibetrag liegt 2020 bei 801 € für Singles und 1.602 € für Ehepaare. So beantragen Anleger die Freistellung. › mehr lesen

CFD Abgeltungssteuer – Alles was Anleger zur Besteuerung von Gewinnen wissen müssen!

Es ist und bleibt aus Sicht vieler Anleger eine Krux mit den über Börsengeschäfte erwirtschafteten Gewinnen: Kaum hat man Rendite erzielt, kommt der Staat bzw. das Finanzamt und hält die Hand auf. Und natürlich betrifft dies nicht nur die Gewinne, die aus Aktiengeschäften stammen oder mit klassischen Geldanlagen wie einem Tagesgeldkonto erreicht werden. Im gleichen Maße fallen auch Steuern auf CFD Gewinne an. Fraglich ist vor allem für Einsteiger, in welcher Weise die Gewinne steuerpflichtig sind. Und hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan.

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Umstellung von Pauschal-Versteuerung auf Abgeltungssteuer im Jahr 2009

So wurden Gewinne aus Trading-Engagements bis Ende des Jahres 2008 noch in pauschaler Weise versteuert – zum jeweils geltenden Einkommensteuersatz der Anleger über den Gesamtgewinn nach Saldierung. 2009 jedoch wurde die so genannte Abgeltungssteuer eingeführt, die für grundsätzlich alle Kapitaleinkünften entrichtet werden muss. Somit steht fest, dass Steuern auf CFD Gewinne zu zahlen sind. Fraglich ist dabei, ob die veränderte Situation für Trader Vorteile bringt oder eher nachteilig ist.
Die Kapitalertragssteuer wurde im Jahr 2009 jedoch nicht neu erfunden. So gab es bereits seit dem Jahr 1989 eine so genannte kleine Kapitalertragssteuer. Diese war zwar keine Kapitalertragssteuer im eigentlichen Sinne nach dem Steuerrecht, aber unterm Strich, mussten 10 % Steuern auf Zinsen gezahlt werden. Vor dem Jahr 2009 mussten nur ganz bestimmte Kapitalerträge besteuert werden.
Der Steuersatz lag damals bei:

  • 20 % für Gewinnanteile (Dividenden),
  • 30 % für Zinsen aus Kapitalanlagen und
  • 35 % für Tafelgeschäfte.

Die Kapitalertragssteuer beziehungsweise Abgeltungssteuer beträgt aktuell 25 %. Zu den 25 % werden noch einmal anteilig 5,5 % Solidaritätszuschlag fällig. Sollte der Steuerzahler einer Kirche angehören, so werden weitere acht beziehungsweise 9 % Kirchensteuer fällig. Bis vor zwei Jahren waren Banken berechtigt der Antrag des Kunden die Kirchensteuer abgelten zu lassen. Seit Anfang des letzten Jahres, führt Kirchensteuern auf Kapitalerträge ganz automatisch von den Banken einbehalten. So hätten Anleger früher die Möglichkeit die Kirchensteuer erst im Rahmen der Einkommensteuererklärung abzuführen. Heutzutage werden die Kirchensteuern wie bereits erwähnt pauschal von der Bank oder den jeweiligen Broker abgeführt.
Wer sich daran stört und die Kirchensteuer wieder im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung zu entrichten, der hat die Möglichkeit, sich schriftlich gegen den Datenabruf der Finanzämter zu wehren. Jedoch weiß das Bundeszentralamt für Steuern darauf hin, dass die Entrichtung der Kirchensteuer zwingend bei der Festsetzung der Einkommenssteuererklärung erfolgen muss. Dieses gilt natürlich nur für Anleger, die auch einer Religionsgemeinschaft angehören, welche überhaupt eine Kirchensteuer erhebt.
Zwischenfazit: Schon im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber die Kapitalertragssteuer vereinheitlicht. Seitdem ist es irrelevant, aus welcher Quelle die Kapitaleinkünfte stammen – sie werden immer pauschal mit 25 Prozent besteuert. Hinzukommen noch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer, die jedoch nur dann erhoben wird, wenn der Trader Mitglied einer Kirche ist.

