Der Handel mit Binären Optionen

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Binäre Optionen Handel

Der Handel mit binären Optionen wird immer bliebter. Egal ob Sie bereits erfahrener Trader oder absoluter Neuling auf dem Gebiet der Finanzmärkte sind, das Handeln mit binären Optionen wird Sie vor allem wegen seiner Einfachheit begeistern. Viele Broker bieten Ihnen bis zu 85% Ertrag pro gewonnenem Trade – damit sind binäre Optionen eine der ertragreichsten Anlagemöglichkeiten.

Die Grundlagen im Binäre-Optionen-Handel sind sehr einfach und leicht zu erlernen: Wenn Sie eine binäre Option kaufen, dann erwerben Sie nicht den tatsächlichen Vermögenswert (Asset), sondern schließen eine Wette auf die Kursentwicklung des zugrunde liegenden Vermögenswertes (Gold, Öl, Aktien, Indizes, Währungen) ab.

Mit binären Optionen zum Erfolg

Noch vor einigen Jahren war das Traden von binären Optionen nur professionellen Tradern und Finanzinstituten vorbehalten. Es wurde ausschließlich im OTC Markt (Over-the-Counter Markt) gehandelt und private Investoren hatten keinen Zugang.

Die Situation hat sich geändert. Heute gibt es viele Binäre-Optionen-Broker online, bei denen Sie als privater Anleger gut aufgehoben sind. Im Gegensatz zu einem Aktiendepot oder sogar Futuresdepot brauchen Sie auch kein großes Startkapital: Schon mit einer Mindesteinzahlung von 100 Euro (je nach Broker) können Sie dabei sein. Ein weiterer Vorteil, der besonders für Tradingneulinge anspricht.

Wie handelt man binäre Optionen

Das Traden von binären Optionen ist sehr einfach und leicht verständlich. Wie der Name binär schon vermuten lässt, gibt es lediglich zwei Möglichkeiten: Wenn die Option ausläuft, dann ist sie entweder “im Geld” oder “aus dem Geld” – d.H. Sie gewinnen oder Sie verlieren Ihren Einsatz. Wenn Sie die Kursentwicklung des zugrundel iegenden Vermögenswertes richtig vorhersagen und die Option “im Geld” schließt, dann gewinnen Sie bis +85% Ihres Einsatzes. Anderenfalls verlieren Sie Ihr Investement.

Der Handel mit binären Optionen lässt sich sehr einfach nachvollziehen:

  • Sie wählen einen zugrunde liegenden Vermögenswert und die Ablaufzeit der Option aus.
  • Sie entscheiden über die Höhe Ihres Investements.
  • Sie entscheiden sich für “Steigen” oder “Fallen” des zugrunde liegenden Assets (Steigen = Call, Fallen = Put).

Als ersten Schritt müssen Sie sich für einen zugrunde liegenden Vermögenswert entscheiden. Alle Binäre-Optionen-Broker bieten eine große Anzahl an unterschiedlichen Investmentklassen an. Dazu gehören Währungen, Edelmetalle und Rohstoffe, Indizes und natürlich die Aktien selbst. Danach entscheiden Sie sich für die Laufzeit der Option (eine Minute bis zu einem Monat), setzen auf “Steigen” oder “Fallen” und wählen Ihren Einsatz. Sie klicken “Handeln” und Sie sind im Markt!

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Weitere Grundlagen

Das Traden mit binären Optionen ist so unkompliziert, dass auch absolute Tradingneulinge die Grundlagen sehr schnell beherrschen. Zuallererst sollten Sie sich mit den Fachausdrücken vertraut machen:

Strike Preis: Der Investor und der Market-Maker einigen sich auf einen festgesetzten Preis (“Strike” Preis), der durchbrochen werden muss, damit die Option “In-The-Money” ist.

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Auslaufzeit: Binäre Optionen haben einen festgesetzten Auslaufzeitpunkt, an dem der Vertrag zwischen dem Investor und dem Market-Maker aufgelöst wird. Zu diesem Zeitpunkt entscheidet der Preis des zugrunde liegenden Basiswertes darüber, ob die Option wertlos verfällt oder mit Gewinn glattgestellt wird.

