Das richtige Timing beim Handel Hochs & Tiefs 2020 erkennen

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Das richtige Timing – wie trifft man den richtigen Moment? Trading-Ratgeber für 2020

Timing ist neben dem Risikomanagement das A und O im Trading. Man könnte sogar sagen, dass das Timing eine Art des Risikomanagements ist, denn es sorgt in vielen Fällen dafür, dass man einen guten Preis bekommt und die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn dementsprechend sehr hoch ist. Stichwort: Chancen-Risiko-Verhältnis.

Doch was bedeutet eigentlich „richtiges Timing“? Das hängt davon ab, in welche Richtung der Handel erfolgen soll. Wenn man Call-Optionen kauft, stellt ein Preis nahe den Tiefs sicherlich ein sehr gutes Timing dar – beim Handel von Put-Optionen gelten die Hochs als gute Ausgangslage. Diese zu treffen ist in der Praxis jedoch nicht sehr einfach, denn dass ein Hoch gebildet wurde, erkennt man in vielen Fällen erst hinterher.

Wie erkennt man Hochs und Tiefs?

Dennoch gibt es technische Set-ups, bei denen sich ein Hoch bzw. ein Tief erahnen lässt. Das kann zum einen der Fall sein, wenn starke Widerstände oder Unterstützungen erreicht werden. Sehr risikobewusste Händler warten meist auf die Bestätigung eines Hochs bzw. Tiefs, oft mithilfe von Indikatoren. Doch weil viele Indikatoren nachlaufend sind, stellt sich auch dieser Umstand als kompliziert für das richtige Timing dar.

Dennoch: Besonders bei Indikatoren, die die Stärke des Trends anzeigen, können Divergenzen durchaus auf eine Ausbildung solcher Punkte hindeuten, wie das folgende Chart des DAX Futures darstellt. Während der DAX Future weiter anstieg, befand sich der RSI-Indikator bereits in einem Abwärtstrend.

Screen1: 4-Stundenchart des DAX

Ein gängiges Set-up, um ein Tief zu erkennen, ist die klassische Bodenbildung in Form einer SKS-Formation oder eines Doppel-Bodens. Doch schaut man sich denselben DAX Future an, so wird man alleine in dem vom letzten Hoch aus beginnenden Abwärtstrend mehrere solcher Formationen erkennen, die den Kurs jedoch jedes Mal nicht nachhaltig stützen konnten.

Vor allem im Handel von Produkten, die ein manuelles Risikomanagement erfordern, also Stops selbst gelegt werden müssen, wären die Verluste jedes Mal gering ausgefallen, sofern der Einstieg nahe den Tiefs erfolgt wäre. Hätte man die Stops mitgezogen (Trailing Stops), wären womöglich gar keine Verluste angefallen.

Trader, die darauf gewartet haben, dass zunächst der Widerstand bei 11.800 Pkt. erreicht wurde, bevor sie eingestiegen sind, weil sie so fälschlicherweise von einer Bestätigung ausgingen, haben definitiv Verluste zu verzeichnen gehabt, siehe Chart unten.

Screen 2: 4-Stundenchart des DAx

Doch auch im Handel von binären Optionen sollte sich ein richtiges Timing als zielführend erweisen, denn obwohl der Trend wieder nach unten zeigte, würde der Gewinn letztendlich von der gewählten Laufzeit abhängen. Und je besser das Timing, umso mehr Zeit hätte man, um in der Gewinnzone zu bleiben.

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Die umgekehrte Psychologie beim Timing

Dem oberen Chart zufolge sollte ein gutes Timing eigentlich nicht allzu schwer sein, oder? Man kauft so nah wie möglich an Tiefs oder Hochs. Fakt ist jedoch, dass gerade der Kauf nahe den Tiefs oder Hochs der Überwindung von psychologischen Hürden bedarf. Denn oft befindet sich der Trend nahe eines Tiefs immer noch Richtung abwärts. Um ein richtig gutes Timing zu erzielen, muss man also gegen den Trend handeln – und das spricht natürlich gegen den Gedanken der gewünschten Bestätigung.

Wenn man jedoch auf diese Bestätigung – ob durch Indikatoren oder das Erreichen eines Widerstandes (siehe 11.800 Pkt.) – verzichtet, so geht man ein höheres Risiko ein. Das ist grundsätzlich eine falsche Annahme, die uns unser umgedrehtes Verständnis von Risiko suggeriert.

Das Risiko ist natürlich höher, wenn bereits alle eingestiegen sind, man also eigentlich zu spät auf den Zug aufspringt. Währenddessen ist das Risiko nahe den Tiefs alleine schon deswegen geringer, weil man sich sehr nah absichern kann, da Tiefs gleichzeitig wichtige Unterstützungen darstellen.