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Gesetzgeber sieht Freibeträge für Trader und Anleger vor

Zunächst aber soll es um die steuerlichen Rahmenbedingungen gehen. Die Abgeltungssteuer beträgt 25 %, hinzu kommt der Solidaritätszuschlag, der wiederum bei 5,5 % der Abgeltungssteuer liegt. Weiterhin kann die Kirchensteuer fällig werden. Sind CFD Trader Kunden eines deutschen Brokers, wird die CFD Abgeltungssteuer automatisch vom Broker an den Fiskus gezahlt. Bei ausländischen Brokern müssen Anleger meist selbst Gewinn-Angaben in der Steuererklärung machen.
Diese Mitteilungen erfolgen in der Einkommensteuererklärung in der Anlage „KAP“. Allerdings nur dann, wenn die Kapitalerträge oberhalb der geltenden Freibeträge liegen. Dieser Freibetrag liegt im Falle Alleinstehender bei 801,00 Euro jährlich, für gemeinsam veranlagte Paare beträgt die Obergrenze 1.062,00 Euro. Diese Werte beziehen sich auf alle Erträge aus Kapitalanlagen. Also nicht nur für CFD Gewinne, sondern auch für Dividenden, Aktiengewinne und Zinserträge.
Fazit: Mit der Kapitalertragssteuer möchte der Staat vor allem wohlhabendere Personen besteuern. Aus diesem Grund wurde ein Steuerfreibetrag von 801 bzw. 1.602 Euro erlassen, um gerade Kleinanleger zu entlasten.

Was ist der wesentliche Vorteil der CFD Abgeltungssteuer?

In vielen Fällen liegt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % unter dem früheren persönlichen Steuersatz, der bei der pauschalen Versteuerung auf Gewinne aus dem CFD Handel gezahlt werden musste. Viele CFD Broker haben ihren Sitz ebenso wie die meisten Anbieter im Forex Broker Vergleich im EU-Ausland. Dadurch wird die Abgeltungssteuer nicht automatisch an das deutsche Finanzamt abgeführt, woraus sich unterjährig ein Liquiditätsvorteil im Vergleich zu einem Konto bei einem deutschen Online-Broker ergeben kann. Dafür muss sich aber der Trader im Rahmen der Einkommenssteuererklärung auch selbst um die Versteuerung der Kapitalerträge kümmern. Dies ist beispielsweise auch bei der DeGiro Abgeltungssteuer der Fall.
Fazit: Ausländische Broker führen die Kapitalertragssteuer nicht automatisch an das deutsche Finanzamt ab, hierfür ist der Trader selbst verantwortlich. Das kann unter Umständen zu Liquiditätsvorteilen führen.

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Nachteil der „neuen“ Steuern auf CFD Gewinne

Ein vermeintlicher Nachteil der Steuerumstellung: Früher konnten Trader die Gewinne nach dem Auslaufen der einjährigen Spekulationsfrist ohne Steuerlast generieren. Bedenkt man jedoch, dass Laufzeiten von mindestens einem Jahr beim CFD Handel eher die Ausnahme sind, spielt dieser Aspekt eher selten eine Rolle. Ein tatsächlicher Nachteil ist aus Expertensicht darin zu sehen, dass es im Rahmen der CFD Abgeltungssteuer nicht mehr die Möglichkeit zur saldierten Steuerabrechnung gibt zum Jahresende. Broker aus Deutschland führen die Steuer auf jeden erzielten Gewinn für die Trader ab. Eine Aufrechnung mit Verlusten entfällt so weitgehend aufgrund des Saldo-Wegfalls.
Unterm Strich wirkte sich die Einführung der Abgeltungssteuer also in eher überschaubarer Form auf den CFD Handel aus. Die Veränderungen sind vergleichsweise gering und konnten oftmals sogar überraschend positive Auswirkungen haben.
Trading-Hinweis: Wenngleich das CFD Trading mit einem hohen Risiko verbunden ist, lassen sich mitunter hohe Gewinne erzielen. Hierfür müssen Trader die Kurse jedoch kontinuierlich im Blick haben und können z. B. ein Echtzeit-Finanzdiagramm nutzen.
Fazit: Die reformierte Abgeltungssteuer hat nur einen geringen Einfluss auf das Trading mit CFDs.