“In-The-Money”: Der “Strike”-Preis wurde durchbrochen. Die binäre Option ist momentan im Geld (“In-The-Money”) und wird dann mit Ertrag auslaufen, wenn der Preis bis zum Auslaufzeitpunkt über (bei einer “Call” Option) oder unter (bei einer “Put” Option) dem “Strike” Preis bleibt.

“Out-Of-The-Money: Wenn das Level des “Strike” Preises nicht durchbrochen wird, dann ist eine Option “Out-Of-The-Money”. Wenn der “Strike”-Preis nicht bis zum Auslaufen der Option durchbrochen wird, dann verfällt die Option wertlos.

High und Low Optionen: Das ist das Standardprodukt auf dem Binäre-Optionen-Markt. Im Wesentlichen können Sie darüber entscheiden, ob der Preis der zugrunde liegenden Anlage steigt oder fällt. Wenn Sie glauben, der Preis steigt, dann kaufen Sie eine “Call”-Option. Mit einer “Call”-Option machen Sie dann Gewinn, wenn der Kurs des zugrunde liegenden Vermögenswertes beim Auslaufen der Option höher ist als der “Strike”-Preis – bei einer “Put”-Option genau das Gegenteil.

Touch Optionen: Sie müssen darüber entscheiden, ob der Preis der zugrunde liegenden Anlage bis zum Verfallszeitpunkt ein bestimmtes Level erreicht (berührt = “touch”). Wenn Sie denken, dass ein bestimmtes Preislevel erreicht wird, dann können Sie eine “Touch-Up”-Option oder “Touch-Down”-Option kaufen, je nachdem ob der Kursverlauf nach oben oder nach unten geht. Wenn Sie glauben, eine Schwelle wird nicht durchbrochen, dann können Sie davon mit einer “No-Touch”-Option profitieren.

Range Optionen: Diese Optionen haben eine obere und untere Preisschwelle. Sie müssen darüber entscheiden, ob die Option innerhalb der gebildeten “Preis-Range” oder außerhalb davon ausläuft.

Binäre Optionen und die zugrunde liegenden Anlagen

Wenn Sie mit binären Optionen handeln, dann kaufen Sie nicht tatsächlich den Vermögenswert, sondern schließen eine Wette auf die zugrunde liegende Anlage ab. Alle Binäre-Optionen-Broker bieten Ihnen eine große Auswahl an zugrunde liegenden Anlagen: Währungen, Rohstoffe, Indizes und Aktien.

Handel mit Währungen (Forex): Wenn Sie Währungen aus dem Forexmarkt mit binären Optionen handeln, dann können Sie in alle großen Währungspaare investieren: EURUSD, GBPUSD, USDCHF, USDJPY, AUDUSD and USDCAD. Meistens können Sie auch noch auf zusätzliche, beliebte Währungspaare wie dem EURGBP oder dem EURJPY eine Wette platzieren.

Handel mit Rohstoffen: Die meisten erfahrenen Trader inkludieren Rohstoffe in ihre Handelsstrategie. In Rezessionszeiten, in denen der Wirtschaftsaufschwung stagniert, ist der sichere Hafen für die meisten Investoren zumeist der Edelmetallmarkt. Mit binären Optionen können Sie Gold, Silber, Öl und bei vielen Brokern auch noch andere Rohstoffe handeln.

Handel mit Index-Optionen: Aktien-Indizes sind in der Regel einfacher zu handeln als Einzelaktien, da diese den Preis von vielen Aktien mitteln. Damit ist der Händler automatisch besser diversifiziert. Binäre Optionen erlauben es Ihnen, auf zugrundeliegende Futures wie den Dow Jones, Nasdaq, S&P 500, Dax 30, Nikkei, SMI und andere zu setzen.

Handel mit Aktien-Optionen: Falls Sie doch lieber Einzelaktien handeln – kein Problem. Mit binären Optionen können Sie viele große Aktien wie IBM, EXXON, McDonalds, Sony, Microsoft, Google, Amex, Coca Cola, Apple, Nike, Amazon, BP, CITIGROUP und noch viele weitere handeln.

Das größte und bekannteste Unternehmen für den Handel mit binären Optionen ist der Broker AnyOption. Schon mit $100 können Sie ein Handelskonto eröffnen und so das Trading ohne großes Risiko üben. Hier können Sie sich AnyOption näher ansehen!