Sollten diese Tiefs wieder angesteuert werden, so können Verluste, wie weiter oben bereits angedeutet, gering gehalten werden. Ein besseres Timing als ein Einstieg nach einer Bestätigung stellt daher stets ein günstigeres Chancen-Risiko-Verhältnis dar.

Diese psychologische Hürde gilt es zu überwinden, wenn es darum geht, ein gutes Timing zu erzielen. Dabei basiert die Hürde lediglich auf unserem falschen Verständnis von Risiko. Aber wie sollte man es auch anders verstehen, wenn es so gut wie nie kommuniziert wird?

Fazit: Die Psychologie macht’s

Wie so oft spielt die Psychologie auch beim richtigen Timing eine große Rolle. Vor allem unser Verständnis von Risikosituationen ist ausschlaggebend dafür, ob wir die Lage richtig einschätzen. Die Risikosituation kann man jedoch nur richtig beurteilen, wenn die Konsequenzen der jeweiligen Einstiege bekannt sind.

Eine essenzielle Frage wäre daher in diesem Fall: „Welcher Verlust entstünde für mich, wenn ich hier kaufe – und welcher, wenn ich an dieser Stelle einsteige?“ Meist lässt sich diese Frage bereits durch die Analyse der Vergangenheitskurse beantworten. Oft ist das CRV nahe den Tiefs besser als an anderer Stelle. Mit dieser Erkenntnis ist der erste Schritt zum richtigen Timing getan.

Richtiges Timing beim Handel mit Binären Optionen

Neben dem Risikomanagement kommt es beim Handel mit Binären Optionen auf das richtige Timing an. Auch das Timing gehört zum Risikomanagement dazu, denn es kann Tradern zu einem guten Preis und einem entsprechend hohen Gewinn verhelfen. Hier greift das Chance-Risiko-Verhältnis. Das richtige Timing ist abhängig von der Richtung, in die der Handel erfolgen soll. Bei einer Call-Option ist ein Preis nahe eines Tiefs ein gutes Timing, bei einer Put-Option sollte nahe an einem Hoch gehandelt werden. Es ist allerdings in der Praxis nicht immer leicht, Hochs und Tiefs zu erkennen.

Hochs und Tiefs erkennen

Mit technischen Set-ups können Trader Hochs oder Tiefs erahnen, beispielsweise dann, wenn starke Unterstützungen oder Widerstände erreicht wurden. Zumeist warten risikobewusste Trader darauf, dass sich ein Hoch oder Tief bestätigt, und nutzen Indikatoren. Allerdings ist auch das kompliziert, denn viele Indikatoren sind nachlaufend. Verschiedene Indikatoren zeigen die Stärke eines Trends an, sodass Divergenzen auf die Ausbildung derartiger Punkte hindeuten können. Ein Chart des DAX-Futures zeigt einen Anstieg des DAX Futures, während sich der RSI-Indikator bereits im Abwärtstrend befindet. Ein Tief kann anhand einer klassischen Bodenbildung als

erkannt werden. Der DAX-Future zeigt im Chart mehrere solcher Formationen, doch konnten sie den Kurs jeweils nicht nachhaltig stützen. Beim Handel mit Produkten, bei denen ein manuelles Risikomanagement erforderlich ist, da der Trader die Stopps selbst legen muss, wäre es jedes Mal zu geringen Verlusten gekommen, wäre der Einstieg nahe eines Tiefs erfolgt. Möglicherweise wäre es nicht zu Verlusten gekommen, wenn der Trader die Stopps mitgezogen hätte. Ein weiterer Chart des DAX-Futures zeigt, dass Trader, die auf einen Widerstand bei 11.800 Punkten gewartet hätten, einen Verlust erlitten hätten. Der Gewinn hängt von der gewählten Laufzeit ab, daher sollte das richtige Timing zielführend sein. Der Trader hat umso mehr Zeit, in der Gewinnzone zu bleiben, je besser das Timing ist.

Die umgekehrte Psychologie

Bei einem guten Timing kauft der Trader möglichst nahe an einem Hoch oder einem Tief, doch muss er dabei psychologische Hürden überwinden. Der Trend nahe an einem Tief befindet sich oft noch in Abwärtsrichtung, was gegen den Gedanken einer gewünschten Bestätigung spricht. Verzichten Trader auf eine Bestätigung, gehen sie ein höheres Risiko ein. Diese Annahme ist falsch, denn ein umgekehrtes Verhältnis von Risiko wird suggeriert. Das Risiko wird umso höher, wenn der Trader zu spät einsteigt. Nahe den Tiefs ist das Risiko geringer, da ein Tief eine wichtige Unterstützung darstellt und sich der Trader absichern kann. Wenn diese Tiefs wieder angesteuert werden, können Verluste gering gehalten werden. Um ein gutes Timing zu erreichen, kommt es auf die Überwindung der psychologischen Hürde an, die auf dem falschen Verständnis von Risiko basiert.