BEISPIEL FÜR DIE CFD ABGELTUNGSSTEUER

Um zu verdeutlichen, wie sich die Steuerlast beim CFD-Handel berechnen lässt und wie hoch die Steuer wirklich ausfällt, sei ein Beispiel aus der Praxis etwas ausführlicher dargestellt. Im ersten Schritt muss der Trader berechnen, wie hoch seine gesamten Kapitaleinkünfte beispielsweise im Jahr 2020 ausgefallen sind:

  • Gewinn aus dem CFD-Handel von 25.000 Euro
  • Verluste von 15.000 Euro
  • Zusätzlich Aktiengewinne von 3.000 Euro

Insgesamt ergibt sich somit ein Reingewinn von 13.000 Euro, der allerdings noch nicht als Bemessungsgrundlage dient. Vielmehr muss bzw. darf der Trader hiervon noch den Freibetrag von 801 Euro abziehen, so dass sich eine Bemessungsgrundlage von insgesamt 12.199 Euro ergibt. Auf dieser Basis lässt sich jetzt die Kapitalertragssteuer errechnen:
12.199 Euro * 0,25 = 3.049,75 Euro
Zu dieser Last kommen jetzt noch zwei weitere Steuern hinzu, die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag. Als Bemessungsgrundlage hierfür dient aber nicht der Kapitalertrag an sich, sondern die schon bezahlte Kapitalertragssteuer:

  • Solidaritätszuschlag: 049,75 Euro * 0,055 = 167,74 Euro
  • Kirchensteuer:049,75 Euro * 0,08 = 243,98 Euro

Insgesamt muss der Trader also 3461,47 Euro an Steuern zahlen. In Bezug auf den Gewinn von 13.000 Euro ergibt sich so eine prozentuale Besteuerung von 26,6 Prozent.
Zwischenfazit: Wie das kurze Praxisbeispiel zeigt, können Trader die Last der Abgeltungssteuer ganz einfach berechnen. Zunächst ist hierfür der Reingewinn zu ermitteln, von dem dann wiederum der Freibetrag abzuziehen ist. Auf Basis der so errechneten Kapitalertragssteuer bemessen sich dann auch wiederum Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Die Abgeltungssteuer wird pauschal berechnet © bluedesign – Fotolia

SO WIRD DIE CFD ABGELTUNGSSTEUER KORREKT ABGEFÜHRT

Wer sein CFD-Konto nicht bei einem deutschen Broker führt, der ist selbst dafür verantwortlich, dass die Kapitalertragssteuer an das Finanzamt abgeführt wird. Das Mustervorgehen:

  1. Trader geben die Kapitalerträge immer im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung an. Entsprechend sind die Einkünfte für 2020 erst Mitte 2020 an das Finanzamt zu übermitteln.
  2. Für die Erklärung gibt es verschiedene Anlagen, wobei die Anlage „Kap“ für Kapitalerträge gilt.
  3. Trader tragen hier in das vorgesehene Feld ein, wie hoch die Kapitaleinkünfte im betrachteten Jahr waren, die noch nicht besteuert worden sind. Auch wenn noch Freibetrag übrig ist – also noch nicht per Freistellungsauftrag bei einer deutschen Bank verwendet worden ist – muss dies hier angegeben werden.

Prinzipiell ist die Anlage damit bereits vollständig ausgefüllt und Trader können das Formular ans zuständige Finanzamt übermitteln. Binnen einiger Monate prüft das Amt die Dokumente und setzt dann einen Betrag fest, der vom Trader noch nachbezahlt werden muss. Wer ein Lastschriftmandat beim Finanzamt eingereicht hat, muss sich dann nicht selbst um die Überweisung der offenen Steuerlast kümmern.
Zwischenfazit: Trader sind selbst dafür verantwortlich, dass die Kapitalertragssteuer an das zuständige Finanzamt abgeführt wird. Erhoben wird die Steuer, indem Trader die Anlage „Kap“ für die Einkommensteuererklärung ausfüllen und online an das Finanzamt übermitteln. Anschließend prüft die Behörde das Dokument und setzt dann eine Steuerlast fest, die vom Trader noch zu tragen bzw. zu bezahlen ist.