Binäre Optionen handeln – eine Einführung

Cash or Nothing lautet die Devise beim Handel binärer Optionen. Wie funktioniert der Handel mit Binären Optionen, worauf sollten Anleger beim Handel dieser spekulativen Finanz-Derivate achten? Alexandra Latour hat zwei E-Books zu diesem Thema veröffentlicht und erläutert auf finanzen.net die Grundlagen des Handels dieser exotischen Optionen.

Binäre Optionen handeln – das Wichtigste in Kürze

Binäre Optionen handeln – Empfehlungen & Tipps

Binäre Optionen handeln – mit diesen Anbietern

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Binäre Optionen handeln – Cash or Nothing

Binäre Optionen sind spezielle Finanzderivate. Professionelle Anleger können bei dieser Optionsspielart auf einen Kursanstieg oder einen Kursabfall spekulieren. Cash or Nothing – entweder lag der Anleger mit seiner Entscheidung richtig und erhält einen Gewinn oder der gesamte Einsatz ist verloren. Das Funktionsprinzip ist simpel und selbst für Börsenlaien sofort verständlich.

Die Zahl der Online Broker, die den Binäroptionshandel auf ihrer Handelsplattform anbieten, steigt stetig und das Angebot ist kaum noch zu überblicken. Alle versprechen sie hohe Renditen, schnelle Gewinne und locken mit attraktiven Bonusprogrammen.

Die Wahrheit wird jedoch meist verschwiegen: Spekulationsgeschäfte bergen ein enorm hohes finanzielles Risiko. Wer unvorbereitet und blind in das Tradinggeschäft mit dem Traum vom großen Geld einsteigt, der wird schnell von der Realität eingeholt und verliert sein gesamtes eingesetztes Kapital. Aus diesem Grund hat die Europäische Wertpapier- und Marktregulierungsbehörde den Vertrieb an Kleinanleger seit 2020 verboten – zumindest vorübergehend. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) arbeitet nun an einer Regelung.

Professionelle Anleger, die weiterhin mit binären Optionen handeln dürfen, sollten sich gut auf den Binäroptionshandel vorbereiten.

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Handelbare Basiswerte und Handelsarten

Binäre Optionen können auf Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe gehandelt werden. Diese werden als Basiswerte oder Assets bezeichnet. Um diese handeln zu können, gibt es verschiedene Handelsarten.

Die Call- und Put-Optionen stellen die klassische Variante dar. Sollte ein Anleger davon ausgehen, dass der Kurs eines ausgewählten Basiswertes am Ende der Laufzeit höher als zum Einstiegszeitpunkt sein wird, so bucht er eine Call-Option für einen steigenden Kurs. Geht er hingegen von einem fallenden Kurs aus, wird eine Put-Option gebucht. Die Laufzeit und den Einsatz kann der Anleger individuell festlegen. Grundsätzlich kann die Option dann nur einen von zwei Zuständen annehmen, entweder „im Geld“ (Gewinn) oder „aus dem Geld“ (Verlust). Wie sich der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit entwickelt, ist unerheblich. Wichtig ist nur, wo sich der Kurs am Ende Laufzeit befindet.

Klassische Call- und Put-Optionen auf das Währungspaar EUR/USD. Quelle: OptionWeb.com

Neben der klassischen Variante werden mittlerweile zahlreiche weitere Handelsarten angeboten, die Abwechslung und mehr Nervenkitzel in den Binäroptionshandel bringen sollen. Hierzu gehören auch die Turbo-Optionen bzw. 60-Sekunden-Optionen, die wie Call- und Put-Optionen gehandelt werden, aber nur eine Laufzeit von einer Minute haben. Noch anspruchsvoller sind die One-Touch-Optionen. Hier muss der Anleger prognostizieren, ob der Kurs eines ausgewählten Basiswertes während der Laufzeit einen festgelegten Zielkurs berühren („touch“) wird. Aber auch Range- und Ladder-Optionen sowie das Pair-Trading sind Handelsvarianten, die von der klassischen Variante abweichen und sehr komplex sind. Für Einsteiger sind diese Handelsarten völlig ungeeignet, weshalb sie sich nur auf die Call- und Put-Optionen konzentrieren sollten.