Fazit

Beim Timing hat die Psychologie einen hohen Stellenwert, dabei kommt es auf das Verständnis von Risikosituationen an, um die Lage richtig einzuschätzen. Nur dann, wenn der Trader die Konsequenzen der jeweiligen Einstiege kennt, kann er die Risikosituation richtig beurteilen. Der Trader sollte überlegen, welcher Verlust für ihn entsteht, wenn er an einer bestimmten Stelle kauft oder einsteigt. Eine Analyse der Vergangenheitskurse kann dabei helfen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist häufig nahe an den Tiefs am besten.

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1-2-3-4er Trading Strategie – Handeln mit ADX und DMI Indikator

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Lerne den Handel mit der 1-2-3-4 Trading Strategie kennen und setze das Muster gezielt für deine Trades ein, wenn sich ein gutes Trading Setup ergibt. Hier zeige ich dir, wie es geht.

Mit meinem heutigen Beitrag setze ich die Vorstellung von bekannten Trading-Strategien fort. Hier stelle ich eine weitere Strategie vor, die uns beim täglichen Trading sehr hilfreich sein kann.

In Teil eins der Reihe, hatten wir uns angeschaut, wie die „Breakout Strategie“ von Jeff Cooper uns im Trading unterstützen kann. Heute im zweiten Teil möchte ich die „1-2-3-4er Chartformation“ vorstellen. Auch diese Formation wird in seinem Buch „Hit and Run Strategien“ vorgestellt.

Ein Vorteil dieser Formation ist, dass wir diese für sowohl Kauf- als auch Verkaufssignale nutzen können und sie nicht nur in einseitigen Marktphasen anwendbar ist. Uns als Trader ist es also möglich diese Chartformation unabhängig von der aktuellen Marktphase zu nutzen um von trendstarken Basiswerten profitieren zu können.

Primär bei trendstarken Aktien ist es immer schwierig den passenden Zeitpunkt für einen Einstieg zu finden, da fast täglich neue Hochs bzw. Tiefs generiert werden und wir trotzdem hoffen noch einen Tick preiswerter in den Markt zu kommen. Aus psychologischen Gründen kauft niemand gerne genau am Hoch/Tief aus Angst, dass es genau dort zu einer Trendumkehr kommt.

Die Theorie hinter der 1-2-3-4er Formation

Die Theorie basiert auf der Beobachtung, dass trendstarke Basiswerte in der Regel nie länger als drei Tage konsolidieren. Diese Beobachtung machte schon W. D. Gann. Gann war Mathematiker mit einem großen Interesse für die Märkte und die Börse und verknüpfte diese mit den Naturwissenschaften. Aus dieser Verknüpfung leitete er seine Beobachtungen ab.

So verglich er u.a. Aktien und Rohstoffe mit Atomen aus der Chemie und war der Ansicht, man müsse die Gesetze der Natur wie „Ursache und Wirkung“ oder auch „Harmonie und Schwingung“ im Aktienhandel mit einbeziehen. Diese Beobachtungen machte sich schließlich Jeff Cooper zum Nutzen und leitete aus diesen wiederum dieses Signal ab.

Um diese Signale zu erkennen, brauchen wir noch zwei eng miteinander verbundene Indikatoren die uns bei der Filterung behilflich sein soll.

Bei diesen Indikatoren handelt es sich um den ADX (Average Directional Index) und den DMI (Directional Movement Index). Der ADX ist ein technischer Indikator und hilft uns dabei, die Trendstärke der aktuellen Kursbewegung zu bestimmen. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass uns der ADX nur die Stärke nicht aber die Richtung für den aktuellen Trend anzeigt.

Als Faustregel gilt, dass bei Werten über 15 ein Trend vorliegt und bei Werten kleiner 15 der Basiswert laut ADX trendlos ist. Wie die meisten charttechnischen Hilfsmittel ist auch der ADX nicht ganz unumstritten, da dieser nur eine Zusammenfassung, einen Durchschnittswert, der letzten Tage anzeigt und die Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die Zukunft zulässt.