Im Zweifelsfall: Fachmann beauftragen

Wer bisher noch kaum Erfahrungen mit der Einkommensteuer oder der zugehörigen Einkommensteuererklärung gemacht hat, kann sich an einen Fachmann wenden. Zwar werden hierfür einige hundert Euro fällig, der Berater haftet dafür aber im Zweifelsfall auch für Fehler. Zudem können Trader so sichergehen, dass die Steuererklärung wirklich allen gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Wer die Kosten für den Berater auf ein Minimum senken möchte, sollte nach Möglichkeit alle wichtigen Dokumente direkt beim Steuerberater einreichen. Gemeint sind hiermit etwa Depotabrechnungen oder Arbeitsverträge, die auf das genaue Gehalt schließen lassen. Weil Steuerberater in Deutschland der absoluten Schweigepflicht unterliegen, sind die Dokumente in sicheren Händen.
Fazit: Wer sich bisher noch nicht intensiv mit dem Thema Steuern und Steuererklärung auseinandergesetzt hat, sollte unter Umständen einen Fachmann mit der Erstellung beauftragen. Schließlich haftet der Berater im Zweifelsfall für Fehler und sorgt zudem dafür, dass die Einkommensteuererklärung samt Kapitaleinkünften wirklich allen gesetzlichen Anforderungen genügt.

Kann ich die CFD Abgeltungssteuer umgehen?

Oftmals stellen sich Trader die Frage, ob sich die Abgeltungssteuer für CFDs nicht umgehen lässt. Die kurze wie ernüchternde Antwort: Nein, das ist nicht möglich. Auch wenn Anleger bei ausländischen Brokern handeln, muss die Kapitalertragssteuer letztlich immer an das Finanzamt abgeführt werden. Allerdings ist es möglich, die Zahlung so lange wie möglich zu verzögern bzw. in der Zwischenzeit weiter mit dem Kapital zu handeln:

  • Der beispielhafte Anleger hat im Januar 2020 1.000 Euro beim CFD-Trading erwirtschaftet.
  • Hierauf würde theoretisch direkt die Kapitalertragssteuer von etwa 250 bis 300 Euro anfallen.
  • Allerdings muss der Trader die Gewinne erst Mitte 2020 im Rahmen der Einkommensteuererklärung angeben und somit erst 1,5 Jahre später entrichten.
  • In der Zwischenzeit können die 250 bis 300 Euro weiter für das Trading oder andere Ausgaben verwendet werden.
  • Aber: Sicher ist, dass die Steuer Mitte 2020 bezahlt werden muss. Steht das Geld dann nicht zur Verfügung, drohen Bußgelder und Mahnungen.

Fazit: Trader können die CFD Abgeltungssteuer an sich nicht umgehen, sondern nur möglichst lange hinauszögern.
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Fazit: CFD Abgeltungssteuer

Die CFD Abgeltungssteuer setzt sich aus pauschal 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuern zusammen. Wer Gewinne aus dem CFD-Handel zieht, muss diese beim Finanzamt versteuern. Es liegt ein jährlicher Freibetrag vor, der sich aktuell auf 801 € beläuft. Wird der CFD-Handel über einen Broker mit Sitz im Ausland abgewickelt, so meldet dieser die Steuern zumeist nicht eigenständig an das deutsche Finanzamt. Erzielte Einkünfte müssen in diesem Fall vom Trader selbst gemeldet werden. Erfolgt der Handel mit CFDs über einen deutschen Broker, so zahlt dieser die Steuern direkt an das Finanzamt. Es zeigt sich ratsam für ausführliche Informationen zur CFD Abgeltungssteuer einen fachkundigen Steuerberater aufzusuchen.
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