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Den Zugang zum Binäroptionshandel erhielten Privatanleger im Jahr 2008, weshalb es sich um eine noch junge Investitionsmöglichkeit handelt. Seit einigen Jahren erlebt der Markt aber einen regelrechten Boom und aufgrund der einfachen Funktionsweise wird der Handel mit Binären Optionen auch immer beliebter. Auch Nichtinteressierte dürften hier und da schon mal von Binären Optionen oder den Begriffen Call und Put gehört haben, da viele Broker eine sehr aggressive Werbung im Internet und im Fernsehen betreiben.

Die Tatsache, dass die Funktionsweise des Handels mit Binären Optionen leicht verständlich ist, bedeutet nicht, dass Einsteiger blind in den Handel einsteigen sollten. Diese müssen sich zumindest mit den Basics vertraut machen und sich einen seriösen Broker suchen, der ihn umfangreich unterstützt. Eine goldene Regel im Handel mit Binären Optionen lautet nämlich, dass ein guter Broker die Basis für das erfolgreiche Trading ist.

Was sind Binäre Optionen und wie werden sie gehandelt?

Binäre Optionen werden auch häufig als digitale Optionen bezeichnet und gehören in die Kategorie Termingeschäfte. Der Begriff „binär“ erklärt bereits die einfache Funktionsweise dieses Handelsinstrumentes. So kann eine Binäre Option nur zwei Zustände annehmen: Gewinn („Position endet im Geld“) oder Verlust („Position endet aus dem Geld“).

Das Grundprinzip des Handels ist einfach: Trader spekulieren auf die Kursentwicklung eines ausgewählten Basiswertes (Aktie, Index, Währungspaar oder Rohstoff) und müssen prognostizieren, ob der Kurs innerhalb der Optionslaufzeit steigt oder fällt. Hierfür wählt der Trader eine Optionslaufzeit, setzt seinen Investitionsbetrag fest und bucht entweder eine Call-Option („steigt“) oder Put-Option („fällt“). Liegt der Trader bei Verfall mit seiner Einschätzung richtig, erhält er eine vorab festgelegte Rendite. War seine Einschätzung falsch, ist der gesamte eingesetzte Betrag verloren.

Neben den klassischen Call- und Put-Optionen werden von vielen Brokern mittlerweile weitere Handelsarten angeboten. Hierzu gehören vor allem die beliebten 60-Sekunden-Optionen und die One-Touch-Optionen. Einige Broker haben auch eigene Optionsarten entwickelt, die für Abwechslung beim Traden sorgen sollen.

Besonders vorteilhaft ist, dass Trader bereits mit kleinen Beträgen in den Handel mit Binären Optionen einsteigen können. Bei einigen Brokern ist der Einstieg in den Handel bereits ab 10 Euro möglich und der Mindesteinsatz für eine Position beginnt ab einem Euro.

Vorteile auf einen Blick:

  • einfache Funktionsweise
  • geringe Mindesteinzahlung bei Brokern
  • geringer Mindesteinsatz
  • unterschiedliche Handelsarten
  • hohe Renditen innerhalb kurzer Zeit
  • kalkulierbares Risiko

Wie hoch sind die Renditen?

Die möglichen Renditen liegen je nach Broker zwischen 65 und 90 Prozent pro gewonnenen Trade. Einige Broker bieten verschiedene Handelsarten auch im sogenannten High-Yield-Modus an. Hier können dann Renditen von über 500 Prozent erzielt werden. Es ist aber zu beachten, dass damit auch das Risiko steigt und sich grundsätzlich nur Fortgeschrittene und Profi-Trader an diese Optionen wagen sollten.

Welche Risiken bestehen und wie können diese minimiert werden?

Binäre Optionen sind ein spekulatives Finanzderivat mit hohen Risiken. Für sicherheitsbewusste Anleger ist der Handel mit Binären Optionen deshalb nicht zu empfehlen. Der Vorteil beim Binäroptionshandel im Vergleich zum CFD- oder Forex-Handel ist aber, dass das Risiko überschaubar ist. Es gibt nämlich grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten: Gewinn oder Totalverlust. Gefährliche und risikobehaftete Hebeleffekte oder Nachschussforderungen kommen hier nicht zum Tragen.