Auch reagiert der ADX auf Grund dessen, dass dieser Durchschnitte berechnet, mit einer Verzögerung auf aktuelle Veränderungen am Markt.
Für die „1-2-3-4er Formation“ nach Jeff Cooper, benötigen wir den ADX14 im Tageschart. Dies bedeutet, dass bei der ADX Berechnung die letzten 14 Börsentage (Kerzen) mit einbezogen werden.

Einige Trader verwenden diese Formationen auch in kleineren Zeiteinheiten. Kleiner als den Stundenchart würde ich persönlich jedoch keine Basiswerte mit diesem Signal betrachten.

Dies hat damit zu tun, dass je kleiner die Zeiteinheit ist umso schwächer und weniger nachhaltig ist auch das generierte Signal.
Hier mal ein aktuelles Beispiel für den ADX. Basiswert ist die Nasdaq100:

An diesem Beispiel erkennt man sehr gut, wie der ADX Trends widerspiegelt. Wir sehen, dass sobald eine etwas längere Seitwärtsphase eintritt, der ADX anfängt nach unten zu laufen. Dies liegt daran, dass in einer Seitwärtsphase kein Trend vorliegt und so die Trendstärke kleiner werden muss.

Sobald dann nach dieser kleineren Seitwärtsphase der Aufwärtstrend wider aufgenommen wird, geht auch der ADX mit einer kleinen Verzögerung wieder nach oben und spiegelt damit die Trendstärke wieder. Der DMI ist eine Vorstufe zum ADX. Der ADX ist die geglättete Version des DMI.

Die Teilindikatoren DMI+ und DMI- ergeben durch Berechnungen den DMI und auch dieser zeigt die Trendstärke aber nicht die Richtung an.
Wie bei dem ADX zählt auch hier, je höher der Wert desto stärker der Trend. Anhand der Teilindikatoren (DMI+ und DMI-) lässt sich jedoch die Richtung ableiten.

Wenn der DMI+ größer ist als der DMI- liegt ein Aufwärtstrend vor. Umgekehrt bei einem kleineren DMI+ als DMI- ein Abwärtstrend. Auch bei dem DMI stellen wir 14 Tage als Berechnungsgrundlage ein, um bei beiden Indikatoren den gleichen Zeitraum abzudecken.

Wie erhalte ich nun aber ein Signal und für welche Richtung zählt dieses?

Schauen wir uns dafür zu Beginn die Voraussetzungen für Kaufsignale an.

Wichtig hierbei ist es, einen Basiswert zu finden der wie zu Beginn schon beschrieben drei Tage von seinem Trend konsolidiert. Genau genommen brauchen wir einen Basiswert bei welchem drei Tage hintereinander jeweils ein tieferes Hoch und ein tieferes Tief ausgebildet wurde. Auch besteht die Möglichkeit einer Kombination aus zwei tieferen Hochs und Tiefs und einem Inside Day.

Inside Day bedeutet, dass der Basiswert an diesem Tag weder unter das Tief noch über das Hoch des vorherigen Tages gelangt ist. Damit ein Basiswert für diese Strategie überhaupt in Frage kommt, muss an Tag eins der ADX bei einem Wert von mindestens 30 oder höher liegen. Dieser Wert zeigt uns, dass wir einen sehr trendstarken Basiswert gefunden haben.

Auch muss an Tag eins der DMI+ höher als der DMI- sein. Dadurch wird uns der Aufwärtstrend signalisiert, welchen wir für unseren Long Trade benötigen.

An den Tagen zwei und drei muss „nur“ das jeweilige Hoch und Tief und dem des Vortages liegen bzw. ein Inside Day vorliegen. Beim ADX und DMI müssen wir hingegen nicht auf bestimmte Werte achten. Sind all die oben genannten Kriterien eingetroffen, ergibt sich für uns an Tag 4 ein Einstiegssignal laut Cooper sobald der Kurs 0,125% (1/8 Punkt) über dem Hoch aus Tag 3 liegt.

Der Stopp Loss wird knapp unterhalb des Tiefs von Tag drei gelegt und nachgezogen sobald sich der Kurs wieder in Trendrichtung fortsetzt.

Um ein Verkaufssignal zu generieren, müssen letztendlich die oben genannten Kriterien, Ausnahme hierbei der ADX, genau andersherum auftreten.

Für Shorttrades benötigen wir folgende Ausgangslage:

Auch hier muss an Tag eins der ADX einen Wert von 30 oder größer aufweisen damit wir es mit einem trendstarken Basiswert zu tun haben. Diesmal verläuft der Trend nur nach unten, wodurch auch noch einmal deutlich wird, dass der Wert des ADX absolut nichts mit der Richtung zu tun hat.