Um das Risiko zu minimieren gibt es eine ganz besonders wichtige Aufgabe für Trader: Je mehr Wissen und Erfahrungen sie erlangen, desto geringer wird auch das Risiko. Hierzu gehört auch, sich mit dem Risiko- und Moneymanagement auseinanderzusetzen, sich einen Handelsplan zurechtzulegen und sich an diesen strikt zu halten. Nur dann klappt es auch mit den Gewinnen bei Binären Optionen.

Es werden natürlich auch von vielen Brokern verschiedene Tools zur Risikominimierung angeboten, womit beispielsweise Trades frühzeitig geschlossen werden können, wenn absehbar ist, dass die Position nicht im Geld endet. Trotzdem sind derartige Features keine Garantie für einen Gewinn und ersetzen nicht das so wichtige Aneignen von Fachwissen über die Märkte, Analysen und Handelsstrategien.

Wie wichtig ist eine Strategien?

Damit der Handel von Binären Optionen nicht zum reinen Glücksspiel wird, müssen sich Trader eine geeignete Handelsstrategie zurechtlegen. Dabei basieren sämtliche Handelsstrategien (z. B. Volatilitätsstrategie oder Trendfolgestrategie) auf bereits vergangenen Erfahrungen über einen Basiswert und dessen Kursverlauf. Ebenso spielt das Verhalten der Marktteilnehmer eine wesentliche Rolle. Besonders wichtig sind aber die Handelssignale, die mithilfe der Technischen Analyse erkannt werden können. Ohne eine gute Einschätzung und Prognose ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Trader nur Verlust erleiden.

Folgende Strategien für Binäre Optionen haben wir genauer getestet:

Es wird sehr häufig behauptet, dass für den Handel mit Binären Optionen kein Fachwissen erforderlich ist und dass auch völlig unerfahrene Menschen erfolgreich traden können. Ganz ohne Grundwissen geht es aber auch im Trading mit Binären Optionen nicht. Viele Broker bieten neben Leitfäden und eBook auch ein kostenloses Demokonto, Lernvideos, Webinare und persönliche Schulungen an. Gerade unerfahrene Einsteiger sollten diese Möglichkeit nutzen und sich zunächst ausreichend mit der Thematik auseinandersetzen.

Was ist beim Binäre Optionshandel zu beachten?

Wer in den Handel mit Binären Optionen einsteigen möchte, sollte sich an folgende Regeln halten:

  • Eignen Sie sich unbedingt das erforderliche Grundwissen an und lassen Sie sich ggf. von einem Broker unterstützen
  • Wählen Sie den Broker mit Bedacht aus und sehen Sie sich hierzu unseren Binäre Optionen Broker Vergleich an
  • Legen Sie sich für den Handel mit Binären Optionen immer eine Strategie zurecht und halten Sie sich strikt daran. Erstellen Sie hierfür einen Handelsplan und führen Sie ein Trading-Tagebuch
  • Nutzen Sie ein Demokonto, um sich mit dem Trading vertraut zu machen
  • Lassen Sie alle Emotionen beim Trading außen vor, denn diese können zu fatalen Fehlhandlungen führen
  • Nutzen Sie unbedingt die Technische Analyse, um gute Prognosen abgeben zu können
  • Betreiben Sie intensives Risiko- und Moneymanagement
  • Setzen Sie grundsätzlich nur Geld ein, dessen Verlust sie verschmerzen können

Gerade Anfänger sollten diese grundlegenden Regeln beachten, bevor der erste Trade gebucht wird. Vor allem sollten sich Trader immer vorab ausreichend informieren und lediglich einen geringen Bruchteil des vorhandenen Kapitals investieren. Zudem sind die Chancen und Risiken rational zu betrachten, Emotionen haben im Trading nichts zu suchen. Wer sich an all dies hält, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich sein und auf lange Sicht auch hohe Renditen erzielen können.

Binäre Optionen Gefährliches Börsenspiel

von von Andreas Braun

Stand: 19.07.2020, 14:17 Uhr

Der Markt der Finanz-Derivate ist auch in Deutschland seit ein paar Jahren um eine Variante reicher. Mit „binären Optionen“ wird der Handel zum Finanzabenteuer in eigener Sache. Entweder es werden große Gewinne eingefahren – oder der Einsatz ist futsch.