Bei den Teilindikatoren des DMI ist es nun jedoch wichtig, dass der Wert des DMI+ geringer ist als der des DMI-. Hierdurch bekommen wir die Bestätigung für einen aktuellen Abwärtstrend.

An den Tagen zwei und drei benötigen wir nun jedoch nicht drei aufeinanderfolgende Tiefs, sondern die Hochs und Tiefs der Tage zwei und drei müssen jeweils über dem des Vortages liegen. Auch hier darf es wieder an einem der Tage zu einem Inside Day kommen.

Wir suchen also einen Basiswert der eine kleine Pause von seinem aktuellen Abverkauf macht.

Sollten all die oben genannten Kriterien bei einem Basiswert eintreffen, so muss dieser an Tag vier „nur“ wieder nach unten laufen und seinen alten Trend aufnehmen.

Wir warten dabei, bis das Tief aus Tag drei um 0,125% (1/8 Punkt) unterschritten wird und steigen Short ein, sobald dies eingetroffen ist.
Der Stopp Loss wird diesmal knapp über dem Hoch aus Tag drei platziert und auch hier bei erfolgreicher Trendaufnahme nachgezogen.

Der Take Profit muss für beide Richtungen selbst festgelegt werden. Bei dieser Formation geht es hauptsächlich darum einen guten Einstieg in einen Trend zu finden um anschließend an diesem zu partizipieren.

Sollte es keine Anhaltspunkte geben wo ein geeigneter Take Profit platziert werden kann, wäre es auch möglich den Trade über einen Trailing Stopp Loss auslaufen zu lassen.

Ohne Anhaltspunkte im Chart ist ein Trailing Stopp Loss meist immer meine favorisierte Variante um einen Trade zu beenden.

Beispiel für ein Kaufsignal: Aktie 3M

Wir sehen ganz unten an der weißen Linie (ADX), dass diese einen Wert von über 30 signalisiert. Damit ist das erste Kriterium, einen trendstarken Basiswert zu finden, schon einmal erfüllt.

Außerdem sehen wir in dem Kasten darüber, dass die weiße Linie über der roten verläuft. Dies bestätigt uns, dass der DMI+ einen höheren Wert hat als der DMI-.

Nun hat sich nach drei Tagen Konsolidierung die Aktie wieder auf den Weg nach oben gemacht und somit an Tag vier das Hoch von Tag drei überschritten. Genau hier lag unser Einstiegspunkt.

Anschließend wird der Stopp Loss bei etwa 245$ platziert und nach erfolgreicher Trendaufnahme nachgezogen. Bei 245$ liegen wir knapp unter dem Tief von Tag drei und befolgen somit das Regelwerk.

Ein schönes Beispiel für ein Verkaufssignal hat vor kurzem die Aktie von E.On geliefert.

Auch hier überprüfen wir zunächst die unteren beiden Kästchen und schauen ob die Kriterien beim ADX und DMI erfüllt sind.

Wir sehen sofort, der ADX notiert bei einem Wert größer 30 und darunter verläuft diesmal die rote Linie (DMI-) oberhalb der weißen (DMI+).

Perfekt. Beides genau die Werte die wir benötigen. Die Trendstärke ist gegeben und zusätzlich verläuft der Trend in die richtige Richtung.
Wir sehen auch hier im roten Kreis drei Tage mit aufeinanderfolgenden höheren Hochs und Tiefs.

An Tag vier wird das für uns so wichtige Short Signal generiert indem der Kurs unter das Tief aus Tag 3 schreitet. Wir steigen also Short in den Markt ein und platzieren den Stopp Loss diesmal knapp oberhalb der Kerze aus Tag 3 und ziehen diesen anschließend Stück für Stück nach.

So lassen sich immer wieder gute Einstiegspunkte in trendstarken Werten finden und man umgeht es, möglicherweise genau am höchsten bzw. tiefsten Punkt kaufen zu müssen

Ich hoffe ich konnte dir hier mit dem zweiten Teil eine weitere interessante Strategie näherbringen. Wenn du bis jetzt Probleme mit dem richtigen Zeitpunkt für einen Einstieg hattest, kann dir diese Formation dabei weiterhelfen und vielleicht probierst du sie mal auf einem Demokonto aus.

Natürlich gilt es auch hier wieder zu beachten, dass es keine 100%ige Verlässlichkeit gibt und auch hier Fehlsignale generiert werden können.

Auch sollte man nicht einfach blind den Kerzen folgen, sondern auch das restliche Markt- und geopolitische Umfeld beachten.

Hast du diese Formation schon einmal verwendet oder noch Fragen dazu? Dann nutze einfach unsere Kommentarfunktion unterhalb dieses Artikels.

Ich wünsche noch eine gute Handelswoche
Grüße
Andreas

Was ist Swing Trading? – Lernen für Anfänger

Diese Inhalte erwarten Sie:

Swing Trading Erklärung:

Unter Swing Trading versteht man das längerfristige Handeln einer kompletten Bewegung (Swing). Die Positionen werden eher mittel- und längerfristig aufgebaut und können bis zu mehreren Tage gehalten werden bevor man diese wieder schließt. Generell starten die Swing-Trades in den meisten Fällen erst ab einer Stunde Haltedauer. Es gibt eine klare Abgrenzung zu den anderen Handelsformen Daytrading und Scalping. Jedoch verschwimmen hier manchmal die Grenzen.

Die Hauptfakten zum Swing Trading:

  • Als Swing bezeichnet man eine Marktbewegung ohne große Korrektur
  • Swing Trading wird in höheren Zeiteinheiten durchgeführt
  • Swing Trading impliziert längerfristiges handeln
  • Positionen können mehrere Tage oder sogar Monate gehalten werden
  • Besonders geeignet für berufstätige Trader

Sie wollen wissen wie Swing Trading funktioniert? – Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig! Mit mehr als 7 Jahren Erfahrungen an den Finanzmärkten erkläre ich Ihnen den Handelsstil und gebe Ihnen wertvolle Tipps & Tricks zum lernen und direkten anwenden.

Ist Swing Trading für Berufstätige geeignet?

Meiner Meinung nach ist das Swing Trading besonders für Berufstätige geeignet. Berufstätige haben in der Regel einen begrenzten Zeitraum für den Handel am Tag. Meist ist es nicht möglich kurzfristige Handelsideen zu den Börsenöffnungszeiten umzusetzen, da man in einem Job eingespannt ist. Deshalb ist es empfehlenswert sich auf längerfristige Trades und Analysen zu konzentrieren. Längerfristige Investments können problemlos zu jeder Zeit getätigt werden.

Die Vorteile vom Swing Trading und längerfristigen Handel:

  • Mehr Zeit zum Reagieren auf die Kurse
  • Langsamere Bewegungen sorgen für weniger Stress
  • Analysen und Trades können auch außerhalb der Börsenhaupthandelszeiten gemacht werden
  • Aus meinen Erfahrungen habe ich eine höhere Trefferquote im größeren Zeiteinheiten

Empfehlenswert ist dafür der Tageschart in der Candlestickformation. Eine Kerze wird innerhalb eines Tages geformt. Nach der Formung einer neuen Kerze (Tagesschlusskurs) kann man sich sehr gut für einen neuen Trade entscheiden, denn der Tagesschlusskurs hat beispielsweise eine hohe Aussagekraft auf die Märkte. Berufstätige können so nach der Arbeit den Markt entspannt analysieren und Handelsgeschäfte eröffnen.

Was ist ein Swing? – Die Chartbewegung erklärt:

In dem Handelsstil “Swing Trading” steckt das Wort “Swing”. Aber was genau ist ein Swing? – Im nachfolgenden Bild werden Sie mehrere Beispiele von Swings im Markt sehen. Generell möchte ein Trader gerne komplette Swings in einem Trade handeln. Dies ist aber in den meisten Fällen nicht möglich und Wunschdenken, denn das richtige Timing ist sehr schwierig.

Der Handel eines kompletten Swings ist in den meisten Fällen eine Wunschvorstellung. Den Markt so genau hervorzusagen ist fast unmöglich!

Swing Highs und Lows im Chart

Swing Trading Methoden: Fokus auf Highs und Lows im Chart

Eine Swing Trading Strategie ist immer von der Analyse des Traders abhängig. Verschiedene Methoden können in den Handelsstil mit einbezogen werden. Aus meinen Erfahrungen ist es zu empfehlen sich auf die Swing Highs und Swing Lows zu konzentrieren, denn diese zeigen dem Händler starke Marktbewegungen an. Gemeint sind hier Bewegungen, die wie ein “V” aussehen. Der Markt kommt zu einem bestimmten Preis und dreh in kurzer Zeit um.

Diese Punkte im Chart können entweder verbunden oder oder als Referenzpunkte benutzt werden. Diese Punkte eignen sich sehr gut für Widerstände und Supportlinien oder auch für Fehlausbrüche. Es ist empfehlenswert sich auf die größten Bewegungen zu konzentrieren.