„Cash or Nothing“, so lautet die offizielle Bezeichnung einer Optionsspielart, bei der es nur die Alternativen „hopp“ oder „top“ gibt. Mit binären Optionen, auch „digitale Optionen“ genannt, gibt es in der Regel keine Abstufungen zwischen Gewinn und Verlust. Tritt ein bestimmtes Ereignis ein, wie etwa ein Anstieg des Dax auf eine bestimmte Marke zum Schlussstand, ist Zahltag für den Spekulanten. Geschieht dies aber nicht, hat sich die Margin, die zum Kauf der entsprechenden Option eingesetzt wurde, in Nullkommanichts in Luft aufgelöst.

Binäre Optionen unterscheiden prinzipiell nur zwischen zwei Alternativen. Schließt der Euro im Verhältnis zur US-Währung heute über 1,17 Dollar oder nicht? Berührt der Dax während des Monats Juli einmal die Marke von 13.000 Punkten oder wird es nichts mit dem neuen Gipfelsturm? Gerade die Schlichtheit der klaren Alternativen bei binären Optionen hat die Wetten in den vergangenen Jahren in ihrer Beliebtheit steigen lassen.

Gegenüber sitzt nur der Broker

Ähnlich wie bei CFDs handelt es sich bei binären Optionen nicht um Wertpapiere, wie Aktien, Anleihen oder auch Zertifikate. Eigentlich stellen beide Anlagevarianten eine Vereinbarung mit dem Emittenten dar, der mit den Produkten einen Markt abbildet. Anders als an den klassischen Aktien-, aber auch Terminmärkten gibt es keinen Handelspartner am Markt, sondern nur den Broker, der auch gleichzeitig Anbieter der „Wette“ ist.

Aufsicht untersagt Handel für Privatanleger

Diese neue Finanzwette wird von einer Reihe von CFD-Brokern angeboten, die in Deutschland ansässig sind oder deutsche Tochterfirmen betreiben. Nachdem die Europäische Aufsichtsbehörde ESMA die Vermarktung und den Handel in der EU für Privatanleger seit Juli 2020 untersagt hat, sind die „binarys“ nur noch für als „professionelle Trader“ eingestufte Kunden erhältlich. Viele Broker haben die Produktkategorie inzwischen auch aus ihrem Angebot entfernt.

Neben inzwischen arrivierten und streng regulierten Handelsanbietern tummeln sich im Dunstkreis der CFD- und Options-Anbieter aber auch weniger durchschaubare Angebote. Dazu gehört etwa 24Option, das Kunden in der Vergangenheit mit aggressiven Verkaufsmethoden ködert.

Schon der „Spread“ zwischen maximalen Verlust und maximalem Gewinn zeigen bei den binären Optionen aber, dass die Investoren mit ihren Annahmen schon deutlich öfter richtig als falsch liegen sollten, wenn sie als Gewinner aus dem Spiel mit binären Optionen hervorgehen wollen. Üblich sind maximale Gewinnquoten von 70 bis 80 Prozent, im Verlustfall muss der Kunde aber einen 100-prozentigen Verlust realisieren.

Auf dem EU-Ticket

Vor dem Verbot reichte nach Auskunft der deutschen Börsenaufsicht BaFin vielen der Anbieter bereits eine EU-weite Notifikation aus, um in Deutschland tätig zu werden. Dabei wird auf der Basis einer Erlaubnis im Ursprungsland eine bloße Zulassung des Geschäfts in einem beliebigen anderen Land der Gemeinschaft beantragt. Eine Regulierung im eigentlichen Sinne ist damit jedoch nicht verbunden.

Die BaFin hat Listen der bei ihr registrierten Finanzanbieter auf ihrer Internet-Seite zugänglich gemacht. Dass selbst Regulierung aber nicht vor Zahlungsausfall schützt, zeigt das Beispiel des deutschen CFD-Brokers FXdirekt. Dessen Geschäftstätigkeit wurde von der BaFin im Dezember 2020 kurzerhand untersagt. Das Unternehmen war durch Überschuldung in die Insolvenz geschliddert. Immerhin können die Kunden zum Großteil entschädigt werden, da die FXdirekt Bank AG der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) angehört.

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Wie man mit binären Optionen Geld verdient
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