Swing Highs und Lows zeigen den Trend

Um einen Trend im Markt festzustellen, kann man am besten die Swing Highs und Swing Lows analysieren. Damit sind die “V-förmigen” Bewegungen im Chart gemeint. Der Kurs leitet eine starke Tremdumkehr ein. Im Gesamtbild ergibt sich dann ein Aufwärts- oder Abwärtstrend. Das obere Beispiel verdeutlicht dies genauer. Bei steigenden Swing Highs und Lows ist ein weiterer Aufwärtstrend zu erwarten.

Tipps für das Swing Trading:

  • V-Bewegungen zeugen von starken Marktbewegungen
  • Swings in der Verbindung mit Support und Resistance suchen
  • Konzentrieren Sie sich auch Hochs und Tiefs, welche am äußeren Ende einer Range sind

Welche Zeiteinheiten werden für das Swing Trading benutzt?

Swing Trader benutzte in den meisten Fällen die Zeiteinheiten 1 Stundenchart und aufwärts. Am beliebtesten ist der Tagesschart. Dies bedeutet, dass eine Candlestick eine Ablaufdauer von 24 Stunden hat. In großens Zeiteinheiten bewegt sich der Chart extrem langsam und Sie haben genügend Zeit zum reagieren.

  • Die beliebtesten Zeiteinheiten für Swing Trader sind D1 (Tageschart), W1 (Wochenchart), M1 (Monatschart)

Die Auswahl des passenden Marktes und Finanzprodukt

Im Gegensatz zum Scalping und Daytrading eignet sich im Swing Trading nahezu jeder Markt. In den anderen Handelsformen spielt die Liquidität des Marktes eine sehr große Rolle. Dies kann man bei längerfristigen Investments eher vernachlässigen. Handeln Sie Forex (Währungen), Aktien, ETFs, Kryptowährungen und viele weitere Märkte bei einem passenden Broker (mehr dazu weiter unten).

Für private Swing Trader eignet sich am besten das Finanzprodukt CFD (Differenzkontrakt) für den Handel. CFDs sind ein Kontrakt, der auf nahezu alle Vermögenswerte Handelbar ist. Besonders geeignet sind Differenzkontrakte, weil man nur wenig Kapitaleinsatz brauch und einen Hebel benutzen kann. Zudem sind die Gebühren sehr niedrig!

Verschiedene Märkte und Spreads für das Swing Trading

Jeder Vermögenswert kann auf langristige Weise getradet werden. Der Vorteil hierbei ist, Sie müssen zum Beispiel im Gegensatz zum aktiven Daytrading oder Scalping nur einmal am Tag das Portfolio kontrollieren. Ich empfehle es einmal am Abend die Märkte zu scannen und sein Portfolio danach anzupassen.

Die Vorteile von CFDs für das Swing Trading:

  • Der Einsatz eines Hebels ist möglich
  • Jeder Vermögenswert ist zu kleinen Gebühren handelbar
  • Kleine sowie große Einsätze sind möglich
  • Einfache Leerverkäufe (Short selling)

Swing Trading Broker im Vergleich

Bei der Auswahl eines Swing Trading Brokers gelten die selben Regeln, wie bei der generellen Auswahl für einen Broker. Der Anbieter sollte reguliert sein, einen zuverlässigen deutschen Support bieten und eine große Auswahl bzw. günstige Gebühren haben.

Der Testsieger für das Swing Trading ist ganz klar GBE Brokers. Der Anbieter ist reguliert und lizenziert in Deutschland. Durch das Kundencenter in Hamburg bekommt jeder Händler den besten Service. Über 200 Märkte sind mit hohem Hebel handelbar.

In der unteren Tabelle finden Sie meine empfehlenswerten Broker:

(Ihr Kapital ist gefährdet)

Broker: Bewertung: Märkte & Spreads: Vorteile: Anmeldung:
1. GBE Brokers (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
200+ ab 0.0 Pips + 2€ Kommission # Deutsche Niederlassung
# Beste Ausführung
# Günstigster Anbieter
2. BDSwiss (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
300+ ab 0.3 Pips variable # VIP Angebote
# Hoher Hebel 1:500
# Bester Service
(Ihr Kapital ist gefährdet)
3. IQ Option (4,7 / 5)
➔ Zum Testbericht
300+ ab 0.5 Pips variable # Konto ab 10€
# Enge Spreads
# Gute Plattform
(Ihr Kapital ist gefährdet)

Swing Trading Strategien für Anfänger

Es gibt sehr viele unterschiedliche Trading Strategien für den Börsenhandel, welche für das Swing Trading anwendbar sind. In dem nachfolgenden Video möchte ich Ihnen eine ganz besondere Strategie vorstellen: “Carry Trades”

Diese Strategie eignet sich am besten für den Forex Handel. Der Carry Trade könnte aber auch mit anderen Vermögenswerten durchgeführt werden. Man legt sozusagen Geld in einem hoch verzinsten Währungspaar an und verkauft gleichzeitig ein Paar mit niedrigen Zinsen. Dank einem Handel mit Hebel kann die Rendite enorm sein, denn man bekommt täglich Swap-Gebühren gut geschrieben. Der Zinsunterschied bringt Ihnen ein passives und tägliches Einkommen.

So funktioniert ein Carry Trade:

  • Ist am besten möglich im Forex Trading (Währungshandel)
  • Kauf bzw. Investition in ein Währungspaar mit hohen Zinsen
  • Gleichzeitiger Verkauf eines Währungspaar mit niedrigen Zinsen
  • Es entsteht ein Zinsunterschied
  • Durch den Handel mit Hebel erreicht der Trader eine hohe Rendite im Jahr
  • Der Zinsswap wird täglich auf das Konto gut geschrieben

Swaps im Swing Trading

Im Forexhandel ist es unproblematisch auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, denn in einem Währungspaar sind immer 2 Währungen inbegriffen. Diese Strategie ist immer abhängig von den Zinsen. Im oberen Bild sehen Sie beispielsweise den EUR/USD. Bei einem Verkauf (Short-Trade) mit einer Positionsgröße von 1 Lot würden Sie einen täglichen Swap von 6.02€ gut geschrieben bekommen.

Für einen Kauf (Long-Trade) würden hier Finanzierungsgebühren von 9.93€ pro Tag anfallen. Bevor Sie eine Position eröffnen sollten Sie sich über die Zinssätze der Zentralbanken informieren. Dies kann man sehr einfach per Google oder auf der Seite Investing.com.

Weitere Trading Strategien finden Sie unter “Trading Strategien”.

Ist ein Hebel nötig?

Anfänger, welche das traden lernen wollen, stolpern immer über die Hebelthematik beim Trading. Der Hebel multipliziert die eingesetzte Margin (Sicherheitsleistung) vom Konto. Tradern ist es somit möglich höhere Positionen am Markt zu handeln.

Generell ist im Swing Trading nur ein niedriger Hebel nötig, da große Bewegungen mitgenommen werden. Sollten Sie ein vernünftiges Risikomanagement verwenden, ist kein hoher Hebel nötig. Sollte Ihr Tradingkonto trotzdem einen hohen Hebel besitzen (1:500), ist das Swing Trading auch problemlos möglich. Es bedeutet nur, dass Sie höhere Positionen traden “können”.

Gibt es ein höheres Risiko?

Unterschätzen Sie nicht das Risiko im Swing Trading. Das Risiko ist ähnlich gleich, wie in anderen Handelsmethoden. Beim Handel im Markt setzten Sie sich immer dem Risiko eines Verlustes aus.

Manche Trader behaupten langfristiges Trading hat weniger Risiko. Sie können aber genauso Geld verlieren, wie beim kurzfristigen Handel. Dieser Aussage kann man nur bedingt zustimmen. Jedoch ergibt sich der Vorteil beim Swing Trading, dass der Händler mehr Zeit zum reagieren hat. Geeignet ist hier ein sinnvolles Risikomanagement mit nicht mehr als 1% – 2% Risiko vom Gesamtkonto.

Das Risiko vom Swing Trading:

  • Swing Trading ist nicht risikoreicher als andere Handelsplattformen
  • Händler haben einen Vorteil, weil sie mehr Zeit zum reagieren haben
  • Ein sinnvolles Money Management hilft der Risikoeindämmung

Fazit: Swing Trading ist geeignet für Berufstätige und Anfänger

Meine Meinung nach eignet sich das Swing Trading besonders für Berufstätige und Anfänger. Generell spricht man hier von einem längerfristigen Investieren in die Finanzmärkte. Die Haltedauert von Handelspositionen starten ab einer Stunde oder mehr.

Der Vorteil für Anfänger und Berufstätige ergibt sich aus der Zeiteinheit. Kurzfristige Handelsgeschäfte erfordern eine enorme Aufmerksamkeit und Übung. Des Weiteren kann der Händler von “Carry Trades” gebrauch machen. Im Währungsmarkt kann es zu einer positiven Zinsgutschrift kommen, wenn Positionen über Nacht gehalten werden.

Meine Empfehlung ist es für Trader sich in den größeren Zeiteinheiten aufzuhalten. Es hat nur Vorteile für Sie.

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